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 Apfel, Flieg und Sieg~!

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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Apfel, Flieg und Sieg~!    Mo 21 Sep 2015 - 19:24

Allistor lief langsam durch die Flure des Schlosses, in der rechten Hand etwas haltend.
Diesen Gegenstand warf er immer wieder in die Luft, ihn sicher wieder auffangend, so als ob er es jahrelang geübt hatte.
Nun, in Anbetracht der Tatsache das er Schottland war und in seinem Leben mehr als nur einmal eine Apfel gegessen, für den Moment präziser gesagt, in der Hand gehalten hat, läge die Aussage sogar im Bereich des Möglichen.

Der Blick des Schotten wanderte unbestimmt über die Gemälde, wobei ein paar Bewohner eben jener ihm zu winkten, andere nur kurz zu ihm sahen, während die Meisten nur höflich nickten.
Der Rothaarige selbst nickte nur ein paar wenigen zurück zu, die restlichen bekamen entweder sein typisches Grinsen oder aber -wenn ihm die Person auf dem Gemälde ansprechend genug erschien, ein Zwinkern dazu, wobei letzteres nur sehr wenigen Ausnahmen vorbehalten war.

Dann jedoch blieb Allistor stehen, als er vor einer Statue angekommen war, die ihm ebenfalls bekannt vor kam. Das war Boris the Bewildered oder auch Boris der Bekloppte, wobei dieser zu Lebzeiten mehr verwirrt als alles andere gewesen war.
Davon zeugte auch die Statue eben jenes Zauberers. Dieser war in diesem Denkmal reichlich ratlos schauend dargestellt, da er bei seinen Handschuhen links und rechts verwechselt hatte. Dieser Statue hier konnte bei dem Problem wohl nie geholfen werden.
Dafür kam Allistor die Frage in den Kopf, ob dem lebenden Boris mal jemand erklärt hatte, weshalb er seine Handschuhe nicht so recht tragen konnte, geschweige denn überhaupt angezogen bekam.

Allerdings erinnerte sich der Schottland an kein gutes Ende der Geschichte, weshalb er es zu Bezweifeln wagte. manch anderer hätte an dieser Stelle womöglich Mitleid gehabt, doch nicht der Schotte.
Mitleid half den Leuten nicht, also sparte sich der Rothaarige diese Art von Gefühlen und Gedanken ganz einfach.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Fr 25 Sep 2015 - 19:20

Der Brünette schritt durch die langen und verworrenen Flure und war froh, nicht den Überblick zu verlieren. Oder hatte er diesen schon lange verloren und wusste es nur nicht? Oder hatte er ihn noch nicht verloren, aber sein Verstand wollte ihm einreden, er hätte es? Oder… Gott, das war zu verworren, um sich jetzt in dem leicht hungrigen und noch leicht vom Tee betröpselten Zustand damit zu beschäftigen!

So in seinen Gedanken vertieft, bemerkte er die Gestalt vor ihm kaum. Erst einen halben Meter vorher sah der Litauer den Rotschopf vor seiner Nase und machte einen ordentlichen Satz zurück. Holla die Waldfee, wo kam der denn bitte her?! Nun, wahrscheinlich hatte er die gesamte Zeit dort gestanden, also kein Grund für Verschwörungstheorien. Außer… Nein, besser nicht. Sonst käme er von dem Gedanken nicht mehr los. So lächelte er ihn scheu an und sah in die grünen Augen des anderen, während er leise sagte:
„ Tut mir Leid, beinahe hätte ich dich nicht gesehen. Du warst Allistor, richtig?“ Er klang ausgesprochen höflich und ließ sich nicht von dem verlockend aussehenden Apfel ablenken. Stattdessen blickte er kurz auf die Statur, die die Aufmerksamkeit des Schottens erlangt hatte.
„ Eigentlich ist es traurig, dass ihm niemand gesagt zu haben scheint, dass er seine Handschuhe falsch anzieht. Bestimmt haben die Leute eher über ihn den Kopf geschüttelt und gelacht als zu helfen…“, gab er nachdenklich von sich. Er kannte den Zauberer nicht, aber er kannte so viele Menschen, da dachte er sich seinen Teil dazu.
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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Fr 25 Sep 2015 - 23:15

Allistor hörte zwar die Schritte des Litauers, doch er schien sie nicht wirklich zu realisieren. Stattdessen betrachtete er weiter die Statue von 'Boris the Bewildered' und drehte den Apfel nachdenklich in der Hand. Einerseits weil der Rothaarige überlegte ob er den wirklich saftigen Apfel essen wollte, andererseits beschäftigte ihn etwas.
Diese Statue war der Ausgangspunkt für etwas in der Nähe gewesen, doch sehr zu dem Missfallen Schottlands erinnerte er sich im Moment nicht daran. Ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Als er die ruckartige Bewegung aus dem Augenwinkel wahrnahm, als Litauen sich wohl vor ihm erschreckte und zurück sprang, als hätte der Rothaarige ihn angeknurrt, wendete der Schotte sich seiner neuen Gesellschaft zu. Das schüchterne Lächeln des Anderen erwiderte Allistor nicht, sondern er nickte ihm nur einmal zu. Seine smaragdgrünen Spiegel zur Seele ließen dabei nicht erkennen, woran er bis eben gedacht hatte, als er Litauen antwortete.
"Aye, genau der bin ich, Toris."

Den Namen seines Gegenüber hatte Schottland mit ran gehangen, damit dieser sich sicher sein konnte das auch er den Namen seines Gegenübers noch in Erinnerung hatte. Gleichzeitig begann Allistor wieder damit den Apfel sicher ein Stück in die Luft zu werfen und ihn anschließend wieder aufzufangen.
Doch der Schotte beachtete gerade das eher weniger und sah ebenfalls zur Statue zurück.
"So ist er immerhin als 'Boris the Bewildered' in die Geschichte eingegangen und für alle als Mahnmal geblieben."

Es war keine Verschönerung der Tatsachen, es war einfach nur die Wahrheit, die Allistor Aussprach. Er selbst zweifelte auch nicht daran, dass keiner der Zeitgenossen von Boris diesem wirklich nur freundlich geholfen hatte. Zu so etwas war kaum jemand in der Lage.
Dann jedoch überlegte er, ob Boris ein paar gute Freunde gehabt hatte, die ihm womöglich doch selbstlos geholfen haben, wenn nicht sogar diejenigen waren, die seine Geschichte für die Nachwelt aufbewahrt hatten.
"Is maith an scáthán súil charad....", murmelte Allistor, während er ein letztes Mal zur Staute sah, ehe er sich wieder zu dem Litauer neben sich drehte.
Ob dieser verstanden hätte, was Schottland meinte, wenn dieser anstelle auf Gälisch in einer bekannteren Sprache den Satz 'Das Auge eines Freundes ist ein guter Spiegel' gesagt hätte?
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Di 29 Sep 2015 - 20:08

Der Litauer verstärkte sein Lächeln etwas mehr, als er seinen Namen hörte. Es gefiel ihm, dass sein Name dem Rothaarigen in Erinnerung geblieben war. Nicht, dass er sich darauf etwas einbilden konnte, es ging ihm mehr um Gleichheit. Auch erwartete Toris deswegen keinerlei Interesse, das wäre in den meisten Fällen eh nur geheuchelt. Aber die Tatsache, dass jemand von der Existenz eines Anderen wusste, der aber nicht, dass war ihm zuwider.
Ebenso die Art von vielen menschlichen Wesen, sich über Bedürftige lustig zu machen, aber selbst nichts daran ändern zu wollen. Oder als krasses Gegenbeispiel die Möchtegern-Gutmenschen, die von Güte, Hilfsbereitschaft und Fair Trade redeten, aber selbst maximal einen Euro im Monat an die Armen gaben. Finanzielle Unterstützung war zwar nötig, aber wichtiger waren eigentlich die tatkräftigen Hände vor Ort! Jaja, nicht jeder hatte die Möglichkeiten zu helfen, aber dann sollten sie doch wenigstens mit diesem Öko-Veganen-Hipster-Scheiß aufhören, den sie eh nicht wirklich ernst meinten…!

Aber das war nicht der springende Punkt. Nach kurzen Überlegen sagte Toris also:
„ I-Ich muss gestehen, ich kenne diese Geschichte und den werten Herrn nicht, es kann also sein, dass ich etwas Falsches hineininterpretiere. Allerdings klingt es für mich etwas ungerecht, jemanden als Mahnmal in Erinnerung zu halten, der – Um es mal so auszudrücken – nicht mehr alle Schleifen am Zaum hatte. Doch was nützt es schon, auf der Vergangenheit herumzureiten wie auf einem störrischen Esel? Wir können nur versuchen, es besser zu machen. Stehst du eigentlich nur wegen der Statur hier?“ So schloss der Litauer mit der Sache zwar nicht ab, aber er wollte den Schotten auch nicht weiter damit belästigen. Was ihn dennoch interessierte, das waren die gemurmelten Worte Allistors. Wahrscheinlich waren sie auf Gälisch, das würde nämlich Sinn machen. Nur konnte er eben kein Gälisch und so stellte er noch eine leise, aber gut verständliche Frage:
„ Diese Worte… Was bedeuten sie, wenn ich fragen darf?“ Er wollte wenigstens die Möglichkeit auf eine Antwort haben.
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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Di 29 Sep 2015 - 21:18

Das Gesicht des Schotten veränderte sich nicht viel, da er nicht vor hatte das Lächeln des Litauers in irgendeiner Weise zu erwidern. Es war, um es einfacher als gänzlich treffend zu formulieren, nicht sein Stil.
Er zeigte allgemein eher zu wenig als zu viele Emotionen, denn meist hatte er diese hinter seiner über die Jahrhunderte perfektionierte Maske der Gleichgültigkeit versteckt. Diese legte er nur selten ab und dann nicht um Freude und Wohlwollen wie billige Bonbons an Karneval durch die Gegend zu pfeffern und im besten Fall noch jemanden damit zu erschlagen oder ein blaues Auge zu verpassen, sondern dann wenn er zum Spielen aufgelegt war.
Dabei gab es das Flirten, was für seinen Gegenüber meist angenehmer war als die andere Option, nämlich seine schlechte Laune oder Langeweile am anderen auszulassen. Dass Allistor durchaus zu sadistischen Handlungen einen Hang hatte, da konnten manche garantiert ein Lied von singen.

"Wundert mich nicht, seine Geschichte ist nicht vielen bekannt, die von Außerhalb stammen. Er hieß Boris the Bewildered und war nicht verrückt sondern verwirrt. Es gibt ein paar ähnliche Stories zu ihm, aber keine mit einem guten Ende, so weit ich weiß. Und es nützt nichts wenn man die Vergangenheit breit und irgendwann tot tritt um darin mehr zu finden als man selbst bis jetzt weiß, aber...", seine smaragdgrünen Augen sahen fest in die des Litauers, als er seine Erklärung schloss, "sie tot zu Schweigen ist genauso falsch, denn aus vergangenen Dingen lernen die Menschen, ebenso wie wir."

Dann jedoch warf er den Apfel ein letztes Mal nach oben, ehe er das Obst ruhig in seiner Hand liegen lies. "Nein, sondern wegen dem, was mit der Statue zusammen hängt. Was machst du hier?"

Allistors Mundwinkel verzogen sich zu einem schmalen Grinsen, das leicht dunkel wirkte, wenn auch nur aus der Gewohnheit Schottlands so zu Grinsen. Es war selten dass jemand den Mut hatte nachzufragen, vor allem da Gälisch wahrlich keine all zu verbreitete Sprache wahr.
"Das Auge eines Freundes ist ein guter Spiegel."
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Mi 30 Sep 2015 - 17:27

Für den Litauer war es nicht seltsam, dass sein Lächeln nicht erwidert wurde. Ganz im Gegenteil, etwas anderes erwartete er nicht. Ein Lächeln war keine Selbstverständlichkeit, besonders kein ehrliches. Selten zeigte Toris mehr Gefühle und Emotionen als die starken. Angst, Liebe, Freude, Schmerz. Aber selbst wenn er den größten Herzschmerz ertrug, er versuchte trotzdem, dass schwache Lächeln zu halten. So wenig auffallen wie möglich, dann bekam man auch weniger Schläge ab. Die Lektion hatte er gelernt und verinnerlicht. Immer schön lächeln und winken. Halt… War das nicht aus… Ach, egal. Jedenfalls war er dadurch häufiger der Willkür anderer entkommen, das zählte schließlich für ihn. Ein wenig feige, doch Mut war eben nicht immer angebracht. Masochistisch veranlagt war der Litauer nämlich wirklich nicht… Meistens jedenfalls.

Ruhig hörte Toris Allistor zu, bis dieser endete. Den Blick erwiderte der Brünette ebenso fest wie nachdenklich. Letztendlich antwortete er:
„ Die Vergangenheit ist schließlich das, worauf die Gegenwart und die Zukunft aufbaut, ich weiß. Das ist der Grund, weswegen in eigentlich jedem Land dieser Erde Geschichte unterrichtet wird. Doch das Lernen ist die eine Sache, die Umsetzung die andere. Wir müssen zeitgemäß handeln, um uns nicht rückzuentwickeln, was ich allerdings wohl kaum sagen muss.“ Diese Aussage, eine Annahme, nicht vor einem Dummkopf zu stehen, ließ er wie eine Frage für wenige Sekunden im Raum stehen, dann beantwortete er die Gegenfrage:
„ Ich? Ich versuche nur, mir einen Überblick zu verschaffen und mir die einzelnen Räume etwas zu merken.“

Das Grinsen beunruhigte den Grünäugigen nicht, er hatte nichts zu befürchten, außer vielleicht das Sprichwort völlig falsch zu verstehen. Denn tatsächlich konnte er es verschieden interpretieren, wie fast jedes dieser Sätze. Ob die Gefühle des Anderen jetzt das waren, worin man sich selbst „sehen“ konnte, oder aber die Tatsache, dass man sich in den Augen anderer spiegeln konnte und es schöner ist, wenn man jemanden hat, der lang genug dafür verweilt, der Interpretation waren keine Grenzen gesetzt, selbst wenn manches noch so Unwahrscheinlich klang.
Nach einer nicht zu langen Weile nickte der Litauer vorsichtig.
„ Ich verstehe, denke ich…“
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Fr 2 Okt 2015 - 13:27

/kommt von: Küche

Während der Schwede zielsicher durch die Gänge schritt, beantwortete er die Frage der etwas weniger als 30 cm kleineren Schülerin.
„ Wissen Sie, was Auren sind, Fräulein Delacroix? Auren sind Farbspektren, die jedes lebendige Wesen einhüllen und von wenigen in dieser Hinsicht einsichtigen Menschen wahrgenommen werden. Sie hängen mit den so genannten Chakras zusammen, drücken so charakterliche Stärken und Schwächen aus, verraten mir alles über einen Menschen, wenn ich es denn wollen würde. Und so wie sich das Aussehen eines jeden Menschen unterscheidet, so sind auch die Auren ebenso vielfältig. Wenn jemand beispielsweise eine blaue Aura hat, dann ist es wohl ein sehr kommunikativer Mensch, der gut mit Worten umgehen kann und meist niemanden damit verletzt. Dann unterscheide ich weiter: Ist es ein helles Blau, das vielleicht ins grünliche geht? Wenn ja, kommen noch einige liebevolle Eigenschaften dazu, dieser Mensch ist hilfsbereit und menschlich. Und so geht es dann immer weiter, jede Einzelheit wird genau analysiert. Diese Auren sehe ich in einem gewissen Umkreis und zwei Auren scheinen die der beiden zu sein.“ Berwald holte tief Luft. Zu viel Text. Aber davon zu berichten war eben auch ab und an mal nötig.

Schon bogen sie um eine Ecke und der Blonde sah die zwei jungen Männer, die sich zu unterhalten schienen, und grinste innerlich. Toris und Allistor hatten wohl schon den richtigen Ort gefunden.
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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Fr 2 Okt 2015 - 17:10

Den inneren Monolog des Litauers konnte Schottland nicht mit verfolgen, doch er hätte wahrscheinlich die Anspielung auf die vier Freunde im Frack nicht einmal verstanden, da er sich weder in einen solchen Stecken lassen würde, noch sich mit den Trägern eben jener befassen würde.

Stattdessen ruhte sein Blick auf Toris, als dieser Antwortete und es war für den Rothaarigen leicht zu erkennen, dass sich sein brünetter Gegenüber eindeutig tiefer mit dieser Frage beschäftigt hatte, noch vor dem Gespräch des heutigen Tages.
"Wahre Worte, aber nicht wir sollten es lernen, sondern eher diejenigen, die noch keine Möglichkeiten dazu hatten."

Bei der Antwort auf seine vorher gestellte Frage hätte der Schotte beinahe gelacht, denn sich hier alle Räume zu merken war ohne Hilfsmittel ein langes Unterfahren, womöglich kannte man selbst nach einigen Jahren nicht das ganze Schloss. Doch da Toris explizit gesagt hatte er wollte sich die einzelnen Räume etwas merken, schloss Allistor daraus, das er es hier mit keinem Dummkopf zu tun hatte. Litauen schien das Problem bereits erkannt zu haben, das schon einige vor ihm hatten.
"Viel... Spaß dir dabei."

Erfolg konnte man dabei nun wirklich nicht wünschen, so viel Stand für den Schotten fest. Und womöglich hätte er Litauen seine Unterstützung angeboten, doch sicherlich nicht ohne Frage. Er würde auf eine höflich formulierte Anfrage -solange sie nicht von jemanden gestellt wurde, den Allistor absolut nicht leiden konnte- niemals soweit ablehnend reagieren, dass er nicht zumindest eine Person nannte an den sich der Andere wenden könnte.
Doch anstelle weiteres hinzu zufügen, ließ er den Litauer über seine Übersetzung des gälischen Satzes nachdenken, wofür dieser sich Zeit lies um auf eine zufriedenstellende Lösung zu kommen.
Auf die Ansage, das Litauen glaubte die Bedeutung zu verstehen, nickte der Schotte leicht, alelrdings nur um anzudeuten das er die Antwort vernommen hatte, den der Rothaarige selbst hatte zwei weitere Nationen entdeckt, die sich auf dem Weg zu ihnen befanden.

So drehte sich Allistor, den Apfel weiter in der Hand haltend -hatte er nicht vorhin noch überlegt ihn zu Essen?- zu dem Schweden und der Belgierin. Er kannte beide Nationen zumindest von ihren Ländernamen her, da sie geographisch nun wirklich beide nicht weit entfernt von Schottland lagen.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Fr 2 Okt 2015 - 19:40

„ Nun, auch wir haben noch nicht ausgelernt, egal wie alt wir sein mögen oder wie lange wir bereits lernen konnten. Allerdings lernen wir auch weiter, wenn wir Gelerntes anderen vermitteln.“, antwortete Toris nachdenklich. Ja, er hatte sich lange mit dem Thema beschäftigt. Zeitweise war das Nachdenken die einzige vernünftige Ablenkung für ihn gewesen und war es noch immer. Selten handelte er vor dem Nachdenken, eher zu langsam als zu schnell. Natürlich, war man zu langsam, dann verpasste man die eine oder andere Chance, aber das war ihm lieber, als sich mit einer nicht ganz zufriedenstellenden Handlung aufzuhalten.

Kurz musterte Toris den Schotten nach seiner Antwort. Er schien zu wissen – Nein, er wusste es natürlich ganz bestimmt, dass das eine beinahe unmögliche Aufgabe war. Nicht mal Herkules hätte sie bewältigen können! Aber von Halbgöttern, die von dem größten Bespringer aller Zeiten kamen, hatte man eh nicht so viel Gedankenkraft zu erwarten. Allerdings müsste Allistor sich hier doch auskennen… Oder etwa nicht? Der Brünette überlegte, ob er den Rothaarigen um Hilfe bitten sollte. Aber würde dieser gereizt oder unwillig reagieren? Schließlich wollte Toris niemanden auf die Nerven fallen. Doch es war nur eine Frage, das konnte nicht so schlimm sein, richtig?

Gerade, als er den Mund zur Frage öffnete, sah er Schweden und Belgien um die Ecke kommen. So schluckte er die Frage hinunter und sah lieber fragend zu dem Professor und dem jungen Mädchen. Was führte sie hier her?
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Emma Delacroix

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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Fr 2 Okt 2015 - 21:54

Aufmerksam lauschte die brünette Ravenclaw den Ausführungen ihres Professors, während sie neben ihm her lief.
Auren? Ja, davon hatte sie schon einmal gehört, aber die Erklärung war äußerst interessant. Doch die Belgierin wäre nicht im haus der Wissbegierigen und belesenen Schüler gelandet wen sie nicht sofort ein paar Fragen parat gehabt hätte.
"Sagen Sie, diese Art des Lesens einer Aura, ist das ein angeborenes Talent? Oder kann man es Schulen wie das Lesen das auch aus Kristallkugeln möglich sein soll? Und sehen Sie bei einer Aura ein strahlendes Licht oder die Farben so, wie ich sie auf einem Gemälde oder Bild sehen würde? Und sehen sie die Farbe in einer speziellen Form oder so wie der Mensch mit der jeweiligen Aura aussieht?"
Ja, sie war interessiert an diesem Thema, das noch gänzliches Neuland für sie war. Ob sie sich in der Bibliothek schlau machen sollte? Doch etwas sagte ihr, dass sie in den Büchern dort niemals genügend und so akkurate Informationen bezüglich dieses Themas erhalten würde, wie wenn sie Schweden selbst fragen würde.

Dann sprang sie über eine Lücke zwischen zwei Steinen, als ob diese ein kleines Hindernis wäre, während die Belgierin die Hände hinter dem Rücken verschränkte und fröhlich summend weiter ging. Sie war gespannt was ihre genauen Aufgabe sein würde, wenn sie Vertrauensschülerin war und ob sie sich gut mit Litauen und Schottland verstehen würde, damit sie ihre Aufgaben gemeinsam lösen und den Schülern helfen könnten.

Als sie zusammen mit Professor Oxenstierna um eine Ecke bog, sah sie Litauen, der den Mund gerade zum Reden geöffnet hatte, ehe sie zu dessen Gesprächspartner sah. Rote Haare, grüne Augen und ein wirklich lecker Aussehender Apfel in der Hand. War das also Schottland? Emma hatte wenig Kontakt zu ihm, aber sie hatte auch nicht viel mehr zu Litauen. Und das obwohl in Brüssel so viele wichtige Konferenzen stattfanden.
Sich in Gedanken selbst kurz zurecht weisend, lief sie zusammen mit dem Schweden zu den beiden, ehe sie einmal von tiefstem Herzen her freundlich Lächelte.
"Bonjour~!"
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Sa 3 Okt 2015 - 19:26

Das Interesse der Belgierin konnte Balsam für die Seele eines zu Unrecht gefürchteten Schweden sein, dachte Berwald vor sich hin schmunzelnd. Weder erklärte sie ihn für total bescheuert, noch akzeptierte sie die bisherige Auskunft. Ja, Ravenclaw war wirklich das richtige Haus für sie! So antwortete er bereitwillig:
„ Zum einen ist das Lesen in Kristallkugeln eine sehr unsichere Sache. Nie sieht man die ganze Wahrheit und meist deutet man nur Humbug in  die Schlieren. Es euch beibringen muss ich trotzdem, wobei Lernen da relativ ist. Das Sehen von Auren dagegen ist komplizierter, nicht jeder kann es lernen und noch weniger werden es später wirklich gut können. Allerdings können begabte Seher es tatsächlich lernen, diese Sicht zu nutzen und auszubauen. Ich selbst trenne Auren von den Menschen, das würde zu sehr ablenken. Deswegen schließe ich die Augen, sehen tu ich dann wirklich nur die Auren. Das sieht dann ein wenig so aus, wie wenn man ein Negativ fotografiert. Allerdings sind die Auren eine Art… Kugeln, die einen unterschiedlichen Durchmesser haben, je nachdem wie mächtig die Person ist. Dementsprechend strahlen sie auch unterschiedlich.“

Nachdem Emma die zwei Länder begrüßt hatte, nickte auch der Schwede ihnen zu.
„ Die Herren Kirkland und Laurinaitis? Wir haben nach Ihnen gesucht und da Sie bereits am rechten Ort zu sein scheinen… Könnten Sie drei mir bitte folgen?“ Ber machte kurzen Prozess und hielt sich diesmal nicht mit Begrüßungsfloskeln auf. Stattdessen trat er zu einer der Türen in der Nähe der Statur.

„ Rosenholz!“

Die Tür sprang auf und eröffnete den drei Nationen den Weg in das Vertrauensschülerbad, den der Blonde nutze, den Schülern bedeutend, ihm zu folgen.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    So 4 Okt 2015 - 11:36

Der Schotte behielt das vergangene Gespräch von dem Litauer und ihm noch im Hinterkopf, sah aber kurz zu der Belgierin, die sie begrüßte. Er nickte ihr einmal zu, während er sie ebenso knapp begrüßte, wie sie sie.
"Hey lassie."

Dann sah er zu dem schwedischen Professor und runzelte die Stirn, als dieser zu einer Tür trat. Schlagartig viel dem Rothaarigen auch wieder ein, was es mit der Statue von Boris the bewildered auf sich hatte. Die fünfte Tür neben der Statue war die Tür zum Badezimmer der Vertrauensschüler!
Als Allistor aber den Lehrer das Passwort aussprechen hörte, runzelte er die Stirn.
Weshalb erfuhren sie drei das? Das Badezimmer war ausschließlich für Vertrauensschüler!
Doch als Allistor einen Schritt ins Innere des Badezimmers getan hatte, stahl sich ein wissendes Grinsen auf seine Lippen. Es war lachhaft, dass es ihm nicht sofort klar gewesen war, als er das Passwort gehört hatte, den ein Lehrer würde so offensichtlich niemals ein Passwort verkünden, wenn es vor denjenigen passierte, die es lernen sollten.

So bliebt er neben Schweden stehen und sah sich im Bad für die Vertrauensschüler um. Sein Blick beachtete zuerst die große, im Boden eingelassene Badewanne, die so geräumig war, das sie für ein paar Schwimmzüge bot. Die vielen verschiedenen Wasserhähne aus Gold gaben garantiert mehr Preis als nur Wasser, doch damit könnte man sich später noch beschäftigen. Ebenso beachtete er die weißen Handtücher nicht länger, die einen direkt zum Baden einluden, sondern sah weiter die Wände entlang, die ebenso wie das gesamte Bad aus Marmor bestanden.

Die smaragdgrünen Augen blieben an einem in Gold gerahmten Bild hängen, das eine Meerjungfrau -genauer gesagt eine von den optisch viel bietenden Meernixen- zeigte. Diese sah gerade deutlich interessiert auf die männlichen Besucher des Bades, doch als sie den Blick Schottlands bemerkte, erwiderte sie dessen Blick.
Der Schotte ließ es sich nicht nehmen ihr ein Grinsen samt Zwinkern zu schenken, was die Nixe kichern und verlegen den Blick abwenden ließ.
Auch Allistor, der die Hände entspannt in den Taschen vergraben hatte, sah wo anders hin, nämlich zu ihrem Professor.
Dieser würde hoffentlich genauer Erklären, was das zu bedeuten hatte, doch eigentlich war sich Schottland ziemlich sicher, was nun Folgen würde.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Mo 5 Okt 2015 - 15:52

Toris lächelte freundlich zu Belgien zurück. Er kannte sie nicht gut, aber sie schien freundlich zu sein, also würde er diese Freundlichkeit erwidern.
„ Laba diena!“, antwortete er also auf die Begrüßung Emmas.

Doch dann beobachtete er Professor Oxenstierna genauer. Was wollte er an diesem Ort? Und was war das überhaupt für einer? Und warum erfuhren sie das Passwort so einfach...? Komisch… Er folgte den beiden Männern in den Raum und sah sich beeindruckt um. Das war mal ein großes Badezimmer! Halt! Bad… Gab es nicht ein Vertrauensschülerbad, das mit einem Passwort geschützt war? Doch weshalb sollte der schwedische Professor ihnen das Bad einfach so zeigen? Außer… Ein wissendes Lächeln huschte über das blasse und nachdenkliche Gesicht des jungen Mannes. Er und Vertrauensschüler also? Eine faszinierende und gleichermaßen beängstigende Begebenheit, das musste Toris zugeben. Aber bevor er sich völlig verrückt machte, musterte er kurz das Bildnis der Nixe. Ein hübsches Ding, eindeutig. Mehr aber auch nicht. Nur stellte sich dem Litauer die Frage, weshalb man das Abbild einer weiblichen Nixe in ein Bad hängen musste, das auch von männlichen Schülern benutzt wurde. Bei ihm daheim wäre das un- Ach Schwachsinn, da wäre das nicht viel anders gewesen. Wahrscheinlich hätte es dort aber wenigstens ein geeignetes Versteck für jemanden gegeben, der gerne einmal einen Blick auf das badende andere Geschlecht geworfen hätte. Danach solle er vielleicht auch hier mal sehen. Nicht, dass er es nutzen würde, aber man weiß ja nie, wozu man Verstecke brauchen konnte.

Jetzt wandte er sich wieder dem Schweden zu und fragte höflich:
„ Könnten Sie uns bitte nicht weiter auf die Folter spannen und uns mitteilen, was unsere Aufgaben seien werden?“ Weshalb so tun, als hätte man keine Ahnung, wenn es auch so geht?
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Di 6 Okt 2015 - 14:53

Sich über die Worte Berwalds Gedanken machend, beschloss Emma später erneut nachzufragen. Jetzt mit den anderen beiden weitere Gespräche zu führen war womöglich unhöflich, aber das Thema interessierte die Belgierin brennend.

So folgte sie ganz zum Schluss hinter den drei Männer, nachdem sie das Passwort ein paar Mal zum einprägen wiederholt hatte. Sie machte einen großen Schritt ins Badezimmer und sah sich begeistert um, da ihr der marmorne Raum deutlich gut gefiel. Hier war es angenehm temperiert, es sah ordentlich aus und es roch außerdem himmlisch.
"Das sieht schön aus~!"

Den schwärmerischen Ausdruck auf ihrem Gesicht konnte Belgien nicht verbergen, angesichts der Freude die sie durchströmte. Ja, sie war jemand der sich auch mal an Luxus erfreuen konnte, doch im Moment tat sie das viel eher an den wunderbar flauschig weichen Handtüchern da sie ihre Hand über eines davon streichen ließ. Das war herrlich weich!
Ein fröhliches Kichern entwich ihr, ehe sie sich umsah und die Nixe entdeckte, die aber mit Schottland beschäftigt schien. Ob man sich mit dieser beim baden unterhalten konnte?
Doch bevor Emma darüber weitere Gedanken verlor, sah sie auf das monströse Ding von Badewanne, was sie einige Sekunden lang staunen ließ. Darin konnte man ja sogar schwimmen! Und erst diese ganzen Wasserhähne! Was da wohl raus kam? Etwa nur Wasser? Das musste Belgien unbedingt noch testen!

Emma drehte sich noch einmal fröhlich um ihre eigene Achse, ehe sie zurück zu den anderen lief, aber das fröhliche Lächeln auf ihrem Gesicht lassend. Sie war genauso interessiert wie Toris, der sich schon zusammengereimt hatte, was auf sie zukommen würde.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Di 6 Okt 2015 - 20:27

Der Professor sah auf die drei Schüler vor ihm. Emma, die von dem Bad begeistert schien, wusste natürlich schon über ihr neues Amt Bescheid. Deshalb würde er es nicht unnötig aufbauschen, besonders, da die beiden jungen Männer aus Gryffindor und Ravenclaw sich scheinbar einen Reim darauf gemacht hatten, weshalb sie hier waren. Also nickte er langsam, während er antwortete, jeden einmal anblickend:
„ Ja, Herr Laurinaitis, das werde ich jetzt. Wie Sie, Fräulein Delacroix und wahrscheinlich auch Herr Kirkland bereits wissen, wurden Sie dazu auserwählt, als Vertrauensschüler an dieser Schule zu agieren. Neben dem Privileg, dieses Badezimmer nutzen zu dürfen, haben Sie hauptsächlich Pflichten, die Sie gefälligst gründlich erledigen!
Sie müssen dafür sorgen, dass die Hausordnung eingehalten wird. Dazu ist es Ihnen möglich, Strafen zu vergeben und Punkte zu verteilen und abzuziehen. Wobei ich natürlich erwarte, dass Sie es nicht ausnutzen, sondern weise und gerecht handeln. Schließlich ist dieses Amt eine Ehre und sollte auch so behandelt werden.
Dann sind Sie für die Probleme der Schüler zuständig, sie sollten sich jederzeit an sie wenden können. Sollten diese Probleme nicht unter den Schülern zu klären sein, dann wenden Sie sich bitte an mich, besonders, wenn es auch einen anderen Lehrer betrifft. So oder so wäre es sinnvoll, wenn Sie und ich uns häufiger zusammensetzten, um besagte Probleme noch einmal durchzusprechen und vielleicht eine langfristige Lösung finden können. Dafür könnte man sich hier, in meiner Hütte oder in einem speziell dazu eingerichteten Raum treffen, um den ich die Schulleitung bitten würde.
Wenn gewisse Events anstehen, kann es sein, dass wir gebeten werden, bei Organisation und Umsetzung zu helfen. Das bedeutet aber nicht, dass ich rauschende Hausfeiern zu nachtschlafenden Zeiten dulden werde und Sie sollten das auch nicht! Allerdings sollte das auch klar sein. Sollten Schüler ein Problem haben, sich das Passwort für ihren Gemeinschaftsraum zu merken – Was die Schüler Ravenclaws ja nicht betrifft – schickt sie bitte ebenfalls zu mir, außer natürlich, Sie werden für Ihr eigenes angesprochen, Herr Kirkland.“ Berwald atmete einmal tief Luft, es war doch mehr zu sagen als geplant. Dann schloss er seine Rede ab:
„ Das war es auch eigentlich schon. Nur noch eine Kleinigkeit: Wir werden eng zusammenarbeiten müssen, also kann ich es als angebracht sehen, Ihnen anbieten zu können, mich außerhalb des Unterrichts nicht Professor Oxenstierna, sondern Berwald nennen zu dürfen. Sietzen müssen Sie mich dann natürlich auch nicht. Das liegt natürlich ganz bei Ihnen, angesprochen sollte es aber trotzdem werden. Noch Fragen?“ Fragend sah der Schwede in die Runde, bis ihm noch etwas einfiel. Er zog drei Abzeichen aus der Tasche. Sie waren aus Silber und zeigten die Wappen Ravenclaws und Gryffindos. Zusätzlich standen auf der Rückseite die Namen des Inhabers.
„ Hier. Damit man euch auch als Vertrauensschüler wahrnimmt.“, erklärte Ber und präsentierte den Schülern ihre Abzeichen auf der flachen Hand.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Mi 7 Okt 2015 - 20:38

Allistor sah kurz zu Toris, der wie immer in Gedanken zu versinken schien, dann zu Emma, die offensichtlich mehr als nur ein wenig begeistert war. Der Schotte würde das schon unter euphorisch abstempeln, aber gut, eigentlich konnte man sich hier wirklich freuen.

Dann aber hörte er von Toris, dass dieser ganz offensichtlich schon bescheid wusste, was sie erwarten würde. Doch Berwald schien nicht lange zu warten und begann ihnen gleich eine ganze Reihe von Dingen zu verkunden, doch der Schotte hörte erst einmal ruhig zu und machte sich seine Gedanken.
Hausordnung einhalten? Nun, ganz scharf drauf war Allistor nicht, aber jemandem Ärger machen -oder Punkte abziehen, wenn es denn nötig war- der seinen Müll liegen ließ, das Schloss zerstörte, dass klang eindeutig nach seinem Geschmack. Allistor interessierte nur bedingt wer mal zehn Minuten zu spät kam, aber das hier war ein Schloss in seinem Land, da konnte sogar er ungemütlich werden wenn jemand seinen Zauberstab nicht unter Kontrolle hatte.
Das er es nicht übertreiben würde, dafür sorgte ganz alleine die Tatsache, dass Allistor kein Interesse hatte sich weiter in die Sache mit den Punkten einmischen würde, erst recht nicht welche zu geben oder abzuziehen.

Als die Sache mit den Problemen von Schülern angesprochen wurde fragte sich Allistor ob Berwald das ernst meinte. Selbst wenn Schottland vor gehabt hätte zu helfen, er wusste nicht wer sich wirklich trauen würde ihn anzusprechen. Allistor war alles andere als ein Menschenmagnet. Dann aber fiel Schottlands Blick auf Emma.
Ja, sie würde das alles locker ausgleichen. Und wahrscheinlich noch viel mehr, befürchtete konnte der Schotte schwören.
Organisation und Planung? Warum nicht, er war ein Land, er konnte Dinge Planen, viel schwerer würde das hier nicht sein. Definitiv nicht, da ja sicherlich auch noch ein paar Lehrer helfen würden.
Als er direkt wegen der Sache mit dem Passwort zu seinem Raum angesprochen wurde, nickte Allistor, als Zeichen das er verstanden hatte. Es war eigentlich logisch, warum sollte er einen Gryffindor zu Schweden schicken, wenn er das Passwort selbst kannte?
Nun gut, warum sollte er nicht nen Schüler weg schicken wäre jetzt wohl eher die Frage, wenn man sich länger mit Allistors verhalten im Umgang mit ihn nervenden Menschen ansah.
Als ihnen der blonde Professor das Du anstelle dem Sie anbot, überlegte der Rothaarige nur ziemlich kurz, ehe er es annahm. Sie waren alle vier Länder, da ging das eindeutig klar.
"Dann bleiben wir außerhalb beim Du.", gab er seinen Entschluss preis, ehe er auf die Abzeichen sah.

Er nahm seines von den dreien da es ohne Probleme zu erkennen war, musterte es und wog es nachdenklich in der Hand. Wollte er oder wollte er nicht? Es war verlockend und dennoch abstoßend. Er könnte freier sein als die meisten und war doch strenger an die wenigen Regeln gebunden. Doch Allistor nickte und steckte sich das Abzeichen an, ehe er zu Berwald sah und seine Fragen stellte.
"Warum gibt es bis nur uns drei aus zwei Häusern? Kommen später noch mehr dazu oder wählt der Schulleiter diese erst später aus?"
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Do 8 Okt 2015 - 21:18



Gespannt und interessiert lauschte Toris den Erklärungen des schwedischen Lehrers, nachdem er der begeisterten Belgierin einen kurzen Blick zugeworfen hatte. Er konnte ihre Freude ja irgendwie verstehen, aber war das nicht ein wenig... Übertrieben? Aber nun gut, sie schien eine erfrischende Persönlichkeit zu sein, weshalb sich also unnötig aufregen?

Stattdessen konzentrierte er sich auf den Monolog. Hausordnung? Regeln einhalten und auch dafür sorgen, dass das passiert? Nun, ersteres war kein Problem, Streiche waren so oder so nicht seins. Aber ob andere Schüler ihn als Autorität anerkennen könnten? Er sah sich jetzt schon, wie er Russland Vorträge hielt, weil dieser den Unterricht dauerhaft schwänzte. Das wäre fast schon komisch gewesen, lachen konnte er darüber allerdings nicht.
Den Schülern allerdings bei Problemen helfen, ob es jetzt die Sache mit dem Passwort oder einfache Streitereien waren, das lag ihm mehr. Er konnte zuhören und wirkte nicht so abweisend, als dass man ihn nicht um Hilfe bitten würde. Aber vielleicht war es das Gegenteil und er wirkte zu weich...? Ach, egal, dass war ja eigentlich nicht sein Problem. Gut, schon, aber nichts, was zu ändern wäre.
Und über die Organisation von irgendwelchen Veranstaltungen machte er sich eher weniger Gedanken. Eine Nation hatte oft was zu organisieren, da sollte ein Fest keine Schwierigkeiten bereiten. Auch wenn das dort sein eigentlich schlimmer war, leider. Und als Organisator MUSSTE man da sein, oder?

So gesehen gab es für Toris fast mehr Nachteile als anders herum, schließlich war alles mit dem Negativen verknüpft. Doch das wirklich Ausschlaggebende waren nicht seine Fähigkeiten und Verfehlungen, sondern tatsächlich etwas anderes: Wie Professor Oxenstierna es bereits gesagt hatte, dieser Posten war als eine große Ehre zu verstehen. Und mit Ehre konnte der stolze Litauer etwas anfangen, er wusste, dass man sie nicht einfach abschlug.

Also griff der Brünette letztendlich doch nach seinem Abzeichen. Dabei hätte er sich fast das falsche genommen, gerade rechtzeitig fiel ihm aber der der winzige Namenszug auf. Gott sei Dank blieb ihm diese Peinlichkeit erspart! Litauen betrachtete das blau-bronzene Abzeichen mit dem silbernen V in der Mitte. Es war tatsächlich sehr hübsch! Vorsichtig steckte er es an seinen Umhang und blickte zu Berwald. Wollte er ihn dutzen? Nun, er hatte schon mit und gegen ihn gekämpft, weshalb sollte er ihn weiter sietzen, wenn es nicht nötig war? Also nickte er zustimmend, als Allistor seinen Entschluss verkündete, und meinte:
 „ Genau. Aber nur, wenn Sie... Du... Das auch tun wirst. Sonst wäre das ein wenig witzlos.“

Fragen hatte er keine, Schottland hatte die wichtigen gestellt, weshalb er nur zu Emma sah. Was würde sie sagen?
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Emma Delacroix

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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Sa 10 Okt 2015 - 16:47

Emma drehte sich ganz zu Schweden, als dieser begann zu reden, während sie die Hände brav im Schoß faltete um ihr zuhören zu signalisieren.
Sie verstand natürlich wie wichtig es war dass sie nicht nur die Vorzüge nutzte -dieses Bad war ein sehr großer- sondern auch die Regeln durchsetzte. Dabei hätte Emma dies auch ohne weitere Aufforderungen durchgesetzt, denn es war für sie essentiell und grundsätzlich vorher gegeben dass man sich an die Regel des Hausherren oder der Dame des Hauses hielt, wenn man neu irgendwo war. Aber wer hatte die Regeln hier in Hogwarts eigentlich aufgestellt? Ihr Direktor? Oder waren das noch die Gründer der Schule gewesen? Punkte verteilen oder abziehen, das würde Emma nur im Ausnahmefall machen. Sonst würde sie versuchen mit jemandem mit gut gewählten Worten zu reden, denn so konnte man eigentlich viel eher eine langfristige Lösung finden.
Und dass die Brünette immer ein offenes Ohr für Schüler mit Problemen sämtlicher Art haben würde, war ihr ebenfalls sehr klar. Es war wichtig jemandem zu helfen, der mit einer Bitte jeglicher Art zu ihr kommen würde und Emma würde niemals jemanden abweisen, der sie um Hilfe bat. Viel eher würde sie sich lange Zeit dafür nehmen um eine Lösung zu finden, egal ob es in ihrer Macht lag oder nicht, weshalb es gut tat zu wissen, dass Schweden sie unterstützen würde, wenn sie selbst nicht weiter kamen.
Ein Raum indem sie sich genauer darüber unterhalten konnten war dann bei etwas längerem nachdenken ziemlich plausibel und klar, weshalb die Belgierin an dieser Stelle einmal verstehend nickte.
Dabei lockerte sich der Bleistift hinter ihrem Ohr, der dort schon die meiste Zeit des Tages verbracht hatte, weshalb Emma diesen ohne den Blick von Schweden abzuwenden in die Hand nahm und dort nachdenklich in den Fingern drehte. Sie würden also auch bei der Planung und Durchführung von Events mithelfen? Spannend!
Doch dann lächelte die Brünette, als sie von Schweden angeboten bekamen, außerhalb des Unterrichtes auf Vornamenbasis zu agieren und miteinander zu reden. Sie lächelte sanft, doch erst als auch Allistor und Toris gesprochen hatten, äußerte sie ihre Meinung zu diesem Thema.
"Oui, ich bin dafür. Das klingt viel freundlicher~!"

Dann sah sie interessiert auf die Abzeichen und war doch recht glücklich, dass sie nach Toris ihr Abzeichen nehmen konnte, denn sie hätte garantiert das falsche gegriffen. Und sie überlegte nicht lange, dass hatte sie bereits auf dem Weg hier her getan und steckte es gut sichtbar an ihren Umhang.
Anschließend sah die Brünette interessiert zu Allistor der ein paar Fragen stellte, ehe sie sich dem Blick Litauens bewusst wurde und diesen kurz freundlich erwiderte, nur um dann zu Berwald zu sehen.
"Ein paar, ja. Zum einen, was für Veranstaltungen wären das? Gibt es ein Schulfest an dieser Schule, wenn ja, wann oder meinen sie den Winterball, über den man in den Büchern über Hogwarts ließt? Wenn ja, wäre es Damenwahl oder Herrenwahl, denn das müsste man den anderen Schülern schnell mitteilen. Außerdem fände ich es doch passend wenn wir einen der Räume nahe dem Bad hier bekommen könnten und diesen dann nach unseren Wünschen einrichten dürfen, denn womöglich wäre das am übersichtlichsten für uns alle, oder?"
Belgien tippte sich mit dem Bleistift nachdenklich gegen die Lippen, während ihr noch etwas einfiel.
"Wie oft denken Sie -nein, pardon- denkst du denn, dass wir uns treffen sollten? Anfangs womöglich öfter, damit wir uns besser kennen lernen und besser als Team agieren können? Und... können wir die Wasserhähne hier testen?"
Die letzte Frage brachte die Auge der Belgierin zum Funkeln, man sah ihr an das sie eine kindliche Aufregung erfasst hatte. Sie war neugierig und wollte gerne wissen was in diesem Badezimmer alles wartete.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Di 13 Okt 2015 - 20:21

Zufrieden bemerkte Berwald, wie die drei Schüler ihm aufmerksam zuhörten. Das war schon mal ein guter Anfang, fand der schwedische Lehrer. Doch würden sie alle dieses Amt annehmen? Er zweifelte kaum daran. Der Schotte würde erst noch schwanken, es war natürlich eine nervige Aufgabe, und der Rothaarige sah nicht so aus, als hätte er dafür unendlich viel Geduld. Der Litauer würde gewiss zustimmen. Allerdings könnte das entscheidende Quäntchen eher die Ehre sein als die Aufgaben an sich. Und letztendlich Emma – Sie würde gewiss nicht ablehnen, so begeistert wie sie wirkte!
Also war es für den Schweden interessanter zu sehen, ob sie sein Angebot annehmen würden. So ruhten eisblaue Augen auf Allistor, als dieser zuerst das Wort ergriff, und die Intensität des Blickes änderte sich auch bei der Zustimmung des anderen nicht. Natürlich nicht, das wäre ja auch viel zu untypisch gewesen. Innerlich lächele er zwar zufrieden, denn das „Sie“ störte ihn eigentlich sehr.
Nach Toris‘ Aussage blickte er zu diesem, ein mehr oder weniger unsichtbares Schmunzeln im Gesicht, und meinte:
„ Du musst dir nicht dumm vorkommen Toris, wie du siehst duze ich euch auch.“ Nun sah er direkt Allistor an und antwortete auf dessen Fragen:
„ Ich weiß nicht, weshalb es bisher nur euch gibt, muss ich gestehen. Doch der Direktor wird schon seine Gründe haben, ich denke, es hat mit der geringen Zahl der Schüler zu tun, da sind nicht so viele nötig.“ Mehr hätte er jetzt eh nicht sagen können, denn Emma überflutete ihn mit einigen Fragen, von denen er nicht mal ansatzweise alle beantworten konnte. So überlegte er eine Weile, bis er dem Mädchen vorsichtig zu antworten versuchte:
„ Was die Veranstaltungen angeht, fragst du nicht den Richtigen. Da werden wir sehen müssen, was auf uns zukommt – Außer, du willst den Direktor fragen. Der sollte das hoffentlich beantworten können. Ich werde natürlich versuchen, deine Ideen in die Raumfindung einzubringen, aber wir werden sehen, ob es auch so wird.
In der Tat sollten häufigere Treffen am Anfang Standard sein. Und wenn wir der Meinung sind, dass es genügt, sollte einmal oder auch zweimal in der Woche völlig ausreichen. Ihr seid aber immer eingeladen, auf eine Tasse Tee oder Kaffee vorbeizukommen.“

Anstatt die letzte Frage zu beantworten schritt Berwald zu den Wasserhähnen und öffnete einen. Sofort schlug ihm ein starker Geruch nach Mangos und Ananas entgegen, außerdem sprudelte ein goldener Schaum ins Becken. Schnell schloss er den Hahn wieder.
„ Uhrg. Der hier war kein guter…“, murmelte er und erschauderte.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Sa 17 Okt 2015 - 20:32

Der rothaarige Schotte hörte Berwalds Antwort zu und nickte knapp.
Es waren in der Tat noch nicht so viele Schüler hier, dass man genügend Aufgaben für alle Vertrauensschüler finden könnte, selbst wenn man es drauf anlegen würde. Und drei Schüler samt einem Lehrer sollten eigentlich ausreichen, zumindest für die erste Zeit, wo ja offenkundig noch nichts anstand.
Als der Litauer keine Frage stellte sondern stattdessen nur zu Emma sah, folgte Allistor dessen Blick ebenfalls stumm.
Eigentlich dachte der Rothaarige das von einem Ravenclaw mehr kommen würde, aber anscheinend war Toris deutlich introvertierter als angenommen. Eigentlich ein beruhigender Fakt, denn das hieß Ruhe.
Obwohl das mit der Ruhe auch schnell vorbei sein konnte, denn aus der brünetten Belgierin sprudelten die Fragen hervor, wie klares Quellwasser an einem Morgen nach einer verregneten Nacht. Schnell und unaufhaltsam, es schien sogar so als hätte sie locker noch ein paar Fragen mehr stellen können.

Es war nur natürlich das Schweden sich eine kurze Weile Zeit gönnte, ehe er versuchte eine Antwort zu finden. Oder viel mehr Antworten auf die meisten der vielen Fragen. Und viel gab es für Schottland dazu nicht anzumerken. Sie hatten weder einen Raum -wobei es nicht schlecht klang einen zu nehmen, der direkt neben dem Bad hier lag- noch etwas, dass sie jetzt sofort zu erledigen hatten.
Und auf eine Tasse Tee vorbei kommen? Also so wirklich traf das nicht den Geschmack Schottlands, aber immerhin hatte er so eine Entschuldigung raus zu gehen, wann immer er Lust darauf hatte. Klang nicht zu schlecht.

Als er zusah wie der Schwede einen der Wasserhähne aufdrehte, konnte er nicht umhin als dunkel zu Grinsen.
Das würden deutlich spannende Stunden werden. So trat er einen Schritt auf die Wanne, Schweden und Belgien zu, sah auf das wenige an Schaum das sich dort gesammelt hatte, ehe er aus dem Augenwinkel zu der Brünetten blickte.
"Hast du vor jetzt Baden zu gehen, lassie? Das könnte manche hier rot werden lassen."
Der Ton des Schotten ließ eigentlich keinen zweifel daran, dass er den in seinen Augen schüchternsten Anwesenden meinte.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Sa 17 Okt 2015 - 23:50

Ruhig lauschte Toris erst der Belgierin und dann dem Lehrer. Was sollte er da groß hinzufügen? Es klang nur sinnvoll, was der Professor sagte, und der Litauer hatte ehrlich nicht vor, sich in Sachen Veranstaltungen und Planung mit einer Frau zu streiten. Schon bei Polen war das vergeblich und, weiß Gott, er kannte genug Frauen, bei denen das ähnlich war. Negativ auffallen wollte er jedenfalls nicht, schließlich war sie seine Kollegin, Mitschülerin und Hausgenossin. Er erschauderte bei dem Gedanken leicht, wozu die hübsche Brünette alles fähig sein könnte. Sie sah wie der im Notfall grausame Typ Frau oder schlimmstenfalls Freundin aus. Aber was hieß schon schlimmstenfalls? Einem Mädchen nahe zu sein, nein, das konnte nicht schlimm sein. War nicht schlimm, eher das Gegenteil.
Beinahe seufzte er. Damit wollte er sich gerade nicht befassen. War nur deprimierend. Lieber überlegte er, ob er die Einladung Berwalds nutzen würde oder nicht. Tee war immer gut... Und der Schwede war nicht unangenehm, also warum nicht? Angst vor ihm musste er ja nicht haben, der Lehrer schien — Um es mal anders auszudrücken — voll korrekt (altaah!) zu sein.

Fasziniert beobachtete und erschnuppert der grünäugige Litauer den Schaum aus dem goldenen Hahn. Das war zugegebenermaßen echt beeindruckend! Aber die Mischung aus allen Hähnen zusammen musste echt fies riechen, oder etwa nicht? Bestimmt gab es auch den Geruch nach Pinien. Und das dann gemischt mit Rosen, Himbeeren, Südfrüchten und vielleicht auch Lilien? So wollte Toris nicht riechen. Oder eher sich ausziehen und in das Becken springen. Wollte er wirklich so riechen, könnte er auch einfach einen Puff besuchen, das hätte ähnliche Wirkung gehabt. Und da hätte er sich auch nur ausziehen müssen und nicht auch noch baden.
In solchen Gedanken versunken überhörte er beinahe die Frage Allistors. Nun, wirklich nur fast und so stellte er sich das alles nicht bildlich vor (Damit konnte er das Erröten vermeiden), sondern warf dem Rotschopf einen für seine Verhältnisse bösen Blick zu. Gut, er war mehr konsterniert als böse, aber das war gut genug.
 „ Also bitte, sie wäre schließlich nicht die erste Frau, der einer von uns beim Baden zusehen würde. Es würde mich wundern, wenn nicht jeder von uns einmal in gewissen Situationen gewesen wäre.“ Mehr sagte er nicht, sein Tonfall sagte deutlich, was Toris unter "gewissen Situationen" verstand.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Di 20 Okt 2015 - 16:09

Emma lauschte der Antwort ihres Professors mit großer Aufmerksamkeit. Nicht nur weil sie ja die Fragen gestellt hatte, sondern auch weil sie ihr durchaus plausibel vor kamen.
Natürlich, wenn es wenige Schüler gab, dann brauchte man weniger Vertrauensschüler. Und ob sie den Direktor nach Veranstaltungen zu Fragen? Nun gut, vielleicht sollte sie das irgendwann einmal machen, doch im Moment hatte dieser sicherlich andere Dinge die er zu erledigen hatte.
Das mit dem Raum ihrer Treffen -Versammlungen wäre natürlich auch ein schönes Wort, aber noch nicht so ganz passend- würde sie ebenfalls jemand anderem Überlassen müssen, nämlich Berwald. Der würde sicherlich einen geeigneten Platz finden.
Dann sah sie nachdenklich auf den Stift in ihrer Hand und verstaute ihn in ihrer Tasche, zusammen mit der Karte. Würde sie Berwald in seiner Hütte besuchen? Bestimmt, immerhin wollte sie ja noch das Rezept für die Zimtschnecken in Erfahrung bringen.

Dafür funkelten ihre Augen begeistert auf, als sich der Schwede nicht zu einer wörtlichen Antwort bequemte sondern selbst einen Wasserhahn aufdrehte aus dem kein Wasser kam, sondern ein goldener Schaum, der angenehm nach Früchten roch. Warum Berwald meinte dass das ein schlechter Gewesen wäre. Ob er den Duft davon nicht mochte?
Doch Emma nahm nur ihre Tasche ab und warf sie an die Wand neben die Handtücher. Während sie schnell aus ihren Schuhe schlüpfte, sah sie zu Schottland, dessen Frage sie zwar sofort beantwortet hätte, aber dann kicherte, als Toris sich in das Gespräch einmischte.
"Dann ist ja gut, wenn ich mir um euch keine Sorgen machen muss~"

Ihre Antwort glich einem zufriedenen Schnurren, während sie deutlich interessiert noch drei weitere Hähne aufdrehte, aus denen ebenfalls mehr Schaum als Wasser hervor sprudelte und die Wanne unerwartet schnell füllte.
Der erste Schaum schien himbeerfarbend und ebenso beerig war sein Duft, der -welches Wunder- dem der herrlich roten Früchte glich. Aus dem zweiten blubberten Seifenblasen hervor, wovon nur ein Teil sich auf dem Badewasser verteilte, während wenige leicht durch die Luft schwebten. Als Emma eine vorsichtig antippe, zerplatze diese und hinterlies den Duft nach frischer Zitronenmelisse. Der letzte Wasserhahn gab eine klare, leicht schimmernde Flüssigkeit preis, die nur leicht süßlich roch, doch die Belgierin konnte sie nicht richtig einordnen. Doch interessiert hielt die Brünette die Hand in die Mischung die jetzt die Badewanne bereits gefüllt hatte.
Erstaunt weitete sie die Augen, da die Temperatur für sie sehr angenehm war. Geradezu perfekt um darin zu Baden.

Emma zögerte keine Sekunde länger, sondern entledigte sich ihres schwarzen Umhangs und der Weste darunter, ebenso ihrer schwarzen Hose, ehe sie mit Unterwäsche und weißem Hemd bekleidet in die Badewanne stieg.
"Angenehm warm~!"
Einmal tauchte Belgien ganz unter, ehe sie wieder auf tauchte. Dann hob sie einen Arm und schnupperte neugierig daran, ehe sie erneut fröhlich kicherte.
"Oh, magnifique~! Ich rieche zwar nicht wie ein Obstsalat aber dafür nach Tulpen~! Wirklich bezaubernd~!"
Dass ihr weißes Hemd nun natürlich eher durchsichtig war, interessierte sie nur bedingt, immerhin trug sie Unterwäsche. Und da natürlich die teure, französische, die heute ganz patriotisch in den Farben des Hauses Ravenclaw gehalten war.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Mi 21 Okt 2015 - 22:55

Berwald verschränkte die Arme vor der Brust und beobachtete seine Schüler, welche ihm weiterhin zu hörten. Würde das im Unterricht auch noch so sein? Nun ja, das war eine dumme Frage. Zwei Drittel der Vertrauensschüler waren schließlich Ravenclaws! Was ziemlich beeindruckend klang, wenn man nicht gerade die unglaublichen Zahlen hörte. Aber trotzdem würden die zwei aufpassen, daran änderte das ja nichts. Und sollte der Unterricht praktischer Natur sein, so würde der Schotte wohl auch mitmachen. Und höchstwahrscheinlich brillieren. Innerlich grinste der blonde Riese, bei Toris würde es da schon spannender. Zu sehr wird sich dieser abmühen, ein für ihn akzeptables Ergebnis zu erreichen, und das ohne zu ahnen, dass Perfektion nicht immer notwendig war. Bei Emma war es allerdings schwerer einzuschätzen, doch sie war fleißig und intelligent genug, um ausgezeichnete Leistungen abzuliefern.

Interessant wurde es erst wieder wirklich, als das Mädchen sich auszog. Damit wollte der Schwede natürlich nicht sagen, dass es ihn weiter bewegte, dass sie sich auszog. Sie war ja eine Schülerin, wenn auch eine wirklich hübsche! Doch Schülerinnen würde man nichts weggucken, ganz einfach. Allerdings...
 „ In Kleidung baden ist nicht sehr vorteilhaft, findest du nicht, Emma?“, meinte er schmunzelnd. Dabei zückte er seinen schönen, tiefschwarzen Zauberstab und machte einen kleinen Schlenker. Der Stab sprühte einige eisblaue Funken und schon wurde aus der höchst ansehnlichen Unterwäsche und dem weißen Hemd ein nicht weniger hübscher Zweiteiler, der der Belgierin ausgesprochen gut stand.
 „ Besser.“ Sein nächster Blick galt Scott und Toris, dann sprach er weiter. „ Nun, jetzt steht eine schwere Entscheidung an: Die Dame alleine Baden lassen — Oder sich ihr anschließen.“ Seine blauen Augen trafen auf vier grüne, zwei Smaragdgrün und zwei Waldgrün. Er würde als Lehrer nicht den Anfang machen, also musste er abwarten, was die zwei machen würden.

Womit er allerdings nicht rechnete, das waren die heimischen Feen, die sich bisher gekonnt versteckt hatten, jetzt aber herbei flogen und um die drei Männer schwirrten. Von der schüchternen Sorte waren sie offensichtlich nicht, denn die bunten Wesen zogen an Bers Krawatte und den Umhängen der zwei Schüler. Schweden hob eine Augenbraue. Forderten sie tatsächlich einen Striptease? Manchmal wünschte er sich echt, er könnte magische Geschöpfe nicht sehen und müsste sie nicht irgendwie versuchen zu verstehen. Das verursachte nur Probleme — Oder eben zweifelhafte Vergnügen
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Do 22 Okt 2015 - 23:24

Als der rothaarige Schotte Toris Antwort vernahm, entwich ihm ein leises und relativ kurzes Kichern, dafür aber dunkel und rau. Er war sich sicher, dass der Litauer seine Antwort ganz eindeutig nicht so gemeint hatte, wie er sie formuliert ausgesprochen hatte.
"Ach, du siehst Frauen also öfter beim baden zu? Ich spreche zwar nur für mich, aber jemanden zu Bespannen gehört nicht zu meinen Hobbys, wohingegen ich dir beim Zweiten nicht widerspreche."

Bevor er aber noch was sagen konnte, sprach Emma, ehe sie begann weiter die Wasserhähne zu testen. Und sämtliche Gerüche mischten sich zu einem süßlichen Duft, der zwar nicht dezent, aber auch nicht drückend in der Luft hing. Die vielen unterschiedlichen Flüssigkeiten -oder Seifenblasen- die aus den Wasserhähnen quollen interessierten den Schotten nur mäßig, da Allistor zuerst einen Umhang bemerkte, den die Brünette zur Seite warf, ehe sich Emma begann fast gänzlich auszuziehen.
Schottland stieß einen leisen, doch unbestreitbar anerkennenden Pfiff aus, als sie von Berwald nicht nur aus dem Hemd, sondern sogar in einen Zweiteiler gezaubert wurde, denn sie hatte keine Figur die ihre durchaus mutige Handlung nicht rechtfertigen würde. Auch wenn es den Rotschopf doch kurz verwirrte, dass sie sich das traute.
Womöglich aber machte ihr die Anwesenheit der drei männlichen Nationen nichts aus, gerade weil die Belgierin unter Männern aufgewachsen war.
Als Schottland vernahm, wie sich Berwald an Toris und ihn wendete, sah er nur kurz zu der vom Duft ganz verzauberten Belgierin, bevor sein Entschluss feststand.
Doch bevor Allistor laut preisgeben konnte, wie er sich entschieden hatte, bemerkte er die Feen, die sich ihnen genähert hatte und murrte unwillig. Er konnte die launischen, kleinen Biester nicht ausstehen, hatte es auch noch nie wirklich gekonnt. Aber eigentlich dürften sie ihn gar nicht berühren können, weshalb also-?
Mit einer schnellen Bewegung griff der Rothaarige an den goldenen Ring, den er am linken, oberen Rand des Ohres trug. Er hatte diesen heute anscheinend im Schlaf irgendwie gelockert, weshalb der Schotte den Ring wieder mit einer kurzen Drehung richtig positionierte. Kaum dass Allistor den Fehler korrigiert hatte, konnte man den Effekt des Abwehrzaubers sehen, da die Feen vom Zauber gezwungen waren aus der Nähe des Rothaarigen zu weichen. Sie konnten sich ihm nicht nähern, es war als würden sie gegen eine Wand fliegen und ehrlich gesagt gönnte der Schotte ihnen das auch von Herzen.
Doch anstelle etwas über das Volk der kleinen Nachbarn zu sagen, zog sich Allistor den Umhang, Schuhe und auch das Oberteil aus. Schottland hatte einen durchtrainierten Körper, dass wusste er selbst und tat auch einiges dafür dass es so blieb. So sah auch er keinen Grund sich zu verstecken und dem durchaus interessanten Bad zu entsagen.
Während der Rothaarige seine Schuhe auszog und dabei zum Balance halten die Muskeln im Oberkörper anspannte, konnte er dass Kichern der Nixe aus deren Gemälde hören, die durchaus interessiert zu den männlichen Besuchern im Badezimmer sah. Anscheinend war es für sie ein deutlich ansprechendes Bild, was sich ihr bot und wahrscheinlich noch bieten würde.
Doch Allistor sah nur kurz zu dieser und dann lieber zu Schweden.
"Die Wanne ist groß genug und anscheinend ist das Wasser warm. Also - wir teilen."

Dann erst kniete er sich am Rand der Badewanne hin und hielt kurz eine Hand ins Wasser, ehe er daran roch und grinste.
"Kein Obstsalat oder Blumenstrauch.", stellte er deutlich zufrieden fest.
Bei ihm roch es wirklich nicht wie er gedacht hätte -oder wohl eher gefürchtet, denn wie ein Strauß Tulpen wollte er nun wirklich nicht riechen-, sondern dem Meer dass einen Teil seines Gebietes umgab, dem kaum wahrnehmbaren Duft der Distel, einem Hauch Moschus und dem Duft, den nur jemand zuordnen konnte, der sich direkt nach einem Regenguss vor die Haustür wagte.
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BeitragThema: Re: Apfel, Flieg und Sieg~!    Sa 24 Okt 2015 - 22:02

Eigentlich hatte Toris das Bedürfnis, den Schotten mit allem Drum und Dran in die sich langsam füllende Wanne zu schmeißen. Er konnte das absichtliche Missverstehen nicht ausstehen. Doch das wäre schlechtes Benehmen und das war nicht wünschenswert! So atmete er vollkommen ruhig lächelnd durch und antwortete, keinen der Gedanken in irgendeiner Weise zeigend:
„ Tut mir leid, aber ich habe nie behauptet, dass ich mich nur auf die Lauer lege und hübsche badende Damen beobachte. Gesehen dagegen habe ich sie allerdings schon.“ Wenn auch schon eine lange Zeit nicht mehr… Aber das fügte er nicht hinzu, auch wenn es etwas schwer zu verbergen war, als sich die Belgierin tatsächlich auszog. Toris hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass sie das wirklich machen würde. Dementsprechend schnell sah er zu Boden, vergeblich die Rotfärbung seines Gesichts verbergend. Genau das hatte er eigentlich verhindern wollen, doch das war scheinbar unmöglich. Zu schön war das sich ihm bietende Bild, zu sehr musste er an Erlebnisse denken, die lange zurücklagen. Schüchtern hob er nach einigen Sekunden wieder den Kopf, er hatte sich halbwegs mit der Situation abgefunden. Ein leichter Rotschimmer blieb trotzdem auf seinen Wangen zurück, bildete einen schwachen Kontrast zu den grünen Augen, die eine Mischung aus leichter Unsicherheit und ehrlicher Bewunderung ausstrahlten.

Doch wollte er sich diesem Bad wie der Schotte anschließen? Eher nicht. Auf das Ausziehen war er jetzt nicht so schar-? Was zur Hölle passierte da? Sein Umhang machte sich selbstständig, so schien es ihm…! Denn langsam wurde er ihm ausgezogen – Oder zog sich selbst aus? Egal wie, es war eigentlich nicht zu wünschen! Doch die Feen, die er leider nicht sehen konnte, hatten keine Gnade mit ihm und ließen von dem Umhang nicht ab, bis sie ihn zu Boden werfen konnten.
Nun, damit hätte der verwirrte Litauer vielleicht noch leben können. Es war ja nur der Umhang, unter dem er noch dunkelgrüne Hosen und ein blütenweißes Hemd trug. Dieses war, da er ja nicht geplant hatte, einfach so den Umhang abzulegen, von der etwas weiteren und altmodischen Sorte, weshalb man es an der Brust und den Ärmeln schnüren musste. Zugegeben, es stand dem schlanken Mann sehr gut, aber darum ging es nicht. Überhaupt nicht. Zur Salzsäule erstarrt beobachtete Toris, wie sich die Knoten von selbst lösten und ihm das Hemd wie in Zeitlupe vom Körper fiel. Innerhalb von Sekunden nahm Toris‘ Gesicht die Farbe von Klatschmohn an. Er zeigte nicht gerne seinen Körper, nicht weil er sich schämen müsste, sondern um nicht die unzähligen Narben zeigen zu müssen.
Denn die alabasterweiße Haut des Litauers hatte im Laufe der Jahrhunderte viel einstecken müssen, feine, schneeweiße Linien zogen sich besonders über seinen Rücken, einige wenige auch über seine Brust. Er konnte sich genau daran erinnern, wie er jede einzelne erhalten hatte.
Im Vergleich zu Allistor hatte er viel weniger Muskelmasse, was nicht bedeutete, dass keine vorhanden war. Nein, würde man auf die gemeine Idee kommen, dem Brünetten einen kräftigen Schlag auf die Brust zu geben, dann würde man festen Widerstand spüren. Das, was man sah, das war auch da und auf die vielen Jahre voller Arbeit zurückzuführen.

Er regte sich erst wieder, als er spürte, wie jemand seine Hose öffnete. Schnell griff er nach dieser und hielt sie fest. Was geschah hier gerade mit ihm? Waren das… Magische Wesen? Nun, was anderes konnte es nicht sein, oder etwa doch? Nicht in der Lage, irgendetwas Vernünftiges auf einer anderen Sprache von sich zu geben, murmelte er:
„Užmerkite akis ir padaryti savo osła ant…” Was hatte er jetzt schon noch zu verlieren?
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