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 Ein ruhiges Plätzchen

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BeitragThema: Ein ruhiges Plätzchen   Mo 23 März 2015 - 22:04

Das Pokalzimmer. Ein Raum voller Pokale - wer hätte es gedacht... - Medaillen und sonstigen Auszeichnungen. Romano sah sich kurz um und entdeckte mehrere Eingänge, aber keine Personen, die stören könnten. Perfekt!
Nachdem er einige Meter in den Raum gegangen war, erblickten seine bernsteinfarbenen Augen eine Steinbank an der Wand, die vom Aussehen her wohl direkt aus einem einzelnen Block gemeißelt wurde. Langsam schritt er darauf zu, legte seinen Umhang ab, faltete ihn und bildete so ein dünnes Kissen.
"Hier, Bella!", sagte er und legte das provisorische Kissen auf die Bank. Der Süditaliener lächelte Victoria an und setzte sich neben das Kissen. Mit zwei Klopfern auf den Umhang deutete er ihr an, sich auch zu setzen. Schließlich war ein Date im Sitzen doch deutlich bequemer, fand Romano und lehnte sich zurück. Die harte, steinige Wand war dennoch nicht gerade das, was er als angenehm bezeichnen würde...aber besser als gar nichts.
"Erzähl mal ein bisschen über dich. Was ist dein Lieblingsessen? Ich liebe nämlich Pizza und Pasta! Und wenn du mal Lust hast, könnten wir beide ja mal zusammen Essen gehen." Mit einem kurzen, angedeuteten Zwinkern und einem Lächeln auf den Lippen sah er zu dem Mädchen. Wenn es um Frauen ging, konnte Lovino richtig Vollgas geben. Ganz im Gegensatz zu Hausarbeit und sonstigen Sachen. Doch seine Stärken waren nun mal...anders.
'Auch wenn ich noch nicht meinen...ersten Kuss hatte...', dachte er und atmete durch. Flirten und Frauen bewundern ging ihm leicht von der Zunge, aber wenn er wirklich einmal einem Mädchen näher gekommen war, verzog er sich blitzschnell. Eine Sache, auf die er nicht so besonders stolz war. Also schüttelte er den Kopf, um den Gedanken wie eine neugierige Fliege abzuwimmeln und sich wieder auf Victoria zu konzentrieren.
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Di 24 März 2015 - 12:42

Mit einer gewissen Neugier sah sich die Weißhaarige um. Sie war bis jetzt noch nie im Pokalzimmer gewesen -okay, sie war fast noch nirgends gewesen. Aber naja! Der Raum sah ziemlich interessant aus... Hogwarts war wirklich alt. Außer dem Süditaliener und ihr selbst war der Raum komplett leer. Keine anderen Lehrer, keine anderen Schüler, niemand. Ob das gut oder schlecht war, war eine andere Frage... immerhin war das sozusagen Victoria's 'erstes Date' und sie waren gleich ganz alleine. Leise atmete sie aus, um sich etwas zu entspannen. Nur keine Panik bekommen...!
Spitzbergen sah zu der Wand, an die sich ihre Begleitung niederließ und neben sich seinen Umhang wie ein Kissen faltete. Mit einem zaghaften Nicken setzte sie sich vorsichtig neben ihn und hatte die Hände auf ihrem Schoß. Verdammt, sie wurde wieder nervös! Da war sie dann doch froh, als Romano etwas sagte. Das Reden würde wohl hauptsächlich ihm überlassen sein.
"Ehm über m-mich? I-ich mag Fischgerichte... und Kuchen... " bei seiner letzten Frage stutzte sie kurz, ehe sie vorsichtig nickte und sich dabei ein leichter Rotschimmer auf ihren Wangen ausbreitete. "G-gerne, wenn du möchtest..." Sie sah zu ihrem Gegenüber und lächelte leicht, wenn auch etwas unsicher. Verkrampft oder steif könnte man ihre Körperhaltung nicht nennen, doch man sah ihr die Unsicherheit deutlich an, während ihre Augen noch größer als sonst wirkten und sie damit die Ähnlichkeit zu einem kleinen Kind hatte. Klein... es war Fluch und Segen zugleich. Sie muss zwar immer zu anderen hinauf sehen, doch sie konnte in der Menge leicht verschwinden, falls es ihr zu viel wurde. Man schenkte ihr sowieso kaum Beachtung, doch das war schon in Ordnung. Naja momentan hatte sie ja die ungeteilte Aufmerksamkeit eines gewissen Südländers...
Kurz atmete Victoria durch. Sie sollte auch einen Teil zu dem Gespräch beitragen! Also fasste sie sich und bemühte sich, nicht allzu sehr zu stottern, während sie ihren Gegenüber ansah.
"H-hast du Haustiere? Ehm i-ich hab einen kleinen Eisbären, sie ist wirklich süß... A-a-a-aber ich h-hab sie n-natürlich nicht hier! Hahaha..." Als wolle man sie ärgern, ging am Ende ihres Satzes ein kleiner, unauffälliger Ruck durch ihre Tasche, der die Kleinere zum Zusammenzucken brachte und ihre Aufregung nur noch steigerte. Wieso musste sie auch diese Frage stellen?! Es war ja nicht so, dass sie nicht gerne über Haustiere oder dergleichen redete, aber... Yuki war einfach meisterhaft darin, genau im ungünstigen Moment auf sich aufmerksam zu machen...
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Di 24 März 2015 - 21:03

