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 Frühstück - Klappe die Zweite

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Amèlie Hoffmann

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BeitragThema: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 19:44

Wie gerädert schlurfte die Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste und ebenso für Astronomie in die Große Halle. Warum nochmal hatte sie sich für das Zimmer im Astronomieturm entschieden und nicht für das Schlafgemach im ersten Stock, welches ihr ebenso zugestanden hätte? Achja… näher an den Sternen und näher bei dem Gemeinschaftsraum ihres Hauses. Gähnend begab sich Professor Hoffmann zu ihrem Platz und goss sich schönen frisch aufgebrühten schwarzen Tee ein.
Während sie so an ihrer Tasse schlürfte, um die Lebensgeistern zu wecken, stellte sie sich eine weitere Frage. Allgemein stellte sie ziemlich viele Fragen in letzter Zeit betreffend ihrer Entscheidungen und ob sie denn von allen guten Geistern verlassen worden wäre? Nun, zumindest letzteres ließ sich mit nein beantworten, denn der fast kopflose Nick hatte ihr gestern Nacht auf ihrer Patrouille Gesellschaft geleistet. Hachja, die Patrouille und dann noch heute Morgen früh aufstehen, weil man sich ja gut auf die allererste Stunde Verteidigung gegen die dunklen Künste mit den Erstklässlern vorbereiten wollte. Konnte ein Tag den besser beginnen?
Erst nach der Hälfte der Teetasse fiel der so nachdenklichen Lehrerin auf, dass sie die Milch vergessen hatte. Leicht verzog sie das Gesicht. Schön und gut, sie war jeden Morgen etwas schläfrig und sah aus, wie frisch aus dem Grabe auferstanden; wobei hier angemerkt werden muss UNtot und nicht tot wie gewisse andere Lehrer; aber ihren geliebten schwarzen Tee ohne Milch? Da hätte sie ja auch gleich Kaffee trinken können! Milch floss also aus der bereitgestellten Kanne in die unendlichen Tiefen des schwarzen Tees und bildete lustige Muster. Schmunzelnd saß Professor Hoffmann für den Moment nur da und betrachtete die kleinen Wölkchen. Schließlich rührte sie dann doch um, sonst wurde der Tee noch komplett kalt! Einige Momente später war Amélie das Ebenbild eines glückseligen… Zombies, der gerade ein Hirn verspeisen durfte. Das sieh sich endlich wie ein Mensch fühlte, bedeutete ja auch noch lange nicht, dass sie wie einer aussah.
Gedanklich ging sie nochmal die geplante Stunde durch. Nun ja, für das gesamte Schuljahr standen offiziell nur vier Zauber und sie plagte schon die Ahnung, dass dies vielen Schülern wenig erscheinen würde… Lächelnd dachte sie an die Zeit zurück, wo sie auch noch so unbedarft war. Einem geübten Zauberer gingen diese Sprüche leicht über die Lippen, natürlich, aber man musste bedenken, sollte der Zauberer ungeübt sein, konnte das Beenden eines Zaubers blitzschnell in das verstärken umschlagen, wie es ihr ausversehen bei den ersten Versuchen mit dem Finite-Zauber gelungen war. Die Stunde heute würde also hauptsächlich daraus bestehen, einige Dinge klarzustellen und sie auch gleich darauf einigermaßen vorzubereiten was sie erwartete. Allgemeine Verhaltensregeln, nicht ohne Aufsicht an Mitschülern ausprobieren ecetera.
Ihr war durchaus bewusst, dass viele das wahrscheinlich ignorieren würden, aber es waren Erstklässler… irgendwo zumindest. Normalerweise wäre das mit gerade mal elfjährigen Kindern einfacher, als bei einem Haufen Länder. Aber wie hätte sie Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste werden können, wenn sie nicht mal gegen ein Haufen Länder, die schlechter zaubern konnte, zu Wehr setzten könnte?
Amélies Gedanken sprangen von einem Punkt zum anderen. Nun dachte sie an ihren süßen Kniesel Beatricé… Prompt ließ ihr Zauberstab ein paar Leckereien in den scheinbar unendlichen Taschen von Amelié verschwinden. Nun ja.. wobei auch gesagt werden muss, sie waren ja wirklich fast unendlich groß von innen und ohne den Accio-Zauber hätte sie dort nie im Leben auch nur irgendwas gefunden! Auf jeden Fall drehte die ach so tolle Zauberin ihren Zauberstab daraufhin etwas in der Hand und betrachtete ihn. Warum hatte sich ausgerechnet dieser übereifrige Stab sie ausgesucht? Der führte die Sprüche ja schon aus, wenn sie ihr nur nebenbei durch den Kopf spukten! Vom Stab wanderte ihr Blick hoch und durch die Große Halle. Viele Schüler waren noch nicht da. Verständlich, und von den Lehrern war sie auch die erste gewesen… Also vermutlich kein Gesprächspartner für den sich momentan langweilenden Blondschopf.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 20:25


Gestern, nach den Unterricht, hatte er sich nachts zur Brücke geschlichen, um die Sterne zu sehen. Sonderlich viel Glück hatte er aber nicht gehabt, doch selbst die unendliche Schwärze des Weiten Himmels war ihm wie ein Segen vorgekommen. Also hatte er sich hingesetzt und mit seinen Feen gespielt, welche matt in der Dunkelheit geleuchtet hatten…so vertieft war er ins einer Tagträumerei…also, Nachtträumerei, dass er völlig vergessen hatte, dass es auch ein Abendessen gab. Schnell genug hatte er das Gott sei Dank bemerkt, denn rasch war er aufgestanden und noch rascher war er in sein Zimmer gehuscht, wo viele seiner braven Hufflepuffmitschüler in ihren Betten lagen, so wie er das auch hätte sollen. Also zog er sich um und schlüpfte unter den Decken, noch immer frierend von der nächtlichen Kälte. Schnell hatte sich die Dunkelheit der Bewusstlosigkeit über ihn gelegt…und nun war er, wo er war, in seinem Bett, und wollte beim besten Willen nicht aufstehen. Er wollte jedoch nicht riskieren, dass sein Haus wegen ihm Minuspunkte erhielt, also kroch er wieder heraus nach einer Nacht, die ihm viel zu kurz vorgekommen war, begrüßte seine Klassenkameraden mit einem unverständlichen Murmeln direkt in das Badezimmer. Dort erwartete ihn ein Troll! Oh nein, Moment, das war er selbst, kein Grund zur Panik. Somit atmete er scharf aus und klatschte sich eiskaltes Wasser im Gesicht, schüttelte sich durch. Ein wenig Katzenwäsche musste wohl für heute ausreichen, er hatte keine Zeit in die Dusche zu steigen. Er kämmte sich durch das hellblonde Haar in einer geübten Geste und klammerte sein Haar an einer Seite mit dem Symbol der nordischen Länder, bevor er sich auszog und seine Uniform trug. Kurz richtete er sich die schwarz-gelbe Krawatte, die ihn als Hufflepuff identifizierte zusammen mit dem Dachs auf seinem Wappen und zwang sich, die Treppen hinabzusteigen in die große Halle. Gezielt wanderten die dunkelblauen Augen zum Hufflepufftisch, der ziemlich leer war- die Dachse mussten wohl auch ebenfalls erst in die Gänge kommen. Schließlich entdeckte er Proffesor Hoffmann an den Gryffindor saß. Er war fasziniert davon, wie schnell ihre Gesichtszüge wechselten, also schien zumindest dort was los zu sein. Er setzte sich vor ihr hin.
„God morgen, Professor. Warum sind Sie hier wie bestellt und nicht abgeholt?“ Während er das sagte, bediente er sich bereits am Kaffee und goss sich ein, ohne gar nichts, pechschwarz wie die Nacht. Genauso nahm er es auch zu sich und genoss den bitteren Geschmack. Wie unterschiedlich die Menschen doch sein konnten. „Haben Sie gut geschlafen?“, erkundigte er sich und hob leicht die Augenbrauen an, der Rest des Gesichtes rührte sich wenig kein wenig.
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Amèlie Hoffmann

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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 20:41

Professor Hoffman blickte verwundert auf, als sich der Norweger zu ihr an den Tisch setzte, gehörte er doch offiziell an einen anderen Tisch. Aber ihr sollte es nur recht sein, so hatte sie zumindest wen zum Reden und bei den Ländern würde das vermutlich eh nicht dermaßen eng gesehen werden. Wobei natürlich die Frage war, inwiefern der Rektor dieser Schule überhaupt irgendetwas so eng sehen konnte, wenn diese Schule doch nur aufgrund einer verlorenen Wette und viel Alkohol gebaut worden war.

„Guten Morgen, Mister Skjeggestad.“, begrüßte Amélie den Norweger. Es fühlte sich für sie immer noch so komisch an, ihn nicht einfach Norwegen zu nennen, wie sie es für gewöhnlich auf den Weltkonferenzen tat, zudem war dieser Nachname ja auch noch ein echter Zungenbrecher! Den sie garantiert falsch ausgesprochen hatte, aber naja… der gute Wille zählt, nicht wahr? Leicht schmunzelnd bemerkte sie die winzige Regung der Gesichtszüge ihres Gegenübers, wenn gleich das Lächeln etwas leicht Gequältes an sich hatte. „Oh, wenn es doch nur so wäre… Ich muss mich noch daran gewöhnen, nachts auf den Gängen zu patrouillieren, man bekommt bei weitem weniger Schlaf, als der Körper eigentlich verlangt. Aber wie sieht es bei ihnen aus? Sie wirken nun auch nicht gerade so, als wären sie heute Morgen freudestrahlend aus dem Bett gestiegen“, bemerkte Professor Hoffmann und schlug sich gleich darauf innerlich gegen den Kopf. Norwegen sah doch NIE so aus, als wäre er überhaupt jemals freudestrahlend aufgestanden… Ein müdes Schmunzeln vielleicht… Höchstens! Auch überlegte sie, ob sie nicht einfach ihr „zweites Schlafgemach“ dafür zu nutzen, ein wenig Schlaf mit dem Zeitumkehrer nachzuholen… Die Idee war gar nicht so schlecht, wahrscheinlich würde sie sie sogar umsetzen. Hachja… wäre dieses Zimmer dann also doch noch zu etwas gut… Um mal wieder zu verdecken, was alles so in ihrem Kopf ablief, trank sie ihre erste Tasse Tee aus und goss sich gleich darauf die nächste ein. Diesmal aber auch sofort mit Milch!
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 20:52

Alfred betrat die große Halle vor allem eines: Unausgeschlafen.

Der sonst so quirlige Ausbund an amerikanischer Fröhlichkeit war noch im Halbschlafmodus, während der Blonde zu einem freien Platz -denn davon gab es reichlich- an seinem Haustisch schlurfte, ehe er sich dort auf den freien Stuhl plumpsen ließ und den heißen Milchkaffee zügig hinunter kippte.
Koffein und Zucker, genau das brauchte er jetzt, wo sein Körper noch mehr schlafend als wach war. Und es auch eher so aussah, als würden seine Lebensfunktionen langsam in Gang kommen und wie ein startender Computer auch erst hochgefahren werden.
Aber anstelle der Windows Startmelodie hörte er seinen Magen, welcher leise aber durchaus hungrig knurre, weshalb der Blonde sich entschloss sich am Essen zu bedienen, das um ihn herum stand.

Was ging am ehesten bei Alfred weg..? Eigentlich keine Frage, in seinen Augen machte Bacon sowieso alles besser. Gefolgt von Rührei und Toast mit Butter, genoss der Hufflepuff sein Frühstück, bis er zumindest das Gefühl hatte, dass er bereit war um sich den Tag voller Unterricht gönnen zu können. Aber sie hatten jetzt was..?
Auf seinem Unterrichtsplan stand 'Verteidigung gegen die dunklen Künste'. Und egal was das war, dunklere Künste als England in der Küche konnte es nicht geben.
Oder..?

Amerika schüttelte sich einmal, diese Gedanken waren selbst ihm zu unheimlich, ehe er den Blick hob und sich zum ersten Mal genauer umsah. Nicht besonders voll war diese große Halle hier. Eher sehr leer.
Doch nicht weit von ihm entfernt saß ein anderer Hufflepuff, Norwegen. Wie war nochmal sein menschlicher Name gewesen..? Es dauerte nur kurz, dann erinnerte sich Amerika.
Das war Lukas. Lukas Skjeggestad. Und auch eine Lehrerin erkannte der Amerikaner, zumindest trug sie einen Umhang wie ihn auch Schweden getragen hatte und dieser war ja auch ein Lehrer.
Das war... Luxemburg und damit Amèlie Hoffmann.
Beides Länder aus Europa, beide nur bedingt mit Verbindungen zu ihm. Dennoch grinste Alfred kurz, ehe er sie begrüßte.
"Good morning!"
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 21:09

In Gedanken versunken fuhr Lukas mit dem Griff des Löffels die hölzernen Muster der Tische nach, hin und wieder fiel ein Kaffeetropfen auf den schönen Esstischmantel, hin und wieder pustete er sich eine Träne vom Gesicht, die nicht dort blieb, wo sie sollte. Er hätte echt mit Gel nachhelfen sollen, aber er hatte heute wenig Lust gehabt, den Unterricht zu verpassen aufgrund seiner Eitelkeit. Ihm war jedoch nicht der überraschte Blick der Luxemburgerin entgangen. Kaum merklich zuckte für eine Sekunde einen der Mundwinkel in die Höhe.
„Sagen Sie nicht, Sie haben echt erwartet, dass Sie den ganzen Frühstück alleine verbringen würden?“, hakte er gespielt ungläubig nach. Normalerweise waren seiner Geschwister (vor allem dieser eine ältere Bruder) die Opfer seines Sarkasmus wurde, aber heute hatte wohl Professor Hoffmann den Hauptgewinn getroffen. Aber wenn er ehrlich zu sich war- Sarkasmus war immer seine Notfallslösung gewesen, wenn er mit Fremden konfrontiert wurde. Was sollte man sagen? Der ehemals gefürchtete Wikinger war ein schüchternes Mauerblümchen, das sich nirgendwo ohne seine Familie blicken ließ. Und da war noch was. Mister. Er war noch nie in seinen Leben Mister genannt worden, es war sehr gewöhnungsbedürftig, genauso wie bei seinen Menschennamen genannt zu werden. Er lächelte kaum merklich, als er sah wie sehr sich Frau Hoffmann um eine richtige Aussprache bemühte, verbarg diesen aber, ähnlich wie Professor Hoffmann, hinter einen Schluck seiner Tasse. Aufmerksam beobachtete er das gequälte Lächeln seines Gegenübers. „Ich würde keinesfalls mit Ihnen tauschen wollen“, gestand er trocken. „Was mich betrifft- ich schlafe generell zu wenig. Vielleicht liegt es an den vielen Kaffein. Vielleicht daran, dass ich meinen Bruder selbst dann noch höre, wenn er kilometer entfernt ist. Ich hoffe, Sie haben keine Probleme mit nervenraubenden Geschwisterteilen?“, erkundigte er sich. Professor Hoffmann stand Gryffindor förmlich ins Gesicht geschrieben- zuvorkommend und freundlich. Naja, freundlich zu ihren Freunden und feindlich zu ihren Feinden. Bis jetzt hatte er sie noch nie wütend erlebt, aber stille Gewässer waren tief. Er wollte keinesfalls den Zorn der Lehrerin jemals erleben zu müssen.

Als er ein energiegeladenes „good morning!“ hörte, hätte er fast der armen Professor Hoffmann den Kaffee ins Gesicht gespuckt vor Schreck: Amerika war auch hier? Natürlich war Amerika hier, diese Schule war für die ganze Welt bestimmt. Er murmelte ein „Morgen“ und verbarg mit der Hand sein Gesicht. Amerika sagte das wahrscheinlich nichts, aber Lukas war ihm noch immer sehr dankbar für seine Hilfe nach dem zweiten Weltkrieg. Hölle, die Mutter seiner Gastfamilie war vor Erleichterung in Ohnmacht gefallen, als Obama gewählt wurde. Okay, Lukas. Bleib cool. Du bist einer der kältesten Länder Europas, bleib locker.
„Was ist los, willst du dich nicht setzen?“

Nailed it. Gott, er wollte einfach nur im Erdboden versinken.
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Amèlie Hoffmann

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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 21:33

Mild lächelnd beobachtete Professor Hoffmann den lieben Norweger bei seinen Versuchen seine Unsicherheit zu verbergen. Was sollte sie sagen? Sie war unteranderem mit den Niederlanden aufgewachsen und dieser war nun auch nicht wirklich der, der seine Gefühle auf die Stirn tätowiert trug. Ebenso war es von Vorteil ein etwas kleineres Land zu sein, denn so konnte sie immer am Rand der Konferenzen sitzen und die anderen beobachten. Mit sanfter Stimme erwiderte sie also: „Natürlich nicht, ich fand es nur ungewöhnlich, dass sich ein Schüler einfach so an den Lehrertisch gesetzt hat, aber ich denke, wir sitzen ja oft genug beieinander an einem Tisch, da wird das schon niemanden stören.“
Ebenso schmunzeln musste sie über sein Unbehagen über die Anrede „Mister“. Ihr behagte das mit dem Professor zwar selber nicht sonderlich, aber was sollte man machen? Selbst an einer Schule, die Kuba gebaut hatte, gab es gewisse Regeln und Vorschriften. Und es war immer leichter die Schüler fair zu bewerten, wenn man zumindest eine gewisse Distanz wahrte. Aber gegen so einen netten kleinen Plausch am Morgen konnte wohl kaum einer was einzuwenden haben.
„Nun, wenn sie wollen kann ich mit dem Professor für Kräuterkunde reden. Er stellt auch für mich des Öfteren einen Kräutersud für einen tiefen Schlaf her. Gestern hatte ich nur leider zu wenig Zeit in zu nehmen…“, warf die Blonde leicht bedauernd ein, weil der Sud vermutlich Wunder gewirkt hätte, aber es nahm eine gewisse Zeit in Anspruch ihn nochmal frisch aufzubrühen. Außerdem war der Geschmack grauselig! „Und was die Frage mit meinen Geschwistern anbelangt, nein, vor allem mein Bruder ist immer recht ruhig und meine Schwester einfach nur eine Frohnatur. Wir haben ein wirklich sehr gutes Verhältnis zueinander.“ Amélie lächelte ein ehrliches breites Lächeln bei den Gedanken an die anderen BeNeLux-Staaten. In ihren Augen ging doch wirklich nichts über die Familie. Und wehe irgendjemand würde ihnen etwas antun ~

Als sie die Stimme von Alfred F. Jones vernahm blickte sie immer noch lächelnd auf. „Guten Morgen, haben wenigstens Sie gut geschlafen, Mister Jones?“ Das Siezen würde wohl für immer ungewohnt bleiben, aber momentan beobachtete Amélie eh viel lieber Lukas‘ Minenspiel. Der Gute schien echt verlegen in Anwesenheit des quirligen Amerikaners.

……. Oh Gott, jetzt hatte sie aber mal so richtig Appetit auf einen schönen Amerikaner mit viel Zuckerguss.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 22:01

Alfred sah neben dem nächsten Kaffee den er trank schon ziemlich begeistert die Reaktionen auf diese einfachen zwei Worte, die er gesprochen hatte.
Er war sich nicht ganz sicher warum Norwegen sich eine Hand vor das Gesicht legte. War das Scham oder wollte er ihn einfach nicht sehen..? Womöglich war der andere Hufflepuff ja kein Morgenmensch, aber der ab und an doch sehr reserviert wirkende Norweger schien sich doch ziemlich gut mit der blonden Dame aus Luxemburg zu unterhalten.
Auf die Aufforderung von Lukas hin, legte Alfred nur kurz den Kopf zum nachdenken zur Seite, ehe er nickte und sich zu ihnen setzte.
"Sure, sehr gerne! Seid ihr schon lange wach?"

Dann sah er zu seiner zukünftigen -oder de juro schon jetzigen- Lehrerin, der er zunickte.
Er schlief immer gut, aber einfach nur deshalb, weil er gelernt hatte überall zu schlafen, wo es nötig war. Einfach aus dem Grund, das jemand der bis in die frühen Morgenstunden vor der Konsole die Zeit mit Gaming verbrachte, keine Minute dafür verschwendete ins Bett zu gehen. Vor dem Fernseher war ein Teppich und ein Sofa, wenn man es auf das letztere nicht schaffte, dann rollte man sich müde einfach auf dem ersteren ein. Ging schneller und war auch nicht so schlimm, wie es klang.
Zumindest nachdem man sich daran gewöhnt hatte.
"Jup, die Betten hier sind echt bequem! Und der Schlafsaal von uns ist auch total cool, vor allem aber auch total gemütlich! Oder meinst du nicht auch?"

Mit dem letzten Satz wandte er sich wieder an Lukas, der ja ebenso wie Alfred aus dem Hause der Dachse war und sich damit Gemeinschaftsraum und Schlafsaal mit dem Blonden teilte. Der angenehm und honigfarben war, beinahe wie die Haare Alfreds, vielleicht aber sogar noch einen Ticken heller und eher gelber.

Alfred griff ohne richtig hinzusehen nach einem Brötchen und bereute es sofort, denn er griff nicht ein Brötchen, sondern eine Schale mit flüssigem Inhalt, die kurzzeitig dort stand, wo vorher noch Teiggebäck gelagert hatte. Etwas perplex sah Amerika auf seine Finger, dann fast schon fassungslos auf die Schüssel mit der klebrig silberweißen Substanz, die noch vor seinen Augen einfach verschand und wieder zu einem Korb mit Brötchen wurde. Was war denn jetzt los?
Der Blauäugige leckte kurz entschlossen einfach nur interessiert die Flüssigkeit von seinen Fingern ab und grinste dann.
"Zuckerguss! That's Sweet~!"
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 22:52

Für gewöhnlich fühlte sich Lukas wie eine Festung auf Felsen in der Brandung, keiner konnte an ihm oder seine Gefühlwelt ran, aber bei Professor Hoffmann hatte er tatsächlich das Gefühl, als ob er aus Glas bestünde und direkt in sein Kopf schauen konnte. Andererseits, sie waren in einer Magierschule, so wäre das nicht auszuschließen. Er unterdrückte mühsam den Drang, zu erschaudern. Er sah so etwas wie…Verständnis? Er musterte sie skeptisch.
„Ach. Stimmt. Lehrertisch.“ Er kniff sich auf dem Nasenrücken. „Ich bin noch nicht ganz wach.“ Um seine Aussage zu unterstreichen, goss er sich noch eine Tasse Kaffee ein. Und schon verschwand #2 seinen Rachen hinab. „Ich kann jedoch nicht abstreiten, dass Sie ein sehr angenehmer Gesprächspartner sind“, gestand er in einem sachlichen Tonfall, als hätte er aus einem Buch herausgelesen. „Kräuterkunde…“, echote Lukas nachdenklich. „Ich muss echt gut im Kräuterkunde sein, wenn ich meinen Abschluss als Heiler machen will“; es war eher laut gedacht als absichtlich ausgesprochen. Somit seufzte er. Ob er sich gut in diesen Fach machen würde? „Ich will nicht, dass Sie sich wegen mir zu viele Mühen machen, Professor. Am Ende denken andere, ich bin ihr Favorit“, er nickte vielsagend. „So ein Kräutersud klingt aber nach genau dem, was ich brauche.“ Kurz lauschte er ihren Worten, strich sich eine wellige Strähne hinter dem Ohr und nippte überlegend an seiner zweiten Tasse. „Neid“, antwortete er auf ihre Worte hin. Eigentlich war das eine halbe Lüge. Es stimmte, dass seine Brüder komplizierte Naturen waren, Schweden ihm ein Rätsel und Finnland wie von einer anderen Welt zu sein schien, aber er hatte sie trotzdem gern. „Mein älterer Bruder hat ein Überlegenheits-Unterlegenheitskomplex und mein kleiner Bruder ist menschenfeindlich. Kein Wunder, dass ich zum Freak geworden bin“; nuschelte Lukas und fischte sich eine Traube vom Bankett, das alles ohne Amerika anzuschauen.

Apropos Alfred…er schien sein Angebot angenommen zu haben. Lukas schluckte. „Ich bin gerade eben ernst runtergedackelt. Ich bin spät ins Bett. Hoffe ich hab‘ dich nicht aufgeweckt“; letzteres war nur ein unverständliches Wispern. Er war noch nie so froh, sein „I’m a hobo“-Schlafanzug Zuhause gelassen zu haben. Vorsichtig hob er den Blick an. „Sehr bequem. Sowohl die Betten als auch der Schlafsaal. Immerhin muss man bei unserem Saal keine Angst haben, dass er aus allen Wolken fällt wie bei den Ravenclaws oder bei den Gryffindors…nicths gegen Gryfffindors“, beeilte er sich zu sagen, als er merkte dass die Professorin das eventuell falsch auffassen könnte. Als Alfred in den Zuckerguss griff, senkte er wieder den Blick. „Wäre es bitter oder sauer gewesen, hätte ich mcih ernsthaft erschrocken“; gestand er monoton.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 23:05

Ein müder Luchs tappte langsam in die große Halle. Er hatte schlecht geschlafen und ein Frühstück war jetzt wohl eine gute Idee. Ein ausgiebiges Frühstück. Mit Kaffee, Zimtschnecken, Rosinenbrötchen, Mett, noch mehr Kaffee, noch mehr Zimtschnecken und dann sollte es auch genug sein. Und bald dann auch Zeit zum Mittagessen~! Aber das sollte noch nicht das Thema sein. Wichtiger war, dass echt wenig los war, sehr zu seinem Leidwesen. Gut, bei einem zweiten Blick entdeckte er eine weitere Lehrerin, seinen Lieblingsamerikaner und Norwegen. Eine faszinierende Mischung, nicht wahr? Nun, er wollte sich nicht beschwerden, es würde eher amüsant werden. Außerdem roch es hervorragend nach Zuckerguss, weshalb er zum Gryffindortisch lief, beinahe seine Form vergessend. So wunderte es ihn nicht, dass sich der ein oder andere Schüler erschreckte, als er auf die Bank neben Lukas sprang und sich das Essensangebot ansah. Essen, essen, essen. Sollte reichen. Aber ... Nein... Als Luchs dachte er immer nur an Essen. Das müsste aufhören. So schloss er kurz die Augen und schon saß der normale Berwald bei ihnen.

 „ Guten Morgen. Habt ihr gut geschlafen?“, fragte er, während er nach einer Tasse Kaffee griff und daran schnupperte. Er war nicht so stark, wie er ihn hätte haben wollen, aber es ging gerade so. In seiner Hütte würde er sich auch noch eigenen Kaffee kochen können. Was eine erfreuliche Vorstellung... Er nahm einen kräftigen Schluck und sah Amelie an.
 „ Sie sind Luxemburg beziehungsweise Amelie Hoffmann, richtig? Ich bin Professor Oxenstierna.“ Sein Blick war durchdringend und beängstigend, aber er hoffte einfach mal, dass sie das nicht zu sehr abschrecken würde. Und wenn doch? Es würde wohl nicht so schlimm sein.
Sein nächster Blick fiel auf Lukas:
 „ Hast du gut geschlafen? Hoffentlich nicht von Dänemark geträumt.“ Beinahe würde er grinsen, aber das war einfach nicht sein Stil. So sah er einfach nur minimal freundlicher zu seinem alten Freund.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 9 März 2016 - 23:48

Anmerkung: Wir sitzen hier übrigens grad alle am LEHRERTISCH! xDD Also, vorne die lange tafel, die auf einer Erhöhung ist, okay? Momentan sitzen wir nämlich gleichzeitig dort bei den Hufflepuffs und bei den Gryffindors… xDD

Amélie lächelte weiter, weil sie ohne jeglichen Zauber seine Gedanken quasi ausgebreitet vor sich liegen hatte, aber so war das halt als Beobachter. „Freut mich, dass Sie es ebenso sehen“, meinte sie schmunzelnd bevor sie ihm kurz zuhörte und auch seinen lauten Gedanken lauschen konnte. „Oh, Sie wollen Heiler werden? Machen Sie sich mal keine Sorgen! Der Professor nimmt jeden gut auf, der Interesse an dem Fach zeigt. Aber seien sie auch ja in Zaubertränke aufmerksam! Dort kommt es wie bei keinem anderen Fach auf die Grundlagen an und auch dort lernen Sie viel über den Gebrauch von Pflanzen. Und wegen dem anderen müssen Sie sich keine Gedanken machen. Ich mache mir über jeden einzelnen Schüler Gedanken. Und…“, begleitet von einem breiten Schmunzeln der Astronomielehrerin, „…was die Neid anbelangt, glauben Sie mir einfach, wenn ich Ihnen sage, dass Sie sich ihre Familie sofort zurückwünschen, sollte Sie von einem auf den anderen Tag wie meine werden, denn ob es Ihnen nun immer gefällt oder nicht, Ihre Familie bleibt Ihre Familie und eigentlich lieben Sie sie auch nur so.“ Ein kleines Lachen entwich der Kehle der lehrein, die hier grad Tipps fürs Leben zum Besten gab. „Außerdem glauben Sie mir mal, wenn ich ihnen sage, dass sie kein Freak sind. Manche würden vermutlich das gleiche über mich sagen oder auch über Mister Jones beispielsweise, aber eigentlich sind wir alle nur auf eine andere Art und Weise normal.“

Eben jener Mister Jones saß nun auch bei Ihnen am Tisch und Amélie genoss es kurz, einfach nur zuzuhören, bevor sie selber ihre kurze Frage stellte und auch sehr bald beantwortet bekam. Mit ruhiger Stimme: „Das freut mich für Sie. Und was das mit dem „aus allen Wollen fallen“ anbelangt, verstehe ich schon, was sie meinen. Ich selbst schlafe ja im Astronomieturm, also so ziemlich der höchste Punkt des Schlosses, aber es ist auch unglaublich schön, einfach den Sternen so nahe zu sein. In Ihrem Schlafsaal ist man wohl dem See näher, vor allem aber die Slytherins, wenn wir schon bei ungewöhnlichen Schlafräumen sind.“ Die Luxemburgerin war keinen Moment auch nur auf die Idee gekommen, Lukas den Kommentar irgendwo auf irgendeine Art und Weise übel zu nehmen.
Nachdem ihre Gedanken jedoch zu gewissen leckeren Teilchen namens Amerikaner inklusive Zuckerguss glitten, beam sie erst gar nicht mit, wie ihr Stab ihr mal wieder einen „Gefallen“ tat. Erst nach dem Kommentar des Amerikaners sah sie verdutzt zu ihm. Eine leichte Röte schlich sich auf ihre Wangen, allerdings nur aufgrund ihres erneuten Missgeschickes. Sie war heute Morgen aber auch echt unaufmerksam… das musste am Schlafmangel liegen.
Erschrak Lukas beinahe aufgrund von saurem Zuckerguss, erschrak Amélie doch einfach, weil auf einmal ihr luchshafter Kollege neben ihr auftauchte. Daraufhin widmete sie sich jedoch einfach sich ein paar Waffeln zu nehmen und diese mit Erdbeeren und Schlagsahen hübsch zu drapieren, um sie dann essen zu können. Hachja, sie hatte die Küche ihrer Schwester schon immer geliebt und dank ihr sogar eine Liebe zum Detail bei so was entwickelt.
„Guten Morgen, Berwald. Ich denke mal, unter Kollegen duzt man sich, nicht wahr?“, begrüßte die neben Berwald doch erst recht schmächtige erscheinende Person eben diesen. Sie störte sich nicht wirklich an dem Blick, den so mancher verunsicherte, sondern aß lieber in aller Seelenruhe ihre Waffeln. Lecker ~ Amélie schwebte im siebten Waffelhimmel.

Erneute Anmerkung: Lehrer duzen sich untereinander, sogar jene, die sich nicht wirklich leiden können wie beispielsweise Snape und McGonagall sich auch Severus und Minerva nennen. Zwischen Lehrern und Schülern wird beinahe (!) ausnahmslos gesiezt. Schüller sagen beispielsweise Professor Snape oder auch einfach nur Professor zu dem Lehrer und jene sagen entweder Mister Potter oder auch einfach nur Potter. Zwischen Schülern schwankt es stark, aber vor allem bei Slytherin und Gryffindor ist es so ausgeprägt, dass sie sich nur beim Nachnamen nennen. Innerhalb der Häuser wird geduzt.
Gott, ich bin ein zu großer Harry Potter Nerd… xDD
Und die Kürze tut mir leid, aber ich versuche irgendwie alles unter einen Hut zu bringen… auch mein Chemiereferat^^“
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Do 10 März 2016 - 19:17

(Anmerkung zur Anmerkung: .... Naja, sind eh zu wenig Lehrer und irgendwie wäre es eh doof getrennt zu sitzen, also... Lasst uns einen einzigen großen Kreis aus Tischen machen~! Nein, Scherz, wir können ja demnächst wieder dran denken. Später dann. )


Als das Thema von, mit und über Freaks aufkam, hörte Alfred neugierig zu, ehe er amüsiert lachte, als sein Name fiel.
"Sure, als Land ist man schnell mal ein Freak, aber ich find's voll okay. Ich bin immer noch ich. I'm the Hero!"

Der Blick des blauäugigen Hufflepuff fiel recht zügig auf den Luchs, der ja doch die Aufmerksamkeit auf sich zog, wie er da so ruhig als würde er hier hingehören durch die große Halle tapste um sich dann an den Lehrertisch zu setzen. Oder nein- er schien hier ganz und gar perfekt hin zu gehören, denn der Luchs blieb nicht lange die Raubkatze, die er auf den ersten Blick zu sein schien, denn Alfred Erinnerte sich nach kurzer Zeit daran, wo er den Luchs erst gestern gesehen hatte.
Schnell wurden aus Fell, großen Pranken, Raubtieraugen und scharfen Reißzähnen die normale Kleidung Berwalds, ebenso wie dessen Gliedmaßen, blauen Augen und hoffentlich normalen Zähne.
Obwohl ein Schwede mit Reißzähnen auch verdammt cool in den Augen Amerikas sein würde.
Beim Anblick der Verwandlung jedenfalls ließ Alfred Zuckerguss Zuckerguss sein und sah aus deutlich begeisterten Augen
zu Schweden.
"....That's still cool, man...!"
Hätte man Amerika an seine Manieren erinnern können?
Vielleicht, aber er fand es noch immer ziemlich klasse, dass sich der Schwede auf Wunsch in ein Raubtier und wieder zurück verwandeln konnte. Jemand hätte jetzt gedacht, dass Alfred es darauf anlegen würde, diese Verwandlung selbst zu meistern, aber das stand für Amerika nicht mal Ansatzweise auf dem Plan.
Sein Zauberstab war, auch wenn es der Amerikaner noch nicht wusste, für Duelle gedacht und genauso wie ein Duell mit Magie und Zauberstab würde Alfred sich eher dem Duell auf dem Besen widmen, sobald er gelernt hatte gut zu Fliegen.

Davor musste er allerdings ein Problem loswerden, dass sich selbstständig gemacht hatte und nun langsam seine Finger nach unten lief und so gefährlich danach aussah in den Bacon des Amerikaners zu Tropfen. Und da Bacon mit Zuckerguss nichts erstrebenswertes war, leckte Alfred diesen schnell ab, ehe er zu Norwegen sah.
"Sag mal, gibt es nicht doch sauren Zuckerguss? I mean, es gibt ja auch die Variante wo man Zitronensaft rein mischt, ya know?"


(Frage zur erneuten Anmerkung: Gilt das auch für Länder? Ich glaube es ist schwer jemanden sofort nur noch mit Nachnamen, etc anzureden. Klar, im Unterricht sollte das nicht mehr passieren, aber andererseits handelt es sich hier um Jahrhunderte Alte Nationen... die werden bestimmt auch ab und an ihre Namen als Land verwenden, sie sind es ja glaube ich nicht anders gewöhnt....)
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Fr 11 März 2016 - 11:46

Schließlich entdeckte Lukas aus den Augenwinkeln, wie ein Luchs sich seinen Weg zu ihrem Tisch bahnte. Jetzt überraschte ihn gar nichts mehr. Vielleicht hatte er zu viel Kaffee getrunken. Vielleicht zu wenig. Er hatte schon alle möglichen Tiere hier gesehen- Eulen, Frösche, Katzen, Ratten…aber ein Luchs war ihm noch nicht untergekommen. Konnte man ein Luchs überhaupt als Haustier haben? Andererseits, Island hatte seinen Taucherpapagei und er hatte gehört, Kamerun hatte einen Löwen. Wieso also nicht, dachte sich schließlich Lukas unbeeindruckt und nahm sich noch einen Schluck seiner Tasse, bevor er das Tier anstarrte. Es war ein hübsches Tier, mit seidig-weichem Fell und große, blaue Augen. Er hatte den Drang es unter dem Kinn zu kraulen mit einem Miez-Miez-Miez. Ja, er gehörte zu dieser Sorte Wesen. Es war schwer, der Versuchung zu widerstehen, vor allem wenn das Tier direkt neben einem saß. Schließlich wechselte der Luchs langsam die Form und schon saß Berwald neben ihm. Norwegen zuckte nicht mit der Wimper und nahm sich betont unbeeindruckt ein wenig Brot und Honig. Innerlich dachte er aber daran, dass er fast Schweden gekrault hätte und ihm schauderte es fast. Er war Familie, natürlich, aber irgendwo gab es auch Grenzen, und damit meinte er nicht die Staatsgrenze. Wie erwartet von ihm jedoch war er sehr höflich und zuvorkommend. Er schien mit Professor Hoffmann noch keine Bekanntschaft gemacht zu haben. Sie würde sicher ihren Spaß haben mit den skandinavischen Nachnamen. Kurz zuckte ein Mundwinkel nach oben, dann biss er in seinen Brot hinein. Es tat gut, etwas in den Magen zu bekommen. Er erwiderte den einschüchternden Blick ohne jegliche Gefühlsregung, nahm sich Zeit, erstmal den Bissen runterzuschlucken. Er ließ es sich jedoch nicht nehmen, mit den Augen zu rollen.
„Albträume. Jedes Mal, wenn ich von Dänemark träume, sind es Albträume. Es ist so, als wäre man Mutter von hyperaktiven Drillingen“; er seufzte. Dass er eifersüchtig wurde, wenn er mit jemand anderes sprach als ihm, dass ließ er gekonnt aus. „Was ist mit dir? Sind die Augenringe unter deinen Augen echt?“, konterte er. Nachdem damals Dänemark ihn aufgrund Frankreichs an Schweden hatte überreichen müssen, hatten sie eine ganze Weile miteinander gewohnt, zumindest glaubte sich Norwegen daran zu erinnern. Es war friedlich, mit Berwald zu sprechen, richtig angenehm. „Und was hast du gestern den ganzen Tag gemacht, ich glaube dich nicht gesehen zu haben“, murmelte er nachdenklich und starrte ihn kurz durchdringend an, bevor er beschloss dass sein Brötchen auch Aufmerksamkeit verdiente und wieder reinbiss.

Gelegentlich warf er ein wenig misstrauische Blicke zur Lehrerin, ihr Lächeln beunruhigte ihn. In gewisser Weise war er dankbar, dass sie nicht mehr über sein Fauxpax redeten oder über Gefühle. Beides waren Themen, die er ungern anschnitt. Sein Blick glitt wieder nach oben. Stimmt, er hatte es laut ausgesprochen. Merkzettel an sich selbst- Gedanken für sich behalten.
„Ja…das will ich“; wisperte er ausdruckslos. „Bin froh zu hören, dass es dem so ist. Interesse bringe ich auf jeden Fall mit.“ Fähigkeiten? Da war er sich nicht so sicher. Er arbeitete viel an seinen Garten Zuhause, doch er wusste nicht, ob es sehr viele magische Kräuter gab wie diese…wie hießen diese Schreihälse nochmal? Mandragora? Fing ja gut an. „Ich habe gehört, Zaubertränke soll ein schweres Fach sein, stimmt das?“ Außerdem fügte er hinzu: „Es ist gut, dass sie sich Gedanken um ihre Schüler machen. Wenn Sie mich fragen, ist dass eine der Dinge, die einen guten Lehrer ausmacht. Oder, Professor Oxenstierna?“ Er unterdrückte ein Schmunzeln und ein Seitenhieb mit den Ellebogen. Es war seltsam, seine Familie mit Titeln zu bezeichnen. Er wandte seine volle Aufmerksamkeit wieder der anderen Professorin zu…und spannte sich ein wenig an. Es stimmte, er liebte seine Familie, er würde für sie sterben wenn er müsste, aber er hatte so seine Probleme drüber zu sprechen. „Ja…bestimmt“, kam es gehemmt von ihm, ließ das Thema fallen und nahm sich die dritte Kaffeetasse. Langsam kam er bereits von den zwei Kaffeetassen in Fahrt. Nach einem kurzen Zögern fügte er hinzu: „Schnelle Veränderungen mag ich sowieso nicht.“ Er hustete. „Normalität ist natürlich relativ, doch gibt es auch Leute, die selbst von dieser weit umfassenden Form abweichen.“ Einerseits hatte sie natürlich recht, andererseits…er konnte von keinem Land behaupten, dass er normal sei. Sie hatten alle ihren „Knackpunkt“, wie er ihn gerne nannte. Lukas stimmte jedoch der Professorin zu, als sie meinte, es sei schön, den Sternen so nahe zu sein. „Kann man dort selbst durch die Wolken sehen?“, erkundigte sich der Norweger neugierig. „In einem Kerker zu schlafen weckt sicherlich in den Slytherins Sado-Maso-Tendenzen“, es war ein Hauchen, kaum hörbar. Er hoffte einfach mal, es ging in den Tummult an Stimmen hinunter. Er mochte zwar ein treuer und fleißiger Hufflepuff sein…aber an seinem Mundwerk musste er noch arbeiten. Schon fast schüchtern warf er gelegentliche Blicke zum Amerikaner.

Dieser schien überhaupt nicht davon gestört zu sein, als Freak bezeichnet zu werden und sie beiden hatten wohl einen ähnlichen Gedankenpfad verfolgt.
„Held von was? Von Gotham City?“ Jetzt musste er sich Alfred im Batmankostüm vorstellen. Er nahm noch einen Schluck von seiner dritten Kaffeetasse. Was war cool? Der Norweger runzelte kaum merklich die Stirn. Er war nicht dumm, aber morgens schrecklich langsam. Somit wandte er den Blick wieder ab, als Amerika an seinen Fingern leckte, damit es nicht auf das Essen fiel. „Ich bin kein Experte in diesem Bereich…aber hier gibt es so ziemlich alles, da müsste es irgendwo…ich glaube, da“, er deutete wenig überzeugt auf eine andere Schale.

(OOC: Tut mir Leid, Alfred, dass deine Antwort so kurz ausgefallen ist qAq Und überhaupt dass ich gestern nicht geantwortet habe! Es war ein sehr…stressiger Tag)
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Sa 12 März 2016 - 16:35

Berwald musterte die Lehrerin ihm gegenüber nachdenklich. Ehrlich gesagt hatte er nicht vor, jemanden zu duzen, den er nicht kannte und dem er das auch nicht erlaubt hatte. Und das nicht zur Sprache bringen wäre dumm, richtig?
„ Es mag sein, dass Sie den einen oder anderen Kollegen duzen, Frau Hoffmann, aber da ich Sie nicht kenne, werde ich das vorerst nicht tun.“ Das hätte man schöner ausdrücken können, oder? Wahrscheinlich stieß er ihr damit vor den Kopf, doch das sollte ihn nicht stören. Prinzipien gingen vor Höflichkeit. Obwohl es seltsam war, jemanden aufzuregen, weil es eigentlich auch um die höfliche Anrede ging… Egal. Er rückte seine Brille ordentlich zurecht und sah zu seinem zweitliebsten Mitglied der Familie. Mit Norwegen konnte man gut zusammen Schweigen oder Reden, wie auch immer man es sehen wollte. So lauschte er dem Blonden ohne die Miene zu verziehen. Dabei dachte er allerdings an die Körperhaltung desselben. Gegen ein wenig Kinnkraulen hätte er nichts auszusetzten gehabt… Auch wenn es an den Ohren nicht minder schön und entspannend war.
„ Du ziehst interessante Vergleiche, Norge. Hast du schon Erfahrungen mit dem Muttersein gemacht?“, witzelte der Schwede, natürlich ohne dabei eine Miene zu verziehen. Nur ein leicht amüsierter Unterton konnte seine Stimmung verraten. Nachdem er seine Tasse geleert und wieder neu aufgefüllt hatte, sah er sich dazu in der Lage, sich zu seinen Augenringen zu äußern:
„ Nein, ich schminke mir die, um Mitleid von den Schülern zu bekommen, die mich in den meisten Fächern ertragen müssen, da es kaum Lehrer hier gibt und ich vertreten muss, bis die Vertretungslehrer antreffen.“ Bei der Aussage steckte er sich einen Minidonut in den Mund, kaute, schluckte. Süß. Sehr süß. Lecker. Zucker war immer gut. Es machte ihn wach und war süß. Letzteres ließ ihn beinahe den Kopf auf den Tisch schlagen. Zucker war süß. Don’t you say…! Lieber beschäftigte er sich mit der zweiten Frage des Norwegers. Wo war er gewesen…?
„ Du bist zwar nicht meine Mutter, aber gut. Ich war hier essen – da warst du nicht da, sondern in der Bibliothek, als ich dich das letzte Mal gespürt habe – habe mein Haus gestrichen, war mit den von mir ernannten Vertrauensschülern baden und habe dann den Rest des Abends genossen.“

Beinahe lachend blickte er zu dem Amerikaner, der sich laut wie immer zu seiner Metamorphose äußerte. Er zwinkerte ihm zu und meinte:
„ Danke, schätze ich. Aber mit der Zeit relativiert sich das, denke ich. Und was den Zuckerguss angeht: Mit Zitronensaft wird er nicht wirklich sauer, sondern bleibt süß genug. Das zählt nicht.“

Norwegen wollte also Heiler werden? Nun, das würde er sicher hinbekommen. Und seine Unterstützung hätte er in jedem Falle.
„ Natürlich macht das einen guten Lehrer aus, Lukas. Du bekommst im Übrigen sicher von allen Unterstützung, die dazu in der Lage sind. Wir sorgen uns nämlich grundsätzlich alle um die Schüler.“ Weiter aushohlen wollte er jetzt nicht. Er hatte mehr als genug gesagt.

(Anmerkung: Ich weiß, wie wer in Harry Potter angesprochen wird, glaub mir. Aber zB Ber würde niemanden duzen, den er nicht kennt. Ich denke, wir sollten es mit der Anrede nicht so genau nehmen, eher es je nach Person machen. Verallgemeinern ist doof.)
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Di 22 März 2016 - 14:02

Aufgeregt machte sich der kleine rothaarige Brite auf den Weg zur großen Halle.
Endlich würde er noch mehr neue Leute kennen lernen! (ich machs so dass er schon bei den Besenflugstunden dabei war also die Leute die er da kennen lernte kennt er schon but all das mit Lovi qwq ist halt nicht passiert ^^°)
Noch mit etwas Bedhair hüpfte er in die große Halle hinein. Er sog den leckeren Duft des Frühstücks ein und ihm lief das Wasser im Mund zusammen.
Schade dass sein Bruder Jayden erst später anreisen würde! Zu gerne hätte er ihn jetzt schon bei sich!
Key blickte etwas durch die Reihen. Er sah viele lachende fröhliche Gesichter und musste automatisch noch mehr grinsen als eh schon.
Zu wem sollte er sich setzen?
Zu den Hufflepuffs? Aber bei den Leuten dort hatte er auch die Möglichkeit sie in den Gemeinschaftsräumen kennen zu lernen...
Lieber wollte er Personen kennen lernen die vielleicht nicht so wie er sind!
Als er sich so umsah ....sah..er....EINEN LUCHS?!
Seine Augen begannen zu sparklen!
Das müsste Jayden sehen! A big Kitty Cat!
....
Key stutzte..
WOAAAAAAH!!!
Das war kein echter Luchs gewesen sondern ein Mensch!
Begeistert sprang Key zu den Personen hin die um den großen Brillenträger saßen der zuvor noch eine Raubkatze gewesen ist.
,,War das cooooooool~!!!", strahlte er diese Person an.
Dann er realisierte er dass er mal wieder einfach so wo reingeplatzt war.
Unsicher sah er dass Mädchen dass dabei war an und den nicht so happy dreinblickenden Blonden.
Ein weiterer Hufflepuff als er war auch anwesend.
//Erst denken dann handeln! Das hat Jay so oft gesagt!!//
,,uhm....verzeihung..." , entschuldigte er sich und kratzte sich am Hinterkopf.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Di 22 März 2016 - 17:52

Schlecht gelaunt betrat Charlie die große Halle. Und allein diese Tatsache konnte fast schon als unfassbar gegolten werden. Denn ER, Charlie Lancaster, befand sich an einem Morgen NICHT in seinem Bett und am Schlafen. Ungeheuerlich! Na 'wenigstens' war er immernoch zu 'rebellisch', um seine Tabletten zu nehmen. Es war also noch nicht alles verloren.

Am vorherigen Abend war er möglichst schnell abgehauen, um sich nicht noch mehr die Blöße zu geben und anderen Leuten seine schwache Seite zu zeigen. In der Eile hatte er nach dem Motto "Wenn schon, denn schon!" gleich drei Tabletten genommen und war unter seine Bettdecke gekrochen, um, zu schlafen. Und an diesem Morgen war er um die Erkenntnis reicher geworden, dass sich die Stundenzahl an benötigtem Schlaf bei zu vielen Tabletten wohl reduzierte. Ob das nun positiv oder negativ aufzufassen war, wusste der Engländer selbst noch nicht.

Mit einem kurzen Blick durch die große Halle registrierte er, dass sich am Lehrertisch neben zwei Lehrern auch drei Hufflepuff - wovon er einen als einen der nervigen Engländer erkennen konnte - befanden. Seltsamerweise fand der Blonde, dass dies in das Bild des Hauses Hufflepuffs passte. Wusste der Teufel, wieso. Doch da Charlie allgemein andere Leute mied und sich dort sowieso nur Leute aus dem Haus der Dachse versammelt hatten, ging der Gryffindor gemächlich und ohne jegwede Motivation an den Tisch seines Hauses und setzte sich dort hin. Anstatt sich jedoch etwas zu essen zu nehmen, griff der Engländer nur nach einer Tasse und füllte sich Kaffee in diese. Irgendwie musste er ja wach werden, denn die Müdigkeit trug auch dazu bei, dass sich die mürrische Ausstrahlung Charlies nur verstärke.
Er war nunmal ein Morgenmuffel und man mochte jedem, der ihn zu dieser frühen Stunde ansprechen wollte, nur Glück wünschen.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 23 März 2016 - 17:27

(Sorry, dass das so lange gedauert hat! Wir stecken mitten in den Geburtsagsvorbereitungen für meine Mutter und ich will auch nicht einfach irgendwas in 5 Minuten oder so aufs leere Blatt klatschen, deswegen… naja erst mal herzlich willkommen aber an die zwei Neuankömmlinge bei uns beim Frühstücken! xDD)

Amélie fand, es war ein sehr buntes Gespräch, wenn sie so lächelnd den anderen einfach nur zuhörte und genüsslich weiterhin ihre Waffeln aß. Eigentlich schon ein richtiges Wunder, dass jeder noch wusste, mit wem er gerade über was redete. Ihre Augen die von einem zum anderen wanderten machten einen kurzen Stopp beim Amerikaner und beobachteten fasziniert, den Zuckergusstropfen, der gerade drohte auf dessen bacon zu tropfen. Ob das wohl schmecken könnte..? Die Lehrerin kam ernsthaft ins Grübeln, probierte sie doch sehr gerne die verschiedensten kulinarischen Kombinationen aus. Doch dann schüttelte sie innerlich den Kopf. Nein, Bacon mit Zuckerguss würde wohl eher weniger schmecken. Was zu viel war, war zu viel, man musste auch mal eine klare Grenze ziehen!
Die blonde Lehrerin wandte sich nun wieder dem Norweger mit diesen herrlichen unaussprechlichen Nachnamen zu. „Nun ja… ich denke, man kann prinzipiell erst mal kein Fach als wirklich leicht oder schwer bezeichnen... Es kommt in jedem Fall sehr stark auf die jeweiligen Schüler an. Allerdings gibt es kein Fach, wo man natürliche Begabung nicht durch Fleiß ausgleichen könnte, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass ihre Motivation ausreicht mit einem derartig klaren Ziel vor Augen. Sie werden das auf jeden Fall schaffen.“ Amélie lächelte ihn freundlich an. Natürlich unterschied sich Zaubertränke grundsätzlich ziemlich stark von den anderen Fächern, da man nicht wirklich zauberte, und viele Schüler hatten eben damit ein großes Problem, aber sie war sich auch wirklich sicher, dass dies für den Norweger kein Problem darstellen sollte.
Als das Gespräch zu den Sternen ging, entspannte sich das Gesicht Amélies noch mehr und nahm einen verträumten Ausdruck an. „Naja.. meistens haben wir in dieser Gegend Schottlands sternenklare Nächte und so schläft man direkt unterm Sternenzelt. Sollten aber doch Wolken den Himmel verbergen, kommt es sehr stark auf die jeweiligen Tage an. Ich hatte bereits ein paar Mal so tief hängende Wolken, dass ich, als ich vom Turm aus nach unten blickte, einen weißen Teppich zu meinen Füßen hatte.“ Als sie sich in diesem Zusammenhang an ein Ereignis erinnerte, musste Amélie kurz etwas lachen. „Interessant war auch der eine Abend, wo ich ganz verwirrt nach draußen durch die Fenster blickte und weder Wolken noch Sterne sah. Ich ging raus und merkte auch warum, mein Kopf steckte an diesem Tag wortwörtlich in den Wolken!“ Ja… ihr Schlafplatz hatte sicherlich ein wenig damit zu tun, dass sie immer in diesem Ausmaße verträumt war. Was das mit den Slytherin anbelangte… Vielleicht sollte sie mal Francis fragen? Obwohl… lieber doch nicht, der würde nur irgendwelche Anspielungen machen, was Deutschland wohl getan hatte, als er im Zweiten Weltkrieg durch ihr Gebiet marschiert war. Darauf konnte sie nun wirklich gut und gerne verzichten.
Interessiert hingegen musterte sie das ständig so verlegende Verhalten des Norwegers gegenüber Amerika. Doch sämtliche Gedankengänge verwischten wieder, als die Sprache auf den Held von Gotham City zu sprechen kam. Ein leichtes Stirnrunzeln legte sich auf ihr Gesicht. Amerika als Batman…? Nein, das passte in ihren Augen nun wirklich nicht. Man sah es der zierlichen Person vermutlich nicht an, aber sie war ein wirklich sehr großer Fan von den Filmen und den Comics! Vor allem die Film von Tim Burton oder auch The Dark Knight mit Heath Ledger als Joker. Innerlich seufzend zogen einige der Szenen an ihrem inneren Auge vorbei. War es normal, dass sie bei Batman immer schon die Bösewichte bei weitem als faszinierender empfand?
Egal. Wichtiger war nun erst mal wieder ihr Kollege. Entschuldigend lächelte sie diesen an. „Dann entschuldige ich mich erst mal Professor. Allerdings müssen Sie mir dann kurz bei ihrem Nachnamen helfen…“ Was hatten diese nordischen Länder auch alles für Nachnamen? Skjeggestad… Oxenstierna… Wer dachte sich so etwas überhaupt aus? Sie hätte vermutlich Anstoß an seiner klaren Aussage nehmen können, aber… um ehrlich zu sein, konnte sie es auch irgendwo nachvollziehen. Sie hatte zwar gehofft, ihn duzen zu können und sich auf diese Art und Weise auch gleich noch den komplizierten Nachnamen zu ersparen, aber wenn das nun mal seinen Prinzipien entsprach, musste sie wohl damit leben. Sie hatten ja auch noch viele Jahre, um einander besser kennenzulernen.
Verdutzt wandte Amélie den Blick zu dem nicht gerade leisen Neuankömmling, aber im Vergleich zu Amerika… Sein Name war ihr grad entfallen, aber den würde sie vermutlich noch erfahren. Auch er bekam wie die meisten Menschen von ihr ein herzliches Lächeln. „Kein Problem, wollen sie sich nicht zu uns setzten?“


Zuletzt von Amèlie Hoffmann am Fr 1 Apr 2016 - 19:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Do 24 März 2016 - 1:00

Alfred nahm sich mit der jetzt mit der wieder vom Zuckerguss befreiten Hand den nächsten Kaffee und trank einen Schluck. Währenddessen blieben auch ihm die schüchtern wirkenden Blicke von Lukas nicht verborgen, auch wenn er äußerlich nicht zeigte, dass er sie sehr wohl mitbekam.
Es war einfach nur zu Lachen und so zu tun, als blieben sie ihm verborgen, denn dann würde keiner Fragen stellen, keiner vermuten, dass der Amerikaner nicht ganz so dumm war, wie er sich stellte.
Böse Stimmen würden vermutlich nicht ohne Grund sagen, dass er auch nur bedingt schlauer wäre, aber das waren nur böse Stimmen, denn Amerika war nicht völlig grundlos eine Weltmacht.
Auch wenn einer der größten Gründe womöglich der Einfluss von Großbritannien und auch Russland und Frankreich war... Dicht gefolgt von verdammt viel Glück, dass er nicht von einer Macht kolonialisiert wurde, die weniger Kapital hatte.
Als der Blick des Blonden kurz zu Berwald schweifte, formte sich für eine Sekunde lang die Frage in seinem Kopf, die er schon ab und an Gedacht hatte.
Was, wenn mich Schweden und Finnland nicht England überlassen hätten?

Doch schnell verdrängte er diesen Gedankengang wieder als Norwegen eine Anspielung auf Batman machte. Die amüsierte Alfred sogar so sehr, das er kurz auflachte, ehe er den Kopf schüttelte.
"No way, bevor ich Batman werde, muss ich erstmal raus finden, ob er oder Superman cooler ist... Aber eigentlich mag ich ja Captain America am meisten, ya know? Nicht, dass ich er sein will, aber jemand der so sehr für sein Land kämpft, muss echt cool sein!"

Alfred Grinsen blieb weiterhin auf dem Gesicht und auch in den wie der Himmel an einem Sommertag funkelnden Augen, als der blonde Hufflepuff die gute Laune bei Schweden selbst bemerkte. Gut, das Gespräch über Zuckerguss war jetzt natürlich nicht gerade eines, das die Welt bewegte, aber dennoch war es für Alfred ganz angenehm, wenn er sah, dass sich andere amüsierten. Ganz besonders wenn es jemand war, dem er persönlich nicht abgeneigt gegenüber stand.
"Kann sein, aber Zuckerguss ist eigentlich immer lecker, besonders wenn das, wo er drauf ist, gut schmeckt!"

Als nächstes erschien ein weiterer Hufflepuff in der großen Halle, der in Alfreds Augen -oder eher Ohren?- so laut war, wie Amerika selbst in ausgeschlafenem Zustand sein konnte.
Doch während der Engländer sich laut über die Verwandlung Berwalds freute, beschloss Amerika, dass ihm mit zwei Engländern deutlich zu viele auf einmal in der einen Halle waren. Denn ja, auch Charlie konnte Alfred schon als Engländer einordnen, da dieser auch ein englisches Gebiet verkörperte. Fehlte nur noch der Engländer schlecht hin und es würde wirklich ein Worst Case Szenario werden.
Und da sich Key anscheinend nicht dazu nötig sah, das Wort an alle zu richten, stand Alfred einfach auf, während er seinen Kaffee in einem Zug leer trank und die Tasse anschließend auf den Tisch zurück stellte.
"Alright, ich geh dann mal kurz wo anders hin, mir ist was eingefallen, das ich noch erledigen will. Keine Sorge, Professor, ich bin pünktlich zum Unterricht im Klassenzimmer, I promise!"

Diese letzten Worte Alfreds waren an die Luxemburgerin gerichtet, bei der er gleich Unterricht haben würde.
Dann sah er zum Schweden, den er aber nur kurz angrinste, immerhin wusste dieser ja, das Alfred gestern anstelle beim Besenfliegen anzukommen bei der schwedischen Hütte gelandet und somit alles andere als Pünktlich gewesen war.

Dann sah der blonde Amerikaner zu Lukas und schenkte ihm ein Grinsen.
"Ya know, wenn du nichts dagegen hast, könnten wir doch im Unterricht nebeneinander sitzen. Würde mich echt freuen, ich find dich nämlich schwer in Ordnung! Aber keine Sorge, lass dir Zeit beim Entscheiden, ich hol mir deine Antwort dann vorm Unterricht ab!"
Damit machte sich Alfred auf den Weg zum Ausgang der Großen Halle, wobei er sich im Gehen noch einmal umdrehte und denen winkte, mit denen er gerade gefrühstückt hatte.
"See ya~!"

Dann wendete er sich ganz ab und verließ die Halle, während er seine Tasche neu Schulterte, sein Ziel schon vor dem inneren Auge. Er hatte gestern zwei Schüler im Gemeinschaftsraum davon sprechen hören, jetzt wollte er es mit eigenen Augen sehen. War sie ihm wirklich bis hier hin gefolgt?

Tbc:/ geht zur Eulerei
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Sa 26 März 2016 - 19:55

Laetitia atmete durch. Gut, jede Menge Menschen, und das gleich schon am Morgen.
Nicht, dass sie Probleme damit gehabt hätte, aber sie hatte keine große Lust, jetzt schon von irgendwem genervt zu werden.

Mit erhobenem Kopf stolzierte sie durch die große Halle und zog dabei einige Blicke auf sich - bewundernde, neidische, genervte - es war ihr egal. Aufmerksamkeit war alles, was sie wollte.
Sie lächelte und bahnte sich einen Weg zu ihrem Haustisch, an dem sie sich - wie durch Zufall näher bei den Jungen als bei den Mädchen - niederließ.
Wer es glaubt, wird selig. Nichts in Laetitias Leben war dem Zufall überlassen. Natürlich hatte sie sich mit Absicht näher an die männliche Seite des Tisches gesetzt.
Mit einer eleganten Handbewegung fasste sie über den Tisch und zog eine Teekanne zu sich heran, die noch immer viel Dampf ausstieß.
Vermutlich konnte sie ihre Zunge damit kochen, wenn sie den Tee sofort trank.
Sie schüttelte den Kopf und goss sich eine Tasse der heißen Flüssigkeit ein, ehe sie sich am Tisch umsah, um festzustellen, ob sich jemand in ihrer Nähe befand, der interessant oder gut aussah und somit ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mi 30 März 2016 - 19:01

(Von meiner Seite aus alles easy, Amelie! Ich bin jedoch kein großer Freund von Werbung auf meinen Blog, wäre es sehr umständlich, es wieder zu entfernen? Tut mir leid!)

Langsam konnte Lukas den Kaffeinkick spüren...direkt auf seinen Allerwertesten. Die Müdigkeit wich bereits langsam von ihm während er das Gespräch zwischen Berwald und Professor Hoffmann vernahm. Der Schwede schien überhaupt nicht von der Idee angetan zu sein, dass er seine Kollegen duzen solle. Lukas konnte da nicht mitreden- ähnlich wie in auf Englisch gab es kein Siezen im norwegischen. Wie immer warf er seine Worte wie Darts auf die Personen um ihn. Aber seine Ehrlichkeit machte halt eben seinen Charme aus. Vielleicht wollte Lukas damit seine eigene Direktheit entschuldigen. Starr erwiderte er den Blick während er an einen Stück Zitronenkuchen mampfte und er die Augenbrauen in einer Was?-Geste anhob. Immerhin wusste Berwald wie es war, wenn man Tag und Nacht ein Pokerface aufhatte. Lukas verstand den Witz, wusste aber nicht direkt wie er darauf reagieren sollte, also tat er es mit einer ehrlichen Antwort.
„Ich habe Emil großgezogen“, wandte Lukas ein. Naja, er hatte viel Zeit mit Kriegen verbracht und konnte ihn nicht immer auf seiner Insel besuchen…aber etwas verband sie beide. Etwas Übernatürliches. Er wusste es einfach, wenn es ihm gut oder schlecht ging. Auf Berwalds sarkastische Antwort konterte Lukas stichelnd: „Ich würd’s dir zutrauen.“ Jedoch wechselte er schnell das Thema: „Apropos Fächer, was ist unser erstes Fach heute und bei wem? Ich bin jetzt gestärkt genug für den Unterricht.“ Er spielte mit seinen nicht vorhandenen Muskeln. „Ich würde dann nämlich schon mal zum Klassenzimmer gehen.“ Berwalds Kommentar, dass er nicht seine Mutter sei, bestätigte er mit einem Nicken. Lukas war von Natur aus väterlich- er kümmerte sich gern um andere. Hufflepuff halt. „Klingt so, als ob du einen guten Tag gehabt hättest. Ich freu mich für dich.“ Lukas bewunderte, wie locker der Amerikaner mit seiner Situation umging- er war ein Paradebeispiel und ein guter Hufflepuffkollege. Schon bald lenkte er aber wieder seine Aufmerksamkeit auf den Schweden. „Danke…ich kann alle Unterstützung bekommen die ich kriegen kann, schätze ich.“

Schließlich entdeckte er einen Rotschopf, der wohl ziemlich begeistert von Schwedens Kunststück war. Er war wohl nicht der einzige gewesen, der den Luchs mächtig…“cool“ gefunden hatte. Auch machte er aus, dass ein Blondschopf zum Gryffindortisch gewandelt war. Da er nicht gerade wirkte als ob er die Welt knutschen wolle, ließ er ihn wohl am besten in Frieden.

Erst jetzt merkte er, dass er den Kopf auf die Hand gestützt hatte, den Ellbogen auf dem Tisch und mit der anderen, freien Hand Muster auf den Tisch malte mit den umgekippten Kaffeetropfen. Frau Hoffmann wirkte jedoch sehr gut gelaunt, verglichen zu den zweiten Neuankömmling.
„Wo Sie recht haben…“, flüsterte er  und hob den Blick der marineblauen Augen an. „Andererseits ist es für Menschen vielleicht schwerer, sich etwas in den Hirn zu prügeln, als es für ein Wesen ist, dass schon seit mehreren tausend…oder hundert“, berichtigte er sich, er glaubte gehört zu haben dass manche Länder noch blutjung waren, „Jahren existiert“; beendete er seinen Satz. „Aber eins kann ich Ihnen versichern- wir Hufflepuffs sind für unseren Fleiß berühmt und berüchtigt.“ Lukas hätte gern zurückgelächelt, aber das eine Mal, als er das vor dem Spiel trainiert hatte, hatte er an einen knurrenden Bär erinnert, also beließ er das lieber. Aufmerksam lauschte er Amelies Beschreibung vom Sternenhimmel. „Neid“, murmelte er kaum hörbar. Wenn man es so beschrieb, wollte er vielleicht doch den Schlafplatz wechseln. „Das klingt auf jedem Falle super. Dafür“ Norwegen wackelte mit dem Finger, „gibt es hier keine so schönen Nordlichter wie bei mir Zuhause!“, brüstete er sich, nahm sich aber Frau Hoffmanns Warnung sehr zu Herzen. Jedoch machte er sich langsam Gedanken, er könne zu spät zum Unterricht gelangen.

Gelegentlich schielte er – glaubte und hoffte er zumindest – unauffällig zum Amerikaner, der ganz und gar im Gespräch vertieft zu sein wirkte. Noch nie war er dankbarer für seinen stets gelassenen Ausdruck. Somit er erwiderte er wie gewohnt viel zu leise und viel zu sanft:
„Jetzt wo du es sagst, du hast sogar die selbe Frisur wie Captain America“; stellte er fest. Ob sich die Macher des Comics wohl an Alfred orientiert hatten? Unwahrscheinlich, jedoch nicht völlig ausgeschlossen. „Vielleicht bist du nicht er…vielleicht ist er du“, wandte Lukas ein und sprach somit seine rätselnden Gedanken aus. „Und ja…Zuckerguss schmeckt gut“, erwiderte er und boxte sämtliche unpassende Vorstellung aus seinem Kopf. Schließlich erhob sich Alfred und beschloss wohl, dass er noch etwas erledigen musste. Lukas fand das schade, doch er nickte verstehend, bevor er den Blick abwandte, als der Amerikaner das Wort an ihm richtete. Betont gelassen, als hätte er kein Interesse am Gespräch. „Klar“, kam es jedoch blitzschnell von ihm. „Ich meine, ich sage es dir vor dem Unterricht“, verbesserte er sich. Er warf einen Blick zu Schweden, dem man nur als was-mache-ich-nur-Blick interpretieren konnte. Normalerweise wandte er sich in solchen Situationen an Dänemark, aber dieser Hornochse war nirgendwo zu sehen. Also- liebend gern würde er sich neben Amerika setzen, auf der anderen Seite, hatte er Angst in Verlegenheit zu geraten oder schlimmer- in alte Verhaltensmuster zu fallen, wie immer wenn er jemand lautes neben sich hatte. Er könnte ihm nie wieder ins Gesicht sehen.

Ihm entging nicht, dass ein Gryffindormädchen die Räumlichkeiten betrat, doch bekam er nicht sehr viel Zeit, sie zu beobachten, da sprachen sie bereits am Lehrertisch weiter.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Sa 16 Apr 2016 - 18:14

(Entschuldigung, dass das so lange gedauert hat, aber ich bin gerade im Stress und das Forum hat momentan eher eine geringe Priorität ^^ Ich bringe Ber hier weg, um euch nicht zu stören.)

Berwald hob langsam eine Augenbraue, als er den jungen Huffelpuff betrachtete, der aussah, als würde er ihm gleich um den Hals fallen. Was er besser unterlassen sollte. So zuckte er nur knapp mit den Schultern und blickte die Lehrerin an.
„Macht nichts. Jetzt wissen Sie ja Bescheid. Und so kompliziert ist der Name gar nicht. Schwer ist es nur ein Bisschen bei „Stierna“.“ Er machte es ihr ganz langsam vor, denn in Worte fassbar ist das für die Autorin kein Stück. Dann fuhr er fort: „Das „Oxen“ sprechen Sie aus, wie man es schreibt – Sie müssen nur das O mit einem U vertauschen. Halbwegs klar?“
Er leerte seine Tasse Kaffee, nachdenklich zu dem Amerikaner sehend. Nicht selten dachte er über den Blonden und seine Geschichte nach, dich ihn in frühen Zeiten betroffen hatte – Doch sehr schnell nicht mehr direkt. Die Wenigsten wussten überhaupt, dass er und seine… Geschwister… den in seinen Augen Kleinen zuerst gefunden hatten. Aber hey, es ist für die Macht des Amerikaners sicher nur gut so gewesen… Doch das war eine andere Sache. Ber nickte ihm nur leicht zu, als er sich auf den Weg nach draußen machte. Eigentlich keine schlechte Idee… Ihm wurde es langsam zu voll. Doch vorher hatte Lukas sich noch eine Antwort verdient.
„ Du solltest dir noch einen kleinen Bruder besorgen, damit deine Fähigkeiten nicht einrosten~ Ich dagegen muss ja auf eine ganze Schule achten. Was nicht bedeutet, dass ich deinen Stundenplan in- und auswendig kenne. Ich bin ja kein Stalker. Gut, meistens nicht. Wie gesagt, wenn du etwas brauchst… Außer deinen Stundenplan… Sag nur Bescheid.“ Berwald stand mit diesen Worten auf.
„ Ich jedenfalls habe noch was zu erledigen.“ Er nickte den Anwesenden zu und ginig dann aus der Halle. Es war die perfekte Zeit für ein zweites Frühstück.

Geht zu: Hütte des Vertrauenslehrers
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   So 24 Apr 2016 - 19:08

Hätte Key Hundeöhrchen würden diese betrübt runterklappen. Doch er hatte solche ja nicht also verblasste nur kurz sein Glanz in den Augen als ihn der große Blonde mit der Brille nicht beachtete.
Doch Key wäre nicht Key würde er nicht gleich was neues finden das seine Augen strahlen ließen.
Essen!
Schnell eilte er mit wehenden Umhang zu Leuten die ebenfalls aus dem Hause Hufflepuff waren. Zufrieden stopfte sich der kleine Rothaarige voll und ließ dann seinen Kopf pappsatt auf die Tischkante knallen. ,,Uaaaaaah! Bin ich voooll!" Der Engländer begann zu kichern und schloss die Augen.
Was würde er heute nur alles erleben? Wen würde er neues kennen lernen?
Er spürte bereits jetzt dieses Kribbeln in sich was ihn von den Haarspitzen bis zu den Zehen ausfüllte.
Darüber nachdenkend pustete er eine seiner roten Haarsträhnen nach oben die ihn an der Nase kitzelten.
Der Kleine fragte sich wann sein Bruder anreisen würde... Ansonsten waren glaubte er alle anderen da. Auch wenn diese ihn nicht kannten außer Arthur. Doch dass hatte Key sowieso noch vor zu ändern.
Tief einatmend setzte er sich wieder auf. ,,Genug verdaut!" Voller Elan sprang er wieder auf und raste aus der Halle.
Er hatte noch so vieles zu entdecken!

tbc:// Gewächshäuser
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Mo 25 Apr 2016 - 15:48

Nachdem er einen kleinen Happen zu sich genommen hatte, schob Charlie den Teller von sich. So viel Hunger hatte der Engländer nicht und morgens aß er sowieso kaum etwas - an den anderen Tageszeiten aber auch nicht.
Jedenfalls langweilte er sich jetzt schon. Bis zum Unterricht hatte er noch ein wenig Zeit und diese würde er nicht damit verschwenden, in der Halle umgeben von Menschen zu sitzen. Also erhob er sich und beschloss, sich einen ruhigen Ort zu suchen, wo er bis zu Beginn des Unterrichts ausharren konnte. Was hatte er nochmal? Er wusste es nicht mehr, aber es war in neun von zehn Fällen sowieso kein Fach, an welchem er Freude verspürte - war er überhaupt jemals fröhlich? Ja. Aber nur sehr selten und wenn, dann sah es niemand.
Ruhig stand er also auf und machte sich gemächlich auf den Weg. Seine kleine Maus - für die er immernoch einen Namen brauchte - hatte bis jetzt an einem Stück von Charlie's halbgegessenen Brötchen geknabbert und sprang nun wieder auf die schmale Schulter des Blonden. Dieser strich dem Nagetier über das kleine Köpfchen und ging nun mit ruhigen Schritten zum Ausgang der Halle, darauf bedacht, nicht zu nah bei den Eulen zu laufen, welche den anderen Schülern die Post brachten. Schon am zweiten Tag Briefe bekommen. Irgendwie nervig, er selbst würde nichtmal nach einem Jahr einen Brief erwarten. Doch seine Gedanken schweiften ab, sodass er nun nicht wirklich eine Ahnung hatte, wo er gerade hinlief.

TBC:// geht zu den Gewächshäusern (Treffen der Engländer~!)
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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Fr 29 Apr 2016 - 12:43

Als Schottland die Große Halle betrat war er schon eine ziemliche Weile wach. Er war wie immer früh wach geworden, hatte in Ruhe geduscht und dann das Fenster weit geöffnet um die kalte Morgenluft ins Badezimmer zu lassen. Sollte sich da drüber jemand anderes 'freuen', der im Warmen duschen wollte.
Danach war der Schotte draußen gewesen, frische Luft schnappen, ehe sein Weg ihn jetzt zu seinem Frühstück brachte, weshalb er zum Gryffindor-Tisch lief und sich dort hin setze.

Draußen hatte Allistor sich allerdings deutlich wohler gefühlt als hier in einem Raum voller lauter Schüler, die sich jetzt schon voller Vorfreude über den Unterricht -wie konnte sich jemand darauf freuen?- oder ihre Hobbies unterhielten um jemanden zu finden, mit dem sie fröhlich den Rest der Schulzeit einen auf beste Freunde machen würden.
Es war ja nicht so, dass Schottland etwas dagegen hatte, das hier Freundschaften geschlossen wurden, eher das genaue Gegenteil, aber die Gründe und das tempo von solchen Handlungen - das war etwas, was für ihn die Bedeutung einer Freundschaft in völlig andere Dimensionen schob.

Der Rothaarige achtete nicht auf die Personen, neben die er sich setzte, ebenso wenig wie die Blicke, die wegen seiner roten Haare kurz zu ihm schweiften, ehe sie sich alle schnell wieder ihrem Essen widmeten.
Konnte nun vielleicht daran liegen, dass er nicht aussah wie jemand, der auf ein freundliches Gespräch aus war, aber musste es natürlich nicht.
Schottland hatte ehrlich gesagt nur keine Lust darauf, das jemand auf die Idee kam, ihn mal wieder nach dem Weg irgendwo hin gefragt zu werden, denn eine sprechende Schlosskarte war er nämlich noch immer nicht.
Allistor selbst nahm sich zuerst einfach nur etwas zu Essen, er blieb da ganz klassisch bei Rührei mit Speck und einem Brötchen dazu, während er sich als Trinken für eine Tasse schwarzen Tee entschied.
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BeitragThema: Re: Frühstück - Klappe die Zweite   Fr 27 Mai 2016 - 21:25

Laetitia war gerade dabei, sich ein Brötchen aus dem Korb zu angeln, als einige Schüler zur Seite rückten, um einem Neuankömmling Platz zu machen.
Die Braunhaarige machte sich nicht sofort die Mühe, aufzublicken, um nicht so zu wirken, als hätte sie nichts Besseres zu tun. Erst, als alle wieder ruhig saßen und sich ihrem Frühstück zugewandt hatten, riskierte sie einen unauffälligen Blick.

Rote Haare. Nicht das Orangerot, wie man es meistens im Kopf hatte, wenn man von roten Haaren sprach, nein, wirkliches, reines Rot. Seltsam, dass ihr deren Besitzer nicht schon früher aufgefallen war, eigentlich nahm sie solche Sachen relativ schnell wahr.
Allerdings sah der junge Mann, der ihr schräg gegenüber saß, alles andere als gut gelaunt aus. Dennoch, Laetitia wollte wissen, um wen es sich hierbei handelte.
"Könntest du mir bitte die Marmelade reichen?", fragte sie daher freundlich, das Glas befand sich tatsächlich außerhalb ihrer Reichweite.
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