Ein Axis Powers Hetalia x Harry Potter Crossover! Die Länder und auch magisch begabte Menschen werden sich mit dem magischen Alltag vertraut machen!
 
HauspunkteWichtige LinksAnsprechpartner
00250065
00350045
Storyline
Regeln und Informationen
Fragen und Antworten
Übersichten
Steckbrief
Partner
GrafikerGründerinTechniker

StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Austausch | 
 

 Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Allistor Kirkland

avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

81

Beitritt :

24.09.14

BeitragThema: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Sa 2 Mai 2015 - 18:56

Die Hände gelangweilt in den Hosentaschen vergraben betrat der Schotte die Schulbibliothek. Er hatte den Weg ohne Probleme gefunden, was allerdings darauf beruhte, dass er sich immerhin auf schottischem Gebiet befand.
Die meisten Schlösser in seinem Heimatland waren relativ kompliziert auf den ersten Blick, doch nach einer Weile fand man die Struktur und damit auch sich zurecht.

Die grünen Iriden schweiften an den hohen Regalen entlang, während er nebenbei bemerkte, dass die Bibliothek wie ausgestorben war. Nun, nicht dass Schottland Schüler erwartet hatte, aber zumindest eine Aufsicht in der Bibliothek war doch zu erwarten.
Andererseits konnten die Bücher sich hier sehr gut von selbst verteidigen, wenn jemand versuchte in sie hinein zu schreiben oder eines der Büche aus der verbotenen Abteilung nahm.
Da waren schreiende Bücher keine Seltenheit und noch die weniger schlimmen Exemplare.
Es gab durchaus auch Bücher, die um sich schlugen, wenn man sie bekritzelte oder sie Gefahr liefen mit Essen beschmiert zu werden.
Und ein paar ganz gemeine die knurrend nach einem Schnappten, wenn man sie vor dem Öffnen nicht über den Bücherrücken streichelte.

Einen Moment lang blieb Allistor nachdenklich im Mittelgang der Bibliothek stehen, nicht schlüssig ob er einfach los sprinten und den Italiener seinem Schicksal überlassen sollte.
Dann jedoch fielen ihm seine Manieren -die ihm seine britischen Könige und Königinnen beigebracht hatten- ein und er drehte sich zu dem Brünetten um, der ihm gefolgt sein musste.
„Hier. Solange du dich nicht unter das nächstbeste Regal schmeißt, sollte der Ort auch für dich sicher sein.“

Schottlands Tonfall war eine Mischung aus der Langeweile, die er auch nach außen hin zeigte, aber die Vorstellung dass ein Ravenclaw in der Bibliothek zu Schaden kam, war doch lachhaft in seinen Augen.
Sollte die Schüler aus dem Hause der Strebsamen und Intelligenten nicht in den Büchern ihre besten Freunde finden?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   So 3 Mai 2015 - 13:26

Felicianos Augen schweiften durch die große Bibliothek. Fasziniert sah er einige Bücher herumschweben, die wohl einige Schüler unachtsam falsch einsortiert hatten. Eine Weile sah er der Magie zu und strahlte. Dann blickte er zu Allistor, der sich zu ihm umdrehte.
"Okay~. Danke, dass du mich hier hin gebracht hast, Allistor!", sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen. Ihm gefiel es wirklich hier. Es roch nach altem Pergament und Papyrus, was ihn ungemein an die Antike und an Opa Rom erinnerte. Schon damals hatte der kleine Italiener alte Bücher verschlungen, die mit der Geschichte zu tun hatten. Vor allem die Götterlegenden interessierten ihn, sodass er hoffte, einige Lektüren über die Zauberwelt zu finden, die ihn ebenso faszinierten.

"Ich schau mich mal etwas um~." Langsam ging er an einigen Regalreihen vorbei und tappst dann interessiert in eine rein, als er die Themenüberschrift: "Verwandlung" las. Ein Fach, was er noch beeindruckender fand als Zauberkunst oder Geschichte der Zauberei. Es wurde sein absolutes Lieblingsfach als er in einigen Büchern darüber las und sich schlau machte.