Es war dem Mädchen neben ihm unschwer abzulesen, dass sie nervös war. Aber es machte sie zusammen mit den großen, blauen Augen nur noch niedlicher, sodass die Unsicherheit auch auf Romano übersprang. Nicht gerade das, was sich der Südländer erhofft hatte... Aber jetzt wusste er wenigstens schon etwas mehr und ein kleines Gespräch schien sich zu entwickeln. Fischgerichte und Kuchen also. Kuchen mochte so gut wie jeder, sodass es keine Verwunderung war. Er nickte.
"B-bei mir Zuhause gibt es auch viele Fischspeisen, da ich direkt am Mittelmeer lebe", sagte er und horchte wieder Victorias Stimme, die ihn etwas fragte. Ob er Haustiere hatte? Naja. Wie jeder hier in Hogwarts hat er ein Tier. Aber keine Eule für Post oder eine Katze wie sein Bruder Veneziano. Er besaß ein tiefschwarzes Chinchilla, was zwar ziemlich scheu, aber gleichzeitig sehr zickig ist. Irgendwie hatte er bei dem kauf des Tieres geahnt, dass sich die zwei ähnlich waren.
Victorias nervöses Lachen am Ende ließ ihn schmunzeln. Befand sich also das in ihrer Tasche? Ihr Eisbär? Seltsamer Ort für so ein Haustier, aber gut. Da das Mädchen durch eine Bewegung der Tasche zusammen zuckte, legte er ihr den Arm um die Schultern. Sie war zierlich und weckte in Romano einen Beschützerinstinkt.
"Ich habe ein Chinchilla. Er heißt Nero. Schwarz auf Italienisch, da mir nichts anderes eingefallen war." Er zuckte mit den Schultern und sah sie an.
"Kennst du eigentlich schon irgendwelche Zauber? Seitdem ich mir meinen Zauberstab geholt hatte, habe ich ihn nicht mehr angerührt."
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Di 24 März 2015 - 23:30

"A-ahja... am Meer leben ist schon toll..." leicht lächelte die Weißhaarige bei diesen Worten, denn sie lebte nicht nur am Meer, nein, sie war komplett von diesem umgeben. Und das Nordpolarmeer war auch deutlich anders als das Mittelmeer, genauso wie das Klima, das dort herrschte, sodass ein Leben an einem dieser Meere auch eindeutig anders war als das Leben am jeweils anderen.
Als ihr Gegenüber anfing, zu schmunzeln, wurde Victoria's Rotschimmer deutlicher und sie dachte schon, sich mit ihren Worten verraten zu haben. Hoffentlich ahnte er nicht, dass sich Yuki in der Tasche, denn die Skandinavierin wollte sich nicht gerne rechtfertigen oder Ärger bekommen, falls der Süditaliener oder ein Lehrer Yuki entdecken sollte. Nachdem sie zusammengezuckt war, legte Lovino auf einmal einen Arm um ihre schmalen Schultern, was das Herz der Kleineren dazu brachte, aufgeregt zu schlagen. So viel Nähe war sie überhaupt nicht gewohnt! Als er daraufhin auf ihre vorher gestellte Frage antwortete, riss sie sich gerade so zusammen, um halbwegs vernünftig antworten zu können.
"E-ein Chinchilla? Klingt wirklich süß... m-mein Eisbär heißt Y-yuki, ich hab gehört, d-dass soll Schnee auf Japanisch heißen..." als er daraufhin eine weitere Frage stellte, dachte sie kurz nach. "N-nej, i-ich hab zwar mal ein wenig in einem Buch geblättert, a-aber als ich eben wollte, ist mir e-etwas dazwischen gekommen und seitdem hab ich meinen Zauberstab nicht wieder angerührt..." Naja, nicht etwas, sondern jemand hatte sie aufgehalten und wer dieser Jemand war, ließ sich leicht erraten oder nicht? Richtig, Yuki. Diese machte -als ob sie wusste, wann über sie gesprochen wurde- mit einem kleinen Ruck wieder auf sich aufmerksam und hob die Schlappe ein wenig hoch, sodass sie ein wenig hinaus gucken konnte. Mal sehen, was ihre 'Besitzerin' vor Unterrichtsbeginn noch alles erlebte...
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   So 29 März 2015 - 15:36

Gerade als Lovino dachte, das Gespräch wird langsam lockerer, musste er sich eingestehen, dass er nicht die geringste Ahnung hatte, was er jetzt sagen sollte. Gab es noch ein Thema, über das sich reden lies? Er wollte sie jetzt nicht von vorne bis hinten ausfragen. Schließlich war das ein Date und kein Verhör!
...Es war still um sie herum. Romano nickte nur bei Victorias letzter Bemerkung und sah geradeaus. In einer Vitrine vor ihm spiegelte sich sein Gesicht wider und der Südländer musste seinen Fokus ändern, um zu erkennen, was sich hinter der Glasscheibe befand. Es war ein Hauspokal von Slytherin. Seinem Haus. Sein Blick wanderte weiter zu den großen, viereckigen Steinplatten auf dem Boden, dann zu einer alten Säule und zum Schluss zur Decke.
Nichts war interessant. Nur Stein auf Stein.
Deswegen verstärkte er kurz den Griff um die Weißhaarige, um ihr zu zeigen, dass das Mädchen als einzige hier im Raum war, das Romano momentan interessierte. Auch wenn er jetzt keine Ahnung hatte, was er nun tun sollte. Reden? Über was? Flirten? Dann könnte er rot werden...
Seine Augen guckten wieder zu ihr und mit einigen Blicken musterte er ihre Erscheinung. Als er auf einmal sah, wie sich die Schlappe von Victorias Tasche ein wenig anhob, blinzelte er. Doch noch bevor er wieder zu seiner Begleitung sehen konnte, erkannte er auch schon die Schnauze des kleinen Eisbären. Lovino starrte das Tier einfach weiter an.
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   So 29 März 2015 - 16:17

Mit einer gewissen Unruhe sah sich Victoria etwas in dem Raum um. Ihre Begleitung war verstummt und so auf die schnelle wusste die Kleinere nicht, worüber sie reden sollte. Ein Gespräch aufzubauen war wirklich schwierig... besonders, wenn sie selbst normalerweise nicht sehr gesprächig war. Es war komplett still um sie herum. Und sie wusste nicht, ob sie diese Stille mochte, oder nicht.
Als Lovino den Griff um sie kurz verstärkte, wurde die Weißhaarige etwas rot. Scheinbar hatte auch er keinen blassen Schimmer, über was sich reden ließ. Langsam wandte sich ihr Blick zu ihm und sah sich somit seinem Blick konfrontiert, als sich sein Blick senkte... und an ihrer Tasche hängen blieb? Mit einer unguten Vorahnung sah sie vorsichtig ebenfalls auf ihre Tasche und erstarrte, als sie die Schnauze ihrer guten Freundin aus der Tasche gucken sah. Automatisch machte sie sich kleiner, als sie realisierte, dass auch der Braunhaarige die Eisbärdame entdeckt hatte. Was sollte sie nun tun?!
Yuki bemerkte, dass sie entdeckt wurde und dachte sich: Wenn ich schon aufgeflogen bin, kann ich ja gleich rauskommen! Im nächsten Moment klappte die Schlappe der Tasche komplett nach hinten und präsentierte so neben einigen vielen Büchern auch eine kleine Eisbärin, die kurz mit den Ohren zuckte und dann zu den zwei Ländern sah, die sie so anstarrten.
/Was gibt's denn da zu starren? Noch nie einen Eisbären gesehen, oder wie? Hihi~/
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Do 2 Apr 2015 - 13:54

"Ganz ehrlich. Nein, ich hab noch nie einen Eisbären direkt vor meinen Augen gesehen", sagte er und starrte weiterhin mehr als perplex auf das Tier vor sich, dass anscheinend reden konnte. Sein Blick konnte sich nach einer Weile von dem Bären lösen und wanderte zu Victoria, der anscheinend die Situation mehr als unangenehm war. Irgendwie sah sie so unsicher noch niedlicher aus... Bei dem Gedanken wurde der Südländer wieder eine Spur roter und sah sofort woanders hin. Nur wohin? Zum Eisbären...Yuki hieß er, erinnerte sich Lovino.
"W-was machst du da in der Tasche?" Die erste Frage, die ihm einfiel, um von seiner Röte abzulenken. Und es interessierte ihn wirklich. Wer hatte schon so ein großes Haustier in seiner Schultasche? Ein sprechendes noch dazu. Obwohl...er war jetzt auf einer Zauberschule. Da sollte er sich nicht über so etwas wundern, oder? Romano blickte kurz auf seine Armbanduhr. Der Unterricht sollte eigentlich gleich anfangen, aber er hörte keine Stimmen aus dem Flur, sodass er nur mit den Schultern zuckte. Wenn der Franzose nicht auftauchte, konnte sich Lovino wenigstens einen schönen Vormittag machen. Mit oder ohne Victoria würde sich jetzt wohl zeigen. Schließlich wäre es etwas seltsam, wenn sie die ganze Zeit ein Eisbär dabei beobachtete und wahrscheinlich auch noch Kommentare abgeben würde. Ein Date hatte er sich eher ruhig und zu zweit vorgestellt...
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Do 2 Apr 2015 - 18:15

Yuki fing an zu kichern. /Noch nie? Wo wohnst du eigentlich? Achja Süditalien... hihihi~/. Die kleine Eisbärin, die mit ihrer geringen Größe wirklich für ein Kuscheltier gehalten werden kann, schien sich über diese Situation wirklich zu amüsieren. Victoria's Gesicht hingegen wurde mit jedem Wort, dass ihre Freundin sprach, immer blasser und sah dann mit großen Augen zu Lovino. Und dann sprach er Yuki auch noch ein, oh Nein!
/Na was wohl! Schlafen oder Victoria beobachten!/, die kleine Eisbärin fing wieder an zu kichern. Wirklich groß war sie im Vergleich zu ihren Artgenossen keinesfalls, was sie mit der Personifikation Spitzbergens gemeinsam hatte -beide waren eben noch sehr jung. Allerdings würde sich wohl auch kein Eisbär in die Tasche eines jungen Mädchen einnisten und dort ein Nickerchen halten...

Die Weißhaarige war am Verzweifeln. Was wenn Romano nun einem Lehrer melden würde, was er gesehen hat? Wenn die Lehrer sie nun darauf ansprechen würden? Wenn ihr Bruder dies erfahren würde...?! Der kleinen Skandinavierin stiegen viele dicke Tränen in die noch größer wirkenden Augen, als sie sich vorstellte, was Yuki's Entdeckung für Folgen für sie haben würde und ihr Gesicht hatte eine kreidebleiche Färbung, sodass sie keinesfalls gesund aussah. Und auch ihre Umgebung schien irgendwie verschwommener zu wirken, was allerdings auf die vielen Tränen zuschieben war, die sich ihren Weg über die zarten Wangen Victoria's suchten...
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Fr 17 Apr 2015 - 18:28

Als Romano seinen Blick von der kleinen Eisbärdame löste, weitete er die Augen.
"W-weinst du? N-nicht weinen! M-mierda! Ist doch nicht so schlimm. Es ist mir egal, wen oder was du in deiner Tasche hast, Bella", sagte er mit einem sehr hektischen und fast schon ratlosen Anfang. Er konnte einfach kein Mädchen weinen sehen. Das ging einfach nicht, denn er hatte nicht die leiseste Ahnung, was er jetzt tun sollte. Einen Witz erzählen? Aber der Italiener wusste, dass sein Humor eher einer überreifen, matschigen Tomate glich: Für die Tonne. Er könnte sie in den Arm nehmen. Aber wollte Victoria das eigentlich? War das ihr vielleicht zu stürmisch? Mit Sicherheit. Aber einfach nur dasitzen und nichts zu tun war auch falsch. Und an wegrennen und die Flucht ergreifen war auch nicht zu denken.
Also hieß es Augen zu und durch.
"A-alles ist gut...~", sagte er etwas nervös und nahm sie in den Arm. Er drückte sie kaum und hatte nur die Arme um sie gelegt, sodass sich Victoria jederzeit lösen konnte. Er merkte, wie das Blut in sein Gesicht schoss und seine Wangen wieder leicht rot färbten. Aber zum Glück konnte Spitzbergen das in dieser Position nicht sehen. Langsam strich er mit der Handfläche über ihren Rücken. Es war ihm peinlich, dass vor seinen Augen eine Frau zu weinen anfing...und das auch noch bei einem Date!
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Sa 18 Apr 2015 - 8:56

Leicht fragend und dezent ungläubig sah Spitzbergen in die Richtung Lovinos, während sie angestrengt über seine Worte nachdachte. In ihrem Kopf schien ein Sturm zu wüten, der ihre Gedanken völlig durcheinander wirbelte. Es war ihm egal?
An seiner Tonlage und dem Stottern konnte die Weißhaarige erkennen, dass er wohl selbst nicht so ganz wusste, wie er mit der Situation umgehen sollte... Gedanklich seufzte sie. Ihr ginge es wohl selbst so, wenn jemand vor ihren Augen plötzlich zu weinen beginnen würde, weshalb sie es verfluchte, dass ihr so schnell schon die Tränen kamen.
Als sie in den Arm genommen wurde, zuckte Victoria nur minimal zusammen, wehrte sich aber nicht und ließ diesen Körperkontakt sogar zu. Ihr Gesicht war weiterhin selbst für ihre Verhältnisse unnatürlich blass und sie zitterte nach wie vor, während ihr dicke Tränen über die Wangen flossen. Nachdem ihr Gedankengang über die Worte ihres Gegenübers beendet war, schlichen sich wieder die Gedanken über die Folgen von Yuki's Entdeckung in ihren Kopf. Allerdings wurden diese durch die Worte des Süditalieners tatsächlich gemindert, sodass auch ihre Gedanken klarer wurden. So bemerkte die Skandinavierin, dass sie sich während ihrer Gedanken leicht an Lovino geklammert hatte, was sie knallrot werden ließ. Ihr Tränenfluss wurde allerdings gelindert, wenn auch nicht gänzlich gestoppt, sodass nur noch einige Tränen über ihre hochroten Wangen kullerten. Zittern tat sie weiterhin noch leicht, weshalb sie den Griff um ihren Gegenüber auch vorerst nicht löste.
Yuki hatte die beiden indes einige Zeit beobachtet, bis sie sich entschloss, in die Tasche zurückzuklettern und ihr Nickerchen fortzusetzen. Und so hinterließ sie nichts, außer zwei rotangelaufende Länder~.
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Mo 20 Apr 2015 - 19:43

Als Victoria die Umarmung zuließ, jubelte er innerlich. Sie klammerte sich sogar etwas fest, sodass sich Romano gar nicht mehr lösen wollte. Das Mädchen schien sich wieder beruhigt zu haben. Ein Glück! Und ihr Haustier war auch wieder in der Tasche verschwunden. Perfekt!
Doch nachdem die unangenehme Situation gerettet war, musste ein neuer Plan her. Die Stunde schien noch nicht angefangen zu haben und so kam Süditalien auf eine Idee...
"Ähm...Der Unterricht beginnt wohl erst später. W-wollen wir nach draußen und spazieren gehen?", fragte er und versuchte den Rotschimmer seiner Wangen zu ignorieren. Ein Spaziergang lockert bestimmt alles ein wenig auf. Es war zwar etwas kühl draußen, aber solange es nicht regnet, würde Romano es wohl aushalten können. Da Victoria aus dem Norden kommt, machte sie sich keine Sorgen um ihr wegen den Temperaturen.
Er stand auf, zog seinen Umhang wieder an und hielt ihr die Hand hin.
"ich möchte dich gerne bei Tageslicht betrachten~. Dann siehst du bestimmt noch schöner aus, Bella", flirtete er wieder los und lächelte aufgeregt. Wenn er und sein Bruder ein Mädchen sahen, erkannte man erst die Gemeinsamkeiten der Italien-Brüder. Denn ihre Flirt-Sprüche, Gestiken und Verhaltensweisen sind fast identisch. Nur konnte sich Lovino machmal nicht ganz zusammenreißen und lief rot an. Eine Eigenschaft, die ihn ziemlich ärgerte.
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Di 21 Apr 2015 - 18:21

Nachdem sie sich leicht beruhigt hatte, schien auch Lovino irgendwie erleichterter zu sein. Und da Yuki beschlossen hatte, weiter ein Nickerchen zu halten, war doch alles wieder prima, oder? Dass die Skandinavierin im Gesicht immernoch eine deutliche Rotspur hatte, hatte sie scheinbar schon vergessen, denn sie lag noch etwas in den Armen ihres Gegenübers und fühlte sich dadurch seltsam geborgen und ihr wurde etwas wohlig wärmer. Dann fragte der Südländer, ob sie nicht einen Spaziergang machen wollten, da der Unterrichtsbeginn sich wohl noch verzögern würde. Als er daraufhin aufstand, war Victoria einen Moment lang beleidigt, ehe ihr Gesicht vor Peinlichkeit diesem Gefühl gegenüber noch röter wurde. Doch einen Moment später hielt er ihr eine Hand zum Aufstehen hin, die sie etwas unsicher und leicht verlegen entgegen nahm und dann aufstand. "K-klar, wenn du willst...", murmelte sie leise und doch hörbar. Durch seine nächsten Worte, wurde die Kleinere knallrot und sie sah Romano groß an, stotterte irgendwas vor sich hin. Sein Lächeln machte sie nur verlegener und sie merkte, wie ihr Herz wieder schneller schlug. Was war nur mit ihr los??
Ein Berg von Fragen flog durch den Kopf der Weißhaarigen und wartete wissbegierig darauf, beantwortet zu werden. Sie könnte ihn ja vielleicht beim Spaziergang fragen... aber, wenn sie zu viele Fragen stellt? Fühlt er sich dann nicht bedrengt oder wie bei einem Verhör? Wenn ihm die Fragen unangenehm werden? Der Mut, der sie für einen Moment überkam, verschwand so schnell, wie er aufgetaucht war und lies Spitzbergen wieder etwas unsicher zurück. Unbewusst drückte sie Süditaliens Hand etwas und hatte gerade irgendwie das Bedürfnis, sich wieder an ihn zu klammern, da er wirklich wohlig warm war...
Ihr Körper und ihr Gehirn stritten sich im Inneren Victorias. Ihr Körper wollte wieder zu der natürlichen Wärmequelle, doch ihr Gehirn schämte sich für diesen Wunsch, denn normalerweise war die Kleinere kein Freund von Körperkontakt. Während sie nun also ziemlich regungslos dastand, war ihr Gesicht total rot angelaufen und in ihrem Inneren tobte ein Kampf, der einen großen Teil ihrer Gedanken einnahm. Den anderen Teil hatte sich, unverschämterweise, Romano unter dem Nagel gerissen und Svalbard konnte einfach nicht verstehen, warum.
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Mo 27 Apr 2015 - 15:20

