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 Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso

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BeitragThema: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   So 24 Mai 2015 - 18:59

Toris leuchtete wie eine überreife Kirsche, als sich die Ukrainerin an seine Brust drückte, um ihr Gesicht zu verstecken. Das war nicht gut. Gar nicht gut! Mühsam lenkte er sich von der hübschen Blonden ab und machte sich langsam auf den Weg in den Krankenflügel. Lukas hatte Recht, sie würden Punktabzug bekommen, aber das war wirklich egal. Er bemühte sich, nicht auszurutschen und fand sogar auf Anhieb den richtigen Weg ohne sich zu verirren. Er hatte es wohl im Gefühl. Beziehungsweise im Magen. Oh Gott… Das klang so, als hätte Toris eine Karte von Hogwarts gefressen!

Im Krankenflügel sollte man sich wohl wohlfühlen. Doch dem Brünetten war das alles einfach nur unheimlich. Es roch nicht seltsam, es sah ganz normal aus… Aber er wartete nur auf Dr. Frankenstein oder so. Aber auch die Krankenschwester sah völlig normal aus. Wie enttäuschend!
Aber egal, Toris setzte Irunya vorsichtig auf einem der Betten ab und lächelte sie kurz an. Dann wandte er sich an die Krankenschwester:
„ Eh… Miss Irunya ist gestürzt und hat sich am Knöchel verletzt… Könnten Sie bitte danach sehen?“. Dabei blickten seine dunkelgrünen Augen schrecklich ernst drein, auch waren sie etwas matt. Obwohl sie im Tageslicht weiterhin glitzerten wie Smaragde musste jedes geübte Auge merken, dass es ihm nicht gut ging. Die Magenschmerzen drängten sich wieder in den Vordergrund. Der Brünette biss sich auf die Unterlippe und bemühte sich darum, einen halbwegs normalen Eindruck zu machen. Das Gesicht noch weißer als sonst und die rechte Hand unter dem Umhang verborgen zu einer Faust geballt wandte er sich etwas ab.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Di 26 Mai 2015 - 11:29

Auf Lukas Kommentar, dass sie wegen dem Fehlen im Unterricht wahrscheinlich Punktabzug bekommen würden, nickte die Mailänderin nur leicht. Um die Punkte ging es ihr ja gar nicht wirklich, von daher...
Ungewöhnlich ruhig und still folgte sie Toris, welcher Irunya trug, und Lukas in den Krankenflügel.

Dieser sah ziemlich normal aus... also normal-normal, nicht Krankenflügel-normal. Oder so. Während Toris mit der Krankenschwester sprach, sah Alice nocheinmal zu Irunya, welche nun auf einem der Betten saß. Leise murmelte sie:"Speriamo che sia niente di grave..."
Nachdem sie noch kurz zu Lukas sah, schaute sich Alice etwas neugierig um. Ein dezentes Lächeln zierte ihr Gesicht, immerhin konnte sie ja nicht die ganze Zeit so bedrückt sein, das würde keinen guten Eindruck machen.
Der Krankensaal war ziemlich langgestreckt und mit vielen Betten ausgestattet, dann war da noch eine Tür, wahrscheinlich zum Zimmer der Krankenschwester. Sehr lebhaft sah es hier wirklich nicht aus, aber es war nunmal der Krankenflügel... trotzdem würden sich einige Pflanzen doch sicher gut machen, oder? Oder ein paar fröhlichere Farben, so wie im Hufflepuff-Gemeinschaftsraum! Aber die Braunhaarige war ja nicht für die Dekoration hier verantwortlich, also verwarf sie ihre Gedanken wieder und blickte zu ihren Mitschülern. Dabei fiel ihr Blick auf Toris, welchem es scheinbar nicht sehr gut ging, er war kreideweiß im Gesicht! Davor war er tiefrot, das kann nicht gesund sein... Besorgt hoch sie eine Augenbraue:
"Ehm... Toris...? Du bist so blass, ist alles in Ordnung? Vielleicht solltest du dich auch erstmal hinlegen..."
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Mi 27 Mai 2015 - 12:19

Sie waren über den ganzen Hof hindurch gelaufen und dann hoch zur ersten Etage, in der sich der Krankenflügel befand. Fast taten ihm Irunya und Toris leid, dass sie durch all diesen Augenmeer schwimmen mussten um ihr Ziel zu erreichen. Zu 98% Prozent, sagen wir mal. Die restlichen 2%? Dieser Anteil fand die Situation einfach nur lustig. Gut, dass er lächeln nicht gewohnt war, er wollte auch kein Ärger mit ihnen haben. Wichtig war es, dass sie jetzt im Krankenflügel waren und sich die Krankenschwester sich jetzt um Irunyas Knöchel kümmern konnte. Während sie das tat, schaute er sich ein wenig um. Es war nichts auffällig, das hätte ein Krankenflügel in einer ganz normalen Schule sein können, würde er da nicht die seltsamen Namen für die Tinkturen und Medizin sehen oder hin und wieder wie ein Gegenstand schwebte. Aber ansonsten? Alles normal. Es war steril gehalten und die Schwestern eilten hin und her zwischen den Patienten. Sein ruhiger Blick glitt wieder zu Irunya.
„Gute Besserung“, sagte er leise und nickte ihr aufmunternd zu. Er wollte seinen Abschluss als Heiler hier machen, das stand fest bevor er überhaupt in die Schule angekommen war, doch es war noch sein erster Tag und dementsprechend hatte er nicht viel Ahnung von Nichts, deswegen wäre es eine schlechte Idee, wenn er sich selbst am Knöchel versuchen würde, überlegte er und schob sich die Hände in die Taschen. Toris kümmerte sich fabelhaft um die Situation, als hätte er das schon oft gemacht. Er hörte auch, wie Alice etwas sagte, doch er verstand nicht, was das bedeutete. Er war sich auch ziemlich sicher, dass Irunya nicht verstanden hatte, aber Lukas hörte irgendwie heraus, dass sie – was auch immer es war – sie es von Herzen meinte, deswegen verkniff er sich ausnahmsweise ein gemeiner Kommentar. Als sie merkte, dass er sie anstarrte, schaute er beiläufig wieder zu Toris. Erst jetzt merkte er, dass er so aussah als ob er gleich umkippen würde. Glücklicherweise sprach Alice es an und er musste nichts sagen und konnte sich bequem zurücklehnen. Was sollte man sagen? Er war nicht der gesprächige Typ. Naja, vielleicht konnte er etwas Klitzekleines sagen. „Solltest du wirklich“, bestätigte er. So, genug geredet für die nächste halbe Stunde. Nein, wem machte er was vor. „Siehst aus als ob du gleich deinen Magen auskotzt“, musste er zugeben.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Mi 3 Jun 2015 - 18:18

Kritisch beobachtete Toris, wie sich die Krankenschwester um das ukrainische Mädchen kümmerte. Zugegeben, sie machte das gut, aber trotzdem. Man konnte ja nie wissen! Traue niemals Leuten, die einen umbringen könnten, ohne die geringste Spur zu hinterlassen. Beziehungsweise einen vergiften konnten.
Die Italienerin aus Huffelpuff, Alice, schien etwas zu sagen und so drehte er den Kopf zu ihr.
„ Hm..?“ Er brauchte einige Sekunden um zu verstehen, dass das erste Italienisch war, was er sich sicher vom Lateinischen hätte ableiten können, wenn er gerade dazu aufgelegt gewesen wäre. Aber das war er nicht und so achtete er mehr auf ihre nächsten Worte. Er brachte ein schwaches Lächeln zustande und antwortete:
Ne, ne, aš jaučiuosi gerai… Eh… Ich meine, mir geht es gut. Ganz ausgezeichnet. Prächtig. Äh… Nur ein paar Bauchschmerzen, doch das geht sicher bald vorbei. Denke ich. Hoffe ich. Ich muss nur etwas nachhelfen. Vielleicht. Wenn möglich…“ Innerlich verfluchte er sich für sein ungeordnetes Gerede, aber da konnte man nichts machen. Gut, wahrscheinlich schon, aber gerade nicht. Und nun äußerte sich auch noch dieser Lukas dazu… Na super, das machte es gleich viel besser. Aber nun gut, er strich sich nervös durch das vom Wind und seinen eigenen Händen verwuschelte Haar und meinte:
„ Und äh… So schlimm wird es wohl nicht sein. Im Übrigen ist es höchst unwahrscheinlich, dass ich meinen Magen erbrechen würde. Höchstens meinen bescheidenen Mageninhalt. Aber… Das ist auch egal, schätze ich…“ Er wurde zum Ende hin immer leiser bis er ganz verstummte Nun erkundigte sich auch die Krankenschwester nach Toris‘ Befinden, nachdem sich die Vorhänge zu Irunyas Bett zugezogen hatte und ihnen mitteilte, dass sie jetzt Ruhe bräuchte. Kurz dachte der schlanke Brünette nach und nickte dann langsam:
„ Könnte ich… Könnte ich einen Tee aus Kräutern haben? Aus Žalioji rūta, Levanda und Jonažolė. Und vielleicht auch noch Mairūnas.“ Automatisch verwendete er die Begriffe aus seiner Heimat, doch natürlich verstand ihn die Frau nicht. Also wiederholte er:
„ Entschuldigung. Hier werden sie wohl… Weinraute, Lavendel, Johanniskraut und Majoran genannt.“ Nun nickte die Krankenschwester verstehend und verschwand ohne etwas zu hinterfragen in einem Hinterzimmer und kam kurz darauf mit dem stark duftenden Tee zurück. Toris nahm ihn an sich und bedankte sich artig, nahm einen Schluck. Er war stark und ungesüßt. Sie verstand etwas von ihrem Handwerk. Wie erfreulich.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Do 4 Jun 2015 - 16:51

Als Toris ihr zuerst in einer ihr fremden Sprache antwortete, legte die Italienerin leicht fragend den Kopf schief, ehe er seine Worte nochmal wiederholte und sie ihn endlich verstand. Er wirkte etwas neben der Spur und so zweifelte sie an der Ehrlichkeit seiner Aussage. Als auch Lukas etwas dazu sagte, antwortete er Litauer wieder ein wenig nervös und was er sagte, wollte Alice sich nicht vorstellen, also schob sie das Kopfkino möglichst schnell wieder weg und konzentrierte sich auf etwas Anderes.
Als die Krankenschwester wieder zurückkam -wobei sie ja nicht wirklich weg war, sondern nur außer Sichtweite- und sich ebenfalls nach Litauens Befinden erkundigte, sprach er wieder einige Worte in einer anderen Sprache, sehr wahrscheinlich Litauisch. Dann wiederholte er sich abermals und bekam kurz darauf einen Tee mit einigen Kräutern. Es ging ihm also wirklich nicht so gut, doch es scheint nichts zu Ernstes zu sein... Hoffentlich. Somit waren beide Ravenclaws versorgt, wie schön! Normalerweise war es die Braunhaarige selbst, die sich wegen ihrer Tollpatschigkeit selbst verletzte und dann von ihren Brüdern oder ihrer Schwester verarztet werden musste. Apropro Schwester... sie hatte Laetitia schon lange nicht gesehen... ob es ihr wohl gut ging...?
Auch wenn man es der Mailänderin nicht unbedingt ansah, war sie nicht die Jüngste in der Familie, sie hatte noch eine kleine Schwester namens Laetitia -oder abgekürzt auch Laeti-, welche Salerno präsentierte. Sie verstand sich relativ gut mit ihr, auch wenn ihre Schwester eine Vorliebe dafür hatte, sich immerzu von ihrer besten Seite zu zeigen, was das Aussehen anging... aber die Süditalienerin war ja auch hübsch, also ist das auch kein Problem! Was allerdings eines ist, ist ihr schwacher Körper, welcher ziemlich anfällig für Verletzungen sein konnte... hoffentlich sah sie keinen ihrer Geschwister im Krankenflügel wieder.
Ein leises Seufzen.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Mo 8 Jun 2015 - 12:09

Lukas verlagerte das Gewicht von einem Bein zum anderen und ließ die Arme hin- und herschwenken während er sich umblickte, bevor seine Aufmerksamkeit auf die Welt draußen vor dem Fenster gelenkt wurde. Ob er von hier sehen konnte, wie die anderen auf den Besen fliegen? Wahrscheinlich nicht, der Quidditchstadion war doch ein paar wenige Kilometer von hier entfernt, dachte er sich und pustete sich eine blonde Strähne vom Blickfeld. Unauffällig lugte er zu Toris, der einen Moment lang so aussah, als würde er Irunyas Pflege genau beäugen. Ziemlich selbstlos von ihm, wo er doch aussah als würde er selbst umkippen. Plötzlich fingen alle an, in ihren Sprachen zu reden. Das war cool, er wollte auch mitmachen. Aber wie er es so oft tat, schwieg er einfach um keinen Atem zu verschwenden und musterte die beiden Schüler.
„Wenn du dich gerade „ganz ausgezeichnet“ und „prächtig“ fühlst, will ich dich nicht erleben, wenn es dir schlecht geht…“, warf er leise in den Raum. Selbst wenn seine Bauchschmerzen nur gering waren, so etwas konnte sich schnell steigern. Die abgehakten Sätze gaben Lukas das Gefühl, dass seine Bauchschmerzen nicht so ganz harmlos waren, wie er ihnen weißzumachen versuchte. „Keinem wird geholfen wenn du kotzt.“ Glücklicherweise nahm er das Angebot der Schwester an…da, er tat es schon wieder. Junge musste es ihm übel gehen.