Nach einigem Suchen entdeckte er ein ziemlich großes, dickes Buch über ihm. das gerade einen freien Platz suchte. Sofort erkannte Feliciano die Überschrift des Buches: "Die lebendige Verwandlung: Animagus". Schnell folgte er dem dicken Schinken und versuchte durch springen dran zu kommen. Doch er war nicht groß genug, um es zu erreichen. Währenddessen landete das Buch in einem hohen Regalfach.
"Vé..." Suchend blickte sich Italien nach einer Leiter um, doch anscheinend gab er hier keine, da jeder mit Magie problemlos an die Bücher kam. Das Problem war nur, dass Feliciano den Schwebezauber noch nicht konnte. Er hatte es einige Male versucht, hatte es auch schon einmal geschafft, wollte aber nicht noch einmal riskieren einer Explosion aus seinem Zauberstab zum Opfer zu fallen.

Also gab sich Feliciano alle Mühe und streckte sich mit ausgebreiteten Armen nach oben. Langsam kam er mit dem Zeigefinger an den Buchrücken und zupfte wackelig nach dem Buch, was sich langsam hervorschob. Als es dann auf einmal auf seinen Kopf zu fallen drohte, sprang der kleine Italiener nach hinten und fing es gerade noch rechtzeitig auf. Erleichtert ausatmend betrachtete er das Cover und die Rückseite.
Neugierig schlug er die erste Seite auf.
Nach oben Nach unten
Allistor Kirkland

avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

81

Beitritt :

24.09.14

BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Mi 6 Mai 2015 - 17:40

Dem Danke des Italieners antwortete Allistor nur mit einem Kopfnicken. Er blieb auch solange stumm und ohne sichtliche Regung stehen, bis der Brünette zwischen den hohen Regalen verschwunden war. Der Rothaarige wollte nicht ein Gespräch anfangen, doch ihn interessierte in gewissem Maße, für welche Abteilung sich der Südländer entscheiden würde. Schottland entschied sich jedoch nicht, ebenfalls in diese Abteilung der Bibliothek zu gehen.
Stattdessen rätselte er, womit er sich nun in den kommenden Minuten beschäftigen würde, ehe er der nächste Unterricht beginnen würde.
Der Schotte musste sich zwar eingestehen er interessierte sich für wenige spezielle Bücher, aber das wirklich jedem auf die Nase binden?
Nein, das war nun wirklich nicht das, was Schottland gleich am ersten Tag den anderen offenbaren wollte.

Also ging Allistor mit den Händen in den Hosentaschen vergraben ebenfalls durch die Bibliothek, nicht schlüssig was er nun machen sollte. Natürlich, er könnte die Bücher auch in sinnvoller Weise benutzen, beispielsweise mal eine Treppe aus ihnen zu bauen, die sich nicht bewegte. Aber der Rothaarige konnte sich schon denken, wie wenig die Lehrer Gefallen an dieser Idee haben würden.
Nachdenklich bewegte sich Schottland auf eine Leseecke zu, ließ sich auf die dort stehende Couch fallen und verschränkte die Arme im Nacken.
Einen kurzen Moment lang war er versucht die Augen zu schließen und einfach den restlichen Vormittag zu verschlafen, doch mit einiger Beherrschung hielt er sich davon dann doch lieber ab.
Stattdessen wanderte sein Blick über den kleinen Tisch, der neben der Couch stand und viel auf ein ziemlich alt wirkendes Buch mit einem schwarzen Ledereinband. Doch nicht dies fesselte das Interesse des Schotten, sondern die weißen Runen die auf dem Einband geprägt waren.

Sie waren auf schottischem Gälisch, was Allistor nach dem Buch greifen und es auf der ersten Seite aufschlagen ließ.
Den Titel noch ein weiteres Mal gelesen, schlich sich ein kaum erkennbares Lächeln auf die Lippen des Schotten, der ehrfürchtig umblätterte und zu lesen begann.
Er hielt das Tagebuch einer Person in den Händen, doch nicht das irgendeines Zauberers, sondern das Tagebuch von Roibert a Briuis, meist unter dem Namen Robert the Bruce bekannt. Einer der bedeutendsten, wenn nicht sogar der bedeutendste König Schottlands, dem seine Nation im Geheimen wohl noch immer hinterher trauerte.
Der Rothaarige selbst vermisste diesen Herrscher zwar, doch er zeigte seine Trauer nicht offen. Dass er jetzt dessen Tagebuch gefunden hatte erfreute Allistor umso mehr, weswegen er sich entspannt zurück lehnte und in seiner gälischen Lektüre versank.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Mi 6 Mai 2015 - 18:49

Als Feliciano die erste Seite aufschlug, entdeckte er eine Danksagung.
"Vielen Dank an alle Werwölfe und Animagi, die bei der Verfassung mitgeholfen haben. -William Anderson", las er leise vor und musterte die fast unerkennbare Unterschrift des Autors. Dann blätterte der Italiener weiter und sah das Inhaltsverzeichnis. Es war über eine Doppelseite verteilt und zeigte die verschiedensten Themen und Schwerpunkte der dicken Lektüre. Die Verwandlung in einen Animagus. Der Unterschied zwischen einem Werwolf und einem Animagus. Die Vorurteile der Werwölfe. Die Auswirkung des Mondes. Verschiedene Animagi.

Nachdem sich Veneziano einen kurzen Überblick über das Buch machte, sah er auf und ging aus der Abteilung für Verwandlung. Nach kurzem Suchen fand er auch schon die kleine Leseecke und entdeckte Allistor, der gerade ein altes Buch in die Hand nahm und es aufschlug.
Langsam ging Italien zu den Sofas und setzte sich neben Schottland. Kurz blickte er den Älteren an, wollte diesen aber nicht beim Lesen stören und sah wieder auf sein eigenes Buch. Schnell war das erste Kapitel aufgeschlagen: Was ist ein Animagus?

Langsam fing er an zu lesen und vertiefte sich in die Lektüre. Nicht oft - so gut wie nie - hat ein Lehrbuch ihn so sehr interessiert, wie dieses hier. Er verschlang förmlich die Informationen, verstand zwar nicht alles, hörte aber nicht auf zu lesen.
Nach einer Weile erkannte Feliciano allerdings einen Nachteil: Seine Auffassungsgabe und sein Durchhaltevermögen war nicht gerade lang und ausdauernd. Und so passierte es, dass der kleine Italiener mitten im zweiten Kapitel seine Augen schloss und eindöste.
"Vé...vé...", murmelte er kaum hörbar und kippte mit dem Kopf zur Seite, genau gegen Scotts Oberarm. Der unerwartete Widerstand, erschreckte Feliciano kurz, sodass diese zusammenzuckte und wieder wach wurde.
"Vé! E-entschuldigung!", sagte er schnell setzte sich wieder gerade hin. Er hatte Angst, dass Schottland ihn alleine ließ und er jetzt beleidigt reagierte. In diesem Moment ärgerte sich Feliciano, so ein Tollpatsch und Nichtsnutz zu sein, wie sein Bruder ihn immer nannte...
Nach oben Nach unten
Allistor Kirkland

avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

81

Beitritt :

24.09.14

BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Mi 6 Mai 2015 - 20:33

Allistor konnte sich nicht erinnern, wann er zuletzt so deutlich das Gesicht seines verstorbenen Königs vor sich gesehen hatte.
Doch je mehr er den geschriebenen Gedanken in dem Buch folgte, desto genauer konnte er sich auch an die für ihn mittlerweile in Vergessenheit geratenen Dinge zurück erinnern. Kleine Gesten Seitens Robert the Bruce, dessen Wortwahl bei einem langen Gespräch oder das Lachen des Königs, als ihn etwas amüsiert hatte.

