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 Rätselspuren

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BeitragThema: Rätselspuren   Fr 8 Mai 2015 - 16:54

Nach einer Weile sah Italien endlich das Ende des Tunnels. Ein kleiner Spalt zwischen zwei großen Felswänden schob Licht in den Geheimgang und zeigte ihm den Weg. Kaum war er vor der Wand, bewegte sich diese, sodass eine Felswand sich einfuhr und den Ausgang frei gab.
"Uuui~", staunte Feliciano und ging raus.

Nun befand er sich in einer kleinen Höhle, die aber nur wenige Meter in einen kleinen Berg hineinragte. Die Aufmerksamkeit widmete er eher den eingeritzten Wörtern an einer Wand. Es war wieder ein Gedicht, aber deutlich länger als das erste in der Bibliothek.

Frei von Holz, doch Stein in der Mitte,
umrandet von Gefahr aus Blatt und Rinde,
dort findet ihr ganz ohne Hilf' und Bitte
den Ort der Magie und rauchender Asche.

Verbrannt und doch lebendig schön,
weinen und doch glücklich sein!

Geh zur Sonne, die Mittags steht,
gib Acht! Ein Schritt des Falschen tret
und du bist tot, für immer allein,
doch ich sage dir:
Mit Freunden muss man das Erlebnis teil'n.


"Vé~. Das ist bestimmt der zweite Teil des Rästels~", sagte Feliciano und erschauderte leicht. Die Wörter 'Gefahr' und 'tot' waren nicht gerade seine Lieblingsbegriffe. Und die Tatsache, dass der Ausgang der Höhle direkt im verbotenen Wald ist, machte es nicht besser. Doch der letzte Vers des Gedichts beruhigte den kleinen Italiener etwas.
Er war nicht allein. Allistor war mitgekommen und auch wenn die beiden noch keine Freunde waren, erleichterte ihn das.
Freundlich lächelte Italien zu Schottland.
"Du kannst es bestimmt lösen!"
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Fr 8 Mai 2015 - 19:01

Ebenfalls staunend, wenn auch das Gefühl nicht zeigend, sah sich Allistor um, sobald er aus dem Gang trat. Sie waren also im Wald, in einer Höhle. Einen kurzen Moment überlegte Schottland wer noch von diesem Gang wusste, aber wirklich sehr interessierte es ihn dann doch nicht.
Stattdessen folgte Schottland dem Blick Italiens und seufzte genervt. Da machte jemand zwar den Anschein, als wolle er sie wo hin führen, doch offensichtlich nicht so sehr, dass er ihnen eine präzise Karte oder Wegbeschreibung gab.

Er machte einen weiteren Schritt zum Rätsel, zückte ein neues Stück Pergament und notierte wie gewohnt die Dinge, die ihm auffielen.

Zuerst einmal die letzte Strophe, gerade weil sie einfach zu verstehen war. Nun, ehrlich gesagt nur einfacher als der erste Teil, der für Allistor beim einmal durchlesen nicht wirklich Sinn ergeben hatte.
Sie sollten der Richtung folgen, in der die Sonne mittags zeigte. Und das sie bei einem falschen Schritt erledigt waren, dass beruhigte natürlich ganz besonders. Warum er sich hier im Wald einen Freund suchen musste um das ach so tolle Erlebnis zu teilen, dass erschloss sich Schottland zwar nicht wirklich, aber vielleicht reichte das Buch von Robert the Bruce, das ja die Gedanken seines verstorbenen Königs und auch Freundes waren.

Die zwei ersten Strophen waren schon etwas anspruchsvoller für Allistor, der sich zuerst einmal mit Vers zwei beschäftigte. Die einzige hier umrandende Gefahr aus Blatt und Rinde war der Verbotene Wald selbst. Dem entsprechend mussten sie hier einen Platz aus Stein finden.
Der Schotte runzelte kurz die Stirn, ehe er ein Wort daneben schrieb: 'Steinkreis'. Davon gab es in seinem gesamten Land einige, warum also auch nicht einen in diesem Wald?
Das sie dort ohne Hilfe und Bitte etwas finden würden- nun das überraschte Allistor genauso wenig wie die Tatsache, dass rauchende Asche eindeutig ein Ort der Magie im verbotenen Wald war.