Er lächelte breit und zufrieden. Sie hatte zugesagt!
Eine Weile sah er sie an und wartete, bis sich das schüchterne Mädchen wieder beruhigt hatte. Danach legte er einen Arm um sie und ging langsam los. Erst wollte er ihr lieber etwas Freiheit geben, aber irgendwie schien sein Beschützer-Instinkt bei ihr zu groß zu sein. Ob es an ihrer Größe, Schüchternheit oder am Alter lag? Wahrscheinlich alles zusammen.
"Wenn du dich unwohl fühlst, kannst du mir ruhig Bescheid geben, Bella", sagte er. Zusammen mit ihr verließ er das Pokalzimmer und ging in den Flur. Noch immer hatte der Unterricht nicht begonnen.

In diesem Moment fragte er sich, was er Spitzbergen alles fragen könnte. Vieles. Aber er atmete aus und ließ dem Mädchen den Vortritt. Falls die beiden wieder in Schweigen gehüllt werden würden, konnte er ja immer noch das Gespräch anfangen, auch wenn es nicht gerade zu seinen Stärken zählte, ein Gespräch zu leiten.
Egal.

tbc:/ geht zur überdachten Steinbrücke
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BeitragThema: Re: Ein ruhiges Plätzchen   Mo 27 Apr 2015 - 18:38

Das Lächeln ihres Gegenübers zauberte Spitzbergen einen Rotschimmer auf die Wangen, ehe sie schüchtern zurücklächelte. Sein freudiges Lächeln war irgendwie süß und brachte das Mädchen zum Kichern, darauf bedacht, dass Romano es nicht hörte.
Nachdem sie sich beruhigt hatte, wartete der Südländer nicht lange, bis er seinen Arm erneut um sie legte und losging. Victoria lehnte sich vorsichtig etwas an ihn und hoffte, dass sie nicht aufdringlich oder so wirkte. Auf seine folgenen Worte sah die Weihaarige zu dem Jungen und lächelte schüchtern.
"Nein, ganz und garnicht, geht schon in Ordnung", sie wurde wieder leicht rot, war sie körperliche Nähe doch noch nicht wirklich gewohnt.
Hoffentlich machte sie nichts, was Süditalien missfallen könnte... sie hatte wirklich das Gefühl, sie könnte sich mit ihm anfreunden. Doch dafür sollte sie anfangen, gesprächiger zu werden, oder nicht? Immerhin kann sie das Sprechen doch nicht komplett dem Braunhaarigen überlassen. Also dachte Svalbard darüber nach, worüber sie mit dem Anderen reden könnte, während sie ruhig neben ihm ging...

tbc:/ geht zur überdachten Steinbrücke
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