Schottland wurde kurz aus seinen Gedanken gerissen, als sich Italien neben ihn setzte. Ein kurzer Blick auf dessen Lektüre und er runzelte die Stirn.
Der kleine hatte noch keine Stunde Verwandlung hinter sich und traute sich schon an solch eine Aufgabe heran?
Entweder er war größenwahnsinnig oder aber-
Mit einem Kopfschütteln beendete der Rothaarige seinen Gedankengang und wendete sich wieder den gälischen Tagebucheinträgen vor sich zu.
Es ging ihn nichts an, was der Norditaliener vorhatte. Und es würde ihn auch nur bedingt etwas kümmern, wenn dieser einen Fehler beim Zaubern beging. Solange der Zauber nicht ihn selbst traf, hatte der Schotte damit nichts am Hut, sondern die Lehrer mussten sich darum kümmern.

Gerade als er die Stelle las, an welcher der König von einem Gespräch mit den Clan Chef berichtete, spürte er, wie etwas gegen seinen Oberarm prallte.
Ein einziger Blick und Schottland hatte den Ursprung gefunden: einen fast eingeschlafenen Italiener.
Als dieser jedoch wie vom Kelpie gebissen hochschreckte, hob Allistor eine Augenbraue. Ja, da sah man ganz eindeutig, dass der kleine Südländer Angst vor seinen Reaktionen hatte.
Doch anstelle ihn wie vorher zu  ignorieren, zuckte der Schotte nur einmal gleichgültig mit den Schultern.
„Ich werd dich schon nicht umbringen, Vargas. Zumindest nicht dafür.“
Allistor war sich nicht sicher, warum er den letzten Satz angehangen hatte, aber es geschah wohl wie üblich aus einem Reflex. Dennoch, belustigt über seine mittlerweile selbständig gewordenen, fiesen Aussagen, schlich sich ein amüsiertes Grinsen auf die Lippen des Schotten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Mi 6 Mai 2015 - 21:00

Das amüsierte Grinsen von Schottland ließ den Italiener leicht auflächeln. Ihm war es egal, warum und wann Leute lächelten, aber es freute ihn einfach, dass Allistor ihn nicht ignorierte. Auch wenn seine Wortwahl in diesem Fall etwas einschüchternd klang. Aber er kannte so etwas. Mit Deutschland war es das Gleiche gewesen. Also Kopf hoch!

"Okay, Allistor~", sagte er und wandte sich wieder seiner Lektüre zu. Um alles noch einmal besser zu verstehen fing er sogar von vorne an und überfolg die ersten Seiten, sodass er wieder rein kam. Das Thema war wirklich schwierig, aber alles andere als uninteressant für den kleinen Italiener. Er stellte sich vor, wie er als Maus sich vor allen Dingen verstecken konnte, oder als Vogel durch die Luft fliegen könnte.
Ein wenig verträumt las er die Zeilen und war gerade mit dem dritten Kapitel durch, als ihm plötzlich ein dickes Buch auf dem Kopf fiel, das gerade eben noch über ihnen schwebte, um seinen passenden Platz zu finden. Aber scheinend war der Platz belegt und so hob sich der Zauber auf und sorgte für ein lautes Krachen.
"Vé!" Feliciano zuckte zusammen, als ihn der alte Schinken am Hinterkopf traf. Ein weißer Blitz huschte vor sein Blickfeld und hinterließ einen schwarzen, zähen Schleier. Sein Kopf pochte und er hörte das Buch auf den Boden fallen, nachdem es von seinem Kopf gerutscht war. Heute schien wirklich nicht Italiens Tag zu sein. Jedenfalls war es nicht sein Glückstag.

