Ein Axis Powers Hetalia x Harry Potter Crossover! Die Länder und auch magisch begabte Menschen werden sich mit dem magischen Alltag vertraut machen!
 
HauspunkteWichtige LinksAnsprechpartner
00250065
00350045
Storyline
Regeln und Informationen
Fragen und Antworten
Übersichten
Steckbrief
Partner
GrafikerGründerinTechniker

StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Teilen | 
 

 Besenflugstunden: Die erste Stunde!

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3  Weiter
AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Mi 13 Mai 2015 - 23:22

das Eingangsposting lautete :

Der große Italiener war nervös.

Seine erste Stunde stand bevor und Lorenzo umrundete dein Kreis, der am Boden liegenden Schulbesen schon zum elften Mal. Mit seinem Besen an der Schulter anlehnend ging er umher und musterte die Umgebung. Das Stadion war riesig! Jedenfalls vom Boden aus. Sobald man in der Luft war und mit beachtlicher Geschwindigkeit über das Feld raste, wirkte alles viel kleiner, aber auch atemberaubender. Er liebte das Fliegen! Das Adrenalin, der Fahrtwind und die tolle Aussicht brachten Lorenzo immer wieder zum Staunen.

"Bald geht es los. Hui, ich bin richtig motiviert!", grinste Sizilien breit und sah auf seinen Nimbus 2001. Es war sein absoluter Lieblingsbesen. Wahrscheinlich, weil ihm das Design so gut gefiel. Schließlich war er Italiener und achtete auf seine Erscheinung und aufs kleinste Detail. Zum Beispiel missfielen ihm die Besen der Schule. Sie waren abgenutzt und hatten schon einige Macken. Darauf zu fliegen machte weniger Spaß, als mit einem eigenen Besen die Lüfte zu erkunden.
Lorenzo fragte sich, ob schon welche aus seinem Kurs fliegen konnten. Mit Sicherheit gab es einige, die schon länger mit der Zauberei zu tun hatten. Doch genauso gut gab es blutige Anfänger, wie zum Beispiel seine Cousins und Kusinen. Romano hatte ihm schon den Vogel gezeigt, als Lorenzo meinte, dass er Lehrer werden würde. Feliciano hatte sich natürlich gefreut und ihm viel Glück gewünscht.

Da noch etwas Zeit war, bis die Schüler eintrafen, nahm er seinen Besen von der Schulter, stellte sich bereit und flog in die Luft. Einige Meter über dem Boden stoppte er mühelos und sah sich um. Das Wetter war nicht das beste, aber solange es nicht anfing zu regnen, sollten die Schüler keine Probleme mit ihren ersten Flugversuchen haben.
"Wie sich wohl anstellen? Bestimmt gibt es ein paar Problemfälle...", dachte er laut und hatte das Bild eines weinenden, panischen Romanos vor den Augen. Er musste schmunzeln. Nicht, weil er gemein war, sondern weil er genau wusste, dass Lovino das Fach nicht leiden konnte. Und ihn ein wenig zu ärgern würde Lorenzo auf jeden Fall amüsieren.

Der Wind blies Lorenzos Umhang nach hinten, während Sizilien langsam an Geschwindigkeit zunahm und über das Quidditchfeld flog. Schnell war seine Fliegerbrille aufgesetzt und die Konzentration wieder bei seinem Besen.

Nach oben Nach unten

AutorNachricht
Dylan Kirkland

avatar

Hauspunkte :

0

Anzahl der Beiträge :

37

Beitritt :

10.05.15

BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Mo 25 Mai 2015 - 22:43

Dylan ignorierte die anderen Vorstellungen ohne große Probleme, denn niemand war dabei mit dem er von sich aus reden würde. Lag nicht an den Leuten, sondern viel mehr daran, dass Wales von sich aus Keiner war den das interessierte.
Sein Interesse wurde erst von Allistor auf eine Frau mit kalter Aura gelenkt.
Und während er sie einmal knapp musterte, wusste Dylan genau, was sein älterer Bruder über sie und ihre offensichtliche Einstellung zum Unterricht dachte.
Er wollte eigentlich nur wenig Ärger machen, vor allem in der ersten Stunde, aber Dylan war ebenso wie wohl auch Schottland der Meinung, dass da jemand eindeutig zu schlechte Laune hatte. Das würde man ändern können und vor allem müssen.

Wirklich überrascht das sie nicht so viel mit Quidditch zu tun haben würden, war der Waliser eigentlich nicht, sondern viel mehr positiv überrascht, dass sie -wenn sie gut genug- waren womöglich doch zum Spielen kommen würden.

So aber nahm er seinen Feuerblitz und stellte sich wie vom Lehrer gewünscht links neben dessen ursprüngliche Position.
Er hielt seinen Besen entspannt in einer Hand, er war sich sicher, dass das hier ein ziemlich guter Abschluss des Schultages sein würde. Auch wenn Wales eigentlich auf lebendigen Drachen flog, er fühlte sich auch auf dem Besen sicher.
Aber es lag nicht an ihm das zu beurteilen, sondern an ihrem Lehrer, damit musste er sich abfinden.
So wie er sich damit abfinden musste noch zu warten, bis der Lehrer genügend Zeit hatte sich mit ihm und den anderen relativ guten Fliegern zu beschäftigen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Di 26 Mai 2015 - 11:00

Die anderen Vorstellungen bekam Charlie nicht so ganz mit oder eher - es interessierte ihn nicht wirklich. Als es scheinbar um ein paar gefühlte Grad kälter wurde, sah er nur kurz in die Richtung eines blonden Mädchens, welches das Spielfeld betrat. Ihr Lächeln sah so süß aus, dass es nicht echt sein konnte, man konnte die miese Laune hinter dieser Fassade praktisch spüren.
Was er jedoch aufschnappen konnte, war, dass bis jetzt scheinbar alle bereits fliegen konnten. Erst als der Braunhaarige neben ihm sich vorstellte, wusste der Blonde, dass er als Anfänger nicht alleine war. Besser als nichts, huh? Ob er den Namen des Italieners im Gedächtnis behalten würde, würde sich noch herausstellen. Dann stellten sich noch einige vor, wobei nun scheinbar die Anfänger ans Licht kamen. Außerdem fiel dem Engländer auf, dass es zwar sowieso schon wenig Menschen hier gab und dass er selbst dazu noch der einzige Junge und Gryffindor unter den Menschen war. Aber naja, schlecht war das nicht unbedingt, denn Menschen und Länder legten vielleicht sogar unterschiedliches Verhalten an den Tag, was wohl am Altersunterschied liegen dürfte.

Als Charlie vom Weiten ein lautes "Helloooo~!!!" hörte, sah er in die Richtung des Ursprungs, welcher Sekunden später einen der Italiener umgeworfen hatte. Ein wortwörtlich umwerfender Auftritt, haha. Sarkasmus etc lässt grüßen. Und der Kleine war scheinbar ein Hufflepuff, also ließen die sich auch mal blicken, hurra. Hoffentlich waren nicht alle aus diesem Haus so tollpatschig...

Als sich Anfänger und 'Könner' aufteilen mussten, legte der Engländer seinen Feuerblitz zur Seite und nahm sich einen der alten Schulbesen, ehe er auf die rechte Seite der Gruppierung. Dann erklärte der Lehrer, was sie zuerst machen sollten. Also legte er den Besen auf dem Boden ab, stellte sich neben diesen und gab ein eher gelangweiltes und lustloses "Hoch." von sich, wobei er eine Hand ausstreckte. Doch der Besen blieb einfach liegen. Also probierte er es nocheinmal. Wieder nichts. Innerlich ging der Blonde jede Beleidigung durch, die ihm in den Sinn kam und verfluchte den verdammten Besen, den verdammten Unterricht und alles andere auch. "Stupid bloddy broomstick..." Charlie murrte leise und starrte genervt auf den Besen, welcher nach wie vor auf dem Boden lag. Die Arme hatte er wiedermal verschränkt und seine Laune hob sich nicht gerade. Bevor der Zyniker in ihm zum Vorschein kam, hüllte er sich doch lieber in Schweigen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Di 26 Mai 2015 - 13:39

Katjas Blick wurde von Sekunde zu Sekunde kälter. Was machte sie überhaupt hier? Sie konnte schließlich fliegen, jedenfalls gut genug. Und trotzdem würde sie sich nicht auf einen Besen setzten. Es könnte ja doch was passieren und die ehemalige Preußin wollte doch lieber selbst bestimmen, wann und wo sie sterben würde. Also rührte sie sich nicht vom Fleck. Der italienische Lehrer hatte sie ja auch nicht aufgefordert, irgendetwas zu machen. Weshalb also blind gehorchen? Auch öffnete sie nicht den Mund, um sich vorzustellen. Denn das hatte man ja nicht von ihr verlangt. Und selbst wenn, dann hätte sie nur einsilbig mit ihrem Namen geantwortet. Sie konnte viele Fremde einfach nicht leiden und ihre schöne Stimme hätte sie ja mit einem leichten Zittern verraten können. Doch eigentlich war das sehr unwahrscheinlich. Die meisten Menschen hatten ein erbärmlich schlechtes Gehör und achteten nicht auf solche Feinheiten, die ihr oder auch Österreich sofort auffallen würden. Aber selbst, wenn es nur ihr selbst auffallen würde, jemand, der die Körpersprache eines Menschen verstehen kann, der würde ihre Unsicherheit spätestens dann erkennen. Und das war um jeden Preis zu vermeiden!
Katja warf dem Besen zu ihren Füßen einen extrem bösen Blick zu, als könnte er irgendwas dafür, dass ihre Laune so schlecht war. Sofort sprang der Besen hoch in ihre Hand, schien Angst vor ihr zu haben. Braves Wischgerät! Sie stütze sich leicht auf ihn und sah stur zu Boden. Nur nicht zum Sprechen aufgefordert werden, dann war alles… nicht maximal schlecht.
Nach oben Nach unten
Tsumi Chihana
Admin
avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

25

Beitritt :

22.09.14

BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Di 26 Mai 2015 - 19:56

Der Auflauf der Hühner wurde ja immer mehr und mehr, nicht nur dass einige langweilige Mädels aus dem eigenen Haus da waren … Nein! Es musste darauf hinauslaufen, dass sich ein rothaariger aufs Maul legte. Ohne ansatzweise mit der Wimper zu zucken, war es klar solch ein minderwertiges Geschöpf verdiente Anyas Aufmerksamkeit nicht ansatzweise. Wie die meisten nicht. Wie die Fliegen stellte sich einer nach den anderen vor, wohlerzogene kleine Kläffer. Mussten den Lehrer – der auch nicht besonders helle aussah – direkt so tief es ging ins Hinterteil kriechen. Na dann, Buno Appetito! Wie die Italiener nun sagen würden.  