Doch die drei Verse die noch übrig waren, ließen Allistor zum ersten Mal etwas länger überlegen. Etwas Verbrennendes? Zuerst musste der Schotte an einen Drachen denken, daran hatte sein Bruder Wales mehr als nur ein wenig Schuld. Doch das etwas verbrannt und dennoch lebendig schön war, schloss die Drachen aus. Ihr Feuer ließ nichts am Leben, das sie wirklich trafen.
Und was hatte das ganze mit Tränen zu tun, die jemand weinte und dabei doch fröhlich war?
Einen Moment lang wollte der Rothaarige frustriert knurren, als er plötzlich blinzelte.
Moment mal.
Feuer konnte er mit Tränen in Verbindung bringen -er zeichnete einen Strich zwischen die beiden Wörter-, aber genauso gut diese beiden jeweils mit der Asche. Einen Moment sah er auf das jetzt von ihm gezeichnete Dreieck und schrieb dann fast feierlich das Wort 'Phönix' in die Mitte.

Allistor sah auf den Zettel in seiner Hand, prüfte noch einmal gewissenhaft all seine gezogenen Schlüsse. Suchten sie hier wirklich das Nest eines Phönix? Doch es schien ihm noch die wahrscheinlichste Lösung, weshalb er den Zettel an Feliciano weiter gab.
"Hier. Und solltest du ein Rätsel nicht auch lösen können, Ravenclaw?"
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Sa 9 Mai 2015 - 1:14

"Vé...Rätsel kann ich nicht so gut", gestand der Italiener und nahm den Zettel entgegen. Schnell las er über Schottlands Notizen und verstand langsam, was das Gedicht den Lesern sagen wollte. Allerdings war Feliciano nicht ganz klar, was Allistor mit 'Phönix' meinte. Irgendwie kam ihm der Begriff bekannt vor, doch er wusste nicht woher. Was war ein Phönix?

"Also müssen wir Richtung Süden zu einer Lichtung mit einem Steinkreis", sagte Feliciano und sah aus der Höhle in den Wald. Die Baumkronen verdeckten den Himmel, sodass nur wenig Licht durch die Blätterdecke fiel. Allerdings schien der Wald am Tag nichts gruseliges an sich zu haben. Also ging Italien langsam aus der Höhle und summend der Sonne entgegen.
Er glaubte langsam, dass der Wald gar nicht gefährlich war, sondern nur Schüler abschrecken sollte, damit sie den Phönix nicht entdeckten...was auch immer das sein mochte.

Kaum hatte der kleine Italiener die Höhle verlassen und die ersten Schritte getan, schien der Wald anzufangen lebendig zu werden. Hier und da raschelte das Laub, doch Italien summte weiter und ging weiter Richtung Süden.

Das nur wenige Meter vor ihm die erste Falle auf ihn wartete, bemerkte er nicht. Selbst die große Acromantula in den Baumwipfeln, die geduldig auf ihr nächstes Opfer wartete, schien er nicht zu sehen. Stattdessen drehte er sich während des Laufens um und sah zu Allistor.
"Was ist ein Phönix~?"
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Sa 9 Mai 2015 - 2:03

Schottland zuckte mit den Schultern, akzeptierte die Antwort kommentarlos. Jeder hatte Dinge die ihm lagen oder Dinge die man selbst nicht gut konnte. Warum also darüber verwirrt sein, wo es doch eigentlich etwas Selbstverständliches war.

"Aye. Aber du solltest dich hier nicht so einfach bewegen, wenn du keinen einzigen nützlichen Zauber kannst."
Allistor fühlte sich relativ unwohl und das auf schottischem Gebiet. Das alleine reichte schon, dass er unauffällig den Zauberstab zückte und sich genauer umsah.
Es konnte nicht gut gehen, wenn sich so jemand wie der Italiener in einen Wald wagte, der gefährlicher war als die gesamte Lehrerschaft Hogwarts' zusammen. Der Rothaarige lauschte angestrengt, während er Feliciano nur langsam folgte und sich auf alles mögliche mental vorbereitete. Doch er hörte kein unnatürlich lautes Knacken, nur die Geräusche, die der Wind und die Bäume von sich aus verursachten.
Erst als Feliciano ein paar Schritte gemacht hatte, weiteten sich die Augen des Rothaarigen erschrocken, als er den Fehler erkannte, der ihn gestört und am Entspannen gehindert hatte.
Es war zu Ruhig. Er hörte kein Vogelgezwitscher, kein Knacken von Ästen unter den Pfoten oder Hufen von Tieren. Kein sicherer Wald war so ruhig, denn Tiere erlaubten sich nur dann gar keine lauten Geräusche, wenn ein Jäger in der Nähe war. Und dass die Jäger dieses Walds auch vor Menschen keinen halt machten, war Vieles, aber kein Grund von der Höhle weg zu gehen.

Noch bevor er die Gefahr wirklich gesehen hatte, hielt Allistor den Italiener an der Schulter zurück, sah sich schnell um, ehe sein Blick mehr zufällig nach oben huschte. Als er von oben aus acht schwarzen Augen zurück angestarrt wurde, atmete er einmal gezwungen ruhig durch, ging -Feliciano kommentarlos aber bestimmt mit sich ziehend- ein paar Schritte zurück.
Dann nahm er einen größeren Ast, der seinem Aussehen nach mehr tot als lebendig war und warf ihn auf den Platz unter der Spinne. Dort verfing sich der Ast im Inneren eines fast unsichtbaren Netzes, schwing nur ein einziges Mal ehe die Acrumantula sich auf die vermeintliche Beute stürzte. Doch anstelle in ein geeignetes Beutetier schlugen die Greifarme und Giftzähne der Spinne in den Stock und den Boden, was dem Wesen einen unangenehmen Schrei entlockte.
Durch den falsch berechneten Aufprall der Spinne, die wohl mit italienischem Essen gerechnet hatte, rollte sie einmal vorne über und verhedderte sich in ihrem eigenen Netz.

Allistor sah mit gemischten Gefühlen zu der Acrumantula, ehe er die Hand von Norditaliens Schulter nahm.
"Ein Phönix ist ein mystischer Vogel, der anstelle zu sterben aus seiner Asche wieder aufersteht. Da du diese Gabe nicht ganz so gut beherrscht, solltest du besser aufpassen wohin du läufst. Der Wald hier ist nicht umsonst für Schüler verboten."
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Sa 9 Mai 2015 - 12:47

Der kleine Italiener zuckte ängstlich zusammen, als er die riesige und vor allem haarige Spinne entdeckte, die sich wie ein Falke auf den Stock stürzte. Schnell sah er zu Schottland und klammerte sich an ihn, froh, dass dieser ihn von der Falle weggezogen hatte.
"V-vé! Ich hab Angst!", sagte Feliciano zitternd und unterdrückte den Drang, jetzt einfach das Weite zu suchen, da er sonst nie mehr aus dem verbotenen Wald finden würde. Eher würden ihn die Bewohner des Waldes verspeisen oder töten.

Nur langsam entspannte Italien seine Muskeln und betrachtete die sich verfangene Acromantula. Die Spinne verwickelte sich weiter darin und zappelte wird, sodass Italien ein Schauer über den Rücken lief. Seine kindlichen Augen wanderten hoch zu Allistors Kopf.
"G-gehen wir weiter...!", sagte er und zog ihn mit sich, weiter Richtung Süden.

In der Zeit passierte nichts.
Es blieb ruhig und die Anspannung schien durch den Vorfall weiterhin konstant zu bleiben. Italien sah sich um und blieb dicht bei Schottland, als sich auf einmal die Bäume lichteten und die beiden Nationen auf einer größeren Wiese landeten.
Die Lichtung war von den großen Bäumen umrandet und in der Mitte ragten einige kleine Felsen aus dem wilden, hohen Gras. Der freie Himmel und die dadurch gewonnene Helligkeit wirkte auf Feliciano wie ein Beruhigungsmittel. Sein Atem ging wieder normal und er traute sich schließlich, auf den Steinkreis zu zugehen. Ein großes Nest lag wie eine Krone auf dem größten Stein. Etwas rotes, leuchtendes befand sich dort drin.

Der Phönix hob seinen Kopf und sah mit schwarzen, tiefen Augen zu Feliciano. Die Flügel waren ruhig an den Körper gelehnt und bedeckten fast das komplette Nest.
"Vé~. Du bist ein Phönix~? Wie schön~!", strahlte Italien sanft und lächelte. Der Vogel schien ihn und dann Allistor zu mustern. Nach einer Weile richtete er sich auf und zeigte zum Erstaunen des kleinen Italieners ein großes Ei.
"Du bist ja Mutter~! Glückwunsch~", freute sich Italien und ging auf das Nest weiter zu. Erst schien die Phönixdame zögerlich, doch dann entspannte sie sich und neigte den Kopf zur Seite.

Italiens Hand berührte sanft, als ob der Vogel aus Glas wäre, den Kopf des Phönix und streichelte ihn. Das ehrliche Lächeln auf seinen Lippen und seine naive Art beruhigten den Vogel. Anscheinend konnte der Phönix erkennen, dass keine Gefahr um das Ei bestand.
Ruhig, ließ sich die magische, schöne Kreatur streicheln.
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Mo 11 Mai 2015 - 11:33

Mit einem lautlosen Seufzer ließ Allistor das Klammern des Brünetten zu. Er verstand die Angst vor dem haarigen Ungetüm nur zu gut, denn die Dinger konnten einem wirkliche Schmerzen zufügen. Wenn sie einen nicht gleich zum Teil ihres Essens machten.

Sein Blick wanderte einmal im Wald herum, als Feliciano Vorschlug weiter zu gehen, ehe Allistor nickte. Es schien wohl das Beste zu sein, jetzt nicht hier stehen zu bleiben.
"Besser ist es. Die Spinne wird bald größere Jäger als sie selbst anlocken."
Der Rothaarige sah mit einer Mischung aus Erleichterung, schließlich hatten sie überlebt, und Trauer zur Spinne. Ein Jäger, der Gefangen im eigenen Netz starb.
Ihr Netzt sollte ein sicherer Platz sein und nun war er ihr zum Verhängnis geworden. Es schien dem Schotten irgendwo grotesk und fast falsch, doch es war der Lauf der Natur, hier im Wald wie sonst wo.
Fressen oder Gefressen werden.

Schottland schritt langsam und aufmerksam durch den Wald.
Einerseits erwartete er nichts mehr, andererseits musste man gerade hier mit allem rechnen. Doch sobald sie aus dem tiefsten Gestrüpp waren und eine Lichtung betraten, atmete Allistor auf. Hier war es -zumindest für den Moment- sicher.
Er wartete still bis Feliciano sich beruhigt hatte, den Blick fasziniert auf der Mitte des vor ihnen liegenden Steinkreises gerichtet. Ruhig stand der Schotte da und lies sich nach dem Italiener mustern, konnte er doch verstehen, dass sich der mystische Vogel vor ihnen ein Bild der Situation machen wollte.
Einen Moment lang überlegte der Rothaarige, ob er Feliciano nach der Enthüllung des Eis zurück halten sollte, doch da die Phönixdame Norditalien traute, gab es für Allistor keinen Grund mehr dazu.

Stattdessen sah Schottland lieber kurz zu Norditalien, der zur Verwirrung des Rothaarigen den Phönix streichelte, ehe er lieber über den Wald blickte. Entspannt konnte Allistor dem doch ein wenig vom Unglück verfolgten Italiener den Rücken zu drehen, da ein Phönix garantiert nur an sicheren Plätzen nistete.
Und auch wenn der Schotte den rot-goldenen Phönix wirklich beeindruckend fand, wirklich nachvollziehen warum so viele Leute beim ersten Treffen ein magisches Wesen streicheln wollten, konnte er dann doch nicht.
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Mo 11 Mai 2015 - 12:53

Fasziniert von dem Farbenspiel der Federn des Phönix, bemerkte Italien gar nicht, wie das Vogel die Flügel ausbreitete sich erhob.
"V-vé?" Alles passierte sehr schnell. Feliciano hatte noch seine Hände um den Hals des magischen Wesens, als dieses anfing zu fliegen. Nur wenige Augenblicke später klammerte sich der kleine Italiener an den Phönix und zappelte in der Luft. Dem Vogel selbst schien das herzlich wenig zu stören. Ohne weitere Probleme flog er über die Lichtung zum Wald, um sich etwas zu Fressen zu ergattern. Panisch hielt sich Feliciano fest und merkte, wie seine Kraft nachließ und er abrutschte.
"Vé! Hilfe! Hilfe! Ich falle!", schrie er verzweifelt und fiel. Noch nach nur wenigen Metern spürte er einen harten Widerstand in der Bauchgrube. Ein Keuchen entfleuchte seiner Kehle, als er mitten auf einem dicken Ast gelandet war und jetzt wie eine nasse Decke über einer Wäscheleine im Baum lag.

Vorsichtig versuchte Italien sich zu bewegen. Einen blauer Fleck war wahrscheinlich die Strafe seiner Unachtsamkeit, denn das Ziehen in seiner Magengegend fühlte sich alles andere als angenehm an.
"Vé...Hilfe...Allistor...", schniefte er und sah nach unten. Bis zum Boden waren es noch gute sechs oder sieben Meter. Hoch genug, um Italien Tränen in die Augen zu jagen. Hilflos sah er sich um und dann zu Allistor.

Wenigstens schienen sich die Bewohner des Waldes in der Nähe der Lichtung nicht aufzuhalten. Weder Riesenspinnen, Werwölfe noch Zentauren waren in der Nähe, als hätte der Phönix das Gebiet für sich komplett allein. Ein wenig beruhigte das Feliciano, doch er wollte endlich hier runter und auf den Boden zurück...
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Mo 11 Mai 2015 - 14:33

Allistor drehte sich nicht, um, da der Phönix plötzlich über ihn hinweg flog und den Italiener mit sich zog. Reichlich überrascht sah er dem ungleichen Duo nach, ehe er die ihnen nach lief.
Weit musste der Schotte allerdings nicht laufen, da Norditalien die Kraft ziemlich früh verließ und dieser Gleich der Spinne vorher dem Erdboden in viel zu hoher Geschwindigkeit entgegen segelte.

Als er den Aufprall Felicianos auf dem Ast hörte, war sich Schottland nicht ganz sicher, ob er erleichtert sein sollte, dass der Brünette überlebt hatte, denn der Aufprall war nicht nur garantiert schmerzhaft, sondern auch ziemlich unpraktisch.
Unpraktisch deshalb, da der Italiener nun reichlich außer Reichweite Allistors hing.

Schottland zog seinen Zauberstab aus seinem linken Ärmel und überlegte kurz die verschiedenen Wege um Norditalien aus dem Baum zu holen, der ein wenig wie eine überreife Frucht über dem Ast hing.
Er erwiderte den flehenden Blick Italiens ohne Gefühlsregung und spielte kurz mit dem Gedanken den Kleinen dort hängen zu lassen, damit dieser endlich aufhören würde von einer Dummheit in die Nächste zu stolpern, aber rang sich dann doch dazu durch seinen begonnenen Plan zu Ende zu führen.

"Wingardium Leviosa!"
Die Stimme des Rothaarigen hallte klar und deutlich über die Lichtung, ehe der Zauber wirkte und Feliciano sich langsam in die Luft hob, wie von einer unsichtbaren Hand gegriffen und dann langsam zum Erdboden hinunter schwebte.
Erst knapp 30 Zentimeter über dem Moos des Waldbodens beendete Schottland den Zauber und steckte den Zauberstab wieder weg.

"Also langsam glaube ich ihr Italiener habt es mit dem Hängen über Abgründen. Schon mal daran gedacht, dass ich euch das nächste Mal vielleicht hängen lasse?"
Eigentlich stand es für Allistor außer Frage. Wenn er wusste, dass jemand Hilfe brauchte und sich nicht helfen konnte, würde er die Hilfe keinesfalls verweigern. Aber der Rothaarige hatte wenig Lust die ganze Zeit Babysitter zu spielen und hoffte, dass der Norditaliener endlich beginnen würde besser auf sich aufzupassen.
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Mo 11 Mai 2015 - 14:55

Als Italien auf einmal merkte, dass er langsam durch Allistors Hilfe hinunterschwebte, fiel ihm ein Stein vom Herzen. Erleichtert, wieder Boden unter den Füßen zu haben, bedankte er sich lächelnd bei seinem Retter.
"Grazie!", sagte er und hielt sich noch den Bauch. Der anfängliche Schmerz war verflogen, aber in nächster Zeit sollte der kleine Italiener seinen Bauchmuskeln nicht zu sehr beanspruchen.

Auf Schottlands Frage hin, kratzte sich Italien am Hinterkopf und nickte. Er konnte sehr gut verstehen, warum Allistor langsam die Schnauze voll von ihm hatte. Schließlich war Feliciano heute noch mehr vom Pech verfolgt als sonst.
"Tut mir leid...Ich passe ab jetzt besser auf mich auf. Versprochen!", sagte Italien und meinte es auch so. Versprechen an Freunde waren ihm sehr wichtig! Er würde nun in Zukunft besser auf sich aufpassen und wünschte sich, dass ihn das Pech für heute in Ruhe lassen würde.

"Wir sollten lieber wieder zurück ins Schloss~. Da ist es sicherer", schlug der Brünette vor und lächelte leicht und ruhig. Für heute hatte Italien genug gesehen und erlebt. Außerdem wollte er das Buch gerne ausleihen, dass er in der Bibliothek gefunden hatte. Und ein wenig Siesta würde ihm sicher auch gut tun.
Langsam ging er wieder zurück zur Höhle und achtete aufmerksam auf seine Umgebung. Die Riesenspinne war allerdings verschwunden. Nur noch ein Bein lag versteckt neben ein paar Ästen am Wegesrand...
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Mo 11 Mai 2015 - 15:45

"Versprich es nicht, sondern mach es einfach."

Die Antwort Schottlands war knapp, aber dafür eindeutig. Eindeutig gemeiner als sie hätte sein müssen, aber das störte Allistor nicht wirklich, der sagte, was ihm durch den Kopf ging. Der Rothaarige nahm die Schmerzen Felicianos durchaus zur Kenntnis, aber er war kein ausgebildeter Heiler, darum sollte sich jemand im Krankenflügel kümmern.

Danach steckte der Schotte die Hände in die Hosentasche, ließ Phönix Phönix sein und machte sich auf den Weg zur Höhle zurück, aus welcher der Geheimgang zurück in die Bibliothek führen wollte.

Einen Moment lang blieb Schottland vor dem gelösten Rätsel stehen und strich über die Zeilen an der Wand.
Allistor rätselte, wer den Zettel im Buch versteckt -oder deponiert?- hatte und sich auch hier die Mühe gegeben hatte die Inschrift in die Wand zu bringen.
Was mochten die Beweggründe des Verfassers gewesen sein?
Doch die Wand konnte dem Rothaarigen wie erwartet nicht antworten, aber vielleicht war es besser so. Manche Dinge blieben ein Geheimnis und wurden nicht enthüllt.
Beispielsweise die Frage, wer die Acrumantula von vorhin gefressen hatte.
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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Mo 11 Mai 2015 - 17:44

Erleichtert, als sie endlich die Höhle erreichten, ging Italien zum Eingang des geheimen Tunnels. Kurz musterte er Allistor, der sich die Inschrift des Rätsels noch einmal anschaute. Wer dieses Rätsel wohl geschrieben hatte? Italien überlegte, zuckte dann aber in Gedanken mit den Schultern. Vielleicht war es jemand, der den Nistplatz des Phönix gefunden hatte und seine Entdeckung nur mit Leuten teilen wollte, die sich Mühe beim Rätsel gaben.
Ohne, dass der kleine Italiener es merkte, löste sich plötzlich die dünne Kette um seinen Hals, um die das Kreuz hing. Mit einem leisen Klirren, dass Feliciano durch seine eigenen Schritte nicht hörte, fiel der Anhänger auf den Boden des Tunnels.

Jetzt einmal wollte Feliciano wieder zurück ins Schloss, wo keine gefährlichen Spinnen hausen und auf ihr Mittagessen warteten. Und er wollte sich hinlegen, da sein Bauch langsam anfing zu pochen. Zum Glück hatten seine Muskeln ausgereicht, um seine Organe zu schützen. Sonst würde ihm jetzt übel werden. Die Prellung reichte demnach alle Male als Erinnerung an das kleine Abenteuer.
Also ging er durch den Eingang und zurück zur Bibliothek. Was könnte er danach machen? Siesta? Das wäre eine Möglichkeit. Denn nach der ganzen Aufregung täte ihm etwas Ruhe ganz gut. Und in der Bibliothek konnte man mit Sicherheit sehr gut schlafen!

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BeitragThema: Re: Rätselspuren   Mo 11 Mai 2015 - 20:00

Sich ermahnend nicht über unwichtige Dinge nachzudenken, strich sich Allistor mit einer Hand die Haare aus dem Gesicht und drehte sich zu Feliciano.
Dieser war jedoch schon im Tunnel verschwunden, stetig auf dem Weg zurück zur Bibliothek. Fast wäre Allistor ihm blind gefolgt, als ihn ein Funkeln am Höhlenboden davor abbrachte.
Sich hinkniend, hob der Schotte die Kreuzkette auf, die vor ihm lag.
Weshalb kam ihm das Schmuckstück so bekannt vor? Keine zwei Sekunden später erinnerte sich der Rothaarige daran, bei wem er die Kette schon einmal gesehen hatte.
Auf dem Eulenturm um Felicianos Hals hängend.

Die Kette in der Hand haltend, richtete sich Allistor auf und folgt Norditalien in den dunklen Ganz zurück ins Schloss.
Eigentlich überlegte Schottland, ob er in der Bibliothek sein Buch weiter lesen wollte, oder aber ob er aus der Bibliothek wo anders hin gehen sollte.
Er wusste zwar noch immer dass er irgendwann beim nächsten Unterricht aufkreuzen musste, aber wirklich interessierte es ihn doch nicht.
Noch immer hatte Schottland mehr als genug Zeit um sich ein wenig genauer um zu sehen.


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