Sich den Hinterkopf reibend blickte Feliciano auf und schniefte. Der Schmerz brachte ihm die Tränen in den Augen und ließen ihn leicht hin und her wanken. Sein Blick ging zu Allistor, wobei er auf einmal zwei durchsichtige Schotten neben ihn sah.
"Vé...drei Mal Allistor...~", sagte er noch immer etwas neben der Spur und konnte seinen Blick nicht fokussieren.
Nach oben Nach unten
Allistor Kirkland

avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

81

Beitritt :

24.09.14

BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Mi 6 Mai 2015 - 21:47

Nach dem wirklich sehr kurzen Wortwechsel mit dem anscheinend beruhigten Norditaliener widmete sich auch Allistor wieder seinem Buch.
Er erinnerte sich an den Streit zwischen Robert the Bruce und dem Clan Chef, aber die Kommentare seines Königs zu den einzelnen Streitpunkte zu sehen, faszinierte Schottland ungemein. Der Rothaarige konnte sich an die Mienen seines damaligen Königs erinnern, doch er hatte nie gewusst, was sein Herrscher zu diesem Zeitpunkt darüber gedacht hatte.
Selbstverständlich hatte Allistor zwar einen Teil von Roberts richtiger Meinung erfahren, aber die ungeschminkte Wahrheit hatte sein König auch ihm nur ab und zu erzählt. Vor allem da Schottland zwar seinem Herrscher diente, aber genauso die Clans seines Landes repräsentierte.

Erst ein dumpfer Ton konnte seine Konzentration unterbrechen. Der Blick seiner smaragdgrünen Augen folgte dem zu Boden fallenden Buch, dass mehr als nur schwer verdauliche Lektüre war.
Das Buch zierte der Titel 'Zaubertränke für Fortgeschrittene', was eindeutig nicht einladend zum Lesen war. Allistor konnte kochen nicht ausstehen -er hatte dank eines gewissen Bruders schon zu oft eine Lebensmittelvergiftung gehabt- und ernährte sich seitdem nur von den Dingen, die er selbst zubereitet hatte. Er wusste, er war kein Meisterkoch und beherrschte nur ein paar wenige Rezepte, aber vergiftet hatte er mit seinem Essen immerhin keinen.

Doch nachdem er sich dagegen entschieden hatte das Buch aufzuheben, wendete er seinen Blick wieder dem Italiener vor sich zu.
Da hatte Feliciano das Buch doch härter erwischt, als Allistor es sich hätte denken können. War das Ironie des Schicksals?
Ein Ravenclaw - Erschlagen von Wissen.

Nachdenklich musterte der Rothaarige den Südlander vor sich. Der kleine schien sich nicht mehr lange aufrecht halten zu können und dass er alles dreimal sah, war selbst für jemand ohne Medizinstudium kein gutes Zeichen.
Die Tränen ignorierte Allistor erst einmal, er war nicht der Typ, der jemand Fremdes tröstete, geschweige denn jemand der gleich weinen würde. Nun gut, Frauen waren da eine Ausnahme, aber auch nur allgemein.
Stattdessen hob Schottland eine Augenbraue und sah in die Augen Italiens.

"Sicher dass es schon Zeit für die Apokalypse ist?"
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Mi 6 Mai 2015 - 22:20

Verwirrt über den seltsamen Satz Schottlands schüttelte sich Veneziano einmal und versuchte verzweifelt sein Gleichgewichtssinn wieder zu finden. Erst nach mehrmaligem Blinzeln und ein wenig Warten, wurde seine Sicht wieder klarer und er erkannte auch nur noch einen Schotten vor seinen Augen. Sein Blick fokussierte sich schließlich wieder völlig und Italien war wieder einigermaßen in Ordnung.
Allerdings merkte er die langsam wachsende Beule am Hinterkopf und spürte, wie sich seine Kopfhaut leicht spannte.

Jetzt, als er wieder normal sehen konnte, erblickte er Allistors grüne Augen und lächelte leicht.
"Scusi", entschuldigte sich Italien aus Gewohnheit. Deutschland hatte ihn früher regelrecht das Benehmen eingetrichtert, sodass sich der Brünette nun wegen jeder Unannehmlichkeit entschuldigte. Auch wenn Italien wusste, dass er sich überhaupt nicht rechtfertigen musste.

Feliciano sah auf sein Buch, dass ihm fast von den Oberschenkeln gerutscht wäre, als ihn der dicke Schinken traf. Auf einmal bemerkte Italien einen losen Zettel in dem Buch, der anscheinend durch den Ruck zwischen den Seiten hervorgetreten war. Mit neugierigem und fragendem Blick holte er das Papier aus dem Buch und faltete es aus. Der Zettel war alt und sehr trocken, als ob er schon mehrere Jahre dort drin lag. Ein Lesezeichen?

Kein Lesezeichen. Das, was Feliciano in der Hand hielt, war ein Brief. Verwundert las er über die leicht verblassten Zeilen.

Geheim, versteckt und von Farbe bedeckt,
hinaus, zum Wald hinter einer Gestalt,
da findet ihr den Gang,
es fehlt nur noch der liebliche Gesang.


Das kleine Gedicht brachte den Italiener zur Verwirrung. Was sollte das? Ein Rätsel oder einfach nur ein kleines Werk eines anonymen Künstlers?
Der kleine Italiener sah auf und zu Allistor.
"Weißt du, was das heißt~?", fragte er und zeigte ihm den Zettel mit den Versen.
Nach oben Nach unten
Allistor Kirkland

avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

81

Beitritt :

24.09.14

BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Do 7 Mai 2015 - 21:15

Ruhig abwartend, bis Feliciano wieder klar im Kopf war –soweit man das nach solch einem Schlag auf den Kopf überhaupt sein konnte- sah Allistor aufmerksam zu diesem.
Das Entschuldigen wunderte ihn nicht wirklich, da der Norditaliener wohl einiges an Angst vor ihm hatte. Allein das Aufschrecken kurz vor dem Duell zwischen italienischem Dickschädel und Zaubertrankkundebuch war Schottland Information genug. Auch wenn er sich fragte, wie genau Italien sich diese Sachen merken konnte und wer sie ihm richtig erklärt hatte.
Soweit Allistor wusste vertrat Japan nie seine Meinung, wann immer er Deutschland gesehen hatte, schien dieser Probleme zu haben weil jemand für Ärger sorgte, und das Romano irgendetwas von Manieren verstand war für Schottland keine Sache die er sich vorstellen konnte oder wollte.

Das Interesse des Rothaarigen folgte Felicianos Blick zu dessen Buch. Nun, eher dem wirklich sehr alten Zettel, der in eben jenem versteckt gelegen hatte. Er beugte sich ein Stück zu dem Brünetten neben sich und las schweigend die Zeilen, die das beschriebene Stück Papier zeigte.
Nachdenklich las er die Wörter wieder, während er in seine Tasche Griff, ein Stück Pergament heraus nahm und den Federhalter vom Tisch griff.
Zuerst schrieb Allistor das Gedicht ordentlich, aber mit mehr Abstand zwischen den einzelnen Zeilen ab. Er ignorierte die Tatsache, dass er eine verschlungene und unerwartet ordentliche Handschrift hatte, aber dies war ihm in vielen Lektionen mühsam antrainiert worden. Wer so viele Briefe zu so vielen verschiedenen Leuten schreiben musste, durfte keine unlesbare Handschrift haben.

Allistor sah auf das in seinen eindeutige Rätsel und analysierte es, als wäre es ein verschlüsselter Code eines Feindes oder ein taktisches Spielbrett.
Zuerst widmete er sich den letzten beiden Zeilen, da diese ziemlich klar auf der Hand lagen.
Sie würden am Ende ihrer Suche einen Gang finden, wahrscheinlich einen der Geheimgänge im Schloss. Und auch wenn es Allistor nicht wirklich gefiel, anscheinend musste einer von ihnen singen. Entweder am Ende des Ganges oder aber um eben jenen zu öffnen.
Seine beiden Schlüsse ebenfalls säuberlich auf dem Zettel und jeweils unter der entsprechenden Zeile notierend, widmete Schottland sich der ersten und zweiten Zeile. Darin schien der Autor ihnen mitzuteilen, wohin der Gang sehr wahrscheinlich verlief, nämlich zum Wald. Und die erwähnte Gestalt?
Kurz runzelte Allistor die Stirn, ehe er zwei Möglichkeiten darüber schrieb. Das Portrait einer Person oder aber eine Statue. Der erste Vers, der von ‚versteckt und von Farbe bedeckt‘ erzählte, bestätigte den Verdacht des Schotten, der daraufhin das Wort ‚Gemälde‘ unterstrich.

Sich zurück lehnend, schob Schottland seinen beschrifteten Zettel zu dem Italiener neben sich. Der Rothaarige brauchte keine Worte, seine Gedanken standen recht verständlich auf dem Stück Pergament.
Zumindest hoffte er es, immerhin war Norditalien ein von Wissen attackierter Ravenclaw.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Fr 8 Mai 2015 - 15:08

Als Feliciano als Antwort den Zettel zugeschoben bekam, hob er kurz die Augenbrauen und nahm dann das Papier in die Hand. Die Schrift konnte er ohne Probleme lesen und Italien fand sie auch sehr schön und erstaunlich akkurat, als ob Schottland seit längerem mit Kalligraphie arbeiten konnte.
Seine Augen huschten über das Gedicht und die Notizen. Er brauchte nicht lange, um zu verstehen, was Allistors Schlussfolgerungen waren. Ein Geheimgang hinter einem Gemälde also.
"Vé~." Suchend blickte er sich um und stand auf. Es gab einige Bilder hier in der Bibliothek, aber es musste eines sein, vor dem sie singen mussten. Also ging Feliciano etwas umher und sah sich um. Nach kurzer Suche entdeckte er vier Gemälde. Ein Ritter, eine junge Frau, eine Gruppe von Abenteurern und ein Bild eines kleinen Kindes. Es war ein junges Mädchen, etwa sechs oder sieben Jahre alt. Es saß auf einer Schaukel und betrachtete die sich leicht im Wind bewegenden Gräser und Blumen. Italien war fasziniert von der magischen Kunst und dachte fast, dass er einfach in das Bild eintauchen könnte.

"Ciao, bambina~", lächelte er und ging auf das Gemälde zu. Er wusste nicht warum, aber er hatte das Gefühl, dass er genau vor diesem Kind singen sollte. Wahrscheinlich war es einfach sein Bauchgefühl vor einem Mädchen zu singen. Aber das Bild der jungen Frau hatte ihn nicht angesprochen. Allerdings befand sich bei ihr auch im Hintergrund ein junger Mann.
Das Kind sah auf und verzog keine Miene.
"Ich will lächeln", sagte das Mädchen nur knapp. Felicianos Blick wanderte kurz zu dem vergoldeten Rahmen. 'Das lächelnde Kind' laß er in Gedanken und stutzte. Warum hieß das Bild so, obwohl das Kind nicht lächelte? Vielleicht hatte es sein Lächeln verloren.
"Darf ich dir was vorsingen~?", fragte Italien und fing an zu singen.

Es war ein altes, lateinisches Lied, dass ihm sein Großvater beigebracht hatte. Es stand für Schönheit, Gleichheit und Vergebung. Feliciano lächelte, während er das Lied sang und blickte zu dem Mädchen im Gemälde hinauf. Erst beobachtete sie ihn nur erstaunt und ging in den Vordergrund. Langsam übertrug sich Italiens Fröhlichkeit auf die Laune des Kindes. Ihre Gesichtszüge wurden weicher und ihre Augen fingen an zu leuchten.
Ein Lächeln umspielten die schmalen, kindlichen Lippen.
"Hat es dir gefallen, bambina~?"
"Ja, hat es!", antwortete das Kind. In dem Moment schwang das Bild zur Seite und Feliciano musste einen Schritt nach hinten gehen, um von dem Rahmen nicht getroffen zu werden. Ein runder, röhrenförmiger Gang tauchte vor ihm auf.