Blah… blah… blah . . .
Es hörte gar nicht mehr auf, wie gut, dass die Russin so verdammt ignorant sein konnte. Sich auf den Besen abstützend, hob die Hellhaarige direkt den Blick an. Na schau mal einer an, der Latino oder was auch immer er darstellen wollte, sprach sie direkt an. Auch das sie von zwei Rotschöpfen kurzweilig gemustert wurde, entging Russland keines Wegs. Musste sie wirklich? Den kalten Blick verschlossen, passierte etwas, wozu wohl die wenigstens fähig waren. All die Kälte wurde von etwas Frühlingshaften überschrieben, ein zuckersüßes Lächeln, was der verführerischen Vollmilchschokolade drohte den Rang abzulaufen, bildete sich auf ihre Lippen. „Anya.“ Mehr kam ihr nicht über die Lippen, wieso sollte sie ihren Nachnamen sagen? Konnte sie genauso gut auch Russland aussprechen, würde auf das Gleiche hinauslaufen. Auf die weiteren Fragen antworte sie nicht. Sie konnte durchaus Fliegen, lediglich fehlte ihr mehr als ein wenig der Elan dazu sich auf einer der Seiten zu begeben, genauso wenig wie den Besen wegzulegen.  

Warum sich in die Menge mischen, wenn es auch anders ging. Eigentlich konnte sie genauso gut verschwinden. Wirklich Lust verspürte die Russin nun nicht, sich an dieser Stunde wirklich zu beteiligen. Warum erschien sie eigentlich, wenn sich alles in ihr weigerte, überhaupt dran teilzunehmen. Trotz, dass sie ihre miese Laune hinter etwas süßen versteckte, war sie nicht verschwunden. Eigentlich machte es das Ganze nur gefährlicher. Die Augen verschlossen, betrachtete sie sich einmal noch kurz den Kerl, der sich als Schottland vorgestellt hatte. Wieso hatte er sie eigentlich so angestarrt, als hätte sie einen Frosch im Gesicht? Nun, nicht dass es sie wirklich interessierte.  „Überall nur Idioten, wo das Auge hinreicht.“ Dass sie ihr eigenes Haus damit genauso meinte, daraus machte sie kein Geheimnis. Allerdings zweifelte die Russin daran, dass es überhaupt jemand verstand außer jemand der selbst Russisch sprechen konnte. Inclusive das es wahrlich leise ausgesprochen wurde. Das zuckersüße Lächeln aufrechterhaltend, brodelte die Verdammnis bereits in ihren inneren. Welche nicht nur Vergeltung, sondern auch Futter verlangte, in Form von etwas Luft ablassen. Genügend Opfer gab es zwar, dennoch war sie sich letzten Ende zu Schade dafür, überhaupt den Gedanken an irgendeinen Deppen zu verschwenden, den sie das Leben schwer machen konnte.

Einen Schritt auf den Schotten zugehend, musterte sie diesen einmal kurz. Der einzige der nicht so wirklich nach Opfer aussah. Das Lächeln auf den Lippen behaltend, das selbst Bambi nur Blümchen sah, umschmeichelte sie eine Aura des Todes, manch einen die Fußnägel gut hoch gehauen hätte, wobei sicherlich die wenigstens genau das sehen konnten. „Was dagegen, wenn ich wieder gehe? Ich glaube ich bin hier falsch. Ich denke nicht das ich mit einem Haufen … von“, eine Kunstpause wurde eingelegt und der Blick direkt auf Key gerichtet. „Idioten … Unterricht haben sollte.“ Böse Worte in samtig weicher Stimme gehüllt, die zeitgleich von einer Giftschlange entsprangen.  Denn Schotten aus den Augenwinkel gemustert stand immer noch die Frage, was dieser so zu starren hatte. Demnach schenkte die Russin auch ihn das – scheinbar liebste lächeln – was sie auf Lager hatte. Nachdem sie das tat, drehte sie nicht nur den Rothaarigen den Rücken zu, sondern auch den Lehrer. Diesen Kindergarten … den, der gestolperte rothaarige auslöste, war ihr einfach nicht geheuer.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Allistor Kirkland

avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

81

Beitritt :

24.09.14

BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Mi 3 Jun 2015 - 21:43

Wirklich interessierten den rothaarigen Schotten die restlichen Vorstellungen nicht.
Warum? Ganz einfach, er hatte nicht vor sich jeden einzelnen samt Fähigkeiten zu merken. Wichtiges wie Namen oder Länder -oder eben wer kein Repräsentant war- merkte sich Allistor teilweise, aber auch nur wegen einer Angewohnheit aus früheren Tagen.
Und dass sich einer seiner Brüder -natürlich der der in Hufflepuff gelandet war- auch noch vor allen auf die Nase legte, ließ Allistor nur genervt die Augen verdrehen. War ja klar, wenn einer aus dem Haus der Dachse kam, dann aber auf allen Vieren angekrochen weil er zu spät war. Sollten Hufflepuffs nicht eigentlich mehr können, als nur Fußabtreter der anderen drei Häuser sein? Angeblich konnten sie auch kämpfen.
Obwohl der Huffelpuff hier ja eindeutig mehr Interesse daran hatte den Boden zu knutschen oder den jetzt garantiert blöd dreinschauenden Italiener von den Füßen zu reißen.

Stattdessen hatte Schottland durchaus Interesse an den Geschehnissen um ihn herum. Und damit meinte er nicht nur die an ihren Besen scheiternden Schüler, den es gab überraschenderweise auch gute erste Versuche, sondern eher die Russin. Diese wurde jetzt vom Lehrer direkt angesprochen, was ihr absolut nicht zu schmecken schien.
Ebenso wie es der Blonden nicht zu passen schien, dass sie von Allistor und Dylan gemustert wurde, aber damit musste sie wohl leben.

Den Besen wieder locker über eine Schulter gelegt, ließ er sich kommentarlos mustern, der Schotte hatte immerhin nichts zu verstecken. Stattdessen legte er leicht den Kopf zur Seite, ignorierte die wenigen Strähnen seines blutroten Haares die ihm ins Gesicht fielen.
"Klingt so, als hätte jemand Angst vor dem Fliegen vor der Menge und wünscht sich lieber Einzelunterricht."
Er sprach mit samtig weicher Stimme, aber sein Blick und das spöttische Grinsen das Allistor der Russin schenkte, waren eindeutig mehr als nur eine Feststellung, sondern eine dezente Provokation.
Allerdings war Schottland nicht zum Streiten aufgelegt, sondern er war viel mehr interessiert, ob Anya ihrem Drang zu von hier zu Verschwinden nachgeben würde oder aber genug Stolz besaß hier zu bleiben. Es lag wohl am Lehrer, doch in den Augen Allistors hatte dieser gerade Wichtigeres zu tun.

Doch der Schotte begab sich zu seinem Platz neben Dylan, drehte sich dann zu Anya zurück, während er sich mit einem Arm auf der Schulter seines kleinen Bruders abstützte.
Noch immer war das Grinsen auf Schottlands Lippen, unverändert spöttisch und dunkel, zeigte eindeutig das er nicht auf 'heile Welt und wir haben uns alle lieb' machen wollte.
Aber auch seine Augen die jetzt auf der Russin und dem Lehrer ruhten, sprachen Bände.
Doch nicht in einer Sprache die Andere verstanden, es schien mehr als erzählten seine Augen auf Gälisch.
Gut zu sehen, man wusste er bildete sich eine Meinung, verheimlichte nichts von seinen Worten und doch war es unverständlich, nicht für Viele zu entschlüsseln.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Do 4 Jun 2015 - 14:07

Mit einem breiten Grinsen auf dem blassen Gesicht, hörte sie dem Lehrer zu. Sie war viel zu aufgeregt um still stehen bleiben zu können, weshalb sie des Öfteren ihre Position wechselte und versuchte nicht gleich schon auf den Besen zu steigen. Endlich durfte sie wieder fliegen! Ihr war vollkommen egal ob sie schlechter als die anderen Schüler war, die bereites gesagt hatten, dass sie fliegen konnte. Hauptsächlich wollte das Mädchen selber Spaß haben, durften die ganzen Miesgelaunten Leute um sie herum doch denken, was sie wollten.Als ein weiterer Junge angerannt kam und direkt stolperte, konnte sie nicht anders als laut zu lachen. Welches Haus? Das Mädchen beugte sich etwas nach vorne, wobei einige Strähnen trotz des Pferdeschwanzes in ihr Gesicht fielen und musterte das Wappen auf der Brust des Schülers. Grinsend ließ sie sich wieder zurückfallen und nickte. Kein Wunder, dass solch ein Tollpatsch aus Hufflepuff kam. Dass sie selber nun wirklich nicht besser in dieser Hinsicht war, ignorierte sie gekonnt. Schließlich war es einfacher die anderen zu bemängeln als sich selbst. Mit noch amüsiert funkelnden Augen schnappte Lia sich ihren Besen und stellte sich auf die Seite der Flugkönner. Den Kometen unter den Arm geklemmt machte sie sich schnell einen neuen Zopf, beruhigte sich und musterte interessiert ihre Mitschüler. Wie sich die Anfänger wohl so anstellen würden? Sicher gab es einige die keine Probleme damit haben sollten ihren Besen in die Hand zu bekommen, aber auch Viele, die das nicht hinbekamen. Kein Wunder, schließlich gab es selten Leuten, bei denen dies auf Anhieb funktionierte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Do 4 Jun 2015 - 18:06

Feliciano nickte, als Lorenzo die ersten Anweisungen gab und erschreckte sich leicht, als auf einmal der Hufflepuff Schüler gegen seinen Bruder gerannt war. Kurz zuckte er zusammen, atmete dann aber erleichtert aus, da es eher lustig als schmerzhaft aussah. Trotz der leichten Sorgen um Romano, mischte er sich lieber nicht in das Geschehen neben sich ein, da er ahnte, dass sein Bruder nur wieder murrte und ihn anschreien würde. So viel war sich Feliciano sicher.

Also ging er nun auf die Schulbesen zu und musterte sie. Er konnte keinen großen Unterschied zwischen den einzelnen Fluggeräten feststellen, sodass er sich einfach einen beliebigen nahm und auf die rechte Seite von Lorenzo ging. Langsam wurde Italien nervös. Er hatte riesigen Respekt vor dem Fliegen, freute sich aber auch gleichzeitig. Schnell legte er den Besen neben sich auf den Boden und streckte den rechten Arm aus.
"Vé...sei ein braver Besen~. Hoch", sagte er leicht lächelnd und beobachtete den Besen. Es geschah nichts. Kurz enttäuscht legte Italien den Kopf schief und schluckte. Vielleicht sollte er seine Stimme mehr Kraft verleihen...?
"...Hoch." Nichts geschah.
"...Hoch!" Der Besen bewegte sich leicht hin und her, als ob er sich nicht sicher wäre, ob Feliciano seinen Respekt verdient hätte. Der Italiener seufzte leicht und wollte schon aufgeben. Er war nur selten für etwas motiviert. Nur bei Frauen, Kochen und Deutschlands Training gab er sich Mühe aus Leidenschaft...oder Angst, sonst extra Runden laufen zu müssen...
"Vé...Hoch!", rief er dieses Mal mit fester Stimme. Er wollte seinen Cousin und Lehrer nicht enttäuschen. Und tatsächlich zeigte der Besen Respekt. Er flog -wenn auch nicht sehr schnell und entschlossen- in Felicianos Hand. Freudig zeigte sich ein breites, stolzes Lächeln auf Italiens Gesicht. Die Mundwinkel schossen nach oben und ein kleiner Freudensprung ließ sein Herz ein wenig schneller schlagen.
"Geschafft! Toll!"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Fr 5 Jun 2015 - 20:04

Gerade, als Lorenzo seine Ansprache -endlich!- beendet hatte und Romano murrend zu den Schulbesen trotten wollte, hörte er den kleineren Hufflepuff Schüler mit den roten Haaren und promt danach spürte Lovino auch schon, wie er von den Füßen gerissen und umgenietet wurde.
Ein erstickter Schrei entfleuchte seiner Kehle, als er mit dem Bauch den Boden unfreiwillig kuschelte und ein nicht gerade leichtes Gewicht über sich spürte.
Romanos Geduldfaden riss.

"Hast du sie noch alle, du dämlicher Vollidiot! Runder von mir! Pass doch auf, bastardo!", fluchte er los, riss den Hufflepuff Schüler von sich und rappelte sich auf. Er hat sich zwar nicht verletzt, aber musste dieser -seiner Meinung nach- rothaarige Dummkopf allen Ernstes gegen ihn stolpern?! Heute war wirklich nicht sein Tag! Es war einer der miesesten und schlechtesten Tage, die er je hatte!

Fluchend und knurrend stapfte Lovino zu den Schulbesen und nahm sich einen. Schlimmer kann es nicht mehr kommen. Wirklich nicht.
Er warf das Fluggerät achtlos neben sich und streckte die Hand raus.
"Hoch! Du dämlicher Staubwischer! ....Hoch!" Es krachte.

Der Besen hat tatsächlich auf Romano gehört...allerdings schien der Italiener sich das anders vorgestellt zu haben. Der Stab flog hoch, vorbei an seiner Hand und mit voller Wucht gegen seine Nase und Stirn.
"Au!", schrie er kurz auf und hielt sich die Nase. Der Besen lag nun wieder seelenruhig im Gras und schien zufrieden mit seiner vollbrachten Leistung.

Romanos Laune hatte inzwischen ein Loch im Keller gegraben, um noch tiefer zu sinken...
"Ich hasse es...", jammerte er vor sich hin und schniefte leicht. Seine Nerven waren komplett am Ende.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Fr 5 Jun 2015 - 22:49

Als Professor Vargas versicherte, dass die Besen sicher seien, atmete Victoria erleichtert auf. Ihr fiel ein Stein vom Herzen, denn so verringerte sich die Chance auf einen Unfall wenigstens ein wenig... allerdings hatte sie so ein ungutes Gefühl, dass doch etwas schief gehen könnte...

Als ein rothaariger Junge aus dem Hause Hufflepuff Lovino umrannte, sah die Weishaarige sofort besorgt zu den beiden. Glücklich konnte sie feststellen, dass keiner verletzt war, doch der Süditaliener lies sofort eine Schimpfparade auf den Kleineren niederregnen, sodass sie kurz zusammenzuckte. Der arme kleine Junge... wobei, so klein war er nicht, sie selbst war schon wieder etwas kleiner... wie deprimierend. Aufmunternd und gleichzeitig schüchtern lächelnd sah Spitzbergen zu dem Jungen. "Nimm es ihm nicht übel, er ist etwas... temperamentvoll, denke ich...", ihre Stimme war, dank ihrer Unsicherheit, wiedermal etwas leise, doch zumindest laut genug, dass der Hufflepuff es hören konnte.

Dann stellte sie sich, wie die anderen auch, auf die entsprechende Seite ihrer 'Könnensklasse' -also zu den Anfängern. Davor nahm sie sich noch etwas unsicher einen Schulbesen. Zuerst beobachtete die Kleine einige der anderen. Während es bei einigen etwas schiefging, gab es doch einige, die scheinbar ein Talent für dieses Fach besaßen. Als sie dann sah, dass der Besen Romano ins Gesicht flog und dann wieder unschuldig im Gras lag, musterte sie den Braunhaarigen mit einem besorgten Blick. Seinem Blick zu urteilen war seine Stimmung nicht gerade die Beste, sodass Victoria sich unsicher war, ob sie sich nach seinem Wohlbefinden erkundigen sollte. Zunächst sollte sie erstmal probieren, ob sie sich in der ersten Aufgabe sogut schlug wie der Norditaliener oder eben nicht.
Also legte sie den Besen behutsam vor sich auf den Boden und atmete ein.
"Ehm... h-hoch!", ihre Stimme überschlug sich kurz, was der Skandinavierin die Röte ins Gesicht trieb. Der Besen allerdings regte sich tatsächlich! Doch anstatt wie erhofft in ihre Hand zu schweben, schlug der Besen, ebenso wie ihre Stimme gerade, einen Salto und schlug der Weißhaarigen zunächst in den Magen, ehe er ihr gegen die Stirn flog, was Spitzbergen nun völlig aus dem Konzept brachte, sodass sie zurückstolperte und auf den Boden fiel. Dies schien der Besen auch gerne nachzuahmen, denn nun lag auch er entspannt im Gras des Spielfeldes.
Victoria hingegen kniff die Augen zu, als sie von einem stechenden Gefühl überrollt wurde. Ein Ziehen fuhr durch ihren Bauch und ihr Kopf schmerzte dezent. Sich langsam aufsetzend, strich sie sich eine verirrte Strähne aus dem Gesicht und hustete kurz, eine Hand ruhte auf ihrem Bauch. Dann spürte die Kleine ein kurzes Drücken an der Schläfe, wodurch ihr ein leiser Schmerzenslaut entfleuchte. Vor Verlegenheit stieg ihr abermals die Röte ins Gesicht, während sie beschämt den Blick zu Boden senkte. Wie unangenehm...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Sa 6 Jun 2015 - 12:27

Konzentriert hatte sie den Worten des Lehrers gelauscht. Sie gehörte wohl definitiv zu den Anfängern. Bevor sie sich noch zu ihren offenbaren Leidensgenossen gesellen konnte, stürmte ein Hufflepuff aufs Feld, ein bisschen zu enthusiastisch, denn er rannte Lovino um.
Der war nicht sehr erfreut darüber und fing an zu schimpfen. Darauf achtete Rosa allerdings nicht, aus den Augenwinkeln spähte sie zu der großen Russin, die zu Schottland spaziert war. Und sofort fiel ihr bei ihrer kalten Art eine Anekdote ein.
Katharina die Große von Russland soll während ihrer ganzen Herrschaft mehr oder minder betrunken gewesen sein, also zuckte sie nicht einmal mit der Wimper als ein Soldat neben ihr erschossen wurde, als sie die Reihen abschritt. Genau daran erinnerte die Dunkelhaarige die Kühle der Großen. Vermutlich war sie nicht sehr freundlich.
Sie zuckte mit den Schultern. Nicht jeder könnte nett sein. Aber Respekt hatte sie schon vor ihr.
Dann stapfte sie mit wenigen Schritten zu der Anfänger-Seite und legte ihren Besen auf den Boden. Das, was den anderen auf ihrer Seite widerfuhr, machte sie nicht besonders zuversichtlich. Nur Feliciano schien der Besen zu gehorchen. Lovino und Victoria hatten beide ihre Flughilfen ins Gesicht oder sonst wohin bekommen. Rosa hatte nicht gelacht oder gekichert. Schließlich würde sie es nicht viel besser machen, oder?
Bei dem Gedanken daran, hoch in die Luft aufzusteigen wären beinahe ihre Knie eingeknickt. Tapfer hielt sie sich, doch ihre Stimme zitterte, als sie das erste Mal zaghaft aussprach: „Hoch!“ Wie zu erwarten regte sich der Besen nicht.
Rosa dachte nach. Der Lehrer hatte erzählt, Quidditch sei zu gefährlich für Anfänger. Das machte sie jedoch erst recht neugierig. Vielleicht machte es ihr sogar so viel Spaß wie die Ballspiele in ihrer alten Schule! Ein Flämmchen Ehrgeiz erfasste ihre Seele. Sie durfte nicht negativ denken, wenn sie den Besen hoch kriegen wollte!
Kurz schnaubte sie und dachte: „Hör mal, lieber Besen. Ich weiß, dass du schon viele Schüler getragen hast, die dich wahrscheinlich nicht sehr gut behandelt haben. Wir müssen das beide hinter uns bringen, ich verspreche dir, gut mit dir umzugehen.“ Die Dunkelhaarige wiederholte den Befehl mit fester Stimme: „Hoch!“
Gemächlich schwebte der Holzpfahl in ihre Hand. Sie freute sich. Das brachte sie einen Schritt näher ans Ende dieser Stunde und einen Schritt näher an dieses wundersame Quidditch. Sie freute sich im Stillen, denn sie wollte nicht angeben. Stattdessen sah sie gespannt zu dem Lehrer. Was wohl als nächstes kam?
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Sa 6 Jun 2015 - 18:43

Ein grün-hellgrünes und ein blautürkises Auge sahen den Italiener zuerstmal groß an.
..Sogleich war Key fasziniert von diesen braunen Augen...

Verdammt. Dass ihm auch sowas immer passieren musste.
Was musste er auch so tollpatschig sein??
Jetzt würden ihn bestimmt einige für einen Trottel halten und ihn doof finden.

Die Worte des Lehrers nahm er nicht so wirklich war.

Vielmehr die der blonden kalten Schönheit drangen an sein Ohr.
Als Key die Worte der kalten Russin vernahm zuckte er zusammen.
Sie bezeichnete ihn als Idioten....
Bevor er reagieren konnte riss ihn der unter ihm liegende runter und Key landete unsanft auf dem Po.
Die Schimpftriade des Italieners ließ den Kleinen sich noch schlechter fühlen.
Immer musste er alles verbocken.
Konnte ihm nicht einmal was Gutes passieren?
Da halfen auch nicht die Worte der Weißhaarigen.
Er spürte wie seine Augen zu brennen begannen und fing an herzzerreißend zu weinen.
,,T-Tut mir L-Leiiiiiid", brachte er schluchzend hervor. Er saß wie in Häufchen Elend auf dem Boden und weinte sich die Augen aus.
Da sah er unter Tränen das zwei seiner großen Brüder anwesend waren.
Oh nein....Sie hatten das gesehen...
....Schnell versuchte er aufhören zu weinen.
Sie würden eh schon wegen dem Sturz noch schlechter von ihm denken da durfte er jetzt auch noch weinen!
Was hatte Berkshire immer gesagt..?
Wenn er nicht da ist um seine Tränen zu trocken einfach an was schönes denken...
Key kniff die Augen zu und dachte an was schönes..
...Karamellkekse backen mit Berkshire in Arthurs Haus....
Sofort hellte sich das Gesicht des Kleinen auf und schniefend wischte er sich über die Wangen und die Augen.

Er rappelte sich auf und umschloss seinen Komet.
So auf welche Seite sollte er sich stellen..?
Er konnte fliegen..Nur...er hatte das Problem dass er Höhenangst hatte. So konnte er schon in die höchsten Höhen des Himmels aufsteigen...nur ..er durfte bloß nicht runtergucken.
Sonst war Berkshire immer bei ihm und lenkte ihn so ab dass er sich nur aufs Fliegen konzentrierte und er nie runtersah.
Entschlossen schüttelte er den Kopf. Sein großer Bruder war nicht immer da! Er musste es allein schaffen! Und vielleicht dachten dann Allistor und Dylan und auch all die anderen Anwesenden besser von ihm wenn er jetzt auf die Könner-Seite sich stellte.
Tief durchatmend tat er schließlich und trat an die Seite der Könner.
Sein Besen hatte er geschultert und er strahlte die anderen auf der Anfänger-Seite an. ,,Ihr schafft das!" ^^  Strahlend sah er jeden von ihnen an.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Mi 10 Jun 2015 - 23:08

Lorenzo sah zu, wie fast alle Schülerinnen und Schüler sich aufteilten. Nur von der Russin und dem blonden Mädchen hatte er keinen Namen erfahren. Allerdings hatte er eine Namensliste dabei, sodass er sich denken konnte, wer die beiden letzten Damen waren. Als er die Schüler musterte, die anscheinend schon mit dem Fliegen vertraut waren, stutzte er leicht, als sich Key auf diese Seite begab. Allerdings urteilte der Sizilianer nicht nach seiner Erscheinung und sagte nichts dazu. Schließlich ging es hier um die eigene Einschätzung.

Auf einmal hörte er ein Krachen. Der Besen von Romano war ihm gegen den Kopf gestoßen und auch Victoria hatte ziemliches Unglück. Umso mehr war er erleichtert, dass Feliciano und Rosa es schafften, ihren Besen in die Hand fliegen zu lassen. Dass Charlie so schnell aufgab, machte Lorenzo etwas traurig. Aber er wusste, dass nicht jedem der Besensport gefiel.
"Oh je. Alles in Ordnung mit euch beiden?", fragte er und ging auf Lovino und Victoria zu. Es sah zwar nicht sehr angenehm aus, aber er glaubte nicht, dass einer von den beiden in den Krankenflügel musste. Schließlich hatte er als Besenfluglehrer Grundkenntnisse in Heilmagie.
Seine Hände legte er auf Romanos Kopf und Victorias Bauch. Leise murmelte Sizilien einen Zauber, was den Schmerz schnell linderte. Er lächelte das weißhaarige Mädchen aufmunternd an.
"Das schaffst du schon, Victoria. Laut und deutlich 'hoch' rufen. Mit Gefühl, als ob du..." Er überlegte. Was für ein Vergleich würde die nordische Nation verstehen? "...eine Robbe dressieren würdest. Bestimmt und autoritär, aber auch mit Gefühl. Gebe dem Besen die Gewissheit, dass du ihn nicht zerstörst", sagte er ruhig und wandte sich an Romano. Sein Cousin wirkte nicht gerade zufrieden. Eher im Gegenteil.
"Und du musst versuchen, deinen Besen nicht zu reizen. Also keine Beleidigungen, sonst gibt es Punktabzug für Slytherin", sagte er lächelnd, aber bestimmt.

Lorenzo ging nun auf Charlie zu und überkreuzte die Arme vor seiner breiten Brust.
"Du solltest nicht so schnell aufgeben, junger Mann. Wenn du dich trotzdem dem Unterricht verweigerst, muss ich das deinem Hauslehrer melden. Aber das tue ich wirklich nur ungern. Du schaffst das schon, Charlie! Auf wenn dieses Fach vielleicht nicht magst, solltest du das Beste draus machen! Zeig den anderen Schülern, was du drauf hast!" Er klopfte ihm kurz aufmunternd auf die Schultern und wendete sich weiter zu Italien und Rosa. Ein Grinsen umspielte seine schmalen Lippen. Er hob beiden je einen Daumen entgegen und nickte zufrieden.
"Gut gemacht! Setzt euch nun auf eure Besen", sagte er, ging wieder vor seine komplette Klasse und sah zu seinen Schülern.

"Also! Nun setzen sich alle auf ihre Besen, die ihn kontrollieren können. Charlie, Victoria und Romano bleiben somit außen vor. Ich möchte, dass alle der Reihe nach einmal kurz fliegen. Die Fortgeschrittenen zeigen, was sie können und die Anfänger stoßen sich ab, schweben einen Moment und sinken wieder auf den Boden. Habt Spaß und vertraut eurem Besen! Auf meinen Pfiff", sagte er und holte seine Pfeife heraus. Der helle Pfiff ertönte kurze Zeit später.
Nach oben Nach unten
Dylan Kirkland

avatar

Hauspunkte :

0

Anzahl der Beiträge :

37

Beitritt :

10.05.15

BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Do 11 Jun 2015 - 0:17

Dylan hatte in vollster Ruhe seinen jüngeren Bruder ausgeblendet, selbst als dieser sich auf die Könnerseite stellte. Ihm war er egal, um es freundlich auszudrücken. Er hatte keinen Kontakt zu ihm und genau so sollte es bleiben.
Stattdessen sah er den Versuchen der Anfänger zu.
Ja, da gab es einige Fehlschläge, aber der Waliser war zu Beginn seiner Fliegerkarriere nicht wirklich besser gewesen. Er hatte seinem Besen nicht vertraut, Drachen waren ihm da deutlich lieber. die magischen Echsen konnten nicht nur kontrollieren wie sie flogen, nein, sie hatten es auch im Blut und waren als Jäger der Luft geboren.

Mit einem lautlosen Seufzen sah er dafür jedoch kurz darauf zu seinem Bruder und der Russin. Einerseits war es interessant zu beobachten, dass jemand mal direkt seine Meinung sagte, aber andererseits schien es auch verwirrend, dass jemand mit so schlechter Laune zum Unterricht erschienen war.
Wer nicht hier hin wollte, der sollte einfach wieder gehen.

Nachdem der Lehrer sich um die Anfänger gekümmert hatte, überlegte Dylan, in welcher Reihenfolge sie wohl fliegen würden, doch ihm viel dabei nur eine logische Reihenfolge ein. Die, in welcher sie sich vorhin vorgestellt hatten. So ergab Dylan sich in sein Schicksal, nahm mit einem entschuldigenden Blick den Arm seines Bruders, welchen er wie gewohnt tolerierte, von seiner Schulter und machte einen Schritt vor.
Wales setzte sich ruhig auf seinen Feuerblitz, atmete einmal durch, ehe sich ein Grinsen auf seinen Lippen bildete, das dort noch weniger als selten zu sehen war. Dann hob der Waliser erst relativ langsam ein kleines Stück ab, ehe er sich sicher war, dass niemand zeitgleich mit ihm fliegen würde.
"Dann los.", murmelte er seinem Besen zu, ehe er sich noch vorne lehnte und den Besen nicht nur beschleunigte, sondern auch weiter nach oben zog. Der Waliser war sich nicht sicher, was man von ihm erwartete, also tat Dylan einfach dass, was er am liebsten auf einem Besen tat.
Schnell fliegen.
Und zwar eine einzelne Runde um Stadion, wobei er stabil in der Luft lag. Nicht zu stark aufrecht sitzend um den Wind nicht so stark entgegen wirken zu müssen, aber auch nicht zu eng an den Besenstiel angelehnt, damit er ohne Probleme die Balance halten konnte. Der Waliser flog einen engen und genau berechneten Kreis um jeden einzelnen der Ringe des Quidditchfeldes, ehe er zu der Gruppe von Schülern zurück kehrte, den Besen geschickt vor den anderen bremsend, keinem zu nahe kommend.
Stattdessen landete Dylan vollkommen ruhig und sanft auf dem Boden, so, als hätte er nichts anderes getan als es die Aufgabe der Anfänger war.
Mochte der Lehrer nun sagen was er wollte, Wales hingegen stieg vom Besen, ging zu Allistor zurück und stellte sich neben ihn, er hatte getan was zu tun war.
Nun durfte der Nächste zeigen, was er konnte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Do 11 Jun 2015 - 19:32

Die Versuche der Anderen, ihre Aufgabe zufriedenstellend zu erfüllen, beachtete Charlie kaum. Stattdessen versuchte er, diesen damnit Drecksbesen totzustarren. Dass der Besen theoretisch nichtmal wirklich lebte, strich der Blonde aus seinen Gedanken. Vielleicht schaffte er es ja, dass der Schulbesen dank reiner Gedankenkraft in tausend Einzelteile zersprang. Wobei... eher nicht.

Als der Lehrer ihn ansprach, seufzte der Engländer gedanklich genervt und blickte mürrisch drein. God, wie er es nicht ausstehen konnte...! Und dann versuchte der Latino auch noch, ihn zu motivieren und aufzubauen... //ah, also entweder kann ich weiter versuchen, diesen dummen Besen zum Fliegen zu bringen und mich dabei lächerlich machen oder ich weigere mich weiterhin, mein Haus kriegt Punktabzug und die Leute werden mich nochmehr hassen als sowieso... aber ich könnte gehen. Schwere Entscheidung.//

Aus dem Augenwinkel bemerkte er, wie Wales sich auf den Besen setzte und einige Runden drehte. Was für ein Angeber. Dann wandte Charlie den Blick wieder direkt zu Sizilien. Plötzlich bemerkte er, wie sich in ihm kurz etwas regte. Sein Teint wurde gleich eine Nuance blasser, während er das Gefühl hatte, seine Sicht verschwimme langsam vor ihm. Musste sich sein bemitleidenswert schwacher Körper gerade jetzt melden?! Das war eindeutig unangebracht! ...okay, es war immer unangebracht, wenn man ihn fragte. Egal! Jedenfalls sah sich der Blonde aus den Augenwinkeln leicht um. Keiner sah zu ihm? Den Lehrer ausgenommen. Als dieser im auch noch auf die Schulter klopfte, hatte der Engländer das Gefühl, gleich zusammenzuklappen. Es war kein starker Klopfer, doch sein körperlicher Zustand war jämmerlich genug, um sich selbst von so etwas erschüttern zu lassen. Aber das war nicht der richtige Zeitpunkt, um jetzt über solche Dinge nachzudenken.
Stattdessen kam er zu seiner vorherigen Entscheidungsschwierigkeit zurück. Hierbleiben oder Abhauen? Logisch gesehen könnte er seinen plötzlichen Schwächeanfall als Vorwand benutzen, um abzuhauen, andererseits... Charlie hasste es, mit jemandem über seinen kranken Körper zu reden. Allerdings würde er zwangsläufig zusammenbrechen, wenn er hierbleiben würde...
Als seine Sicht abermals verschwamm, schüttelte er kurz den Kopf und sah dann zum Lehrer, ehe er etwas murmelte, sodass sein Gegenüber ihn gerade so verstand.
"Herr Lehrer, mir geht es gerade nicht sehr gut, deshalb mu-", er wollte weitersprechen, doch kurz taumelte er benommen und beschloss, dass es gerade doch etwas egal war, ob er Ärger bekommen würde oder nicht. Weg hier, bevor er mit dem Boden Bekanntschaft machte!

Charlie drehte sich also um und hob die Hand zum Abschied. "I feel bad. Bevor ich umkippe, hau ich lieber ab, bye bye." Dann lief er los, seinen Besen ließ er zurück -er dachte nicht mehr an ihn. Doch anstatt Richtung Krankenzimmer zu laufen, entschied er sich, nun doch seine Tabletten zu holen und die waren nunmal in den Räumlichkeiten Griffindors. Dann konnte er sich ja auch gleich hinlegen und den restlichen Tag verschlafen. Wie super...!

Tbc:// geht nach: Räumlichkeiten - Gryffindor, Aufenthaltsraum
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Sa 13 Jun 2015 - 19:31

Katja wurde von Sekunde zu Sekunde gereizter. Wie viele Vollidioten konnten sich auf einem Haufen nur versammeln? Offensichtlich zu viele. Fehlte nur noch Preußen und dann waren sie alle komplett. Aber bei ihrem Bruder hätte sich das Mädchen wenigstens sicher gefühlt. Auf ihm konnte man herumhacken und ihn ärgern, es wäre ganz normal gewesen. Also gewesen gewesen, das war ja auch schon viel zu lange her. Aber das hier war nicht mehr auszuhalten. Sie konnte Miss Anya nur zustimmen. Von Idioten umzingelt. Brüllenden und weinenden Idioten. Kranken Idioten. Britischen Idioten. Männlichen Idioten und weiblichen Idioten. Und natürlich einem unterrichtenden Vollidioten. Sie verkniff sich vergeblich einen Kommentar – Ebenfalls auf Russisch:
„ Und der größte Idiot bemüht sich auch noch, dieses Chaos hier zu bändigen…“
Sie war das Chaos jetzt schon leid. Entnervt beobachtete die Blonde die anderen und kam immer mehr zu dem Schluss, dass sie kein Interesse an diesem Fach und diesem Lehrer hatte. Doch jetzt stellte sich die Frage, wie lange sie sich wohl noch unter Kontrolle haben würde. Es diesem Charlie gleichtun und verschwinden, ja, DAS hätte was. Doch noch wagte sie es nicht. Die Betonung lag auf „Noch“. Viel länger würde sie nicht mehr warten, das war klar. Also verschränkte sie die Arme vor der Brust und gab einfach nur ein verächtliches Schnauben von sich.
Nach oben Nach unten
Tsumi Chihana
Admin
avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

25

Beitritt :

22.09.14

BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   So 14 Jun 2015 - 13:08

Die kalte Schulter zeigte sie nicht nur den meisten aus ihrem Haus, sondern viel mehr denen die sich einen abmühten, den Lehrern zu gefallen. Wer wollte diesen schon gefallen? Ha… ja die Streber, die legten es deutlich darauf an, sich bei ihnen einzuschleimen, möglichst gut abzuschneiden und nicht zu vergessen besonders viele Punkte in ihrem Haus zubekommen! Welch Bittersüßes zugleich bissige Worte die Ohren der Russin erreichten. Den Blick angehoben war es der Schotte alleine, der ihre Aufmerksamkeit bekam. So, so wollte er sie provozieren? Nein ein Blick reichte aus, um zu merken, dass an einen kleinen Test – eine Herausforderung – grenzte. Oh, ob es ihn gut tat mit dem Eis zu spielen? Nun, nicht dass sie etwas dagegen gehabt hätte, trotzdem wurde ihre Aura noch mal einem Ticken kälter, umschmeichelte ihren Körper, wie der Frühling so manch anderes Land. „Ach.“  

Ein Hauch, der kälter der nicht provokanter in der seidig weichen Stimme, ausgereizt werden konnte, in diesen einen Moment erklang. Das der Lehrer ihr keine Aufmerksamkeit mehr schenkte kam der kalten Persönlichkeit genauso recht, wie dass Dylan sich auf und davon machte, um zu zeigen, was er konnte. Etwas was die Russin lediglich mit einem einzigen kleinen Blick abtat. Ihren Besen auf den Nacken gelegt, näherte sich den Rothaarigen. Dabei entging ihr nicht, eine weitere Aura, die bereits vor mieser Laune so triefte. Der Ursprung war leicht ausfindig zu machen, es war exakt dieselbe Person, die etwas gesehen hatte, was sie lieber nicht erblickt hätte. Auch bekam sie mehr mit als, nur das, nun da hatte sie zum Teil wohl recht, was sie aussprach. Dabei wunderte es Anya nur zum kleinen Teil, das sie Russisch sprach, immerhin kamen sicherlich einige mehr von dort, die sich hier versammelten.
Das sich jemand entschied vor ihr zu gehen, bekam die Russin ebenso mit. Ein blonder Typ, was sollte sie von einen solchen auch erwarten. Wer nichts konnte, der konnte es eben nicht. Nun, da der Südländer mit den Idioten die sich versammelten beschäftigten, war es der Kerl, der sich zuvor auf die Schnauze legte, den sie kurz ansah. Bewegte er sich wirklich zu der Seite, die es konnten? Die Augenbraue kalt angehoben, entkam ihr ein abgeneigter und spöttischer Blick. „Der Idiot hat also nicht nur zwei linke Füße, sondern auch ausgeprägten Größenwahnsinn. Vielleicht haben wir ja Glück und er fällt von Himmel und wird zu toten Fleisch, die Fleischfresser würden sich drüber erfreuen.“ Welch Hohn aus jedem ihrer Worte tropfte.

Vielleicht war ein Unfall ja das Beste für den Trottel mit zwei linken Füßen, doch so weit war die Russin noch nicht. Nun, ein wenig schon. Jedoch war sie erst einmal den Schotten etwas schuldig, eine Antwort. Er musste sie herausfordern, somit war ihre Antwort klar.  Den Besen noch mal verlagert, traf violett auf Smaragdgrün. „Große Worte, wie wäre es mit einem Wettrennen, nein.. einem Fangen, wo wir schon bereits hier sind, wo die älteren ihre Spiele austragen.~“ Einen weiteren Schritt getätigt und sie stand direkt vor den größeren, ein unverschämt sanftes und freundliches Grinsen zeichnete sich weiter auf ihren Lippen ab. Wäre da nicht der eine kleine Atemzug, in welchen sich ihre gesamte Mimik zum bösartigen veränderte als wäre sie der Teufel der Eishölle persönlich. Ein Ereignis, was genauso schnell verschwand, wie es kam und soweit niemand anderen galt als den Schotten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   So 14 Jun 2015 - 21:47

PP: // kommt von: Eulerei

Eilig lief Alice zum Spielfeld des Quidditch-Stadions. Natürlich! Sie hatten nun Besenflugstunden, also war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich die gesuchte Person auch dort befand! Ihre Haare wehten im Wind, ebenso wie ihre Robe, welche der Italienerin auch gegen die Beine flatterte. Und tatsächlich! Aus der Ferne konnte sie bereits eine Menge von verschiedenen Schülern ausmachen. Und sogar ihre Brüder und ihr Cousin Lorenzo! Damit hätte die Kleine nun all ihre Geschwister wiedergesehen, wie schön~! ...doch darum ging es garnicht!

Mit einigen Blicken überflog Mailand alle Anwesenden, ehe die gewünschte Person entdeckte. Daher nahm sie Anlauf und rannte auf den rothaarigen Schotten zu. Dabei wirkte sie ziemlich aufgeregt und rief laut. "ALLISTOOOOOOOOOR!!!"
Sie wollte stoppen, doch dafür war es bereits zu spät, sodass sie gegen Allistor lief. Doch anstatt ihn mit zu Boden zu reißen, prallte sie an ihm ab und fiel nach hinten auf den Boden. Perplex blieb sie dort für einen Moment sitzen, ehe sie sich wieder fing und aufsprang. Dann sah sie zu Schottland hoch und fing an zu sprechen:
"Allistor, gut dass ich dich gefunden hab, ich muss dir was Wichtiges sagen!" Kurz holte sie Luft, da sie den ganzen Weg gerannt war. "Litauen will mithilfe von Norwegen in der Bücherei eine Armee von Kaninchen und rosa Einhörnern beschwören, per Zeitreise ins 10. Jahrhundert vor Christus reisen und dich auslöschen! Das hat er selbst gesagt, als wir im Krankenflügel waren!" Während sie sprach, gestikulierte sie wild mit den Armen und bemerkte nicht, wie unrealistisch ihre Worte klang. Was sie nun allerdings bemerkte, war dass außer dem Schotten und ihr ja auch noch andere Leute anwesend waren und die Braunhaarige nun wohl einen ziemlich seltsamen Eindruck machen musste. Diese Erkenntnis trieb Alice natürlich die Röte ins Gesicht, doch sie glaubte an die Wahrheit ihrer Worte! Den Sarkasmus, den Litauen vorhin hatte, muss sie wohl unerhört haben, das naive Ding...
Nach oben Nach unten
Allistor Kirkland

avatar

Hauspunkte :

25

Anzahl der Beiträge :

81

Beitritt :

24.09.14

BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Mi 17 Jun 2015 - 20:10

Charlies Flucht, denn etwas anderes war es in den Augen Allistors nicht, ließ den Schotten kalt. Der Engländer wollte weg? Gut, dann sollte er das tun. Fliegen war nichts für schwache Nerven, denn ganz so ungefährlich war es nicht. Windstöße konnten einem das Leben auf dem Besen schwer machen, die Höhe konnte einen einschüchtern.
Man musste seine Grenzen selbst kennen.
Dafür jedoch lag seine Aufmerksamkeit eine ganze Weile auf der Russin, selbst als Dylan von seinem Flug zurück kam und sich neben ihn stellte.
Der Schotte sah auf die noch immer missgelaunte Russin hinunter, keine Miene verziehend, selbst als er die Worte vernahm, welche von der Stimme ausgesprochen wurden, die die Luft durchschnitten wie Eiskristalle. Anya wirkte zu überlegend, zu rational handelnd um aus Spaß am Fliegen sich auf einen Tanz einzulassen. Der Rothaarige sah viel mehr etwas in ihren Augen, dass ihn an einen lauernden Schneeleopard erinnerte. Bereit sich jederzeit auf ein Opfer zu werfen, dass sie reizte und dieses zu eliminieren, doch noch immer von faszinierender, unbestreitbar gefährlichen Anmut und Schönheit geprägt.
Das süße Lächeln auf den russischen Lippen konnte Allistor nicht täuschen, doch seine Bestätigung für die Einschätzung der Russin kam schneller als erwartet. Doch als Schottland ihr Grinsen sah, hab er nur eine Augenbraue.
"Große Worte müssen gesprochen werden, wenn die Wirkung groß sein soll, lassie."

Dann jedoch wendete sich der Schotte ab, nahm seinen Besen von der Schulter. Er nutzte die Aufmerksamkeit und setzte sich auf seinen Besen, grinste kurz zu Dylan.
"Du hättest weiter gehen können, Brother."
Dann hob er ab, flog perfekt ausbalanciert ein Stück hoch, bis er ein Stück über den anderen schwebte, ehe er mit seinem Feuerblitz Gas gab. Und wie er Gas gab!
Der Schotte flog nicht nur eine große Runde im Stadion in kürzerer Zeit als Dylan, nein, er konnte es sich auch noch Leisten dabei eine Schraube beim Durchqueren eines Quidditchringes und einen einfachen Looping auf der längeren Strecke am Stadionrand entlang einzubauen.
Allistor konnte Lernfächer wie Alte Runen, Arithmantik, Geschichte der Zauberei oder Zauberkunst nur sehr bedingt und auch nur relativ gut leiden, aber Sport lag ihm. Nicht nur die Sportarten am Boden oder im Wasser, Fliegen gab ihm einfach nur eine weitere Ebene. Der Schotte fuhr auch gerne Motorrad, wahrscheinlich hatte ihm genau dies das Gefühl für den Besen beigebracht. Man legte sich dort ähnlich in die Kurven, brauchte Gefühl und ein Auge für die Umgebung und dennoch musste man mit dem Herzen und dem Kopf dabei sein. Und bei sämtlichen sportlichen Betätigungen war Allistor mit beidem dabei.
Und das er besonders viel Sport trieb sah man ihm nicht nur an den klar definierten Muskeln an, sondern auch wenn man ihm beim Sport zusah. Genau deshalb konnte er es sich leisten zu Grinsen, während er die kleinen Kunststücke vorführte, denn das war nichts weiter als lang antrainierte Routine für Allistor.
Der Rothaarige bremste sein Tempo gezielt und ohne auch nur leicht zu wackeln vor den anderen, als er seinen Flug beendet hatte, sprang geschickt vom Besen, dem er sichtlich vertraute und legte ihn sich wieder nach einer Drehung ums Handgelenk über die Schulter. Dann sah er wieder zu Anya.
"Fangen spielen ist was für Kleinkinder. Jemand der genug Charakter besitzt sollte sich mit echtem Flugtraining abgeben, aber womöglich möchte ich hier ja niemandem etwas unterstellen."

Erst dann hörte Schottland einen Aufschrei mit seinem Namen, was ihn zu einer brünetten Hufflepuff sehen ließ, die ihm mehr entgegen flog als lief. Allistor machte keinen Schritt, sah nur zu, wie das Mädchen an seinem Körper abprallte und dann auf den Boden flog. Es sah schmerzhaft aus, aber -es fiel dem Schotten in diesem Moment wieder ein- Italienerin mit Namen Alice störte sich daran nicht, tischte ihm viel eher eine unglaubwürdige Geschichte auf. Allistor hob eine Augenbraue, ehe er sich dazu äußerte.
"Was haben sie dir ins Frühstück gemischt, lassie? Keiner der beiden ist so dumm sich mit mir anzulegen."
Von der Unmöglichkeit vom erschaffen einer solchen Armee in der Schulbibliothek, es sei denn es handelte sich um eine Origami-Tierchen-Armee, oder Zeitreisen allgemein schwieg der Schotte fürs erste.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Mi 17 Jun 2015 - 22:10

Während sie auf die Anweisungen des Lehrers wartete und hoffte, bald auf den Besen steigen zu können, beobachtete sie das ganze Geschehen um sie herum mit einigen, verschiedenen Gefühlslagen. Grundsätzlich war die Schülerin immer gut gelaunt, ließ sich nicht unterbuttern und konnte über abweisende Personen hinweg sehen, auch, wenn sie sich über so etwas natürlich trotzdem Gedanken machte. Für Lia ergab es in den meisten Fällen, einfach keinen Sinn. Weshalb war man so? Die Schülerin konnte ganz klar behaupten, dass das Leben viel mehr Freude machte, wenn man lächelte und gut gelaunt war, nicht alles so ernst nahm und sich auch an kleinen Dingen beglücken konnte. Zwar würde sie das gerne tun, aber trotz ihrer großen Klappe, hat sie schon gemerkt, dass sie niemandem diese Meinung aufzwingen kann.

Die Anfänger schlugen sich ihrer bescheidenen Meinung nach recht gut. Lia war kein Meister und durfte deswegen auch eigentlich niemand beurteilen, aber was kümmerte es sie schon? Eine Meinung bildete die Schülerin sich doch mehr als gerne. Und zwar ganz voreingenommen. Weiter lächelnd betrachtete die Blondine also die Schüler ihr gegenüber und ignorierte vorerst die Leute auf ihrer Seite. Bei der Reaktion des Hufflepuffs wusste sie ehrlich gesagt nicht, wie sie reagieren sollte. Musste er denn wirklich weinen? Mit einem leichten Grinsen musterte sie ihn nur eine kurze Weile. Ihrer Meinung passte er doch perfekt in die Rolle des Hufflepuffs. Ungefähr so stellte Lia sich jemanden aus diesem Haus vor. Einfach überempfindlich und nahe am Wasser gebaut, wenn man es nett ausdrückte. Als Charlie sich aus dem Staub machte, schaute sie ihm einen Wimpernschlag verwundert nach. Aber gut- wenn ihm schlecht war. Schlussendlich war es seine Entscheidung, nicht ihre. Glücklicherweise. Bei den Versuchen Lovinos und Victorias konnte sie sich ein kurzes, leises Auflachen auch nicht verkneifen und wollen tat sie dies auch gar nicht. Man konnte sagen, was man wollte, für Lia war es einfach zu amüsant mit anzuschauen.

Nun waren auch endlich sie an der Reihe ihre Flugkünste zu präsentieren. Den Anfang machte ein Junge mit braunem Haar, sie erinnert sich daran, dass er wohl auch als Wales bekannt war. Für sie war es noch mehr als ungewohnt, Länder zu kennen. Schließlich hatte sie keinen Gedanken daran verschwendet, dass die Landmassen auch Personen seien könnten. Wer tat das auch schon? Die Gespräche zwischen dem Rotschopf und der durchaus, ihrer Meinung nach, nervenden Schülerin aus ihrem Haus, ließ sie links bei Seite liegen. Manch einer würde wohl meinen, dass das auch richtig war, wo es sie doch nichts anging, aber das war nicht ihr Grund. Lia war eine Person, die nicht viel von Manieren hielt. Jedenfalls schien es für sie auch keine große Sache andere Leute zu belauschen und sich einfach in das Gespräch mit einzubringen. Und da war es ihr auch meist egal, wer diese Personen waren. Jedenfalls konzentrierte die junge Schülerin sich lieber auf die Vorstellung Dylans, der mit seinem Besen durch die Lüfte raste.

Auch sie bemerkte die nicht unauffällige Ankunft einer gewissen Hufflepuff, die wirklich aufgeregt, sich erst einmal auf die Nase legte. "Wow, das könnt ihr Hufflepuffs ja wirklich gut", gab sie mit einem schmalen Grinsen hinzu, fing bei der Geschichte des Mädchens, die nichts mit Lia zu tun hatte, an zu lachen und drehte sich kopfschüttelnd um. Das Haus konnte ja wirklich ganz lustig sein. Dumm stellten sie sich jeden Falls an. Weiter lächelnd und auf und ab wippend betrachtete sie auch Allistor, als er auf den Besen stieg. Klar, bei der Vorführung konnte man wahrscheinlich kaum etwas aussetzten und gratis war sie auch gewesen, doch Lia schwebten in dem Moment nur ein paar Wörter durch den Kopf. Eines davon war Angeber, was doch überraschenderweise relativ unwichtig für sie schien. Des Weiteren machte sie sich einfach ein paar Gedanken über ihre Vorstellung, die jetzt anfing, die der anderen beiden und schlussendlich auch kurz über Qudditch. Vielleicht standen ihre Chancen ja gar nicht so schlecht ins Team zu kommen.

Kurz schaute die Slytherin sich um, ehe sie ihren Kometen in die Hand nahm und aufstieg. Ach, endlich durfte sie auf diesem Schulgelände fliegen! Breit lächelnd hob sie vom Boden ab und flog eine ähnliche Route, wie die beiden Gryffindors zuvor. Ihr Mantel flatterte im Wind, als sie gerade eine scharfe Kurve flog und die andere Richtung ansteuerte. Lia mochte nicht sehr viel Feingefühl haben, aber trotzdem war sie beweglich und relativ schnell. Man konnte sicher einige Dinge an ihren Flugkünsten verbessern, doch grundsätzlich war die Schülerin zufrieden, als sie wieder landete und den Kometen schulterte. Sie wusste leider noch nicht genau, wo ihre Stärken lagen. Aber die würde sie hoffentlich noch herausfinden.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Sa 20 Jun 2015 - 14:45

Noch gerade die Euphorie genießend, hörte er seinen Bruder und Victoria aufschreien. Er zuckte leicht zusammen und sah zu den beiden, die sich anscheinend einen Kampf mit ihrem jeweiligem Besen geliefert haben. Doch noch bevor Feliciano zu ihnen ging, kümmerte sich Lorenzo schon um die beiden Pechvögel und redete danach mit Charlie, der kurze Zeit später das Stadion verließ.

Leicht verwundert sah er dem Gryffindor Schüler nach, wurde dann aber durch Dylans Flugkünste wieder abgelenkt, der beeindruckend durch die Lüfte sauste. Doch kaum war dieser fertig und landete, startete Allistor.
"Wow! Allistor kann richtig toll fliegen!", strahlte er und beobachtete den Schotten neugierig und erstaunt. Er hatte sich schon gedacht, dass er gut fliegen konnte, aber das übertraf seinen Vorstellungen.

Nun startete Lia mit ihrem Besen ebenfalls ohne Probleme. Der Italiener wurde nervös. Denn jetzt musste er seinen ersten Versuch wagen und fliegen. Im Kopf ging er noch einmal alles durch, was Lorenzo vorhin gesagt hatte. Er sollte sich vom Boden abstoßen, einen Moment schweben und wieder runter kommen. Leichter gesagt als getan.

Mit zittrigen und leicht schwitzigen Händen umfasste er den Stiel des Besens, stieg auf und atmete durch.
Was, wenn der Besen durchdreht...? Was, wenn er einfach losfliegt und ich in die Tiefe falle...?! Vé....
Seine Gedanken rasten und machten ihn von Sekunde zu Sekunde aufgeregter und unsicherer. Mit seinen Füßen stieß er sich von der Rasenfläche ab und kniff die Augen zu. Seine Füße verloren den Boden unter den Füßen und er schwebte in der Luft. Nur langsam wagte er es, seine Lider zu heben und wieder neuen Sauerstoff in die Lunge zu lassen. Sein kompletter Körper war angespannt, sodass er ziemlich verkrampft auf dem Fluggerät saß. Aber er schwebte!
Sein Besen stieg zwei Meter in die Luft und blieb dort etwas wackelig stehen. Italiens Herz klopfte ihm bis in die Ohren, sodass er seinen eigenen Puls hörte. Bumm bumm bumm bumm bumm.
"V-vé...~ U-und wie komme ich wieder runter?", fragte er leise und überlegte. Langsam lehnte er sich nach vorne. Der Besen flog los.
"Wuha! Anhalten!", rief Feliciano erschrocken und richtete seinen Rücken kerzengerade auf. Der Besen stoppte, nachdem er einige Meter nach vorne geflogen ist. Bummbummbummbummbumm. Seine Arme zitterten nur stärker und auch seine Beine hakten sich wie zwei Liebende ineinander, die sich jahrelang nicht gesehen hätten. Seine Gedanken ordneten sich langsam wieder, als sein Besen sich wieder stabilisierte. Wenn nach vorne lehnen geradeaus fliegen bedeutet und nach hinten lehnen bremsen dann...
Vorsichtig verlagerte Feliciano sein Gewicht auf sein Gesäß. Der Besen verlor langsam an Höhe, ehe der Italiener wieder den Boden unter seinen Füßen spürte und seine Wackelpudding-Beine wieder sein Körpergewicht tragen mussten.
"G-geschafft...~!", sagte er erleichtert und atmete durch, um nicht in die Knie zu gehen. Er war geflogen! Zum ersten mal in seinem Leben war der Brünette auf einem Besen geflogen!
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Sa 20 Jun 2015 - 15:05

Sonst gäbe es Punktabzug für Slytherin?! Beleidigt verschränkte Romano die Arme vor der Brust und blies eine Wange auf. Nur weil er ein wenig fluchte, musste Lorenzo ihm doch nicht gleich mit Punktabzug drohen, dachte sich Lovino und sah wieder zu seinem Besen.
"Ein Stück Holz mit Stroh dran...tsch...", murrte er vor sich hin und hob den Arm über das Fluggerät. Er wollte diesem Besen, wer hier der Boss ist! Er hob das Kinn leicht an und zuckte kurz mit den Augenbrauen.
"...hoch!", sagte er bestimmt und etwas hochnäsig. Und tatsächlich schwebte der Stiel in seine Hand. Zwar schien der Besen ein wenig trotzig zu sein, aber Romano war froh, endlich diesen Teil hinter sich zu haben.

So...jetzt, da er es doch geschafft, hatte durfte er auch fliegen. Sein Blick wanderte zu seinem Bruder, der wackelig auf dem Besen saß und sich tapfer schlug. Mit einer leichten Eifersucht schnaufte der Südländer und stieg auf seinen Besen.
"Was du kannst, kann ich schon längst, bastardo", sagte er und drückte sich kräftig ab.

Der Besen hob samt Süditalien ab, schwebte drei Meter über den Boden, flog kreuz und quer und drehte sich schließlich um 180° um seine eigene Achse.
"Wuha!!", rief Lovino erschrocken und landete rücklings auf einen rothaarigen Hufflepuff. Erst war er froh, dass der Aufprall nicht so schmerzhaft war, wie erwartet, dann aber sah er zum Besen und fluchte.
Dämliches Teil! Dich verarbeite ich noch zu Zahnstochern!
"Jetzt sind wir quitt, du Idiot", murrte Lovino und sah zu dem Jungen, den er unter sich begraben hatte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Sa 20 Jun 2015 - 16:33

Unsicher sah Victoria zu ihrem Lehrer auf. Nachdem der Schmerz vergangen war, atmete sie einmal durch und stand wieder auf. Auf seinen Rat hin nickte sie zaghaft. Bestimmt und Autoritär, aber auch mit Gefühl...

"Ich hab eher Angst, dass der Besen mir etwas tut...", ihre Worte waren so leise, dass man schon genau hinhören musste, um zu verstehen, was die Weißhaarige gesagt hatte. Als Sizilien sich zu Lovino wandte und diesem einen Ratschlag gab, wirkte dieser nicht gerade erfreuter.
Stumm musterte die Kleine, wie sich ein Schüler nach dem anderen in die Lüfte erhob. Man sah direkt, wer Übung besaß und wer nicht. Das mulmige Gefühl in der Magengegend wurde dadurch allerdings nicht besser...

Nachdem erst Feliciano und schließlich auch Lovino anfangs Schwierigkeiten mit ihrem Besen hatten, konnte man der Skandinavierin direkt ansehen, wie sie sich fühlte: Sie hatte Angst. Angst, dass ihr so etwas auch passieren könnte...
Doch es führte nunmal kein Weg drum herum, sodass sie sich wieder vor ihren Besen stellte und die Hand ausstreckte. Dann erinnerte sie sich an die Worte von Professor Vargas und atmete tief ein. "... Hoch!"
Ihre Stimme klang zwar noch etwas mulmig, aber ein Hauch Bestimmtheit schwang mit ihr mit. Und so erhob sich der Besen langsam und flog in die zarte Hand Victoria's. Eine Welle von Glücksgefühl durchströmte sie. Geschafft! Jetzt musste sie nur noch versuchen, in die Luft zu kommen...

Die Weißhaarige atmete tief ein und setzte sich auf ihren Besen, an welchem sie sich auch festhielt. Dann stieß sie sich zaghaft vom Boden ab. Und... tatsächlich! Sie schwebte! Über glücklich lockerte sie ihren Griff etwas, welcher sich vorher förmlich am den Besenstiel geklammert hatte.
Doch kaum war sie in der Luft... meinte ihr Besen, sie, wie auch Yuki so oft, ärgern zu müssen, sodass er plötzlich nach vorne schnellte. Da Spitzbergen damit überhaupt nicht gerechnet hatte, wollte sie ihren Griff wieder festigen, doch es war zu spät! Ziemlich leicht rutschte sie von ihrem Besen, welcher noch einige Meter flog und einige Meter hinter den Könnern auf den Boden fiel.
Victoria hingegen fiel auf den Waliser, welcher vorhin noch als erstes geflogen war. Gemeinsam kippten sie beide nach hinten, während die Kleinere auf seiner Brust landete. Dann war es kurz still. Sie war zwar weicher gelandet als gedacht, doch sie war zutiefst schockiert, sodass sich bereits einige Tränen in ihren Augen gebildet hatten und ihr Teint dem Schnee glich, welcher massenhaft bei ihr Zuhause fiel. Ihr zierlicher Körper zitterte stark und sie wagte es nicht, irgendetwas zu tun. Panisch hatte sie sich in den Untergrund, ergo: Dylan's Robe, gekrallt und die Augen vor Angst aufgerissen. Ihr Magen hatte sich wahrscheinlich um 180° gedreht, während Victoria damit kämpfte, nicht bewusstlos zu werden...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   So 21 Jun 2015 - 10:59

Gespannt hatte sie die anderen Schüler bei ihren Kunststückchen oder wenigstens Flugversuchen betrachtet. Unterbrochen wurde die regelmäßige Prozedur zwei Mal. Das eine Mal, als sich Charlie davon machte und das andere Mal als Alice aufs Feld gestürmt kam und Schottland eine sehr wirre Prophezeiung verkündete.
Da Rosa sich entschlossen hatte, sich von nichts Seltsamen hier noch erschrecken zu lassen, war sie nicht wirklich erstaunt von den mehr oder minder chaotischen Zukunfts-, oder eher Vergangenheitsvisionen der Brünetten. Die Dunkelhaarige erstaunte es nur milde, dass die Italienerin nicht zum Unterricht sondern erst jetzt aufgetaucht war. Der Rothaarige ließ sich ebenfalls nicht davon beeindrucken und legte einen sauberen Vorzeige-Flug hin.
Bei den Anfängern geriet noch nicht alles, wie es sein sollte. Einzig Feliciano war noch nicht unbeabsichtigt auf dem Boden gelandet. Die beiden anderen, Lovino und Victoria waren mehr oder weniger liebenswürdig auf dem einen Hufflepuff und dem Waliser gelandet.
Wieder sank ihr der Mut. Was, wenn der Besen plötzlich nicht mehr gehorchte? Sie schüttelte so heftig den Kopf, dass ihre Zöpfe hin und her schlugen. Sie durfte nicht so hasenfüßig wie immer an die Sache heran gehen! Immerhin musste sie irgendwann auf eigenen Beinen stehen! Also setzte sie sich entschlossen auf den Stil des abgenutzten Dings. Gänsehaut breitete sich auf ihr aus.
Rosa musste keine solchen Kunststücke vollführen wie die Fortgeschrittenen, also konnte sie gar nicht so schlimm versagen, nicht? Den Norditaliener hatte sie ganz genau bei seinem Versuch beobachtet. Sie wusste also, was sie zu unterlassen hatte.
Mit den beiden zierlichen Füßen stieß sie sich kräftig vom Boden ab und stieg etwa drei Meter in die Luft. Völlig regungslos stand der Besen in der Luft, mit ihr drauf. Völlig kerzengerade saß sie auf dem Stiel und starrte konzentriert nach vorne. Nach einer kurzen Weile wagte sie es, einen Blick nach unten zu werfen.
Keine gute Idee, augenblicklich schoss ihr die Vorstellung durch den Kopf, wie sie mit zerschmetterten Knochen da unten lag. Blödsinn, redete sie sich ein. Drei Meter brachten niemanden um. Die Dunkelhaarige atmete ruhig aus und schwebte ruhig nach unten. So, war doch gar nicht so schlimm!
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Fr 26 Jun 2015 - 15:11

Fiona hatte die ganze Zeit stumm den anderen bei ihren kleinen Flugshows zugesehen, die meisten von ihnen machten das sogar ziemlich gut.
Selbst die Anfänger hatten noch keine wirkliche Katastrophe ausgelöst, um ehrlich zu sein hatte die Finnin beinahe mit ein paar gebrochenen Armen gerechnet. Der Sturz der kleinen Ravenclaw hatte zwar nicht wirklich angenehm ausgesehen, aber glücklicherweise sah es nicht so aus, als hätte sie sich verletzt.

Den Hufflepuff-Jungen hatte sie zwar wahrgenommen, allerdings vermied sie es, ihn allzu offensichtlich anzusehen, als ein paar Mädchen aus ihrem Haus anfingen, sich still über ihn lustig zu machen. Er war ihr zwar eigentlich recht sympathisch, doch sich gleich am ersten Tag zu einer Außenseiterin in ihrem Haus zu machen, wollte sie nicht.

Aufmunternd lächelte sie dem bebrillten Mädchen zu, das ebenfalls in Slytherin war und soeben ihren kleinen Flugversuch absolviert hatte. Dafür, dass sie anscheinend noch nie, oder zumindest nicht sehr oft geflogen war, hatte sie sich eigentlich ziemlich gut geschlagen.
Die Finnin atmete tief durch und legte sich ihren langen, geflochtenen Zopf über die Schulter, ehe sie selbst auf ihren Besen aufstieg. Eine Runde zu fliegen würde reichen, auch, wenn sie gerne viel länger geflogen wäre, doch sie wollte nicht so wirken, als wolle sie vor den Anfängern angeben.
Gekonnt stieß sie sich vom Boden ab und flog die gleiche Route, die die Schüler vor ihr schon gewählt hatten. Erfreut stellte Fiona fest, dass sie nach wie vor kein Problem damit hatte, auch enge Kurven geschmeidig fliegen zu können, ohne dabei in eckige Bewegungen zu verfallen.
Als sie fertig mit ihrer Runde war, konnte sie nicht wiederstehen, einen kleinen Sturzflug hinzulegen und diesen rechtzeitig noch abzuflachen, ehe sie zwar mit ein paar verirrten Strähnen im Gesicht, aber einem strahlenden Lächeln im Gesicht landete.
Ihrer Meinung nach hatte sie das soeben eigentlich ziemlich gut gemacht, insgeheim hoffte sie ja, vielleicht sogar eines Tages der Quidditch-Mannschaft beitreten zu können.
Mit frischer Energie gesellte sie sich wieder zu den anderen Schülern und wartete auf das, was als nächstes passieren würde.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   Fr 26 Jun 2015 - 16:39

Interessiert sah er den ganzen anderen zu und zuckte kurz zusammen als ein braunhaariges Mädchen dass auch aus seinem Haus stammte in seinen großen Bruder krachte.
Gott sei Dank war ja nichts passiert.
Key freute sich dass er jetzt nicht die einzige Person aus Hufflepuff war und begann zu strahlen...Auch wenn die Aussage des Mädchens aus Syltherin er ein wenig gemein fand.
Was sollte das heißen dass konnten wir ja gut?
Gut er gab zu er war sehr tollpatschig..und das Mädchen dass auch auf die Nase geflogen war vielleicht auch ..aber das hieß doch nicht dass alle aus Hufflepuff so waren.
Doch er wollte lieber nichts sagen.
Vorallem als er sah dass Lovino es schaffte zu fliegen hob sich seine Laune. Gerade wollte er ihm was zurufen als der Braunhaarige auf ihn zuflog. Key's Augen weiteten sich und Sekunden später kippte er um mit dem Italiener auf sich. ,,Waah!!“

,,..ugh...“ Mit zusammengekniffenen Augen rieb er sich den schmerzenden Kopf. Dann öffnete er seine verschiedenfarbenen Seelenspiegel und lachte auf Lovinos Aussage: ,,Haha stimmt wohl“ ^^
Erst krachte er in den Größeren rein und jetzt umgekehrt. Jetzt waren sie wirklich quitt.
Gerade eben strahlte er noch ..doch dann sah er wieder in diese Augen die ihn zuvor schon so gefesselt hatte..
Der Junge über ihn hatte wirklich schöne Augen...und sah wirklich gut aus.
...“Halt! Was denke ich da??“, fragte er sich selbst in Gedanken. ….“..Ach das liegt nur am Aufprall“ ^^
Sofort hatte er seine Gedanken wieder vergessen und strahlte weiter den Italiener an.
,,Ich weiß gar nicht wie du heißt! Also ich bin Key! Und du bist?“ ^^
Seine Augen und sein Lächeln strahlten mit der Sonne um die Wette.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Besenflugstunden: Die erste Stunde!   

Nach oben Nach unten
 
Besenflugstunden: Die erste Stunde!
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 2 von 3Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» 6. Stunde der Finsternis
» Die Stunde der Finsternis
» Erste Hilfe nach der Trennung
» [IA] Erste Malversuche
» Erste Schritte

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Magical Hetalia :: Offplay :: Alt wie die Welt :: Quidditch Stadion :: Spielfeld-
Gehe zu: