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 Mittagessen 2.0

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Emma Delacroix

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BeitragThema: Mittagessen 2.0   Mo 21 Sep 2015 - 22:02

//: kommt aus dem Krankenflügel

Zufrieden das sie ohne Probleme zur Küche gelangt war, steckte Emma die Karte weg und betrat die Küche des Schlosses. Es lag zwar im unterirdischen Bereich des Schlosses, doch das große Kaminfeuer des Herdes ließen den Raum dennoch warm und freundlich erscheinen.
Das Klappern von Töpfen und Tellern die Abgewaschen wurden mischte sich mit dem regelmäßigen Klirren das entstand, wenn man Geschirr aufeinander stapelte.
Es roch hier wunderbar nach wirklich gutem Essen und das selbst nach den Maßstäbern der in diesem Punkt doch recht verwöhnten Belgierin.

Sie hatte nicht nur teilweise die Sprache Frankreichs übernommen, nein, auch die Standards der guten Küche lagen ihr mittlerweile im Blut, ganz besonders was die Qualität von Waffeln betraf. Und so gern sie manchmal auch Zeit sparen würde, billige Waffeln aus einem Supermarkt würden ihr niemals auf den Tisch, geschweige denn ins Haus kommen.

Doch momentan ging es nicht um Billigwaffeln auf belgischem Gebiet oder nicht, sondern um die Frage, was genau sie denn hier Essen konnte oder würde.
Der Blick der Brünetten streifte einmal über die vielen Utensilien der Küche, ehe er an den Hauselfen hingen blieb, die hier auf Hochtouren arbeiteten.

Einen Moment lang hatte die Belgierin erwartet, dass man sie Fragen würde, was sie hier wollte, doch die munteren Arbeiter wuselten um sie herum. Und bevor Belgien auch nur das Wort Hunger denken konnte, umringten sie die Elfen die allesamt verschiedenste Gerichte in silbernem Geschirr.

Die Augen Emmas wurden groß, sie hatte nicht gedacht, das alleine die Entscheidung was sie essen würde so kompliziert sein konnte.

Doch mutig wie sie war, bat sie schlichtweg um eine Tasse Kakao um doch bitte kurz über die Problemsituation nachdenken zu können.

Ob ihr jemand gefolgt war oder womöglich schon länger hier war, dass hatte Belgien noch gar nicht wahrnehmen können, so überfordert fühlte sie sich gerade.
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Di 22 Sep 2015 - 19:00

//Kommt aus: Großer Halle

Der Schwede sah gerade noch, wie jemand in der Küche verschwand. Interessant… Sollten Schüler nicht eigentlich nicht in die Küche gehen? Obwohl das wohl zu verzeihen war, jedenfalls für ein Schleckermaul wie ihn. Trotzdem würde es nicht schaden, einmal nachzusehen, besonders, da er eh dorthin wollte. Also war es eigentlich eine dämliche Überlegung, weshalb er nicht nachsehen gehen sollte… Ach, egal! Lieber betrat der Luchs mit etwas Mühe den Geheimgang, sich noch nicht wieder verwandelnd. Erst wollte er – wie sagt die Jugend so toll? - die Lage abchecken.

In der Küche schlug ihm der Duft nach köstlichen Essen entgegen, beinahe bekam er wieder Hunger. Ein Wunder, dass er nicht durch die Schule gerollt werden musste. Allerdings war die Schülerin vor ihm doch wesentlich interessanter. Wer war sie gleich? Da er ihr Gesicht nicht sehen konnte, war das schwieriger als gedacht. Aber dann fiel es ihm wie Schuppen von den blauen Augen. Das war Emma Delacroix, die Repräsentantin von Belgien. Und Schülersprecherin auch… oder? Da war sich der derzeitige Luchs nicht sicher.

Die Hauselfen der Küche entdeckten nun auch ihn und eine wuselte auf ihn zu – Und stellte eine Schale Milch vor seine Nase. Ihr Ernst? Ein missgelauntes, tiefes Miauen entfuhr seiner Kehle und erschreckte ihn selbst etwas. Verständlich, es war ja auch ein wenig beängstigend. Aber er war ja auch keine Miezekatze, sondern ein Luchs. Ein großer, böser… Streichen wir das. Ein großer, missgelaunter, flauschiger Luchs. Der dem Mädchen eigentlich nicht seine Anwesenheit zeigen wollte. Eigentlich. Das hatte er mal wieder herrlich versaut!
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Emma Delacroix

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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Di 22 Sep 2015 - 19:56

Einige Schlucke heißer Kakao später bekam die Belgierin anscheinend doch Besuch.
Zuerst aber entschied sie sich ein einfach ein Brötchen mit Schinken, eine sahneartigen Soße und Salat zu nehmen, was ihr sofort frisch zubereitet wurde.
Etwas verdattert sah sie den Elfen beim Arbeiten zu, als diese darauf bestanden ihr ein frisches Brot zubereiten zu dürfen.
"M-mon Dieu, ich hätte doch auch eines vom Mittagessen genommen..!"

Doch dann stemmte sie die Hände in die Hüften und schüttelte kichernd den Kopf.
"Nun gut, aber nur heute. Essen sollte man nicht verschwenden~"

Dann allerdings sah sie eine Elfe mit einer Schale Milch an sich vorbei huschen und blinzelte perplex. Gab es hier etwa eine Katze in der Nähe?
Nun, es war auf jeden Fall ein großes Kätzchen, das ließ sich aus dem folgenden Miauen schließen. Wie in Zeitlupe drehte sich die Brünette zu dem Tier hinter sich um, ehe sie auf den Luchs sah, der seinen Weg in die Küche gefunden hatte.
Schon hatte die Belgierin Luft geholt um zu schreien, als sie inne hielt und sich die Hände vor den Mund legte. Ihr Blick lag in den Augen des Luchses, doch sie war in Gedanken woanders.
Ein normaler Luchs würde doch nicht hier hinein kommen, oder? Und die Elfen wären nicht so ruhig... oder?
Langsam und lautlos atmete sie wieder aus, während sie sich vor das beeindruckend große Tier kniete.
"Bonjour... Monsieur Luchs? Freut mich, mein Name ist Emma Delacroix."

Man konnte ihr anhören, dass sie sich doch ein wenig seltsam dabei vorkam, aber Manieren waren ihr nun einmal sehr wichtig. So also lächelte sie zu dem Luchs, ehe sie ihr Brot bekam und dieses interessiert musterte. Sie nickte, denn die Zutaten waren in sehr gutem Zustand und das Brot hatte eine angenehme Größe zum Essen, weder zu klein noch zu groß.
Dann sah sie auf die Schale Milch, ehe sie sich zu den Elfen wandte.
"Ich befürchte ein Luchs trinkt keine Milch. Sie sind Raubtiere, keine großen Stubenkatzen."

Danach nahm sie einen Bissen von ihrem Brot und kaute zufrieden, während sie leise einen Ton ausstieß, der fast einem Summen gleichkam.
Es schmeckte himmlisch~!
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Mi 23 Sep 2015 - 17:48

Belustigt musterte Berwald die Belgierin. Höflich war sie in jedem Falle, das musste man ihr lassen. Auch hatte sie keinen entsetzten oder überraschten Laut von sich zu geben, eine Seltenheit bei solch einer Situation. Und das bezog er nicht auf Frauen, auch Männer konnten unmännlich schreien. Er aber nicht. Natürlich nicht. Der große Luchs schnupperte nun interessiert, als sie das belegte Brot bekam. Es roch wirklich gut… Der Schinken zog ihn nahezu magisch (Höhö.) an. Kein Wunder, Schinken war schließlich lecker…~

Doch wichtiger war, ob er sich jetzt schon zu erkennen geben sollte oder nicht. Eigentlich müsste er es tun, er war ja ein Lehrer und sollte keine Streiche spielen. Aber… Er hatte gerade eine große Freude an dem Verwandlungsspiel! Manchmal musste man ja auch seinen Lastern nachgehen, dachte Schweden sich und maunzte freundlich. Jedenfalls sollte es freundlich klingen, was aber mit der Stimme einer Raubkatze komplizierter war als man meinen wollte.

Die Hauselfen jedenfalls erschreckten ziemlich und wuselten um ihn herum, während sie leise tuschelten. Lief ja super. Berwald grummelte genervt und zuckte mit den Puschelohren. Die kleinen Wesen konnten dumm wie Brot sein, aber alle waren sie sehr hilfsbereit, wie auch er wieder merkte. Sie boten ihm nun alles Mögliche an und einer brachte tatsächlich ein wenig Gebäck (Welches Katzenvieh aß denn Gebäck?!). Doch Berwald war Berwald und so nahm er das sehr zur Verwunderung einiger (intelligenteren) Elfen an und verschlang das Teilchen gierig. Dabei stieß er ein lautes Schnurren auf und sah wieder zu Emma. Wie weit würde sie ihn wohl als richtigen Luchs akzeptieren können, wie vernünftig war sie? Die unnatürlich blauen Augen blickten stoisch zu seinem Testobjekt.
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Do 24 Sep 2015 - 20:29

Die Augen des für die Belgierin noch immer etwas dubiosen Luchses die ihr Mittagessen fixierten bemerkte die zufrieden vor sich hin kauende Belgierin gar nicht. Nicht weil sie den Hunger einer anderen Person -oder in diesem Fall eines Tieres- nicht spürte oder viel mehr im Blick sah, sondern weil sie sich hier inmitten eines kulinarischen Paradieses befanden. Es gab Unmengen an Essen und die Elfen schienen erpicht darauf, dass jeder hier von allem kosten würde.

Doch sie aß nur die Hälfte ihres Brotes, sorgsam darauf achtend das die Soße nicht kleckerte, ihre Hände nicht dreckig wurden und sie nicht anschließend die Mundwinkel eingesaut hatte. Sahne war lecker, aber sich damit eincremen musste man dennoch nicht.
Jetzt aber sah sie zu dem nicht ganz so wilden Luchs vor sich, von dem sie nicht ganz wusste, was sie halten sollte. War das gerade der Versuch eines Miauens der freundlichen Art? Irgendwie klang es dazu etwas dunkel und... luchshaft. Aber gut, der Versuch wurde gezählt, es war alles eine Frage des Willens und Gedankens dahinter.

Noch immer vor der Raubkatze kniend sah Belgien eindeutig erstaunt zu, wie sich diese dazu entschied das ihr angebotene Gebäck zu kosten.
Emma blinzelte perplex, ehe sie kicherte.
"Es scheint dir ja zu schmecken~! Du soltlest unbedingt mal belgische Waffeln probiere, Monsieur Luchs~! Dabei dachte ich immer Luchse würden nur-"
Die Brünette stoppe nachdenklich mitten im Satz, während sich ihre Stirn in Falten legte.
Das Tier vor ihr maunzte, aß Gebäck und schien eindeutig zu zahm für einen Luchs.
'Falls das überhaupt einer ist.', meldete sich eine Stimme in den Gedanken der Belgierin.

"Aber... es gibt doch keine Luchse in Schottland...!", kam es Emma ungläubig über die Lippen, während sie jetzt zu dem sie anstarrenden Tier sah.
Hui, konnte der einen Ansehen...! Aber trotzdem war Belgien nicht verängstigt, auch nur weil ihr gegenüber laut Schnurrte.
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Do 24 Sep 2015 - 21:03

Der Luchs sah die junge Frau weiter an, legte dabei leicht den Kopf schief. Sie war nicht dumm, die Kleine, stellte er zufrieden fest, freundlich war sie ebenfalls. Tatsächlich hatte er noch nie Belgische Waffeln gegessen – Aber vielleicht würde sich das mal ändern. Sie waren schließlich süß, sie MUSSTEN ihm einfach schmecken!

Es hatte keinen Sinn mehr, seine Tarnung aufrecht zu erhalten. Sie würde nur weiter grübeln und sich fragen, was für ein Wesen sie vielleicht vor sich sitzen haben könnte. So schloss der Schwede die Augen, sein Körper begann, sich zu verändern. Es ging schließlich nicht einfach so „Plopp“ und schon war er wieder Mensch. Nein, langsam streckte sich der Luchskörper und wuchs, die Extremitäten verlängerten sich etwas und aus Pfoten wurden Hände. Die Krallen zogen sich zurück, das schön gemusterte Fell wurde an seinem Haupt blond und kürzer, der Rest verschwand oder wurde zu dunkelblauen Hemd und schwarzer Hose. Seine Gesichtszüge wurden menschlich, die Ohren ebenfalls, der Schwanz bildete sich zurück. Einzig die Augen veränderten sich kaum.

So saß er nach höchstens einer Minute im Schneidersitz vor Emma und streckte sich ausgiebig, dann sah Berwald sie wieder an. Nach einem kurzen Räuspern sagte er:
„ Fräulein Delacroix, Sie tragen das Zeichen Ravenclaws zurecht. Nicht jeder hätte es so schnell bemerkt, dass kein wirklicher Luchs vor ihm sitzt.“ Ohne Aufforderungen brachten ihm die Elfen, endlich verstehend, eine Tasse Kaffee und strahlten ihn an. Eine der Elfen piepste:
„ Wir bitten vielmals um Vergebung, dass wir Sie noch nicht früher erkannt haben, Herr Professor!“ Berwald warf ihr einen kurzen Blick zu und winkte ab. Das war ja auch sein Ziel gewesen.
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Do 24 Sep 2015 - 23:35

Als der Luchs den Kopf leicht schief legte, konnte die Belgierin nicht anders als es ihm gleich zu machen, während sie den Rest ihres Brotes verspeiste. Sie hatte ihr Angebot mit den Waffeln ernst gemeint, auch wenn es seltsam klang. Wer auch immer sie um Waffeln bat, würde diese früher oder später frisch zubereitet bekommen.
Sonderwünsche waren dabei alles andere als Hinderlich für die Belgierin.
Sie experimentierte Grundsätzlich gerne beim Backen und solange die Waffeln noch nach Waffeln schmeckten testete sie auch gerne neue Beilagen.

In der Tat hätte Belgien noch eine ziemliche Weile weiter gerätselt, denn das ihr Gegenüber alles andere als aus dem nächsten Zoo ausgebrochen war, soweit war sie selbst schon gekommen. Doch mit dem was nun folgte war sie mehr als nur eiskalt erwischt. Es wäre sogar noch stark untertrieben zu sagen, sie hätte auch nur im Entferntesten daran gedacht.
Ein Animagus!
Während sie zu sah wie aus dem Luchs ein Mensch wurde, wie sich Fell und Krallen in Kleidung und Nägel und wie sich tierische in menschliche Gesichtszüge umwandelten, wurden ihre Augen langsam aber sicher größer.
Das war eindeutig der Tag, der mit den meisten Überraschungen verbunden gewesen war und das seit einer ganzen Weile.
Einer ganz großen Weile.

Ohne es wirklich steuern zu können, plumpste Emma aus ihrer knienden Position das letzte Stück nach hinten auf ihren Hintern und saß nun vor ihrem Professor. In der Tat, sie kannte Schweden und sie wusste auch dass er hier Lehrer war, darüber hatte man sie schon informiert bevor sie hier auf die Schule wechselte. Doch dass dieser ein Animagus war, davon hatte sie nicht mal etwas geahnt.
So stammelte sie etwas perplex ein "V-vielen Dank, P-rofessor Oxenstierna...", ehe sie realisierte was passiert war.
Sie hatte einen Professor kennen gelernt, der offensichtlich Gebäck mochte und durchaus auch mal die Dinge etwas anders anging. Das machte ihr Schweden schlagartig sympathischer, da konnten auch die eisblauen Augen nichts dran ändern.
So fand sich langsam wieder das freundliche Lächeln auf Emmas Lippen, auch wenn sie durch den Schreck noch ein klein wenig blass um die Nase war.
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Fr 25 Sep 2015 - 17:59

Fast unmerklich schmunzelnd sah der Schwede zu der Schülerin. Ihre Gefühle schwankten wohl zwischen Überraschung und etwas… Positiven, was auch Berwald innerlich erfreute. Sie schien nicht unbedingt Angst vor ihm zu haben, eine erfreuliche Tatsache. Langsam nahm er einen Schluck seines Heißgetränks und meinte:
„ Ich habe ich dich doch nicht zu sehr erschreckt, oder etwa doch?“ Als wäre es eine Selbstverständlichkeit, in der Küche am Boden zu sitzen und Kaffee zu trinken, blieb er gemütlich sitzen. Bedrohlich sah er so aber auch wirklich nicht aus. Wenigstens dieses eine Mal, wie es schien.

Ihnen wurden von den Elfen weiteres Gebäck angeboten, doch Berwald lehnte mit einem Kopfschütteln ab:
„ Nein, ich bin eigentlich nur hier, um etwas Mehl und Zucker zu holen.“ Die Helferlein nickten und holten das Gewünschte.

Während er Emma so ansah, kam ihm ein Gedanke. Er sah kein Vertrauensschülerabzeichen an ihrer Kleidung, also wusste sie noch nichts davon, dass sie dazu auserkoren worden war. Er hatte nichts zu tun, er könnte sie einweihen. Die Abzeichen hatte er eh dabei. Also warum nicht?
„ Wenn ich Sie schon so sehe, Fräulein Delacroix, ich könnte Sie in eine Kleinigkeit einweihen. Und so viel kann ich schon sagen, es hat nichts mit dem besten Rezept für Zimtschnecken zu tun!“, sagte er leise und nachdenklich, zum Ende hin aber etwas verspielter klingend. Sie schien das Backen schließlich zu mögen!
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Fr 25 Sep 2015 - 20:56

Ein wenig befremdlich hätte es eigentlich für die Belgierin sein müssen. So ohne weiteres mit ihrem Professor umringt von einer Horde arbeitswütiger Hauselfen -die noch immer versuchten sie zum mehr essen zu überreden- auf dem Boden der Küche zu sitzen. Wie gesagt, es hätte es sein müssen. Aber Emma fühlte sich nicht wirklich unwohl, es war einfach nur ein bisschen ungewohnt. Doch in dieser Schule war ja bis jetzt Nichts so gewesen, wie es Belgien erwartet hätte.

"Nein nein, es ist nur ein wenig überraschend gewesen, Professor Oxenstierna. Es ist beeindruckend, das Ihr ein Animagus seid, wo und wann habt ihr diese hohe Magie denn gelernt?", erwiderte die Brünette mit gefasster Stimme auf die Frage Berwalds.
Sie nahm nebenbei dankend die heiße Schokolade an, die ihr eine der Hauselfen jetzt in die Hände drückte.
Und so wenig Appetit wie Belgien noch hatte, gegen Schokolade war eigentlich nie etwas einzuwenden.

Als sie die Gründe für seinen Aufenthalt hier erfuhr, legte sie etwas verwirrt den Kopf zur Seite. Mehl und Zucker waren doch Grundzutaten für das Zubereiten von Gebäck, wenn sich die Brünette nicht irrte.
"Wollen Sie etwas Backen, Professor?"

Als der blonde Schwede die Stimme etwas senkte, lehnte sich Belgien automatisch etwas weiter nach vorne. Sie legte ihre Stirn leicht in Falten, während sie über die Worte und deren Bedeutung nachdachte.
"Weshalb denn nicht mit dem Rezept..? Es klingt viel versprechend, wenn ich das so sagen darf."
natürlich, irgendwo war Emma doch neugierig was Berwald meinte, aber ihr Herz schlug nun einmal fürs Backen und genau das fasste ihr Interesse zuerst. Und wenn er ein Rezept für leckere Zimtschnecken hatte, dann klang das eindeutig so, als müsste sie das unbedingt ausprobieren!
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Mo 28 Sep 2015 - 20:48

„ Wissen Sie, man braucht etwas Begabung, Gefühl für Verwandlung und genug Zeit, um zu einem Animagus werden zu können. Und ich muss gestehen, im Winter ist bei mir in Schweden genug Zeit da. So habe ich mir damit die Langeweile vertrieben. Es ist eine interessante Abwechslung.“, erklärte der Schwede, seinen Gegenüber nicht aus den Augen lassend.
Nach einem weiteren Schluck Kaffee bemerkte er zwei Dinge: Zum einen war der Kaffee genauso, wie er ihn am liebsten trank, nämlich nur mit ein wenig Zucker gesüßt. Und zum anderen war seine Tasse schon leer. Alter Schwede, das ging mal wieder schnell. Innerlich grinste er über dieses schlechte Wortspiel. Na? Ihr anderen auch? Naa? Nein? Dann eben nicht.

„ Eigentlich wollte ich etwas backen, ja, die bereits benannten Zimtschnecken sogar. Allerdings werde ich diese Arbeit etwas zurückstellen müssen.“, sprach der blonde Schwede weiter. Die Aufregung Emmas war sehr erfrischend. Er hatte nicht damit gerechnet, jemanden zu finden, der ebenfalls gerne buk, das sollte ausgenutzt werden. Zu gerne würde er sie in die Geheimnisse der Zimtschnecken einweihen, aber Berwald meinte stattdessen seufzend:
„ So gerne ich es Ihnen jetzt auch zeigen würde, die Zimtschnecken müssen wohl oder übel warten. Aber sollten wir die Herrn Kirkland und Laurinaitis schnell finden und die Sache zügig abhaken, könnten wir uns mit ihnen beschäftigen. Was meinen Sie dazu?“
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Di 29 Sep 2015 - 17:53

Verstehend nickte Emma, denn diese Erklärung war für sie einfach und gut nachzuvollziehen. Die Brünette hatte die Hände um die Tasse geschlungen, die sie noch immer fest hielt. Ihre Fingerspitzen waren dabei leicht hinter der Tasse verschränkt, damit ihr kein Missgeschick passierte und ihr das gute Stück womöglich aus den Händen fiel und am Boden zerbrach. So ein Unglück war schnell passiert und dann war es Schade um Tasse und sehr wahrscheinlich auch um den Inhalt.
"Es ist wirklich interessant... Aber ich muss gestehen, ich würde kalte Tage im Winter wohl eher in der Küche verbringen."

Danach trank sie den letzten Schluck ihrer angenehm süßen heißen Schokolade, die aber mittlerweile eher lauwarm war. Belgien war sehr zufrieden damit, das die Hauselfen die für sie sehr wichtige Grenze zwischen zu wenig süß und zu süß gefunden hatten. Selbst ihr -und sie buk ja aus Leidenschaft, ebenso wie sie unglaublich gerne selbst Konfekt oder Pralinen herstellte- viel es oftmals schwer einen guten Grad in der Mitte zu finden, der den meisten schmeckte.
Gerne hätte die Brünette gefragt wie genau sie dies so gut schafften, doch stattdessen sah sie fragend zu ihrem Gegenüber.
"Wirklich? Das tut mir leid, dabei ist backen doch so wunderbar entspannend..."

Nach dem letzten Satz des blonden Professors ihr gegenüber sah die Belgierin doch leicht verwundert drein.
"Oh, recht gerne! Wenn das nicht zu viel verlangt wäre, natürlich. Aber Verzeihen Sie, was für eine Sache sollten wir zügig abhaken? Und Litauen und ... pardon, welchen Herrn Kirkland meinen Sie? England? Der liegt zur Zeit im Krankenflügel."

Kurz sah Emma verwirrt drein, dann auf ihre Lehre Tasse, ehe sie sich eine Hand vor den Mund hielt. Huch, wie peinlich. Da hatte sie mal wieder viel zu viel in kürzester Zeit von sich gegeben.
"Mon Dieu, das waren ja schrecklich viele Fragen."
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Di 29 Sep 2015 - 21:00

„ Nun, Fräulein Delacroix, Sie wissen, wie lang die skandinavischen Winter sein können? Nicht mal ich könnte mehrere Monate teilweise 24 Stunden am Stück in der Küche sitzen und Kuchen essen oder backen. Dann wären entweder meine Geschwister oder ich mehr breit als lang. Da kann man sich auch noch in der Werkstatt oder mit dem Lernen von Zaubern beschäftigen.“, antwortete Berwald, deutlich auftauend. Warum aber auch nicht? Er hatte einen angenehmen Gesprächspartner und saß in einer Küche auf dem Boden. Gut, irgendwie kam er sich wie bei einer dieser Kleine-Mädchen-Teepartys vor. Seinen Reiz hatte das Ganze aber trotzdem, auf eine abgedrehte (rosa) Weise.

Einen weiteren Kaffee dankend ablehnend nickte der Blonde über Emmas Aussage. In der Tat, Backen war sehr entspannend – Das Aufräumen danach dagegen einfach nur langweilig und unnötig. Natürlich war ein ordentlicher und sauberer Arbeitsplatz unbedingt notwendig. Gerade er musste das wissen. Beim Bauen und beim Backen durfte man nicht schlampen… Besonders nicht, wenn man ein Geschenk machte. Der Schwede liebte es einfach, in der Weihnachtszeit Kekse zu backen und Spielzeuge zu bauen und diese an Kinderheime zu geben. Die ängstlichen, aber auch unendlich glücklichen Gesichter der Kleinen waren für ihn das Beste am ganzen Fest. Doch trotzdem hatte Berwald noch nie jemandem davon erzählt. Sie würden es ihm ja doch nicht glauben.

Der Redefluss der Belgierin riss ihn aus seinen Gedanken, ließ ihn sogar leicht schmunzeln. Langsam beantwortete er Frage für Frage:
„ Es macht keine Umstände. Ich hatte es eh vor, eine geübte helfende Hand kann da nicht schaden. Es geht um den Status als Vertrauensschüler und da Litauen, Schottland und Sie für diesen Posten vorgeschlagen worden sind, werde ich Sie einweisen, da der Direktor leider doch keine Zeit hat und ich als Vertrauenslehrer so oder so mit euch hätte reden müssen.“ Der blonde Professor atmete durch. So viele Informationen in so wenig Worten… Er war gut!
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Di 29 Sep 2015 - 23:04

"Ja, das weiß ich in der Tat, aber ich muss gestehen, dass hatte ich doch ehrlich gesagt für den Moment lang glatt verdrängt... Und darf ich fragen, was Sie mit Werkstatt meinen? Wenn ich mich recht entsinne so hat ihr Land doch eine recht weit anerkannte Verbindung zum Möbelbau. Bauen Sie die wirklich alle von Hand? Also natürlich maximal die Vorbildsmodelle, alle wären ja selbst für jemanden mit Zauberkräften nicht schaffbar.", erwiderte die brünette Belgierin, die gegen Ende liecht in Gedanken versank, während sie ihre leere Tasse einer Hauselfe gab.
Diese war schon einige Zeit vor der etwas in Tagträumen versunkenen Emma auf und ab gesprungen, wohl um die Ravenclaw daran zu erinnern, dass die Elfe selbst die Tasse abspülen wollte.

Emma sah jetzt aus ihrer sitzenden Position aus einmal in der Küche herum, in der die fröhlichen, quirrligen Hauselfen überall geschäftig herum wuselten. Die Brünette Fragte sich, wie all diese Elfen hier wohl her gekommen waren. Sie hatte in Beauxbatons einiges über Hauselfen gelernt, wovon sie ganz und gar verwirrt gewesen war. Beispielsweise das Hauselfen ein Leben wie Sklaven führen und ihrem Herrn treu ergeben waren. Eigentlich hatte Emma erwartet, dass die Elfen traurig waren, doch sie sah hier das Bild, das auch in den Büchern und von ihren Ehemaligen Mitschülern beschrieben war.
Die Elfen waren zutiefst glücklich mit ihrer Arbeit und hier in Hogwarts hatten sie es anscheinend doppelt -wenn nicht sogar dreifach- so gut wie sie es möglicherweise bei einer gemeinen Zaubererfamilie gehabt hätten. Eine für die Belgierin schwer nach zu vollziehende Einstellung gegenüber Arbeit, doch solange es die Elfen glücklich machte, fand sie es nicht schlimm, solange die 'Meister' verantwortungsbewusst damit umgingen. Sie hatten sich um die Elfen zu kümmern.

Erleichtert darüber das Professor Schweden nicht ungehalten ob der vielen Fragen wurde, hörte Emma aufmerksam den Antworten zu, ehe sie darauf reagierte.
"Ich werde mich selbstverständlich sehr anstrengen! Und Vetrauensschüler, ich meine davon gelesen zu haben... Aber wie wollen Sie die anderen beiden finden?"
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Mi 30 Sep 2015 - 19:52

„ Das Verdrängen mancher Informationen ist nur natürlich. Aber ja, die meisten Modelle baue ich in meiner Werkstatt selbst. Die Zeit dafür finde ich immer, ebenso für das Bauen von Spielzeugen. Es ist eben doch sehr befriedigend, etwas von Hand zu machen. Da braucht man die Magie nicht.“, meinte Berwald, der offensichtlich eine Abneigung gegen mit Magie gefertigte Dinge hatte, die man doch auch so machen könnte. Es war einfach nicht richtig für ihn! Handfest war einfach immer besser, besonders, wenn es von guter Qualität war. Was – angeberisch angemerkt – bei ihm natürlich immer der Fall war! Der ab und an doch recht eingebildete Schwede stand auf und streckte sich.

„ Das hoffe ich doch, wenn es nicht sogar von einem Schüler hier erwartet wird, besonders von einem Ravenclaw. Ich werde Ihnen aber noch die nötigen Informationen mitteilen, wenn wir die zwei gefunden haben. Das dürfte allerdings auch nicht so lange dauern…“ Der Blauäugige schob seine Brille hoch und schloss die Augen. Anstatt der üblichen Dunkelheit sah er nun die Auren in der Nähe. Eine große, hellblaue dominierte die Küche, die vielen grauen gingen beinahe unter. Für wahr, Emma zeigte sich deutlich. Er konzentrierte sich mehr, weitete seine Sicht aus und konzentrierte sich auf Länderseelen, die wenigstens 1000 Jahre alt waren. Das schloss nicht gerade wenige aus. Aber eine alte dunkelrote Aura und eine ihm etwas bekannte smaragdgrüne? Das konnten eigentlich nur die zwei sein, sogar zusammen waren sie.

Ber öffnete die Augen wieder. „Wir müssen zum Vertrauensschülerbad. Wenn Sie mir folgen könnten…“ Er machte sich auf den Weg dorthin.

Tbc: / Geht zu: Vertrauensschülerbad
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BeitragThema: Re: Mittagessen 2.0   Do 1 Okt 2015 - 19:23

"Schon, aber man sollte doch zumindest Nachdenken, bevor man spricht. Und das klingt wirklich spannend, aber für solche Arbeiten habe ich keine Hand, muss ich gestehen. Ich bevorzuge es zu Backen, vorrangig natürlich Waffeln. Aber Pralinen oder Konfekt zu zubereiten kann genauso faszinierend sein wie das Gestalten einer großen Torte~! Und ja, zu viel Magie ist wirklich nicht das Beste, denn es wird nie so liebevoll wie Dinge, die man selbst herstellt."
'Oder es wird wie gewisse englische Gebäcke, die auch als neue Art der Waffe durchgehen können.', hängte die Belgierin in Gedanken dran, doch sie sprach es nicht laut aus. So etwas war furchtbar unhöflich und man sollte es nicht sagen.
'Immerhin versucht er es ja weiter...', erinnerte Emma ihre innere Stimme, was sie fast zum Lächeln gebracht hatte. Denn das England weiterhin versuchte zu kochen war ja doch ziemlich mutig.

Als sie sah das sich Schweden erhob stellte auch die Brünette sich wieder hin, wobei sie einige Sekunden überwältigt von Berwalds Körpergröße nach oben sah.
Sie selbst war es ja von ihren Brüdern gewohnt nicht die Größte in ihrer Familie zu sein, aber so ein Größenunterschied war doch etwas gänzlich Neues.
So strich sich Emma ihre Anziehsachen zurecht, während sie abwartend und neugierig zu ihrem Professor sah, der mit geschlossenen Augen sehr konzentriert drein sah. Was er wohl tat?
Während die Belgierin ihrem Leher nach lief, sah sie deutlich interessiert zu ihm.
"Darf ich Fragen, wie Sie Wissen, wo wir hin müssen?"

Doch sie stellte seine Entscheidung oder Erkenntnis nicht in Frage und lief, ihre Karte kurz überprüfend, neben dem Schweden her zum Badezimmer der Vertrauensschüler.

Tbc: / Geht zu: Vertrauensschülerbad
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