Italien hatte es geschafft! Stolz auf seine Gesangskunst grinste er breit und ging zu dem Geheimgang. Neugierig sah er hinein und erkannte, dass der Eingang nur so schmal war. Wenige Meter hinter dem Gemälde breitete sich der Gang aus, sodass selbst Allistor problemlos stehen könnte.
Langsam stieg er hinein und krabbelte weiter, gespannt auf das Ziel, dass ihn erwartete.

tbc:/ geht zum verbotenen Wald
Nach oben Nach unten
Allistor Kirkland

avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

81

Beitritt :

24.09.14

BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   Fr 8 Mai 2015 - 16:28

Dem Brünetten folgend, sah Allistor zwar ebenfalls die Gemälde, aber er konnte nicht nachvollziehen, warum Italien sich aus dem Bauch heraus für das kleine Kind entschieden hatte.
Den Ritter hatte er auch ausgeschlossen, einfach weil der Ritter nicht wie jemand aussah, den ein Lied wirklich begeistern konnte. Falls ihn etwas anderes außer eine Ölkanne aufmuntern konnte, denn die ritterliche Rüstung blitzte nicht, sondern quietschte viel eher.
Die junge Frau hingegen sah aus, als könnte sie vielleicht ein schönes Lied zum tanzen oder mitsingen animieren. Auch wenn Allistor sich sicher war, dass der Mann im Hintergrund darüber hingegen so begeistert sein würde, wie der Ritter von Gemälde eins über ein Gewitter, wenn er draußen unterwegs gewesen wäre.
Die Abenteuer hätten sich möglicherweise auch über ein Lied gefreut, wenn auch über eines der ganzen Wanderlieder, die es in allen Ländern und Kulturen gab, in denen die Leute sich lange Strecken von A nach B bewegen mussten. Was eigentlich so ziemlich jede Kultur für Schottland einschloss, die genügend Platz für Wanderungen hatten.

Während dem Gespräch von dem Schaukel-Kind, dass eindeutig nicht lächelte - Titel hin oder her-, und Feliciano hielt Schottland sich zurück.
Der Rothaarige wollte eigentlich noch zwei Dinge äußern, als Norditalien zu singen begann. Einerseits hätte der Schotte noch erwähnt, dass der Sinn bei Fragen darin bestand, dass man auf eine Antwort wartete. Andererseits wollte er sich erkundigen, ob Feliciano sich sicher war, dass er den Geheimgang betreten und damit in den verbotenen Wald betreten wollte.
Doch da sang der Italiener bereits, zu Allistors Überraschung sogar ziemlich gut.
Es hätte ihn zwar mehr gefreut, wenn er mehr verstanden hätte, da er Latein nur bis zu einem gewissen Grad verstand, aber gut, anderen ging es genauso wenn er gälisch sprach. Sogar an Scots -dem schottischen Dialekt- verzweifelten einige englischsprachige Leute schon.

Als Norditalien sein Lied beendet und sich erfolgreich nicht vom Bilderrahmen hatte erschlagen lassen, konnte man den runden Geheimgang vor sich erkennen.
Schottland zweifelte kurz daran, dass er Feliciano vorgehen lies, aber nun gut, dieser hatte es so gewollt. So musste sich der Schotte nur darauf konzentrieren dass ihnen niemand folgte, weshalb er den Zugang zum Gang hinter ihnen wieder verschloss. Dann folgte der Allistor dem Brünetten, nicht sicher, ob er gerade in Gefahr oder ein Abenteuer ging, doch gewiss, dass es besser war als Unterricht.

tbc:/ geht zum verbotenen Wald
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen   

Nach oben Nach unten
 
Bücher sind praktisch – und auch zum Lesen
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Warum schlussmachende Partner so grausam sind...
» Schulbücher und Landkarten
» Warum Katzen die besseren Männer sind
» Beziehungspause nach 2,5 Jahren... Bisserl Rat gefragt
» Trennung oder Beziehungspause ??? Und was dann ?

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Magical Hetalia :: Offplay :: Alt wie die Welt :: Hogwarts :: 4. Etage :: Schulbibliothek-
Gehe zu: