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 Doktor Vargas ist da

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BeitragThema: Doktor Vargas ist da   Mo 14 Sep 2015 - 15:31

pp:// kommt aus der Großen Halle


Mit einem entspannten Ausatmen sah Lorenzo auf das Türschild.


Lorenzo Vargas
Assistent für Heilung magischer Krankheiten und Pflege 
 

Zufrieden lächelnd betrat er das kleine Krankenzimmer, was gleichzeitig auch sein Büro war. Der Raum war quadratisch, eine Liege für Patienten war in der linken Ecke, ein Tisch und ein Regal direkt daneben schlossen an die rechte Ecke. Links von der Tür war sein Schreibtisch mit dem etwas quietschenden Drehstuhl davor. Ein Arzneischrank war direkt darüber und ein kleines Fenster in der Wand zwischen Schreibtisch und Liege ließ den hellen Raum freundlich, aber seriös wirken. Viele Bücher waren in den Regalen und ein paar Handschuhe, Spritzen und weitere Medikamente waren verschlossen in den Schubladen seines Schreibtisches. 

Es hatte lange gedauert, bis Lorenzo genug Wissen erlernt hatte, um hier Assistent zu werden. Die Lizenz als Pfleger und Heiler hatte er zwar bestanden, aber es gehörte deutlich mehr dazu, als nur ein paar Zauber zu murmeln und magische Salbe auf die Wunde zu schmieren.
Nein, Lorenzo legte eher wert auf eine gute, pädagogische und psychische Pflege. Er wollte den Schülern hier nicht als Arzt entgegentreten, der schmerzende Spritzen verteilt, oder mit lustloser Miene seinen Job verrichtet. Sizilien wollte helfen und den Schülern hier eine gute Zeit bescheren. Denn nicht jeder nahm gerne Hilfe an oder ließ sich einfach so behandeln. Er brauchte Geduld und Verständnis...

Mit einem Schwung legte Lorenzo seinen Umhang ab, hing ihn an die Garderobe hinter der Tür und holte seinen Kittel hervor. Lorenzo ging zum Fenster und blickte über das Gelände hinaus zum verbotenen Wald...
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Mo 14 Sep 2015 - 15:42

pp:// kommt aus der Bibliothek


Im ersten Stock angekommen sah sich Feliciano kurz um und entdeckte die große Tür zum Krankenflügel. 
"Da sind wir~", sagte er nach hinten zu Victoria. Er ging durch die Tür hindurch und zu einer kleinen Tür auf der linken Seite. Sofort entdeckte er das Türschild, las es und nickte zufrieden. Hier war sein Cousin Lorenzo!

Italien setzte Victoria vorsichtig ab und klopfte dann an die Tür, ehe er die Klinke herunter drückte und dann die Tür öffnete. Der Geruch von Medikamenten und frischen Bettbezügen stieg in seine Nase.
"Ciao~", sagte er fröhlich und winkte Sizilien zu, der gerade am Fenster stand und nach draußen blickte. Der kleine Italiener stützte die junge Nation und trat mit ihr in den kleinen Raum. 
"Vé~. Bella Victoria hat sich am Fuß verletzt. Kannst du ihr bitte helfen~?", fragte er mit gewohnt kindlicher Ausdrucksweise und geschlossenen Augen.

Feliciano sah zu seinem Cousin.
Mit dem Kittel sieht er wie ein hübscher Doktor aus, hihi~.
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Di 22 Sep 2015 - 16:01

Während der Italiener sie Richtung Krankenflügel trug, versuchte Victoria, sich den Weg möglichst einzuprägen. Nicht, dass sie sich im Schloss noch verlaufen würde! Als Feliciano ihr sagte, dass sie gleich da wären, schaute die Weißhaarige aufmerksam nach vorne, als würde dort eine Tafel stehen, die bereit wäre, abgeschrieben zu werden. Schon wieder so ein mieser Vergleich…

Kurz setzte der Braunhaarige sie ab und half ihr dann, den Raum zu betreten. Fasziniert und voller Neugier sah Spitzbergen sich in dem Zimmer um. Der Raum wirkte sehr gemütlich. Kurz sah sie zu Professor Vargas, während ihr abermals auffiel, wie ähnlich und gleichzeitig unähnlich die beiden Südländer sich waren. Mit einem schüchternen "H-hallo..." begrüßte sie den größeren und wurde bei dem 'Bella', dass der andere Italiener für sie benutzte, wieder etwas rot um die Nase. 178

Plötzlich merkte die Skandinavierin, wie der Inhalt ihrer Tasche leichter wurde. Einen Moment lang erschrocken sah sie zu Yuki, die gerade aus der Tasche geklettert war und nun neben Victoria am Boden saß und sich neugierig umsah. Wieso musste ihre beste Freundin nur so eigensinnig sein?
"Y-yuki, du darfst doch nicht immer aus der Tasche klettern...!", mahnte sie erfolglos die kleine Eisbärin. Diese kicherte nämlich nur und sah von einem Italiener zum Anderen:/Uh~ Hihi~ Hier sieht's ja toll aus~!/ Ob sie die Einrichtung oder die Anwesenden meint, wird wohl ungeklärt bleiben...
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Di 22 Sep 2015 - 18:12

Ein sanftes Lächeln umspielte Lorenzos Lippen und zeigte leicht seine strahlend weißen Zähne, ehe er sich zu den beiden wandte und seinem kleinen Cousin zunickte.
"Den Fuß verletzt?", wiederholte er und musterte kurz Victoria. Seine Augen wanderten nach unten zu ihrem Fuß und begutachteten ihn. Auf dem ersten Blick schien nichts Ernstes passiert zu sein, doch der Südländer wollte auf Nummer Sicher gehen und setzte das Mädchen vorsichtig auf die Liege, sodass ihre Beine runterbaumelten. Wahrscheinlich war der Fuß nur etwas verdreht oder maximal gestaucht.

"Kein Problem! Das haben wir gleich geschafft, junge Ravenclaw", sagte er ruhig und freundlich, während er vorsichtig den Fuß in die Hand nahm und leicht drehte. Sanft tastete Lorenzo den Knöchel ab, holte seinen Zauberstab heraus und richtete ihn auf Victorias Fuß. 
"Episkey", murmelte Sizilien und heilte somit ihre leichte Verletzung ohne weitere Probleme. Zufrieden besah er sich den Knöchel, steckte den Zauberstab weg und richtete sich auf. Ruhig ging er zum Medizinschrank, öffnete ihn und holte eine Flasche Abschwelltrank hervor. Er schnappte sich ein Glas, füllte die richtige Menge ab und reichte dem Mädchen das Glas.
"Trink das bitte aus. Dann schwillt dein Fuß nicht an und der Schmerz verschwindet schnell", erklärte Lorenzo mit einem kurzen Zwinkern, während er einen Verband herausholte und ihn behutsam um ihren Fuß wickelte, damit er stabilisiert wurde. Schließlich wollte er nicht, dass sie gleich nochmal umknickte und sich dann womöglich etwas schmerzhafteres zuzog. Schnell waren ihre Socke und der Schuh wieder angezogen und man sah nichts mehr von der Verletzung.

Mit einer Drehung landete er am Schreibtisch, notierte sich die Uhrzeit, den Namen seiner Patientin und die Ursache und Behandlung. Er richtete sich seinen Kittel, sah zu Feliciano und lächelte.
"Nett von dir, deine Freundin zu begleiten, Feliciano. Wie es sich gehört!" Er tätschelte ihm den Kopf und blickte zu Victoria.
"Geht es deinem Fuß wieder besser?"
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Di 22 Sep 2015 - 18:21

pp:// kommt vom Steinkreis

Der Waliser trat langsam in den Krankenflügel, nicht gewillt in das große Krankenzimmer zu gehen, wo er womöglich mehr Leute traf als ihm eigentlich lieb war. Außerdem saß noch immer sein Rotmilan Llewellyn auf seiner Schulter, der war sicherlich nicht überall erlaubt.

Doch Dylan musste sich nicht erst fragen, wie weit er gewillt war für ein Pflaster zu gehen, da er einen der Italien-Brüder und die ihm bekannten weißen Haare Victorias entdeckte. Die beiden betraten den Raum des Assistenten, der also ganz offensichtlich anwesend war.
Zufrieden mit dem Blick Dylans, drückte der Raubvogel auf dessen Schulter mit dem Schnabel gegen dessen Wange. Llewellyn kannte die Abneigungen des Walisers, wozu nebst Krankenhäusern vor allem Spritzen oder Skalpelle gehörten.
Und er war sich sicher, dass ein einzelner Assistent sicherlich auch in der Lage war seinem Besitzer ein paar Pflaster zu geben ohne einen großen Aufstand um die Wunden in seinem Arm zu machen.

Beide Neuankömmlinge vertraten die gleiche Meinung, weshalb Wales den linken Arm hob und seinem Begleiter über die Stirn strich, aufpassend dass sich an seiner Hand zu sammeln beginnende Blut nicht auf das Federkleid zu schmieren.
Denn Waschen würde Llewellyn sich nicht lassen.
Dann machte Dylan einen Schritt in das Zimmer und musterte es nur kurz, sein Blick auf seinem Fluglehrer -nein, den Anziehsachen nach war er im Moment der Assistent- ruhen lassend. Dieser kümmerte sich gerade um den Knöchel der Weißhaarigen und das offensichtlich gekonnt.
Wales wartete einen Moment, bis er sich sicher war das Professor Vargas alles Nötige und Wichtige für Victoria getan hatte, ehe er die Stimme erhob.
"Verzeihen Sie bitte, aber ich hätte gerne ein paar Pflaster."

Er hob dazu seinen Arm, damit er nicht mit Worten erklären musste, wobei sein Gesicht keine Emotionen verriet. Genauso gut hätte er gerade erklären können, dass der Himmel blau wäre, so viel Banalität lag in seiner Stimme.
Dann wendete er sich zu Victoria und Feliciano, wobei er den Italiener nur mit einem Nicken begrüßte.
"Schön sie wieder zu sehen, Miss Victoria. Auch wenn der Krankenflügel wahrlich nicht der beste Ort für ein Wiedersehen ist."

Dann sah er zu Yuki, der Dylan als einziges ein kaum erkennbares Lächeln schenkte. Es war immer noch interessant für ihn einem sprechenden Eisbären zu sehen, doch Llewellyn raschelte mit den Flügeln.
Ein deutliches Zeichen dafür, dass Wales in seinen Augen nur einem einzigen Tier vollstes Interesse zu geben hatte.
Der Gryffindor tat eben jenes, indem er seinem stolzen Vogel begann mit dem gesunden Arm über die Brust zu streichen, kein Zeichen von Groll zeigend, dass er wegen ihm jetzt in den Krankenflügel musste.
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Di 22 Sep 2015 - 18:46

Neugierig sah Feliciano zu, wie sich Lorenzo um Victoria kümmerte und blickte dann zu Yuki, ehe er kicherte, sich hinhockte und sie hinter den Ohren kraulte.
"Hihi~. Lorenzo ist ein toller Heiler~", sagte er stolz und erhob sich wieder, als sein Cousin fertig zu sein schien und ihm den Kopf tätschelte. Ein schönes Gefühl von Sicherheit und Vertrauen stieg in ihm auf.
"Grazie, cugino!"

Als er auf einmal eine Stimme hörte, drehte er sich schnell um und machte einem Gryffindor Schüler Platz, damit er in das kleine Zimmer treten konnte. Italien lächelte vergnügt und winkte ihm. Er kannte den Jungen vom Besenflugunterricht. Wie war sein Name nochmal....? D...daniel...nein...D...i...Dylan! Genau!

"Kannst du wieder laufen, Bella?" Er wandte sich wieder Victoria zu und trat neben die Liege, auf der sie saß. Feliciano sah hinaus aus dem Fenster und beobachtete kurz die Wolken, die sich zuzogen und anscheinend Regen ankündigten. Ein leises Seufzen entkam seiner Kehle, als er an das schlechte Wetter dachte. Viel lieber wäre er jetzt in der Sonne oder in seinem Land am Strand...
"Vé~."
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Mi 23 Sep 2015 - 21:27

Vorsichtig wurde Victoria auf die Liege gesetzt und schaute nun zu, wie Professor Vargas zunächst ihren Fuß abtastete und dann mit einem Zauber heilte. Schnell merkte sie, wie der Schmerz größtenteils verflog und in Gedanken ging sie immer wieder den Zauberspruch durch, den der Italiener gesprochen hatte. Episkey... Episkey... muss ich mir merken!
Mit einem leichten Nicken nahm die den Trank und leerte ihn in einem Zug. Bei dem Zwinkern errötete sie kurz und so sah sie schweigend zu, wie Sizilien ihrem Fuß noch verband. Nachdem ihr der Schuh wieder angezogen wurde und Lorenzo etwas am Schreibtisch notierte, trat eine weitere Person in den Raum und erkundigte sich nach einem Pflaster, wodurch die Weißhaarige aufsah. Kurz blinzelte sie überrascht, ehe sie ein höfliches Lächeln aufsetzte.

"Ah hallo Dylan, auch schön, dich wiederzusehen... und ja, stimmt wohl, der Krankenflügel ist nicht gerade der beste Ort, hehe…~"

Freudig ließ sich Yuki hinter den Ohren kraulen und kicherte. Aufmerksamkeit tat doch immer gut! Dass sie als Einzigste ein Lächeln des Walisers geschenkt bekam, freute die Eisbärin wirklich ungemein. Sie fühlte sich besonders. Also kicherte sie und wank mit einer Pfote:/Hallo Dylan~!/

Als Feliciano sich an Spitzbergen wandte, sah sie kurz zu ihrem Fuß und stand dann vorsichtig von der Liege auf. Kurz überkam sie die Angst, dass sie vielleicht doch einknicken würde. Jedoch stand sie recht stabil, sodass sie erleichtert ausatmete. "I-ich glaube schon..."
Dann drehte sie sich zu dem Süditaliener und verbeugte sich, sodass ihr einige Haare ins Gesicht fielen.

"V-vielen Dank, dass sie mir geholfen haben, Professor Vargas! Es tut wirklich kaum noch weh...", ein schüchternes Lächeln zierte ihr Gesicht, während sie sich wieder aufrichtete, wobei einige ihre Haare nun über ihre Schultern hingen, wodurch sie gleich einen anderen Eindruck auf andere machen könnte, irgendwie wilder oder so? So dachte sie jedenfalls.

Kurz sah sie aus dem Fenster und erblickte die dunklen Wolken. Es würde bald regnen...
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Mi 23 Sep 2015 - 22:13

"Das freut mich, Victoria", lächelte Lorenzo und sah zu dem jungen Gryffindor Schüler, der gerade sein Zimmer betreten hatte. Wahrscheinlich hatte der Raum noch nie so viele Schüler auf einmal gesehen. Es war Dylan. Und...ein Raubvogel? Tatsächlich! Ein Rotmilan saß auf Dylans Schulter. Kurz dachte er, dass der Vogel vielleicht ausgerissen war, und der junge Waliser ihn eingefangen hatte, doch als der Sizilianer sah, dass der Rotmilan ruhig und ohne Fesseln dort saß und sich umsah, atmete er durch und versuchte vorerst, über dies hinweg zu sehen.

Lorenzo kannte Dylan vom Besenflugunterricht und war froh, dass er sich Namen so gut merken konnte. Er blickte zu ihm und blinzelte mehrmals, als der Waliser den Arm hob und Lorenzo die Verletzung sehen konnte. Schnell schob er Feliciano und Victoria vorsichtig, aber bestimmt aus seinem Zimmer.
"Pass auf die junge Ravenclaw gut auf, Feliciano. Und viel Spaß noch!", sagte er und richtete sich kurz seine Brille. Seine Augen funkelten im Tageslicht schokobraun auf, ehe er dem Fenster dem Rücken zukehrte, die Tür schloss und zu Dylan sah.

"Wie ist das passiert, wenn ich fragen darf?" Er musterte den Gryffindor kurz und genau, Vielleicht reagierte Lorenzo zu fürsorglich, aber er machte sich schnell Sorgen um andere. Vor allem, wenn es um Gesundheit und Wohlbefinden ging. 
Eine Eigenschaft, die ihm schon als kleines Kind begleitet hatte. Als sein Großvater Rom ihn aufzog, wurde ihm beigebracht, auf seine Familie acht zu geben. Und dies tat er bis heute noch. Mit Herz und Seele...

Schnell zückte Sizilien seinen Zauberstab und richtete ihn auf Dylans Arm. Vorsichtig reinigte er die Wunde und setzte Dylan genauso wie Victoria eben auch auf die Liege. Wie kam es nur dazu? Er richtete sich auf, ging zum Medizinschrank und holte Diptam hervor. Es heilte Brand-, Biss- und Apparierverletzungen. Ein paar Tropfen sorgten dafür, dass Wunden aussahen, als ob sie schon mehrere Wochen alt wären und sich ein Schorf bildete. Lorenzo ließ einige Tropfen über Dylans Arm wandern, sodass sich die Wunde nach und nach schloss. 
"Es brennt etwas, tut mir Leid", sagte er sachlich, aber auch sanft, als ob er ihn beruhigen wollte. Vorsichtig kümmerte er sich weiter um die Verletzung und verarztete den jungen Gryffindor.
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Do 24 Sep 2015 - 17:39

Es war angenehm, dass sich die Eisbärin genauso über das wiedersehen freute wie Wales selbst, weshalb der Waliser ihr auf die Begrüßung hin zunickte. Ebenso interessiert betrachtete er die Versuche der weißhaarigen Ravenclaw, ob sie wieder stehen konnte. Sie schaffte es, was dafür sprach das Professor Vargas seinen Beruf zu verstehen schien.

Dylan spannte sich aber unwillkürlich an, als er unerwartet alleine mit dem Lehrer im Raum war. Er kannte seinen Gegenüber nicht und er war dem Südländer praktisch ausgeliefert. Nun gut, es lag wahrscheinlich einfach daran, dass der junge Mann mit den rotbraunen Haaren Ärzte allgemein erstmal als unheimlich einstufte, da diese Zugang zu Spritzen hatten, aber der Punkt blieb bestehen.
Llewellyn drückte kurz seine Klauen zu, Dylans Schläfe mit dem Kopf entlang streichend. Der treue Rotmilan erinnerte den Waliser, dass dieser nicht gänzlich alleine war, woraufhin Dylan einmal langsam aus atmete und damit geübt die Muskeln entspannte.

Als Lorenzo ihn musterte, wandte er den Blick auf seinen noch immer blutenden Arm, über dessen Frage nachdenkend. Er hatte die Löcher der Krallen im Arm, doch womöglich wollte der Lehrer wissen, warum der Gryffindor sie dort hatte.
"Ich wurde von ihm geweckt...", ließ er recht ungenau verlauten, denn wirklich darüber Sprechen mochte der junge Kirkland nicht. Nicht bevor er seinen Gegenüber nicht etwas besser einschätzen konnte.
So setzte er sich nur langsam auf die Liege, einerseits weil er kurz überlegte ob er sich weigern sollte, andererseits damit der Rotmilan nicht von seiner Schulter kippte. Dieser sah aus ungewöhnlich intelligenten Augen nicht gerade gut gelaunt zu Lorenzo, doch Llewellyn legte nur die Flügel neu an. Das hier war wohl nötig, damit fand sich auch der Raubvogel trotz Missgefallen ab.

Wales waldgrünen Augen verfolgten die Bewegung des Zauberstabes, blieb stumm. Der junge Mann bereute das es kein lauter Zauber war, den er sich hätte einprägen können, denn sicherlich war das etwas das nützlich gewesen wäre. So aber blieb ihm nichts als das Etikett auf der Flasche mit deren Inhalt sein Arm danach versorgt wurde.
Diptam.
Hatte er davon nicht schon einmal gehört...?
Das es brannte war unbestritten, doch der Waliser verriet dies mit keiner Regung, sein Gesicht blieb neutral. Es fiel ihm nicht schwer, da er niemand war, dessen Gefühle leicht durcheinander zu wirbeln waren. Und wenn doch, dann sah man das nur in seinen Augen, die so viele Gefühle widerspiegelten wie die Miene des Walisers verborgen hielt.
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   So 27 Sep 2015 - 19:40

Als Lorenzo ihn und Victoria aus dem kleinen Arztzimmer schob, nickte er noch eifrig und lächelte. Natürlich würde er auf sie aufpassen! Es war ihm eine Ehre und Feliciano wollte, dass sein Cousin stolz auf ihm war, so wie es auch Großvater Rom war, wenn er ein schönes Bild gemalt hatte. Lorenzo und Rom waren sich in einiger Hinsicht ziemlich ähnlich. Beide zeigten keine Schwächen, sie sahen gleich aus, nur Lorenzo war jünger als Rom zu seiner Zeit. Doch in einem Punkt unterschieden sich die beiden sehr.
Feliciano wusste, dass Lorenzo als Sizilien keine große Macht hatte. Er gehörte zu Italien dazu, nur trennte das Wasser die beiden Brüder von Lorenzo... 

"Machtlos aber glücklich...und machtvoll aber besiegt...", murmelte Italien leise und wandte den Blick von der geschlossenen Tür ab. Seine Lunge füllte sich mit klinischer Luft und er sah sich kurz um. Was könnten sie jetzt tun? Nach draußen besser nicht, da dichte Wolken aufzogen. Sein Blick wanderte zu Victoria, ehe sich ein sanftes Lächeln auf seine Lippen stahl.
"Wollen wir in den Gemeinschaftsraum, Bella~? Da können wir uns etwas entspannen und reden", sagte er und ging dabei durch die noch geöffnete Tür, hinaus auf den Flur vor dem Krankenflügel. 

"Hoffentlich ist das Rätsel nicht zu schwer", kicherte er, während er auf sie wartete. Die kleinen Rätsel, um in den Ravenclaw Gemeinschaftsraum zu kommen, waren etwas Besonderes und Feliciano hoffte, dass er die Lösung wusste, damit Victoria sehen konnte, wie gut er war.


tbc:// geht in die Räumlichkeiten - Ravenclaw/ Aufenthaltsraum
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Mi 30 Sep 2015 - 9:55

Yuki kicherte und winkte Dylan noch kurz mit der Pfote zu, ehe sie Feliciano und Victoria aus dem Zimmer folgte und direkt wieder in die Tasche ihrer Freundin sprang. Diese wurde dadurch kurz aus dem Gleichgewicht gebracht und stolperte zurück. Glücklicherweise konnte sie sich noch festhalten, um nicht ein weiteres Mal zu stürzen.
Die Weißhaarige warf einen kurzen Blick auf ihre Tasche, ehe sie fragend zu dem Italiener sah, der etwas vor sich her murmelte. Doch sie sah direkt ein, dass sie ihn vielleicht lieber nicht darauf ansprechen sollte.

Kurz sah sie aus dem Fenster, ehe die Blauäugige sich wieder ihrer Begleitung zuwandte und dessen sanftes Lächeln schüchtern erwiderte. "Klar, das klingt gut." Und da es ihrem Fuß nun wieder gut ging, machte auch der etwas längere Weg ihr nichts aus. Also folgte sie dem Braunhaarigen aus dem Krankenflügel und nickte auf seine Aussage hin. "Es ist wahrscheinlich ziemlich knifflig, aber dennoch mit Logik und geschickten Gedankengängen lösbar. Und falls es doch etwas schwieriger sein sollte… wir schaffen das schon irgendwie zusammen, oder nicht?" Voller Zuversicht lächelte sie ihrem Ravenclaw Kollegen zu. Dann schien sie sich zu besinnen und ihre Wangen färbten sich in einem sanften Rosa.
Sie hatte sich scheinbar ein wenig zu sehr mitreißen lassen. Kein Wunder, der Italiener vor ihr war ein wahrer Sonnenschein. Schon irgendwie süß. A-aber süß im Sinne von niedlich! K-kein anderes süß! W-wirklich!

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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   So 4 Okt 2015 - 18:44

"Von ihm geweckt?", fragte er nach und blickte von Dylan zum Rotmilan. Also hatte der Greifvogel doch diese Verletzung verursacht!
Manchmal können Haustiere etwas schlecht gelaunt sein. Hoffentlich legt sich das und der Arme muss nicht ständig die Arme verarztet bekommen

Nachdem Lorenzo auch den letzten Tropfen Diptam auf die Wunde hat tropfen lassen, legte er das Fläschen wieder weg und holte eine Salbe hervor.
"Gleich ist es fertig. Sie Salbe lindert die Schmerzen etwas. Am besten schonst du den Arm für einige Tage", sagte er mit einem ehrlichen Lächeln auf den Lippen. Vorsichtig verteilte er die Salbe auf die verschlossene Wunde und hob den Zauberstab. Schnell wickelte sich ein Verband um Dylans Verletzung und die Wunde war versorgt.
"So. Das hätten wir. Hoffentlich kommt es nicht wieder vor. Schließlich sollten Tiere und Zauberer Freunde sein, nicht wahr?"

Mit einer eleganten Bewegung ließ Sizilien seine Schreibfeder wieder das Protokoll führen und formulierte Lorenzos Gedanken aus. Vorsichtig schob er den Ärmel von Dylans Umhang wieder runter und verbarg somit den verbundenen Arm.
"Wenn die Schmerzen mehr werden, oder die Wunde wieder aufgeht, kannst du einfach zu mir kommen. Ich kümmere mich dann im Handumdrehen darum." Ein Grinsen zeigte seine strahlenden, geraden Zähne und als sich der Südländer aufrichtete, fielen ihm die schokobraunen Haare vor die Brillengläser. Warum trug er eigentlich eine Brille? Seine Augen hatten eigentlich keine Mängel.

Nun, diese Brille war eine kleine Erfindung von ihm. Lorenzo hatte sie vor Beginn des Schuljahres verzaubert, sodass sie verborgene Verletzungen wie Brüche oder Prellungen anzeigte. In Victorias Fall konnte der Sizilianer auch so erkennen, was dem Mädchen gefehlt hatte, aber er wusste, dass es auch Vorfälle geben konnte, die schwieriger waren. Und gerade Brüche könnten schwere Schäden verursachen, wenn sie falsch behandelt wurden. Offene Wunden, wie Kratzer, Blaue Flecke, oder Fleischwunden, zeigte die Brille nicht an, aber dafür brauchte man nur zwei gesunde Augen, um diese zu finden.

"Dann darfst du nun gehen, Dylan", sagte Lorenzo freundlich, legte die Brille auf seinen Pult und lehnte sich leicht gegen die schmale Holzkante.
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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Mo 5 Okt 2015 - 17:30

Auf die Nachfrage des Professors hin nickte Wales nur, währen der Rotmilan des Sizilianers nicht nur ungewöhnlich wissend erwiderte, sondern auch unwirsch mit dem Flügel schlug, der von Dylans Kopf abgewendet war.
Etwas schlecht gelaunt wäre der falsche Ausdruck, es war eher so dass Llewellyn kaum jemanden außer Dylan und wenige seiner Brüder duldete, ja überhaupt mochte. Und ganz deutlich gehörte der Südländer vor Wales nicht auf die Liste der wenigen Auserwählten.

Die Salbe fühlte sich kalt auf Dylans Haut an, doch eigentlich nicht unangenehm. Das brennen des Diptam war unangenehmer gewesen. Und den Arm schonen würde er nicht können, da er ausgiebig trainierte, eine Eigenart die er sich von Allistor abgeschaut hatte. Auch beim Gitarre spielen wäre es hinderlich gewesen nur einen Arm zu nutzen. Doch er würde seinen Lehrer nicht anlügen, so schwieg der Gryffindor lieber.
Als Dylan den Satz 'Hoffentlich kommt es nicht wieder vor' hörte, konnte er gar nicht so schnell reagieren, wie sein Rotmilan der ein verärgertes Krächzen ausstieß und einmal laut dem kräftigen Schnabel zu klappen ließ. Der Vogel hob dabei die Flügel und duckte den Kopf etwas ab, als wollte er gleich von Dylans Schulter springen, doch der Waliser hob eine Hand und legte sie seinem treuen Freund auf den Kopf, der sich Augenblicklich beruhigte.

Nun, zumindest äußerlich, das war klar, denn die Augen des  Raubvogels funkelten noch immer nicht besonders beruhigt. Dylan hingegen strich seinem Begleiter über den Kopf, woraufhin sich der stolze Rotmilan ruhig hin setze und den Kopf an Dylans Wange rieb. Die waldgrünen Augen waren auf seinen Professor geheftet, als der Gryffindor antwortete.
"Es wird wohl erneut geschehen, aber Freundschaft lässt sich nicht dadurch einschränken, wen wir wann verletzen. Es ist die Absicht hinter den Taten, die entscheidend ist. Freunde verletzen sich häufiger als Feinde, aber sie verbringen auch schlichtweg mehr Zeit miteinander."

Seinen Ärmel ließ er sichtlich widerwillig von dem Sizilianer runter schieben, denn er verstand nicht, weshalb er dies nicht selbst erledigen durfte. War sich sein Gegenüber eigentlich im Klaren darüber, das er Wales war und sein Land nicht gerade eines der Jüngsten war? Wales wurde 1056 gegründet, während Italien erst 1861 offiziell wurde. Nun gut, das musste nicht viel über das Alter heißen, da 843 n. Chr. erst als Jahr von Schottlands Gründung gilt, während das Land und damit auch sein älterer Bruder schon viel länger bestand, aber es ging dem Waliser ums Prinzip.
Doch diese Geste, ebenso wie die Andeutung das er nun endlich gehen durfte schluckte der Waliser schweigend hinunter. Dylan zeigte seinen Unwillen nicht, denn Gefühle zeigen war nicht wirklich hilfreich. Und eine solche Maske wie Allistor zur Schau tragen konnte Wales nicht, so schaltete er sie einfach gänzlich ab.

"Vielen Dank, Professor Vargas.", war alles, was der Waliser verlauten ließ, ehe er zur Tür ging und diese öffnete. Llewellyn warf keinen Blick zurück, im Gegenteil zu Wales, doch beide verließen den Raum schweigend.
Es schien Dylan nicht richtig die Dinge so stehen zu lassen, aber für den Moment hatte er genug. Sich genug von einem Außenstehenden helfen lassen und sich auch genug wie ein Kind behandeln lassen, was ihm ganz und gar nicht schmeckte. So überlegte der Gryffindor nicht lange und machte sich auf den Weg zu einem Platz, wo er zur gänzlichen Ruhe kommen würde. Und wo Llewellyn ein paar Runden Fliegen konnte.

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BeitragThema: Re: Doktor Vargas ist da   Mo 5 Okt 2015 - 20:24

Mit dem Blick auf dem Greifvogel liegend sah Lorenzo seinen Patienten hinaus gehen und legte den Kopf schief. Bis jetzt dachte er eigentlich, dass der Rotmilan ein gewöhnlicher Greifvogel war, den Dylan als magisches Haustier und Begleiter mitgenommen hatte. Doch in den Augen des Tieres war deutlich mehr zu sehen, als er dachte. 
Dieser Vogel scheint mich wohl nicht wirklich zu mögen. Anscheinend weil ich ihm so fremd bin und mich um Dylan gekümmert habe... Einige magische Wesen haben eine sehr starke Treue zu ihren Begleitern. Bestimmt war es auch bei ihm der Fall. Faszinierend.


Mit einem tiefen Durchatmen blickte der Sizilianer auf sein Protokoll, auf dem die beiden Krankenfälle notiert wurden und legte es zusammen mit der Schreibfeder in eine der Schubladen. Jetzt, da die Schulstunden vorbei waren und der Nachmittag über das Land zog, wusste Lorenzo, dass heute wohl kein großer Ansturm mehr kommen würde. Denn die meisten Unfälle passieren in den Fächern Besenflugstunde, Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zaubertränke und Kräuterkunde. Es musste schon einige Male verzauberte Nasen heilen, angeschwollene Finger kurieren oder magischen Ausschlag beseitigen. Als Heiler war er sich seiner Verantwortung bewusst, aber er sollte nicht alle Krankenfälle übernehmen. Schließlich hatte er noch andere Pflichten in diesem Schloss.

Lorenzo nahm sich seinen schwarzen Umhang und zog ihn sich an, ehe er aus seinem Krankenzimmer ging und die Tür von außen verriegelte, damit kein Schüler Zutritt hatte. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass sowohl sein Zauberstab als auch seine Dokumente der heutigen Flugstunde in seiner Tasche verstaut waren, ging er durch die große Tür des Krankenflügels und streckte sich. Nun war es an der Zeit, dass auch er den restlichen Tag genoss und sich etwas ausruhte, bis die Uhr das Abendessen ankündigte. Mit ruhigen Schritten ging er los in sein Gemach.

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