Alice schien in Gedanken versunken, deswegen wollte er es vermeiden, sie aus diesen zu zerren. Stattdessen musste er eingestehen, dass der Duft nach Tee seinen Apetit weckte, und das obwohl er heute reichlich und gut gefrühstückt hatte. Es war noch keine Zeit für das Mittagessen, aber vielleicht konnte er sich ein paar der Überreste mopsen. Jedoch wollte er nicht Toris alleine lassen, wenn er wusste dass es ihm nicht gut ging. Und wiederrum, vielleicht ging es ihm besser, wenn sie beide ihn nicht mitleidig anstarren als hätte er die Pest und nicht ein wenig Bauchschmerzen. Was also tun? Das, was er am besten konnte- direkt sein. „Toris, brauchst du noch etwas?“
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Di 9 Jun 2015 - 15:18

Laetitia warf sich ihre sattbraunen Zöpfe über die Schultern, ehe sie den Krankenflügel betrat. Sie war tatsächlich schon in die große Halle gegangen, auf dem Weg zur nächsten Unterrichtsstunde, die sie, wie sie nun beschlossen hatte, doch verpassen würde.
Besenfliegen - das war nun wirklich kein Fach, in dem sie sich Sorgen machen musste, falls sie einmal abwesend war.
Die junge Italienerin hatte einfach keine Lust auf Unterricht gehabt, sie versuchte gar nicht erst, eine Ausrede für sich selbst zu finden.
Und sie scheute sich auch kein bisschen davor, ihren körperlich etwas labilen Zustand auszunutzen, um ein paar Freistunden zu ergattern. Sie brauchte sich meist nicht einmal irgendeine Krankheit ausdenken, in den meisten Fällen reichten schon die körperlichen Probleme, die sie sonst mit sich schleppte, um einige Zeit frei zu gewinnen.

Mit eleganten Schritten betrat sie den Raum, ehe sie sich umblickte und feststellte, dass sie nicht alleine war. Wie nett.
Schnell machte sie sich ein Bild von der Situation um sie herum.
Ihre Schwester war anwesend, so wie auch ein paar andere Personen, die sie noch nie zuvor gesehen hatte.
Einen besseren Moment hatte sie sich wohl gar nicht aussuchen können. Sie traf auf ihre Schwester. Im Krankenflügel. Während sie dabei war, zu schwänzen. Und dazu ihren körperlichen Zustand als Ausrede benutzte. Jackpot.
Am liebsten wäre Laetitia gleich wieder umgekehrt, doch nun war es zu spät, bestimmt war sie schon bemerkt worden. Außerdem war sie beim besten Willen kein Mädchen, das allen Problemen aus dem Weg lief.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Mi 10 Jun 2015 - 1:29

Toris trank nachdenklich seinen Tee bis er sich irgendwann schüttelte und leise ausrief:
„ Puuh, warum kann der Geruch den Geschmack nicht abdecken? Die Weinraute ist zu bitter, das Johanniskraut zu süß und der Lavendel schmeckt arg herb im Vergleich zum Geruch… Wenn mir vorher nicht schlecht war ist es mir spätestens jetzt!“ Mit diesen Worten leerte er die Tasse und verzog das Gesicht. Er antwortete konsequent für die nächsten fünf Minuten auf nichts, denn dann hätte er die widerliche Mischung wirklich wieder von sich gegeben. Doch langsam beruhigte sich sein armer Magen und ein ehrliches Lächeln stahl sich auf sein Gesicht. Gott, er sollte diese pflanzlichen Drogen absetzten! Nur leider wirkte Johanniskraut so unglaublich gut bei Reizmagen – peinlich eigentlich, dass er gegen Magenschmerzen eine Art Antidepressiva nahm. Doch was soll’s? Lieber so als gar nicht funktionieren.
„ … Ist es hier drin wirklich heller geworden oder bilde ich mir das nur durch dieses vermaledeite Kraut ein?“, fragte er und klang wie ein bekiffter Hippie. Strike! Er beugte sich etwas vor und musterte Lukas genau. Lächelte er…? Nein, das war auch der rosa Filter des Pflanzenheilmittels, das er nicht so gut vertrug. Er hätte etwas mehr essen sollen.

Nach einigen weiteren Minuten murmelte er noch leicht von dem Mittel verwirrt, aber definitiv zurechnungsfähig:
„ Jetzt geht es mir wieder halbwegs gut… Können wir denn dann gehen? Sonst brauche ich nichts und länger möchte ich mich hier nicht unbedingt aufhalten, aber für den Unterricht wird es sich nicht mehr lohnen… Im Übrigen wäre es auch echt dämlich, wenn ich mich quasi auf Drogen auf einen Besen setzten würde, oder?“ Dabei sah er die Krankenschwester mit einem für ihn untypischen anziehenden 1000-Watt-Beachboy-Lächeln an, das ihn in dem Moment wirklich sehr gut aussehen ließ. Für diesen Moment hätte der Brünette als der Frauenschwarm der Schule durchgehen können – Und das Herz der Krankenschwester hatte er schon gewonnen. Diese nickte natürlich leicht und schrieb ihm bereits ein Attest aus. Er nickte dankbar und fuhr fort:
„ Ich weiß nicht, ob es euch interessieren würde, aber ich wollte mir unbedingt die Bibliothek ansehen. Wollt ihr eventuell mitkommen bis es Mittagessen gibt? Es würde uns ja auch die Möglichkeit geben, das im übertragenen Sinne zu erarbeiten, was wir ja jetzt theoretisch verpassen würden.“ Man konnte sich nicht sicher sein, was der Litauer dachte. Meinte er es so ernst, wie seine Miene war, oder war es doch nur ein Vorwand, damit Lukas und Alice ohne Probleme zu bekommen mitgehen konnten? Wer wusste das schon so genau?

Doch bevor er eine Antwort bekommen konnte, betrat ein Mädchen den Krankenflügel. Es schien sehr sicher, aber doch sah es aus, als wollte es sofort wieder umkehren. Was hatte das nur zu bedeuten? Jedenfalls schien sie Alice zu kennen. Toris musterte sie ganz kurz, aber gründlich. Dabei strich er sich ganz beiläufig durch die Haare, eine unfreiwillig sehr elegante Geste, die ihm noch immer etwas Magisches verlieh. Wie froh würde er sein, wenn dieses Mittel aufhören würde zu wirken und das Dauerlächeln und die lebendig geröteten Wangen verschwinden würden. Drogen waren einfach nichts für ihn.
Toris befeuchtete kurz seine etwas trockenen Lippen und sah dem Mädchen in die Augen, begrüßte sie dann lächelnd:
„ Laba Diena, Miss.“
Sie sah nicht sonderlich krank aus, stellte er fest. Doch er ja auch nicht mehr, also würde er da noch nichts zu sagen. Die Schwester dagegen fragte, was sie ihr Gutes tun könne.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Mi 10 Jun 2015 - 15:46

Nachdem die Mailänderin ihren Gedankengang beendet hatte, sah sie zu Lukas und Toris. Ersterer hatte den Litauer gefragt, ob dieser noch etwas bräuchte. Ziemlich zuvorkommend! Dabei hatte sich der Blonde bis jetzt eher schweigender gezeigt... zurückhaltend oder schüchtern konnte sie ja nicht sagen, da er verdammt direkt sein konnte.
Toris äußerte indes ziemlich leise seine Meinung zu dem Tee. Scheinbar schmeckte er nicht besonders gut... Als er plötzlich fragte, ob es heller geworden war, machte sie sich wieder dezente Sorgen. Etwas stumm schüttelte sie den Kopf, nicht sicher, ob der Braunhaarige die Geste der Italienerin überhaupt mitbekam. Also hängte sie schnell noch ein:"No, es nicht heller geworden, glaube ich", an das Kopfschütteln.
Etwas verwirrt legte Alice den Kopf leicht schief, denn Toris benahm sich nun noch ziemlich sonderbar. Als er sich wieder an die beiden Hufflepuffs wendete und fragte, ob sie in die Bücherei gehen sollten, dachte die Braunhaarige kurz nach. Er hatte recht mit dem, was er sagte. Aber...
"Ehm, ich würde gerne, allerdings hatte ich eigentlich vor, mich hier in Hogwarts nochmal umzusehen." Ein verlegenes Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. "Ich hab mich heute beinahe nur verlaufen und will nicht, dass es nochmal passiert..."

Als eine weitere Person den Raum betrat und die Mailänderin sich zu eben dieser umwandte, hellten sich ihre Gesichtszüge automatisch auf. Ein freudiges Funkeln blitzte in ihren Augen auf, während sie breit lächelte.
"Laetitia! Ich freu mich, dich zu sehen, ich hab gerade noch an dich gedacht~! Wobei... Was machst du hier? Eigentlich sollte ich mich ja nicht freuen, dich hier zu sehen, oder? Geht es dir etwa wieder nicht gut? Wir haben uns seit der Ankunft nicht mehr gesehen, das war wirklich schade..." Unbewusst redete sie wieder etwas mehr, während ihre Stimmlage immer wieder rutschte, von fröhlich zu dezent irritiert und dann wieder etwas nachdenklich. Wenn ihre Schwester hier war, musste es ihr doch schlecht gehen, oder nicht? Aber vielleicht versucht sie nur, zu schwänzen?? ...ach nein, wahrscheinlich doch nicht... oder?
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Mi 10 Jun 2015 - 18:48

Als Lukas vernahm, wie die Tür hinter sich zufiel, schaute er desinteressiert über die Schulter – er war davon ausgegangen, dass es der Wind war, doch es stellte sich heraus, dass noch jemand in den Krankenflügel gekommen war. Weiblich, braune Zöpfe…keine Ahnung wer das war. Im Zug nach Hogwarts hatte er sie auch nicht gesehen, dementsprechend hielt sich sein Interesse eher in Grenzen. Andererseits, er hatte bereits zu zwei wildfremden Menschen hingefunden, wieso sollte er nicht noch eine Bekanntschaft machen? Nach Alice zu Urteilen hieß sie Laetitia und sie schienen sich zu kennen. Von dem glücklichen Ausdruck Alices und den ich-will-hier-weg-Blick von Laetitia, schloss er daraus, dass Alices Zuneigung eventuell nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Gerne würde er ihren Gespräch weiter belauschen, doch er machte sich ernsthafte Sorgen um den Litauer. Lukas mochte zwar vieles egal sein, doch sein stark ausgeprägter Beschützerinstinkt schrillte gerade die Alarmglocken. Was man an seine nicht vielsagende Maske nicht unbedingt erkennen konnte.

Zuerst hatte Lukas gedacht, es sei ein ganz normaler, nach Toris Aussagen, nicht ganz perfekt zubereiteter Tee. Passierte im besten Haushalt, dachte er sich als er beobachtete, wie eine Fee mit einem Rock, dass an einer Pfingstrose erinnerte, über die kranken Personen flatterte. Stille. War er jetzt tot? Nein, er lebte noch. Es war ein wenig bedrückend, da er es gewöhnt war, dass jemand immer am reden war, sodass man nicht merkte wenn er nicht viel sagte, sodass er wieder Toris musterte und langsam die hellen Augenbrauen anhob. Hatte die Krankenschwester ihm den falschen Tee gegeben…? Heller? Das warf den Norweger aus dem Konzept. Sein Blick glitt zu der Beleuchtung und er schüttelte den Kopf. Sein Tonfall ließ ihn jedoch wachsam werden. Jetzt hatte er – wortwörtlich- einem im Tee.
„Auf Drogen…?“, echote Lukas. „Und sie geben dir das, einfach so?“ Es lag ein Vorwurf in seiner ruhigen Stimme, bevor er selbstgefällig schnaubte. Hätte er das gewusst…doch er hätte es nicht wissen können. Er hatte noch keine einzige Stunde Kräuterkunde gehabt. Da bauschte sich der Hufflepuff in ihm auf. Er würde ganz bestimmt nicht jemanden, der von Rauschgift benebelt war, alleine lassen. Und was sollte diese Blicke und Lächeln zu der Krankenschwester? Lukas atmete scharf ein und rieb sich das Gesicht mit der Handfläche. Kein Problem, alles gut, Lukas. Wäre nicht das erste Mal dass du auf jemanden benebelten aufpasst. Toris war nicht hässlich, ganz im Gegenteil. Doch Lukas Libido war so gut wie nicht vorhanden. „Ich komme mit dir…vorausgesetzt, du hast keine Angst mit mir alleine zu sein“; bot er halb im Scherz halb in Ernst an. Es musste ja ein Grund haben, wieso er keine Freunde hatte. Sein Blick glitt zu den beiden Italienerinnen. „Ich glaube, sie kleben fest“, fügte er leise hinzu. „Und was dich betrifft…“, er kreuzte die Arme vor der Brust und schüttelte erneut den Kopf, „solltest du vielleicht ein wenig pennen bis du wieder klaren Verstandes bist. Ich kann auch hier bleiben, wenn es für dich besser ist.“
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Do 11 Jun 2015 - 18:33

Etwas hin- und hergerissen sah Laetitia zur Schwester und dann wieder zu Alice. Egal, was sie sagte, für eine der beiden Personen wäre es die falsche Antwort.
Daher entschied sie sich spontan, dem Brünetten, der sie gegrüßt hatte, ein charmantes Lächeln zu schenken, ehe sie zu sprechen begann.
"Ich habe Kopfschmerzen, haben sie vielleicht etwas dagegen?"
Ursprünglich hatte sie eine andere Krankheit wählen wollen, aber da ja nun Alice anwesend war, hielt sie es für besser, bei schlichten Kopfschmerzen zu bleiben.
Als die Schwester bejahte und anschließend verschwand, um ein solches Mittel zu holen, wandte sich Laetitia an das Mädchen neben ihr.
"Stimmt, ist schon lange her. Aber mir geht es super, wirklich."
Bis auf ein paar Kleinigkeiten, an die sie schon gewöhnt war, stimmte das sogar fast.

Die hübsche Italienerin räusperte sich und sah nun auch zu den anderen Personen im Raum. "Ich bin übrigens Laetitia Vargas, Repräsentantin von Salerno. Und, um ehrlich zu sein, habe ich keine wirkliche Ahnung, wer ihr seid", fuhr sie fort, während sie ihre Kleidung glatt stricht.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Fr 12 Jun 2015 - 0:51

Toris musterte erst die beiden Italienerinnen weiter. Soso. Geschwister also. Salerno war ein hübsches Mädchen, aber doch nicht ganz nach seinem Geschmack. Scheinbar hatte er eine Schwäche für blonde Haare. Trotzdem lächelte er sie an und sagte  leise:
„ Sehr erfreut, Miss Vargas. Ich repräsentiere Litauen, mein menschlicher Name lautet Toris Laurinaitis.“ Dabei deutete er eine leichte Verbeugung an.
„ Doch sind diese Kopfschmerzen wirklich so schlimm, dass man deswegen sofort den Unterricht ausfallen lassen muss?“ Toris war vielleicht auf Drogen, aber er war nicht dumm, ganz und gar nicht. Und so hatte seine Stimme etwas Lauerndes, auf eine seltsame Art Gefährliches an sich. Er hatte eine Ahnung und das zeigte er, während er weiterhin lächelte wie ein Sonnenschein.

Bis er Lukas hörte. Der Brünette legte den Kopf leicht schief und musterte den Norweger genau.  Das auf seine Weise sehr attraktive Gesicht zeigte keine einzige Gefühlsregung, doch in seiner Stimme klang ein leiser Vorwurf mit. Verständlich irgendwie, und so fühlte er sich dazu genötigt, ihn zu beruhigen:
„ Es sind keine wirklichen Drogen! Bei Johanniskraut handelt es sich um ein pflanzliches Antidepressivum. Dadurch entspannt es auch und ist bei Reizmagen sehr wirksam. Nur habe ich nicht bedacht, dass ich so wenig gegessen habe und solche Mittel nicht sonderlich gut vertrage. Deshalb wirkt es auf mich... So. Und ich könnte schwören, dass es heller geworden ist...“ Das Letzte murmelte er eher, während er sich durch die Haare fuhr. Irgendwie wurde ihm die Situation unangenehm, er nickte Alice nur zu, als sie auf seine vorherige Frage antwortete. Wieder sah Toris zu Lukas, der seiner Meinung nach etwas grimmiger guckte als sonst. Aber das konnte natürlich auch Einbildung sein. Doch was der Blonde sagte, überraschte ihn doch. Dunkelgrüne Augen starrten in dunkelblaue, alabasterweiße Haut färbte sich langsam kirschrot. Leise stotternd brachte er heraus:
„ W-Weshalb s-sollte ich Angst haben, mit dir alleine zu sein? Gibt es... Gibt es Grund für eine solche Furcht? Ich meine... Du siehst nicht so aus, als wärst du eine unangenehme Gesellschaft. O-Oder in... In.. Irgendeiner Weise gefährlich oder gar... Unpassend.“ Bei dem Wort wurde er noch röter, wandte den Blick aber immer noch nicht ab. „ Jedenfalls hoffe ich das, denn eine Bibliothek oder leere Flure sind für solche Dinge nur selten gut geeignet. Und einen guten Eindruck würde es auch nicht machen. Wie könnte es auch? Es wäre viel zu unerwartet und äh... Ich wäre wohl auch keine gute Wahl. Aber das müsste mich eigentlich beruhigen, denn dein Interesse würde ich eh kaum erwecken, wie könnte ich auch, wir kennen uns ja noch kaum...“ Langsam wurde er immer leiser und leiser. „ Und... Ich sollte mir darüber nicht so viele Gedanken machen. Entschuldigung. Eine zu lebendige Phantasie...“ Erst jetzt sah er auf den Boden, seine Gesichtsfarbe beruhigte sich aber noch immer nicht. Hatte er echt all das gesagt? Das war definitiv peinlich, sogar sehr! Was musste er jetzt nur von ihm denken? Aber gesagt war gesagt und so konnte er es nicht ändern. Nach einer kurzen Pause füge er noch hinzu:
„ Und… Schlafen könnte ich jetzt nicht… Aber vielen Dank für dein freundliches Angebot, ich weiß es sehr zu schätzen.“  Scheu lächelte Toris leicht zu dem etwas Größeren hoch, schämte sich aber weiterhin für sein unbedachtes Geschwafel, was man ihm allerdings auch noch ansehen konnte.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Fr 12 Jun 2015 - 16:58

Als Laetitia erwähnte, sie habe Kopfschmerzen, atmete Mailand aus. Wenigstens war es nichts zu Ernstes... auch wenn Kopfschmerzen natürlich auch schlimm sind! Aber ihre Schwester hat doch sonst immer soviele Tabletten und Medikamente, da müsste doch sicherlich auch was gegen Kopfschmerzen sein...? Aber vielleicht hat sie es verloren? Oder die Tabletten haben nicht geholfen...? Naja egal...
"Na dann, ich hoffe, du sagst die Wahrheit!" Ein Lächeln zierte ihre Lippen. "Auch wenn ich nicht glaube, dass du lügen würdest~." Andere Leute würden diese Aussage als ziemlich naiv abstempeln und... das nur zu Recht. Wirklich naiv.

Was nicht egal war, war das überaus seltsame Verhalten von Toris, er scheint wie ausgewechselt zu sein... Er sprach ziemlich höflich. Okay, er sprach auch davor schon höflich, aber jetzt war es wirklich auffällig...
Und als Lukas sich dazu äußerte, wechselte der Litauer abermals seine Persönlichkeit und stotterte plötzlich vor sich hin. Ziemlich verwirrend, das Ganze...

Ein plötzlicher Windhauch ließ die Braunhaarige erschaudern, sodass sie ihren Mantel kurz enger zog, obwohl sie doch sowieso schon im Haus war. Irgendwo in dem Saal stand wohl ein Fenster offen. Kurz sah sie sich nochmal um. Betten, Betten, Betten... Ein Schrank, Betten, Betten... muss bestimmt toll sein, hier Siesta zu halten, oder?
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Sa 13 Jun 2015 - 19:32

Die junge Frau die das Zimmer betreten hatte sagte, sie habe Kopfschmerzen. Machte Sinn, was sollte man schließlich anderes tun in einem Krankenflügel? Außer dumm in der Gegend herumstehen, so wie er es gerade tat. Eine Vargas? Er kannte bereits drei, plus eins…vier Vargas. Anscheinend war er nicht der Einzige der Schule mit einer großen Familie. Wo waren eigentlich seine beiden Brüder geblieben? Ein wenig machte er sich ja Sorgen, er war wie von selbstverständlich ausgegangen, dass sie ihm folgen würden. Nun würde er sie wieder durchs ganze Gebäude suchen...
„Ich bin Lukas Skjeggestad aus Norwegen. Erfreut, deine Bekanntschaft zumachen.“ Mehr fiel ihm nicht ein, was er hätte sagen können. Normalerweise sprach sein älterer Bruder für Zwei und er konnte sich zurücklehnen und eingreifen wenn es ihm gerade so passte. Der Windstoß sorgte dafür, dass auch, ähnlich wie Alices, Lukas Robe durchgeschüttelt wurde. Er fragte sich, was ihr wohl gerade durch den Kopf ging. Wohl nichts mit Mord und Totschlag, sonst wären sie ja nicht in Hufflepuff...oder?

Toris wiederum erklärte ihm, dass es sich bei diesem Kraut wohl um keine richtige Drogen handeln würde. Das interessierte ihm- schließlich wollte er seinen Abschluss als Heiler an dieser Schule machen und dementsprechend saugte sein Hirn alles auf, was auch nur ansatzweise mit Heilung zu tun hatte. Johanniskraut ist also eine Art Antidepressivum. Das merkte er sich. Man konnte ja nie wissen, für was man das alles einsetzen könnte. Lukas nickte verstehend, wobei nicht gänzlich beruhigt, schließlich könnte auch das Johanniskraut aus ihm sprechen. Somit beobachtete er schweigend, wie er sich durch die Haare fuhr und noch immer ein wenig verwirrt zu sein schien. Gern hätte Lukas irgendwas gesagt, irgendwas getan, doch wie immer stand er einfach nur da und starrte. Ihm lag das mit dem Interagieren wirklich nicht. Auf seine Frage hin jedoch reagierte der Litauer beinahe panisch und Lukas hörte zu, beobachtete wie er wie auf einem Schlitten an ihm vorbeiraste und reagierte erst auf seine Worte, als der rethorische Schlitten fast gegen einen Felsen knallte. Er hatte ganz vergessen, dass diese Redewendung auch anzügliche Konotationen hatte. Aber Toris Reaktion war köstlich. Er schnaubte amüsiert. „Ich redete eigentlich davor, dass Leute Angst haben ich würd' sie vermöbeln. Weil ich halt nicht viel rede und ernst dreinblicke und all das. Ständig mit meiner Gang herumhänge. Solche Sachen. Aber du scheinst genau das völlige Gegenteil von mir zu denken. Interessant. Du hast Recht, ich kenne dich kaum. Mehr Grund, um mehr Zeit miteinander zu verbringen.“ War das mal wieder zu direkt? Lukas hatte keine Ahnung. Er hatte den Drang etwas zu sagen, um Toris zu beruhigen damit er nicht aussah wie eine rote Ampel. „Außerdem, was laberst du da von nicht interessieren, bei dir fliegen doch bestimmt alle Mädels auf dich“, letzteres fügte er in einem Wispern hinzu, damit die beiden Italienerinnen ihn nicht hören konnten, bevor er wieder seine Stimme erhob. „Wenn du also nicht schlafen kannst, gehen wir also zur Bibliothek oder was?“ Er schaute über die Schulter, Alice wollte ja wahrscheinlich noch immer lieber auf Erkundungstour gehen, aber er machte mit seiner Gestik weis, das sich die beiden wenn sie wollten gerne anschließen konnten.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   So 14 Jun 2015 - 13:33

"Natürlich sage ich die Wahrheit", antwortete Laetitia Alice, jedoch waren Zweifel an dieser Aussage durchaus angemessen, nicht umsonst hatte sie einst jemand als 'Königin der Lügen' bezeichnet.
Anschließend drehte sie sich zur Schwester, die ihr die gewünschten Tabletten gegen Kopfschmerzen aushändigte.
Schnell las die Italienerin den Namen auf der Verpackung. Lustiger Zufall, sie besaß genau dieselben.
Sie bedankte sich, ehe sie die Verpackung entgegen nahm und öffnete.
"Zur Bibliothek?", fragte sie mit einem Seitenblick auf Lukas nach. "Was wollt ihr denn dort?"
Sie nahm gleich vier Tabletten auf einmal in die Hand, wobei sie die Schwester ignorierte, die ihr einen etwas besorgten Blick zuwarf.
"Seid ihr denn alle am Unterricht schwänzen?"
Wenn dem so war, dann hätte sie sich wohl einfach nur der kleinen Gruppe anschließen müssen, um dem Unterricht zu entgehen. Egal, immerhin hatte sie sie ja sowieso gefunden, da konnte sie vermutlich gleich mitgehen.
Beherzt schluckte Laetitia alle vier Tabletten auf einmal, die Wirkung von einer einzigen hätte sie wohl kaum wahrgenommen, da sie schon so an Medikamente gewöhnt war.
Verdammt. Das konnte jetzt auf die anderen leicht so gewirkt haben, als würde sie sich mit dem Zeug zudopen. Dabei war es wirklich die einzige Art für sie, auf der sie es überhaupt noch mitbekam, wenn sie Schmerzmittel oder ähnliches nahm.
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   So 14 Jun 2015 - 17:17

Toris stellte erfreut fest, dass der Norweger ihm gegenüber sich anscheinend für Kräuterkunde und/oder Heilmagie interessierte. Er war sich sicher, würde er ihn in ein paar Wochen auf die Wirkungen von Johanniskraut ansprechen, dann könnte er alles neu Gelernte wiederholen. Das würde sich Toris mit Sicherheit merken. Die Interessen interessanter Menschen waren immer gut zu wissen, besonders, wenn sie mit den eigenen übereinstimmten.

Ein Windstoß schlich sich in den großen Raum, küsste seine Haut sanft und liebevoll wie einen Geliebten, tanzte mit der dunklen Robe und riss sein dunkles Haar mit sich zu einem kurzweiligen Spiel. Ein sanftes Lächeln lächelnd meinte er mehr zu sich selbst als zu irgendjemanden anders:
„ Dem Wind und dem Narren lasset seinen Lauf und sein Spiel…“ Bevor er in Gedanken über dieses Sprichwort abrutschen konnte riss sich der Litauer zusammen und sah Lukas wieder ins Gesicht. Lächelte dieser junge Mann eigentlich jemals? Es würde ihm stehen, sogar sehr. Und es würde ihm wohl das Leben stark erleichtern. Langsam ging Toris einmal um ihn herum, musterte ihn von allen Seiten ausgiebig. Er wollte jedes Detail wahrnehmen, erkennen, aufnehmen. Als er wieder vor ihm stand machte er einen kleinen Schritt zurück, um nicht den Kopf heben zu müssen, wenn er ihm in die Augen sehen wollte. Wieder erhob er die Stimme, während er ihn ansah:
„ Verzeih mir, dass ich deine Aussage so… unangenehm falsch verstanden habe. Ich hätte mir denken können, dass das so nicht gemeint war. Doch ich muss sagen, für mich siehst du nicht sonderlich bedrohlich aus. Ein ernster Blick zeugt nicht von Gewaltbereitschaft sondern eher von Vernunft, wenige Worte sagen manchmal mehr als viele. Du bist nicht gebaut wie ein typischer Schläger, nur deine im Vergleich zu vielen anderen hier nicht gerade geringe Größe könnte abschreckend wirken. Ein Lächeln könnte vielleicht helfen, neue Bekanntschaften zu schließen, doch so, wie ich das sehe ist das nicht unbedingt notwendig. Ich habe also keinen Grund, schlecht über dich zu denken, du hast mir ja auch noch keinen Grund dazu gegeben. Und da ich dich ebenso wenig kenne wie du mich wäre es mir wirklich eine Freude, mehr über dich zu erfahren. Also, lass uns gehen!“ Der Grünäugige lächelte ihn ehrlich, wurde aber bei seinem leisen Kommentar sofort wieder rot. Wie kam er nur darauf, dass sich Mädchen für ihn interessieren könnten? Als sonderlich gutaussehend empfand sich Toris nicht und die Tatsache, dass Lukas da wohl anders dachte, verwirrte ihn doch sehr. Natürlich, in gewisser Weise fühlte er sich auch geschmeichelt. So schloss er kurz die Augen und sammelte sich, dann antwortete er leise:
„ Nun ja… Eher weniger, die meisten Frauen ziehen Männer mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein den etwas… schüchterneren vor. Früher hatte ich weniger Probleme in der Hinsicht und im Nachhinein betrachtet lebte ich wohl nach dem Motto „ Warum nur eine Frau, wenn man auch zwei haben kann?“, doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Ich habe nicht mehr das sinnlose Bedürfnis als Womenzier bezeichnet zu werden und kann recht gut damit leben, dass ich mehr ins Beuteschema einiger männlichen Wesen falle. Und… eh… ich sollte nicht so viel reden, was mir letztendlich peinlich ist und dich mit Sicherheit nicht interessiert.“ Schnell sah er zur Seite und behielt eine Gesichtsfarbe, die sehr stark an Erdbeerquark erinnerte. Es sah definitiv sehr niedlich aus, aber dessen war er sich glücklicherweise nicht bewusst.

Stumm nickte er auf Lukas Frage. Die Bibliothek würde ihn sicher gut ablenken können. So bewegte er sich auf die Tür zu, warf aber Laetitia einen kritischen Blick zu. Das waren zu viele Schmerzmittel und verflucht dämliche Fragen. Seufzend antwortete er also:
„ Miss Vargas, was denken Sie wohl, was man in einer Bibliothek macht? Natürlich wollen wir uns überlegen, wie wir mit Hilfe von einer Armee Kaninchen und rosa Einhörnern die Weltherrschaft an uns reißen können und eine Zeitreise ins 10. Jahrhundert vor Christus unternehmen und Schottland auslöschen. Was sonst?“ Das sagte er mit einer so ernsten Miene, dass ein leichtgläubiges Wesen es ihm sofort abgenommen hätte. „ Ich würde es auch im Übrigen nicht als Schwänzen bezeichnen, wenn man jemanden in den Krankenflügel bringt und es sich danach definitiv nicht mehr lohnt, zum Unterricht zu gehen, und zusätzlich ein Attest vorhanden ist. Ich an Ihrer Stelle würde meinen Verbrauch an Schmerzmittel reduzieren. Medikamente können starke Nebenwirkungen haben und besonders abhängig machen. Selbst wenn sie keine positive Wirkung mehr zeigen können diese Nebenwirkungen immer noch auftreten. Einen schwachen Körper macht das nicht besser.  Man könnte es auch einmal je nach Art der Kopfschmerzen mit Vanille, Ingwer, Chili, Fenchel und ähnlichen Pflanzen versuchen. Sie haben keine Nebenwirkungen, wirken aber trotzdem gut. Bücher lesen hilft.“ Toris lächelte sie süffisant-böse an und öffnete mit Schwung die Tür und sah über die Schulter zu Lukas:
„ Kommst du, Lukas?“
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   So 14 Jun 2015 - 19:32

"Alles klar~. Vergiss nicht, Lügen haben kurze Beine!", Alice versuchte, in irgendeiner Weise wie eine große Schwester zu wirken. Denn das klappte dank ihrer geringen Größe meist nicht sehr gut, sodass es auch mal vorkam, dass sie als Jüngste der Familie bezeichnet wurde. Auch dank ihrem naiven und leichtgläubischen Wesen wird sie oft noch als Kind abgestempelt. Dabei war sie zumindest nur die Zweitjüngste, auch wenn ihre jüngere Schwester sich meist erwachsener verhielt als die Mailänderin...

Als Laetitia gleich vier Tabletten auf einmal nahm, zog Alice die Augenbrauen zusammen. Auch wenn sie sich mit Medizin beinahe überhaupt nicht aus kannte, wusste sie doch, dass soviele Tabletten nichtmehr gesund waren. Als Toris ihre Schwester darauf ansprach, nickte die Braunhaarige zustimmend. Auch wenn sie sich nicht sicher war, ob sie alles richtig verstanden hatte.
Doch davor hatte der Litauer noch etwas gesagt, was Alice schockierte. Da er all das in einem so ernsten Tonfall sagte, glaubte die Kleinere ihm dies natürlich sofort, auch wenn es total absurd klang. Kaninchen und Einhörner klangen zwar gut und schön, aber... eine Zeitreise, um Schottland auszulöschen?! Das konnte Alice doch nicht zulassen! Sie musste Allistor unbedingt warnen!
Mit einem Lächeln, dass keine ihrer Gedanken erahnen ließ, wank sie auf Lukas' Geste hin ab. Sie wollte ursprünglich zwar nur eine Erkundungstour machen, doch sie sollte zuerst einmal Schottland vor Toris warnen! Doch wo war er...? Das letzte Mal hatte sie ihn mit ihrem Bruder zusammen am Ende der ersten Stunde gesehen. Also lautete ihre Devise: Einfach irgendwo anfangen zu suchen!
"Ich fang lieber schonmal mit dem Erkunden des Schlosses an! Bis später~!" sie lächelte zum Abschied nochmal, ehe sie an Toris vorbei durch die nun offene Tür ging und wenige Momente aus dem Sichtfeld der Anwesenden verschwand. Kurz warf sie ihre langen Haare wieder über ihre Schulter, ehe sie loslief, um nach Allistor zu suchen. Ihr Weg trug sie dabei zum Westturm...

Tbc: // geht zur Eulerei
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Di 16 Jun 2015 - 13:01

Es war ein kleiner Schritt aber Lukas war sehr zufrieden damit, dass er auch in seiner Freizeit sein Wissen über Kräuter erweitern konnte. Norwegen hatte zwar eine wunderschöne Natur, doch vieles wuchs dort wegen den harten Wetterverhältnissen nicht- vor allem im Norden – und einiges musste importiert werden. Gut, dass sie so viel Öl hatten, dass sie sich einiges leisten konnten…er lockerte die gelb-schwarze Krawatte wie als Antwort.
 
Die Redewendung, die er anschließend verwendete, war ihm jedoch fremd. Mehr noch- er tat genau das Gegenteil. Er hielt seine Narren immer an der kurzen Leine, zu ihrem eigenen Besten. Für Außenstehende würde sich das aber vielleicht seltsam anhören, weswegen er das lieber für sich behielt. Erst jetzt merkte er, dass Toris ihn wieder anblickte. Mehr noch- er war wie ein lauerndes Tier das mit seinen Blicken direkt in seine Seele zu schauen schien. Mit so viel Aufmerksamkeit überschüttet zu werden sorgte dafür, dass sein Gesicht vor Scham kribbelte. Er war sich nicht sicher, ob es ihm gefiel, so angeschaut zu werden, zumindest von jemandem, den er noch nicht so gut kannte. Sein älterer Bruder war auch sehr liebevoll, aber nun ja, er kannte ihn fast sein ganzes Leben lang. Somit atmete er tief ein und scharf wieder aus, bevor er antwortete:

„Kein Problem. Hätten andere auch so interpretiert.“ Gespannt hörte er sich jedoch Toris Analyse an, wieso er nicht wie ein Schlägertyp wirkte. „Jetzt erinnere ich mich daran, warum du in Ravenclaw einsortiert wurdest“, stellte Lukas trocken fest, da er ihm Recht geben musste- es lag Logik in seinen Worten. „Passt“, gab er knapp zustimmend von sich. Selbst das mit der Statur stimmte- er war eher schmächtig und hatte oftmals gesagt bekommen, er solle mal zunehmen (etwas, was Lukas ärgerte denn er aß mehr als genug). Andererseits, Toris kannte auch seine magischen Freunde nicht und was er mit ihnen alles anrichten konnte…dachte er sich insgeheim und sah zu einer eher hässlichen Fee mit Knollennase und Blumenkleid. Sie waren auch die einzigen, die er anlächelte. Wie immer hatte er nicht sonderlich viel von sich gegeben. „Ich schätze ich bin jedoch froh, dass ich keinen solchen Eindruck erwecke. Ich kann meine Freunde an einer Hand abzählen“, gestand er achselzuckend. Er wusste, dass man normalerweise auf Lächeln erwiderte, aber er nickte nur, um zu zeigen dass er verstanden hatte. Und, wenn er ehrlich war- langsam machte es ihm Spaß, Leute zum Erröten zu bringen. Er hatte einen sehr schadenfrohen Humor den er nur schwer unter Kontrolle hatte. „Es stimmt das Ego eine gewisse Anziehungskraft hat“, knurrte er und dachte an jemand Bestimmtes, wobei er sich bald wieder besänftigte, „aber ich glaube du und Irunya würden ein sehr süßes Paar abgeben.“ Und Toris war mal ein Herzensbrecher? Das konnte er sich kaum vorstellen. Andererseits, keiner konnte sich auch ihm als wilder Vikinger vorstellen der sich nahm was er wollte…Lukas hob die Augenbrauen, als er sagte, er würde einige Männer anziehen. Ist dem so…? „Wieso sollte es mich nicht interessieren? Ich lerne gerne- sei es von anderen Ländern oder von Pflanzen. Also keine Hemmungen.“ Er verwuschelte ihm das Haar in einer kameradschaftlichen Geste, bevor er den Litauer folgte…das heißt, bis er sich die Zeit nahm, Laetitia zu antworten. Und wie. Sarkasmus erster Sahne. So schadenfroh wie er sein konnte, Laetitia tat ihn irgendwo ein bisschen leid. Aber wo er recht hatte…gern hätte er Laetitia eingeladen- vor allem, nachdem Alice sich aus den Staub gemacht hatte, was Lukas ein ungutes Gefühl in der Magengegend gab- aber nachdem Toris ihr bereits…“ausführlich“ geantwortet hatte – Hurray für Euphemismus- beschloss er, sich schulterzuckend bei ihr zu verabschieden und Toris Bitte zu befolgen.

Er war ein stiller Mitläufer, was sollte er schon sagen. Anführerqualitäten hatte er einfach nicht.

tbc: Bibliothek


Zuletzt von Lukas Skjeggestad am Di 16 Jun 2015 - 18:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Di 16 Jun 2015 - 17:42

Als Toris ihr mit einer solchen Portion Sarkasmus antwortete, dass sie diesen beinahe schon aus der Luft zu greifen vermochte, zog Laetitia ihre Augenbrauen hoch.
Es verletzte sie durchaus nicht, wenn jemand so mit ihr sprach, eher machte es sie wütend, doch da sie den Litauer noch nicht sonderlich lange kannte, nahm sie es ihm nicht allzu übel. Zumindest redete sie sich das ein, um nicht gleich eine neue Bekanntschaft von Anfang an mit negativen Eindrücken zu starten.

Anstatt sich einen Konter auszudenken, der mindestens ebenfalls so zynisch und stichelnd geklungen hätte, schenkte Laetitia ihm also nur ein breites Lächeln und reckte ihr Kinn hoch. "Vielen Dank, ich werde daran denken", gab sie zurück.
Ohne weiterhin in Erwägung zu ziehen, mit in die Bibliothek zu kommen, rauschte sie erhobenen Hauptes aus der Tür und ging schwungvoll die nächste Treppe hinunter. Wenn sie nun schon am Schwänzen war, konnte sie sich wenigstens irgendwo hinsetzen, wo sie niemand dabei erwischte.

Tbc:// Geht zum Aufenthaltsraum
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BeitragThema: Re: Wenn Krankenflügel einfach unheimlich sind und man nicht weiß wieso   Di 16 Jun 2015 - 22:45

(Ich habe der Einfachheit halber direkt in der Bibliothek gepostet!)
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