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 Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´

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BeitragThema: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Do 25 Sep 2014 - 17:15

Die braunhaarige Frau setzte sich samt ihrem eiskalten Kaffee an den Lehrertisch.
Und genoss die Ruhe, die noch hier herrschte.
Bald würde der Raum von Getuschel erfüllt sein, und sie, sie würde an der Tafel stehen und erklären. Da dies die erste Stunde war, würde sie sich erst einmal die Schüler genauer ansehen und eine nette Vorstellungsrunde machen.
War ihre Handschrift auch schön genug? Sophia runzelte ihre Stirn, wickelte sich enger in ihre Strickjacke und schritt zu der leeren Tafel. Sie nahm sich eine Kreide und schrieb fein säuberlich `Willkommen im Unterricht´ auf die Tafel. Zufrieden trat sie einen Schritt zurück und betrachtete die regelmäßige, saubere Schrift.
Erst nach einigen Augenblicken entfuhr ihr ein ungezügelter, altgriechischer Fluch. Sie hatte es getan. Sophia hatte schon wieder auf Griechisch an die Tafel geschrieben! "Ich bin so blöd!", schimpfte sie mit sich selbst.
Aber was sollte man machen, das war ihre Muttersprache. Und sie war so schön und schreibenswert...Sophia klatschte sich auf die Wangen: "Nein, keine Ausreden, hier wird Englisch gesprochen!"
Hastig wischte sie die griechischen Worte ab und ersetzte sie durch englische. Jetzt brauchte sie nur auf ihre Schüler zu warten...
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mo 29 Sep 2014 - 15:51

Erstaunlicherweise hatte Toris den Raum für Geschichte der Zauberei ohne Mühe gefunden.
Er war zwar ein wenig, ungefähr zehn Minuten oder etwas mehr, zu früh, doch irgendwie hatte er nicht das Gefühl, der erste in diesem Raum zu sein.
Tatsächlich saß dort bereits eine recht hübsche Frau am Lehrerpult. Toris kannte sie irgendwo her... Natürlich! Das war Professor Papadopolou, die Hauslererin Ravenclaws! SEINE Hauslehrerin!
Manchmal waren ihm seine Gedankengänge peinlich. Wie jetzt. Wie konnte man bitteschön verdrängen, wie der eigene Hauslehrer aussieht?
Toris murmelte ein leises "Guten Morgen!" und besah sich die einzelnen Pulte. Was war wohl der strategisch günstigste Platz?

Die letzten beiden Reihen kamen überhaupt nicht in Frage. Schon gar nicht, wenn man bei der Hauslehrerin Unterricht hatte.
Erste Reihe? Hm, eine gute Frage... Er würde sich dort jedenfalls einfacher zum Aufzeigen zwingen können. Aber... Toris wollte nicht nur im Unterricht gut sein, sondern auch Freunde finden. Die erste Reihe war da wahrscheinlich nicht sonderlich hilfreich.
Blieben noch das Mittelfeld und die zweite Reihe.
Im Mittelfeld würde er niemals aufzeigen können, sondern eher untergehen.
Also blieb die zweite Reihe. Doch wo da genau? Am besten mittig, so befanden sich viele Schüler um ihn herum, doch trotzdem hatte er einen guten Blick auf die Tafel.
Im Nachhinein kam er sich sehr streberhaft vor. Wer dachte schon darüber nach, wo er sich hinsetzt?

Er setze sich also und wartete. Dabei versuchte er, der Lehrerin nicht in die Augen zu sehen. Irgendwie war ihm das unheimlich. Hoffentlich würden bald die Übrigen kommen...
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mo 29 Sep 2014 - 16:27

Vorsichtig lugte Veneziano hinter der Ecke hervor und sah in den Flur: Kein Geist mehr zu sehen, der ihn verfolgte. Erleichtert atmete er auf und ging weiter.
Leise pfiff er eine fröhliche Melodie vor sich hin und lief den Korridor entlang. Schnell war die Tür zum Raum für Geschichte der Zauberei gefunden.
"Ciao ciao~!", begrüßte er die Anwesenden und sah seine Hauslehrerin am Pult sitzen. Den Drang, mit der schönen Braunhaarigen zu flirten widerstehend, blickte er sich weiter um und sah den bis jetzt einzigen Schüler im Raum. Es war Toris, den er schon beim Frühstücken gesehen hatte. Mit einem Lächeln setzte er sich neben ihn.
"Vé~ Ich freu mich schon auf unsere erste Unterrichtsstunde~ Du dich auch?", fragte der Italiener und hat schon seine eigene Fantasie im Kopf, wie er mit schwingendem Zauberstab durch die Schule geht und sich Pasta herzaubert.
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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mi 1 Okt 2014 - 17:59

Mit einem unterdrückten Gähnen betrat Allistor den Raum und sah sich um.
Das Zimmer war groß, doch leicht staubig, aber es wirkte nicht vernachlässigt. In der zweiten Reihe saßen zwei Schüler, die sich zu unterhalten schienen, während die Lehrerin vorne beim Lehrerpult war.
Der Schotte stellte mit einem spöttischen Grinsen im Gesicht fest, dass die zwei wohl aus Ravenclaw waren, verkniff sich jedoch sämtliche Kommentare.
Stattdessen grüßte er die Lehrerin mit einem knappen Nicken, ehe er sich auf einen Platz in der letzten Reihe fallen lies. Dort müsste er nicht durchgängig mitmachen, aber falls er unerwarteter weise doch die Lust dazu verspürte, dann würde man ihn sehen. Und wenn die Stunde so langweilig wurde, wie er befürchtete, könnte er immerhin aus dem Fenster sehen, ohne das es zu sehr auffiel.
Allistor verschränkte die Arme auf dem Pult vor sich, ehe er sein Kinn darauf abstützte.
Sollte er sich an dem Gespräch der beiden vor sich beteiligen?
Er verspürte allerdings keine sonderlich große Lust dazu, sondern unterdrückte ein erneutes Gähnen. Der Schotte fuhr sich mit einer Hand durch die roten Haare, ehe er den Blick aus dem Fenster wandte. Gleich am ersten Tag und noch vor Unterrichtsbeginn einzuschlafen war nun wirklich keine sehr gute Idee, dass musste selbst Schottland zugeben.
Ein zufriedenes Lächeln schlich sich auf seine Lippen, während er die Landschaft draußen betrachtete. Sie war nicht zu flach, es gab einen See in der Nähe und durch den Bewölkten Himmel schimmerte alles in dem besonderen Licht, das es so nur in schottischen Landschaften gab. Hogwarts Ländereien hatten einfach alles, was eine schöne Landschaft seiner Heimat ausmachte.
Allistor war nicht nur deshalb -trotz der neuen Situation- so entspannt, weil er in vertrauter Landschaft war, auch das er sich so an kein neues Klima gewöhnen musste, kam ihm sehr gelegen. Er hätte sich nicht vorstellen können, wenn er plötzlich in einem südlichen Land hätte leben müssen. Oder in einem eiskalten und von Schnee bedecktem Fleckchen Erde. Das war beides absolut nichts für Allistor, da lieber der schottische Nebel.
Der Rothaarige unterdrückte bei dem Gedanken an unangenehmes Klima den Reiz sich zu schütteln, während er weiter gelangweilt die Landschaft betrachtete. Hoffentlich würde in naher Zukunft etwas Spannendes passieren.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 4 Okt 2014 - 20:30

pp: Große Halle

In einem angemessenen Tempo begab sich der Norweger zur ersten Etage, dort wo sich das Klassenzimmer für Geschichte der Zauberei befinden müsste welches er auch rasch fand und betrat. Wenig begeistert stellte er dann jedoch fest, dass er wohl noch lange nicht der erste im Klassenraum war, denn es befanden sich dort einige Schüler und eine Frau mit langen, braunen Haaren, die wohl die Hauslehrerin der Ravenclaws war, über die sein Stundenplan ihm informiert hatte. Mit nichtssagendem Ausdruck dachte er an Schrödingers Katze und dass es wohl einen Paralleluniversum gab, indem er kein Hufflepuff sondern ein Ravenclaw geworden wäre. Er fragte sich noch immer, wie der sprechende Hut dazu gekommen war, ihn in Hufflepuff zu stecken. Im Raum entdeckte er drei Schüler, die ihm besonders ins Auge stachen- einmal ein junger Mann mit verwuschelten, braunen Haaren von dem er das Gefühl hatte, ihn irgendwo schon mal gesehen zu haben, dann ein anderer der neben ihm saß und – konnte es sein dass er die Augen nicht für eine Sekunde öffnete? Tatsächlich. Und dann gab es noch einen rothaarigen, der aus dem Fenster blickte. Lukas schloss die Tür hinter sich und auch mit seinem Beobachtungen schloss er ab, bevor er sich beeilte einen Platz auszusuchen, denn es sah sicher seltsam aus, wie so ein Typ erstmal reinkam nur um dazustehen wie ein Vollpfosten und in die Gegend zu starren. So ließ er sich in der dritten Reihe in der Mitte nieder, wo er, wenn er Glück hatte, von so vielen Schülern umgeben sein würde das keiner ihn bemerkte. Gern hätte er seine Mitschüler begrüßt, doch zu seinem Verdruss kam kein Laut über die Lippen. In aller Ruhe holte er also seine Arbeitsutensilien heraus und stützte den Kopf auf eine Hand während er geduldig aber auch gespannt darauf wartete, dass der Unterricht bald begann.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mo 13 Okt 2014 - 23:28

Mathias ging entspannt in Richtung des Klassenzimmers in dem sie jetzt Unterricht hatten.
Geschichte der Zauberei. Es war nicht unbedingt seine Stärke aber auch keine Schwäche.
Man könnte sagen so lala. Zwar wäre er heute morgen am liebsten im Bett liegen geblieben aber nach dem Kaffee
war es schon gar nicht mehr so schlimm. Er gähnte noch einmal bevor er die Tür zu dem Klassenzimmer aufmachte und eintrat.
Dort waren schon ein paar Schüler und die Lehrerin für 'Geschichte der Zauberei'.
"Hallo alle zusammem!!"
Vorne saßen zwei Jungs und ganz hinten einer. Außerdem noch einer in der Dritten Reihe.
Mathias Gesicht hellte sich etwas auf, denn er wusste wem diese blonden Haare gehörten.
Grinsend lief er zu dem Jungen und setzte sich auf den Platz neben ihn.
Der Däne piekste ihm leicht in die Wange, um so auf sich aufmerksam zu machen.
"Hey Lukas! Hast du gut geschlafen? Wie gehts dir?"
Weiterhin grinsend piekste Mathias Lukas weiter in die Wange.
Jetzt hatte er die Hoffnung, dass es nicht mehr ganz so öde wird. Immerhin kannte er einen im Raum.
Auch wenn Lukas nicht gerade der Gesprächigste war.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 17 Okt 2014 - 17:51

Fast hätte Sophia beim Warten auf ihre Schüler und Schülerinnen ein weiteres Nickerchen eingelegt, wenn nicht als erstes ein Junge mit etwas längeren braunen Haaren herein gekommen wäre. Selbst sie wusste, und dass, obwohl sie nie eine Uhr trug, dass er zu früh war. Er ließ sich nach einem leisen Gruß bei den Sitzen nieder.
Kurz darauf folgte ein weiterer Schüler aus Ravenclaw, wie man an der Uniform sehen konnte, der sich beim ersten niederließ und mit ihm redete. Dabei gestikulierte er wild und öffnete kein einziges Mal die Augen, erstaunlich. Komischerweise erinnerte er Sophia an irgendjemanden, den sie von früher kannte.
Ihr Blick wanderte erneut umher, noch jemand hatte sich im Raum eingefunden. Ein rothaariger Bursche, der von dem Unterricht ehrlich gelangweilt schien.
Sophia zog unmerklich die Nase kraus. Wie konnte man dieses Fach nur langweilig finden?! Die Griechin wusste einfach nicht, was an der Vergangenheit so langweilig war. Man konnte aus der Geschichte lernen, verflixt noch mal!
Die Frau wartete noch eine Weile, bis sie anfing zu sprechen. Einige Schüler waren noch nach und nach herein getröpfelt. Darunter zwei blonde Jungen die einander scheinbar nicht so gut leiden konnten. Sie schmunzelte. In der Jugend stellte man vieles an...
Um auf sich aufmerksam zu machen schlug sie einmal mit der flachen Hand an der Tafel: "Liebe Leute! Willkommen im Unterricht für Geschichte der Zauberei, ich bin Frau Professor Sophia Papadopolou. Ich kenne euch noch nicht, deswegen hätte ich gerne, dass jeder seinen Namen nennt und sagt, was er den Sommer über so getrieben hat. Also, keine falsche Bescheidenheit!~" Gespannt sah sie in ihre Klasse.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 17 Okt 2014 - 18:54

Kaum hatte Toris es sich halbwegs bequem gemacht, kam auch schon der Junge von eben, Feliciano. Und setzte sich neben ihn. Und redete. Und redete. Und redete. Dabei schien er die Augen gar nicht erst auf zu machen. Wenigstens redete er so schnell, dass Toris nicht darauf eingehen musste.
Er bemerkte, wie langsam immer mehr Schüler hinzu kamen. Da er sie aber alle nicht kannte, war es ihm relativ egal. Er sah gelangweilt aus dem Fenster und wartete auf den Unterrichtsbeginn.

Endlich erhob die Lehrerin ihre Stimme. Sie stellte sich vor. Nicht, dass er nicht gewusst hätte, wie sie heißt. Jedenfalls theoretisch. Der Schock kam danach. Sie wollte, dass sich jeder vorstellte. JEDER! Einschließlich ihm, Toris, selbst. Er sollte sich vorstellen. Aber... Er schüttelte sich etwas.
Nicht schön. Gar nicht schön.
So schienen auch die meisten Anderen zu denken. Denn niemand sagte einen Ton. Sogar Feli war für kurze Zeit still. Obwohl er eher schien, als würde er überlegen, wo er anfangen sollte.
Je eher man anfing, um so schneller ist man fertig, oder? Also richtete er sich etwas auf und sagte in die unruhige Stille:
"I-Ich... Ich bin Toris Laurinaitis. Beziehungsweise die Personifikation Litauens." Er sammelte sich kurz und reflektierte seinen Sommer. Was war da schon großartiges passiert?
"Mein Sommer bestand eigentlich nur aus Arbeit. Also... ich weiß nicht, ob ich da mehr sagen muss oder kann..." Toris brach ab und sah Prof. Papadopolou hoffnungsvoll an. Reichte das?
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 17 Okt 2014 - 19:14

Kaum hatte er angefangen zu erzählen machte die Lehrerin auf sich aufmerksam, sodass alles still wurde. Feliciano blickte neugierig nach vorne und lauschte den Worten von Prof. Papadopolou. Sie sollten sich vorstellen? Was könnte er denn erzählen? Gleich alles? Nein, dass wäre bestimmt zu viel. Plötzlich stand Toris neben ihm auf und sagte ein paar Sätze. Der kleine Italiener nickte und wartete gar nicht auf eine Antwort von seiner Lehrerin und richtete sich ebenfalls auf.
"Ciao~ Mein Name ist Feliciano Vargas und ich repräsentiere Norditalien. Im Sommer habe ich mit meinem Bruder Romano Ludwig besucht. Und ich habe ganz viel Pasta und Gelato gegessen~", erzählt er lächelnd und setzte sich dann wieder brav auf seinen Stuhl. Hoffentlich war das nicht zu viel...oder zu wenig...Zwar war er immer fröhlich beim Reden und Erzählen, aber im nachhinein zweifelte Feli daran, ob er hier überhaupt neue Freundschaften schließen konnte. Jeder Schüler benahm sich so anders, sodass er nicht wusste, wie er sich demjenigen gegenüber verhalten sollte. Ein leichtes Seufzen kam aus seiner Kehle. Wenigstens begann der Unterricht mit einem seiner Lieblingsfächer, sodass er wieder sein Lächeln aufsetzte und auf die Vorstellungen der anderen wartete.
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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 17 Okt 2014 - 19:42

Allistor hob den Blick erst, als die Lehrerin sich direkt an die Schüler wandte. Die beiden vor ihm stellten sich einfach so vor, weshalb auch der Schotte nicht erst auf die Erlaubnis der Lehrerin wartete, sondern sich einfach erhob und begann zu sprechen. Der Rothaarige hatte eigentlich wenig Lust, das sie jetzt hier einen auf 'Wie verstehen uns alle super' machen wollten, doch er lies den Lehrern ihren Spaß.
Er hatte ja selbst auch die Wahl gehabt, ob er Lehrer oder Schüler werden wollte, aber trotz all der mystischen Wesen in seinem Land beherrschte der Schotte keine wirklichen Zauber, geschweige denn, dass er für einen Haufen anderer Nationen verantwortlich sein wollte.
Es reichte Allistor schon, dass eine Zauberschule in seinem Land errichtet wurde. Denn wenn etwas schief gehen würde, dann musste garantiert er den Papierkram erledigen.
"Ich bin Allistor Kirkland, merkt es euch. Und ich repräsentiere Schottland."
Seine grünen Augen wanderten einmal über die versammelten Menschen, während er überlegte, ob er wirklich erzählen wollte, was er alles getan hatte. Er entschied sich dagegen und grinste schalkhaft, als er wieder zur Hauslehrerin der Ravenclaws sah und seine Vorstellung vervollständigte.
"Den Sommer über... war ich in Bars, bei Freunden oder habe geschlafen. Ich hatte eben meinen Spaß."
Danach setzte der Rothaarige sich wieder, während er die Arme entspannt auf dem Tisch verschränkte. Allistor gab damit das deutliche Signal, dass er weder noch etwas mehr über sich und seinen Sommer sagen wollte, und dass er es recht nicht tun würde.
Stattdessen lenkte er seinen Blick zum demjenigen, der nach ihm sprechen würde. Der Schotte wünschte sich, dass so der Unterricht schneller vorbeigehen würde, aber all zu große Hoffnungen hatte er leider nicht.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 17 Okt 2014 - 20:44

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So schnell, wie nur möglich rannte Alice über die Flure. Verdammt, verdammt, verdammt! Ihr erster Schultag, ihre erste Stunde, ihr Lieblingsfach und sie kam gerade zu spät! Wieso hatte sie auch so sehr getrödelt? Während sie auf dem Weg war, hatte sie geträumt und kaum sah sie sich um, hatte sie völlig die Orrientierung verloren... na toll. Aber immer positiv denken! Diese Schule hatte auch nur eine begrenzte Zahl an Räumen und sie wusste, dass sie auf jeden Fall im richtigen Stockwerk war! Sie musste nur noch den richtigen Raum finden! Und die einfachste Lösung, um dieses Ziel zu erreichen, war relativ einfach: Sie musste nur jede Tür öffnen, bis sie im Klassenzimmer war! Wäre doch gelacht, wenn das nicht klappen würde!
"Hier? Nein... Hier? Nein... Hi- Tschuldigung!!" Sie lief immer weiter, mit der Hoffnung, irgendwann diesen Klassenraum zu finden... sie würde sich auf jeden Fall eine Karte von diesem Gebäude besorgen, oder demnächst mit einigen Leuten aus ihrem Haus zum Unterricht gehen. Sie würde in nächster Zeit sowieso mehr Zeit mit den Leuten aus Hufflepuff verbringen, sie müsste sich also darauf umstellen, nicht immer zu einem ihrer Brüder zu gehen.
Langsam wurde es der Mailänderin zu doof, andauernd nur Nieten zu ziehen. Sie sah sich die Türen an, bis sie einige Türen weiter ein Schild sah.
"Geschichte der Zauberei...endlich!" Freudig lief sie zu der Tür und überlegte sich, was sie nun am besten sagen sollte. Sie entschied sich einfach dafür, direkt alle zu sagen, ohne irgendeine Ausrede. Ohne groß nachzudenken, riss die Braunhaarige die Tür auf und rief sofort:"TUT MIR LEID, DASS ICH ZU SPÄT BIN!!ICH HAB MICH VERLAUFEN UND ES TUT MIR UNENDLICH LEID!!" Dabei kniff sie die Augen zusammen und öffnete sie nur langsam.Als sie sich flüchtig umsah entdecke sie einen Jungen mit braunen schulterlangen Haaren, daneben ihren Bruder Feliciano. Sie hatten also zusammen Unterricht, wie schön! Am Fenster saß ein rothaariger Junge, der anscheinend nicht viel Interesse an diesem Unterricht hatte. Weiterhin sah sie zwei blonde Jungen, beide aus dem Hause Hufflepuff. Sie kannten sich anscheinend schon gut genug, denn der größere piekste den kleineren in die Wange, den dies aber kalt zu lassen schien. Dann sah sie nach vorne zum Pult und entdeckte ihre Lehrerin. Eine braunhaarige Frau, die ihren Blick bis grade noch gespannt gen Klasse richte. Wenn sie so darüber nachdachte, war sie -die Lehrerin ausgenommen- das einzigste Mädchen in der Klasse. Alice hoffte einfach mal, dass es in der Klasse keinen Jungen, Feliciano ausgenommen, geben würde, der gerne flirtet, oder das noch weitere Mächen hinzukommen würden. Sie war nämlich ein wenig schüchtern manchmal...
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 17 Okt 2014 - 21:37

Sie wusste nicht wie, aber sie hatte es geschafft, unsichtbar zu bleiben. Sie saß in der letzten Reihe, aber am anderen Ende der Sitze, nicht so wie der Rothaarige, der sehr gelangweilt schien. Rosa saß da, wie angefroren und starrte an die Tafel.
Miss Sophia hatte sie noch nicht bemerkt. Das sollte aber nicht mehr lange dauern, da sie gerade alle dazu aufgefordert hatte, sich vorzustellen. Ein paar hatten das schon hinter sich gebracht. Mit wachsendem Entsetzen merkte sie, dass sie wohl nicht nur das einzige Mädchen, sondern auch der einzige normale Mensch war.
Zum Glück war gerade ein braunhaariges Mädchen herein gestolpert, dass sich für sein Zuspätkommen entschuldigte. Die Griechin nahm es gelassen und schickte sie zu einem Sitzplatz.
Rosas Herz klopfte automatisch ein wenig schneller. Sie hasste es, Aufmerksamkeit zu bekommen. Vor allem von Jungs. Trotzdem schob sie jetzt ihren Sessel zurück, stand auf und ließ sich einen Moment Zeit. Miss Papadopolou schaute nicht schlecht, sagte aber nichts.
„Ich heiße Rosa Blauensteiner, ich habe im Sommer sehr viel gelesen und ich bin...kein Land“, erzählte sie schnell, aber deutlich. Schon saß sie wieder auf ihrem Sessel und war froh, verschwiegen zu haben, dass sie bei ihrem Ferienjob fast ein Haus in die Luft gejagt hatte.
Hoffentlich erschien sie nicht zu seltsam...
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 17 Okt 2014 - 22:27

Lukas lehnte sich im Stuhl zurück, verschränkte die Arme, streckte die Beine vor sich und kreuzte sie übereinander, während er versuchte, in den Mustern auf den Tisch Bilder zu erkennen, nur gelegentlich schaute er zur Lehrerin vor sich, als ob er sich versichern wolle dass sie noch da sei. Geistesabwesend ließ er dann seinen Blick weiter über die altehrwürdigen Gemäuer gleiten und fragte sich, inwiefern sich wohl Geschichte der Zauberei sich von normaler Geschichte unterschied, ob sie wirklich so langweilig war wie alle Schüler versicherten und, wenn es Geschichte war, ob sich nicht immer irgendein Land angesprochen fühlen und sich daran erinnern würde. Er wurde jäh aus den Gedanken gerissen, als er eine vertraute Stimme hörte, doch er starrte weiter auf den Tisch. Als ob jemand wie er ein Egoboost bräuchte. Und ja, Lukas war erleichtert, ein bekanntes Gesicht anzutreffen- doch so anstrengend wie er gelegentlich war, war er nicht unbedingt der beste Sitznachbar. Gerade als er seinen Gedanken zu Ende gedacht hatte, hörte er wie ein Stuhl neben ihm zurückgeschoben wurde. Das konnte ja was werden. Aber naja- so konnte er aufpassen, dass er keinen Unsinn trieb…so wie jetzt, präzisierte Lukas als er spürte, wie er in die Wange gepiekst wurde.
„Hei Mathias. Du nervst.“ Er nahm so  den Finger  der ihn piekte und fing an, das Gesicht des Dänen mit diesem zu Piesacken. Wie kam so jemand überhaupt zu Hufflepuff? Wobei, Lukas selbst wäre ja gern in Ravenclaw gelandet. Was hatte sich der sprechende Hut dabei gedacht? Er ignorierte Mathias Fragen, da er sie für leere Begrüßungsformeln hielt. „Wo sind die anderen?“, wisperte er eindringlich. Wenn er hier war, könnten die anderen auch in der Nähe sein, oder? Bevor er seinen Bruder weiter befragen konnte, lenkte ein Laut seine Aufmerksamkeit auf sich und sorgte dafür, dass Lukas Mathias Hand losließ und sich aufrecht hinsetzte. Die Stunde hatte wohl bereits angefangen. Die Lehrerin stellte sich sogleich vor…und bat, dass sich jeder vorstellte und sagte, was er im Sommer getan hatte. Ein Schatten legte sich über die Gesichtszüge Lukas. Er hasste es, vor vielen unbekannten Ländern oder Menschen zu sprechen. Er beobachtete, wie die anderen das machten…aber ihre Eindrücke waren so unterschiedlich dass sie ihn eher verwirrten als halfen. Einer von ihnen stellte sich als Toris, oder auch Litauen, vor. Er machte auf Lukas einen sehr ernsten Eindruck. Und wenn er den ganzen Sommer am Arbeiten war, war er entweder ein Workaholic oder der Kerl hatte einfach zu viel zu tun. Als nächstes folgte sein Nebensitzer- er sah aus, als hätte er keine einzige Sorge auf der Welt. Seltsamer Typ. Aber ein bisschen beneidete ihn Lukas ja schon, dass er so einfach vor einem Haufen Schüler sprechen konnte. Das nächste Schüler war der Rotschopf, der auch ein Kirkland war. Arthurs Brüder also. Arthur kannte er nur vom Sehen-Hören, doch er glaubte sie könnten sich gut verstehen. Eigentlich hätte Lukas gedacht, dass ihm so eine leicht rebellische Art gefallen sollte, doch das „merkt es euch“ traf jedoch einen Nerv bei Lukas. Er hörte mit ausdrucksloser Miene wie Allistor darüber berichtete wie er den Sommer verbracht hatte, bevor er sich hinsetzte. „Hochnäsig.“ Lukas spuckte das Wort aus wie ein Schimpfwort. So gab er das Wort weiter an jemandem hinter ihm. Als er eine Stimme hinter sich hörte, drehte er sich über der Schulter zu der Person herum- und da war wirklich jemand. Ungewöhnlich normal, sah sie aus, doch etwas an der grünen Slytherinkrawatte gab ihm was Gefühl, dass er das Mädchen vielleicht nicht unbedingt ärgern sollte. Er war so beschäftigt, dass als jemand plötzlich hineinplatzte und anfing zu rufen er einen kleinen Herzinfarkt bekommen hätte. Er runzelte die Stirn und wendete sich wieder vor sich, so ein anderes Mädchen das Klassenzimmer betrat. Lukas beschloss, den Moment dazu zu nutzen, sich schnell vorzustellen. Somit erhob er sich und schaute sich teilnahmslos um.
„Ich bin Lukas Skjeggestad, Personifikation von Norwegen. Ich war letzten Sommer viel unterwegs.“ Er setzte sich nach dieser vagen Beschreibung wieder. Es war nicht so, dass er nicht wollte das andere an seinen Erfahrungen teilnahmen- er wusste nur nicht, wo er hätte anfangen sollen.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 17 Okt 2014 - 23:39

Eigentlich hatte Mathias sich eine Antwort von dem Norweger erhofft aber diese blieb aus.
Stattdessen fing Lukas nun an Mathias mit seinem eigenen Finger in Mathias Gesicht herum zu fummeln.
Als er Lukas' Frage wahr nahm meldete sich auch schon die Lehrerin zu Wort.
Daher zuckte er nur mit den Schultern, in der Hoffnung Lukas bemerkte das. Die Lehrerin wollte so was wie eine Vorstellungsrunde machen. Als Erster war einer der beiden braunhaarigen in der zweiten Reihe dran.
Er stellte sich als Toris oder auch Litauen vor. Neben ihm stellte sich Norditalien vor. Sein Name war Feliciano.
Was die beiden im Urlaub gemacht hatten, hatte Dänemark schon sieder vergessen. Dagegen war Allistor oder aich Schottland schon wesentlich interessanter. 'Vielleicht kann ich mich ja mit ihm anfreunden', dachte sich der Däne. Er wurde aber jäh aus seinen Gedanken gerissen als plötzlich ein Mädchen mit braunen Haaren in das Klassenzimmer gerannt kam. Bevor sie sich dann auf ihren Platz setzte ntschuldigte sie sich für ihre Verspätung. Danach stand in der hintersten Reihe ein anderes Mädchen auf.
Ihr Name war Rosa. Und im Gegensatz zu den anderen war sie kein Land. Lukas Vorstellung hatte Mathias gar nicht mitbekommen aber das war ihm gerade egal, denn jetzt wäre er mit dem Vorstellen dran. Hastig stand der Däne auf, sodass sein Stuhl fast umgekippt wäre.
"Ich bin der König Nordeuropas oder auch das tolle Dänemark!!! Mein Name ist Mathias Kohler! Im Urlaub war ich auf Partys trinken und hab ab und zu Handball gespielt. Und ich hab geschlafen und gefaulenzt. So das wars vom King!!"
Er schaute noch mal mit einem zufriedenen Grinsen durch den Klassenraum bevor er sich immer noch grinsend setzte.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 18 Okt 2014 - 11:09

Sophia grinste verschmitzt. Sie hatte es sich bei einigen schon denken können, wer sie waren. Die Schüler sahen ihren Eltern, beziehungsweise ihren Großeltern sehr ähnlich. Dass Rosa auch hier in Hogwarts war, überraschte sie ziemlich, aber erfreute sie auch.
Kurz bevor sich die Kleine hatte vorstellen können, war ein braunhaariges Mädchen herein geplatzt, offenkundig zu spät. Sie entschuldigte sich lautstark. Die Griechin schenkte ihr ein verständnisvolles Gesicht: „Setz dich hin, wo du willst. Heute ist die erste Stunde, ich will dir nicht böse sein.“
Trotz der nicht besonders redewilligen Jugendlichen hatte sie einiges erfahren, Optimisten, Pessimisten, schüchterne, laute, gelangweilte, das war eine bunte Mischung. Das freute sie.
Sophia setzte sich auf den Lehrertisch und schlug die langen, kräftigen Beine übereinander, völlig ignorierend, dass sie einen Minirock trug. Sie nahm ihre Kaffeetasse zur Hand, trank einen Schluck und begann erneut zu sprechen: „Wie es scheint, hatten alle einen halbwegs angenehmen Sommer, es freut mich, so viele Länder und auch Menschen in meinem Unterricht begrüßen zu dürfen!“
„Meinen Sommer habe ich damit verbracht, durch ganz Europa zu tingeln und an verschiedenen Vorlesungen teilzunehmen. Und natürlich die Ruinen meiner alten Tage auszubuddeln. Man glaubt gar nicht, wie viele von denen verflucht sind...ich schweife ab. Nun, ich nehme an, ihr seid im gewissen Maße mit Geschichte allgemein, sei es eure eigene oder eine andere, vertraut. Was haltet ihr denn für das Interessanteste, was in eurer Geschichte passiert ist?“, setzte sie fort.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 18 Okt 2014 - 12:53

Mehr oder minder interessiert hörte Toris seinen Mitschülern zu. Wenigstens kannte er jetzt ein paar Namen. Ob er sie behalten würde? Das war eine andere Sache. Nur das Einfallen der italienischen Truppen schreckte Toris auf. Okay, es war eigentlich nur Felicianos Schwester, die zu spät kam und sich übermäßig laut entschuldigte. Aber das kam den italienischen Truppen ziemlich nahe, nicht wahr?
Er grinste bei der Vorstellung, was gewesen wäre, wenn damals nicht der Deutsche Orden, sondern die Italiener in sein Reich eingedrungen wären...
Aus irgendwelchen Gründen hatte er das Gefühl, es hätte höchst amüsant ablaufen können. So langsam versank er in einem angenehmen Tagtraum über die alten Zeiten.
Allerdings nur so lange, bis die Lehrerin weiter redete. Und noch eine... mehr oder weniger persönliche Frage stellte. Na super... Wenn er nur geahnt hätte, dass sie so neugierig war... Jetzt musste er sich aber überlegen, welches Ereignis er am interessantesten fand.
Eine Frage, die fast unmöglich zu beantworten war. Schließlich war es ja SEINE Geschichte. Aber mal überlegen... Die Schlacht um Tannenberg war beeindruckend, aber er wollte ja nicht angeberisch klingen. Aber von den Zeiten unter Russland wollte er auch nichts erzählen. Aber... Ihm kam eine Idee.
" Das Interessanteste aus der eigenen Geschichte herauszufinden ist schwer. Besonders, wenn so viel passierte, wie es in Osteuropa der Fall war und immer so bleiben wird. Natürlich liebe ich die Geschichten aus dem Mittelalter, wie zum Beispiel die Gründung Vilnius' oder die Schlacht um Tannenberg. Aber ich denke, die neuere Geschichte ist ebenfalls interessant: Die singende Revolution der baltischen Staaten, der Vilniusser Blutsonntag und allgemein die Unabhängigkeitserklärung 1990, die Island damals als erster anerkannte. Und wofür ich ihm immer noch dankbar bin."
Toris hörte auf zu reden und wurde etwas rot. Er hatte mehr gesagt, als er eigentlich gewollt hatte.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 18 Okt 2014 - 19:16

Feliciano schreckte auf, als auf einmal die Tür aufgedonnert wurde und seine Schwester sich hektisch entschuldigte. Er musste lächeln und winkte ihr kurz zu.
"Ciao Sorella~", begrüßte er sie und drehte sich wieder um. Sein Sitznachbar schien gerade in Gedanken versunken zu sein, als die Lehrerin anfing zu erzählen. Der kleine Italiener hörte zu und zuckte kurz zusammen, als sie auf einmal auf die Geschichte der einzelnen Schüler eingehen wollte. Er schluckte. Einen interessanten Teil SEINER Geschichte? Feliciano dachte nach. Entweder wurde er früher von Österreich rum geschupst oder von den Alliierten gefangen genommen...Toris fing an zu erzählen und langsam wurde dem Braunhaarigen etwas warm unter dem Umhang. Was sollte er denn jetzt sagen? Naja...eigentlich gefiel ihm die Zeit mit Kiku und Ludwig ganz gut, aber auch damals war er nicht sehr stolz auf seine Arbeit. Ein kurzer Seufzer kam aus seiner Kehle und Toris beendete seinen kleinen Monolog. Kurz bevor Feliciano vollends verzweifelt wäre, fiel ihm doch noch etwas ein und er atmete tief ein.
"A-also mir gefiel die Zeit mit Opa Rom immer ganz gut. E-er hat mir viele Dinge beigebracht. Aber als er verschwand konnte ich mich leider nicht verteidigen...", er machte eine kurze Pause und blickte auf seinen Tisch, ehe er wieder anfing zu Lächeln, "aber seit einigen Jahren komme ich schon ganz gut alleine klar~." Sein Herz raste, als er endlich fertig war. Er war nicht gerade ein Land, dass stolz auf seine Geschichte sein kann. Viel lieber hätte er über die Musik und die Kunst geredet... Die Mona Lisa zum Beispiel, die Francis bei sich in Paris hatte.
Der Italiener sah zu den anderen Schülern und wartete auf weitere Vorstellungen, die dann hoffentlich seinen eigenen vergessen lassen.
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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 19 Okt 2014 - 11:06

Allistor hörte auch anderen Vorstellungen zu, schließlich hatte er so die Gelegenheit sich die Namen von den Personen einzuprägen, die ihm wichtig oder interessant erschienen.
In diese Kategorien fiel beispielsweise Mathias, der bei dem Rothaarigen mit seiner Beschreibung ein Grinsen auslöste. Wenn Dänemark auf Partys war, dann vertrug er hoffentlich etwas und man konnte mit ihm einen Trinken, ohne das er plötzlich umkippte.  Norwegen prägte sich Allistor ebenfalls ein, allerdings auch nur, weil dieser als einer der Wenigen im Raum so aussah, als würde er immer seine Meinung sagen.
Von den weiblichen Wesen im Klassenzimmer schien nur der Name von Rosa in Allistor Gedächtnis hängen zu bleiben, wohl weil sie als Mensch unter den Ländern weilte. Es hätte ihm, das gab selbst der Schotte zu, sicherlich Unbehagen bereitet, wenn er als einziges Land auf eine Schule für Menschen gehen musste.
Bevor sich Allistor jedoch in Gedanken verlieren konnte, forderte die Lehrerin, der Rothaarige war sich noch nicht sicher ob er sie leiden konnte oder eher nicht, sie auf aus der eigenen Geschichte des Landes zu erzählen.
Der Schotte runzelte bei den Erzählungen vom ersten Redner die Stirn, denn er wollte und konnte nicht verstehen, warum dieser von einem interessanten Ereignis sprechen wollte und dann einen ‚Blutsonntag’ erwähnte. Allistor gab zu, er wusste nicht wirklich um was für einen Tag es sich handelte, aber der Name lies nur wenig Platz für Spekulationen.
Nachdem auch der Italiener geendet hatte, wirklich zugehört hatte ihm Allistor nicht, da er selbst an seine Vergangenheit dachte, erhob auch der Schotte wieder die Stimme. Seine grünen Augen ruhten zwar auf der Lehrerin, aber die Wortwahl des Schotten machte deutlich, dass er sich an alle wandte.
„Die Geschichte meines Landes ist zwar auch geprägt von Kriegen und großen Schlachten, aber an diese möchte ich mich nur ungern erinnern. Jeder Krieg, jede Revolution fordert seine Opfer und das meist auf beiden Seiten. Natürlich, die Kriege sind prägend und wichtig, ohne sie würde ich nicht so sein, wie ich es bin, aber… Schön reden sollte man sie im Nachhinein keinesfalls, wie weit sie und auch die Verstorbenen auch in der Vergangenheit zurück liegen mögen. Was ich interessant an meiner Geschichte finde? Wohl jene unzähligen Geschichten, die das Leben im Alltag geschrieben hat. Aber wenn ich einen Liebling benennen sollte….“
Überlegend machte der Rothaarige eine Pause, erst nachdem sich ein spöttisches Grinsen auf seinen Lippen gebildet hatte, sprach er weiter, „…dann wäre es wohl die Eröffnung der ersten schottischen Whiskybrennerei.“
Allistor wusste nur zu gut, dass man es ihm nicht zu hundert Prozent als Wahrheit abnehmen würde, doch das war ihm gleich. Er wollte nicht über sein privates Leben reden, damit musste sich auch eine Lehrerin abfinden.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 19 Okt 2014 - 13:40

Erleichtert seufzte Alice auf. Die Lehrerin schien nett zu sein, jedenfalls nahm sie das Zuspätkommen der Mailänderin ziemlich locker auf. Glück gehabt. Plötzlich hörte sie die Stimme ihres Bruders, der sie grade begrüßte. Mit einem Lächeln und einem "Ciao Fratello~ " setzte sie sich eine Reihe hinter Feliciano. Sie bekam gerade so mit, dass die Lehrerin -ihr Name war Papadopolou, oder so- von allen verlangte, wie sie hießen, was sie im Sommer taten und was sie an ihrer eigenen Geschichte am interessantesten fanden. Sie überlegte kurz und fasst sich, ehe sie beschließt, sich auch vorzustellen. Sie steht auf und lächelt freundlich. (100)
"Mein Name ist Alice Vargas, ich repräsentiere die Provinz Mailand in Italien und hab den Sommer mit meinen Brüdern verbracht!" Kurz machte sie eine Pause, ehe sie weiter redete. "In meiner Geschichte fand ich die friedlichen Zeiten am schönsten...und die Renaissance war auch eine sehr schöne Zeit..." Ich öffnete meine Augen, die ich während der Erzählung geschlossen hatte und setzte mich wieder hin. Die meisten Erzählungen hatte sie noch mitkriegen können, allerdings konnte sie noch nicht so genau sagen, wer ihr sympathisch war, oder wer nicht. Sie musste die Leute noch etwas besser kennenlernen. Sie lies den Blick ein weiteres Mal durch die Klasse schweifen, wobei ihr zwei Dinge auffielen. 1. Die anwesenden Personen waren alle aus Europa, trotzdem aber aus den verschiedensten Winkeln und 2. Sie war scheinbar doch nicht das einzigste Mädchen, den sie entdeckte in den hinteren Reihen ein Mädchen mit braunen Haaren und ziemlich blasser Haut. Sie war der Mailänderin auf den ersten Blick nicht aufgefallen, aber sie war da. Ihr tat es irgendwie leid, dass sie ihr nicht aufgefallen war. Das Mädchen hatte erwähnt, sie wäre ein Mensch...vielleicht könnten sich die beiden anfreunden. Alice lächelte und drehte sich dann wieder nach vorne.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 19 Okt 2014 - 14:55

Die eigene Geschichte?! Wie sollte das denn von statten gehen, wenn man gar keine Geschichte hatte?! Rosa biss sich auf die Lippe, sollte sie auf diese Frage einfach nicht antworten?
Aber so, wie sie Miss Papadopolou kannte, musste wirklich jeder auf die Frage antworten. Dann musste sie sich wohl einfach einen Punkt in ihrer Vergangenheit aussuchen, der ihr interessant vorkam. Die Dunkelhaarige spielte mit den Fingern, die sich unter den langen Pulloverärmeln verbargen.
Leider gab es überhaupt nichts interessantes in ihrem Leben. Vielleicht sollte sie doch sagen, dass sie mal beinahe ein Haus gesprengt hätte? Nein, das war entschieden zu verrückt.
Schon haftete Sophias Blick auf ihr, nachdem sich die Mailänderin gemeldet hatte, auf ihr. Noch zaghafter als vorhin erhob sie sich und richtete ihren Blick fest auf sie, die Hände auf dem Tisch, nur die Fingerspitzen schauten heraus.
„Da ich kein Land bin und eigene Geschichte habe, werde ich mich wohl oder übel aus einer anderen bedienen müssen. Ich fand es am interessantesten, dass es im antiken Griechenland, in Sparta, Brauch war, die Babys, die nicht als `lebensfähig´ galten, einfach aus zusetzen und sterben ließen, die `Starken´ dann aber hart trainierten. Auch die Mädchen“, sagte sie und setzte sich schnell wieder hin. Warum hatte sie gerade das gesagt?! Wieso genau dieses verfluchte, grausame Stück der Geschichte?!
Rosa starrte auf den Boden, wie sie ihr Mundwerk hasste!
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 19 Okt 2014 - 17:13

Mathias schien nicht zu wissen, wo die anderen steckten…Lukas war nicht überrascht, schließlich war diese Schule riesig. Obwohl es schon mal passieren konnte, dass sie sich ein paar Tage nicht sahen da sie allesamt sehr beschäftigt waren so fanden sie immerhin die Zeit, sich zu treffen. Er hoffte, ihnen ging es gut. Während der Norweger sich wieder auf seinem Stuhl zurücklehnte, war nun sein Bruder dran, sich vorzustellen. Er wusste nicht, ob er zufrieden oder enttäuscht darüber sein sollte, dass Mathias genauso reagierte wie er es sich vorgestellt hatte und er vor Selbstbewusstsein und Energie nur so strotzte. Lukas kreuzte die Arme vor der Brust und beobachtete, wie unter dem Tisch sich einer seiner Feen auf sein Bein bequem gemacht hatte. Er widerstand den Drang ein wenig mit ihr zu spielen und wandte sich seinen Tischnachbarn zu.
„Ebenfalls hochnäsig“, wiederholte er selbstgefällig flüsternd.  Er atmete jedoch erleichtert aus, als die Lehrerin das Mädchen mit der Hufflepuffuniform verzieh dass sie zu spät kam. Das hätte Punktabzug für Hufflepuff geben können, vor allem wenn die Lehrerin ein Ravenclaw war…Norwegen inspizierte die Lehrerin genauer. Sie machte selbst den Eindruck, als ob die Unterrichtsstunde so ablief wie sie es sich vorgestellt hatte. Ob es in der Zukunft so weitergehen würde wenn sich alle Schüler erstmal eingewöhnt hatten, das konnten nur die Sterne sagen. Rasch wandte er jedoch den Blick ab bei der Beinmimik der Lehrerin und konzetrierte sich wieder auf Gudrun, seine Fee. Er hörte zu, wie die Lehrerin von ihrem Sommer berichtete. Sie war anscheinend sehr an anderen europäischen Ländern interessiert, als auch ihre eigene Vergangenheit. Somit zog Lukas den Schluss dass sie eine sehr wissbegierige und neugierige Person sein musste. Schließlich sollten sie erzählen, was sie interessant an der eigenen Geschichte fanden. Schwierig, Lukas fand es gab sehr viele interessante Vorfälle in seiner Geschichte, sich eines auszusuchen würde gar nicht mal so einfach werden. Während er überlegte, lauschte er mit halbem Ohr was die anderen Schülern zu erzählen hatten. Toris stellte fest, was wahrscheinlich vielen durch den Kopf ging- die eigene Geschichte zu beurteilen war nicht gerade eine einfache Angelegenheit. Interessiert höre Lukas ihm zu. Island hatte als erster Litauens Unabhängigkeit anerkannt? Das sah ihm ähnlich. Er war stolz auf seinen kleinen Bruder. Selbst wenn er sagte, er hinke den anderen nach, war er ihnen doch eigentlich um Meilen Voraus. Als Italien drankam erzählte er etwas über das alte Rom, ein Volk der Eroberer. Das brachte Lukas auf eine Idee, was er erzählen könnte. Von dieser Zeit abgesehen wurde er eigentlich nur von anderen Ländern hin und her geworfen. Zum Beispiel, als Dänemark sich mit Frankreichs Napoleon verbündete nach dem Kalmarer Reich mit ihm verlor und Norwegen zu Schweden ziehen musste. Oder als er im zweiten Weltkrieg besetzt wurde. Aber was sollte man auch machen wen man arm war und das Militär zu anderen Ländern verhältnismäßig klein war? Lukas schüttelte den Kopf als wolle er eine lästige Fliege loswerden und wandte sich dem Land, das gerade erzählte zu, in diesem Fall Schottland. Lukas war überrascht, dass von Allistor solche weisen Worte kamen. Es stimmte, dass Schlachten und Kriege so glorreich oder niederschmetternd auch waren letzten Endes immer auf ein Blutbad hinausliefen. Vielleicht hatte er ihn falsch eingeschätzt? Auf seinen letzten Satz hin zuckte er schließlich irritiert mit einer Augenbraue. Lukas hatte das Gefühl, dass Mathias und er sich gut als Klassenclowns in die Klassengemeinschaft eingliedern würden. Plötzlich spürte er ein Zwicken, Gudrun war wohl langweilig und hatte sich in sein Bein gebissen. Unauffällig versuchte er, die Fee von seiner Hose zu lösen. Das Mädchen das zu spät kam schien ebenfalls Italienerin zu sein und sich gut mit Feliciano zu verstehen. Mailand also. Das Zwicken wurde inzwischen schmerzhaft. Er wollte ihr nicht an den Flügeln ziehen da diese leicht rissen, aber sie da lassen konnte er auch auf keinen Fall. Musste komisch aussehen, wie er unter den Tisch stierte. Schließlich schaffte er es, sie zu lösen und schob die Fee in die Hosentasche, sodass er sich wieder völlig auf den Unterricht konzentrieren konnte. Nun war das Menschenmädchen an der Reihe. Interessiert lehnte er sich wieder über die Schulter. Menschen sahen ja schließlich das Leben ganz anders als ein Land. Seine Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt, sie erzählte nämlich etwas aus dem Leben des alten Griechenlands. War die Lehrerin nicht auch Altgriechenland? Wollte sie bei ihr punkten, damit Slytherin ein paar Punkte abbekam. Einer ehrgeizigen Slytherin wurde er das völlig zutrauen. Doch interessant war das, was sie erzählte. Bevor Charles Darwin mit seiner Selektionstheorie daher dackeln konnte, waren die alten Griechen bereits dabei diese in die Tat umzusetzen. Nun war wohl eher an der Reihe. „Ich denke die Zeit der Vikinger gefällt mir am besten, nicht nur wegen den Raubzügen, sondern auch wegen den Entdeckungen von Island, den Farøern, den Osterinseln, Amerika, Orkney und Shetland, welche alle mit Ausnahme von Amerika und den Osterinseln auch von den Norwegern besetzt wurden.“ Er stützte sich schließlich mit den Ellebogen auf den Tisch und verschränkte die Finger ineinander um sein Kopf abzustützen und gab das Wort wortlos an Mathias weiter.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mi 22 Okt 2014 - 16:29

Was für ein langweiliger Unterricht, das sollte seine Hauslehrerin sein? Na kam in Emil so viel Vorfreude auf, so wie Magma eiskalt war. Den Blick verschlossen saß der junge weiterhin in der Ecke. Die Hand angehoben und den Kopf gelangweilt auf dieser abgestützt. Er hörte den Meisten nicht wirklich zu, sondern fasste nur das auf was er wollte.
Auch das seine Brüder ihn übersahen, war für Iceland wahrlich etwas was, den Amüsement diente und ihn dazu brachte, das sich ein kleines kaltes Lächeln auf seine Lippen befand.
Es waren so viele verschiedene Leute anwesend das es dem Einzelgänger fast schlecht wurde. Mit der anderen Hand eine Strähne aus seinen Gesicht ziehend, blickte er Lukas an der zu Letzt gesprochen hatte. Ob er Blind geworden war? Dann hatte Emil wenigstens ein Glück, das dieser nicht mehr ständig an ihn klebte, gleiches galt für Mathias.
Jeden einmal angesehen, verschlossen sich die Augen. Die Geschichten anderer waren ja so toll! Wenn er nur dran dachte, wurde es den jungen mit den violetten Augen schon übel, er wollte sich an so vieles wie möglich nicht erinnern. Vor allem an gewisse Dinge, die geschahen, ob es nun die Tatsache mit Shetland war oder sein Versprechen welches er auf Teufel komm heraus nicht einhielt.
Erst nach einem lautlosen Seufzen öffneten sich die Seelenspiegel, in welchen das Unheil kurz aufblitze und von der matten Erscheinung seiner normalen Augenfarbe überspielt wurde.  
„Verzeihung Mrs. Papadolou, ich zweifel daran, dass es gesund ist, über unsere Geschichten zu reden. Es gibt gewisse Dinge, die man nicht erwähnen will, sie scheinen zu vergessen, dass es auch Geschichten gibt, welche verletzend sind und einen anderen zerstören können. Sie haben wohl noch nie jemanden verloren.“ Das Iceland alles andere als begeistert über dieses Thema war, konnte man ihn ansehen.  Jeder hatte Erinnerungen, manche waren gut manche schlecht, doch meistens erinnerte man sich – bei solchen Themen erzähle deine Geschichte – einfach an jedes Detail, welches einen die Seele zerriss. Somit war seine Argumentation durchaus gerechtfertigt.
Mehr sagte der Isländer nicht, der sich bis eben vollkommen zurückgehalten hatte, sich fast unsichtbar fühlte, und damit spürt, wie Kanada sich fühlte. Für jemanden wie ihn war es ein Segen, ein Einzelgänger war für so etwas geschaffen. Wenn er nicht zwischenzeitig seine Phasen hatte, anderen das Herz zu brechen. Angesprochene kurz abschätzend angeschaut, wirkte er wieder wie das Eis persönlich. Dabei blickte er aus dem Augenwinkel einmal gezielt zu Schottland und verschloss seine Augen.  Mehr hatte er zu dieser unsinnigen Unterrichtsstunde nicht zu sagen. So etwas gehörte einfach nicht hinein, sie sollte ihnen etwas beibringen nicht alte Erlebnisse wiederbeleben, ob sie es gut meinte oder nicht.
„So etwas gehört nicht in die Geschichte der Zauberei, auch wenn sie es vielleicht nur gut meinten.“ Kalt und abgeneigt wurden die wenigen Worte noch nachgesetzt, er hatte es sich lang genug angetan. Sich die Geschichten anderer anzuhören wurde ihn leid. Es war doch immer dasselbe Spiel, gute Zeiten und schlechte Zeiten, Freude und Schmerz – er selbst war nicht so masochistisch, dass er jeden das Erzählen musste, wie seine Geschichte aussieht.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mo 27 Okt 2014 - 16:46

Gerade wollte Mathias anfangen zu sprechen, als ihn eine allzu bekannte Stimme unterbrach.
Freudig drehte er sich um, nur um dann Island zu sehen. Was dieser sagte hatte er gar nicht gehört. Viel zu sehr war er damit beschäftigt durch die Tischreihen zu Emil zu marschieren. Mit einem breiten Grinsen schlang er die Arme um den Kleineren. "Emil!!!! Wieso hast du nicht gesagt, dass du auch hier im Unterricht bist?!" Fröhlich knuddelte er den Isländer durch und hob ihn von seinem Sitzplatz hoch. Dabei stellte er sich aber so dumm an, dass er rückwärts stolperte und fast hin geflogen wäre. Irgendetwas hatte er vergessen... ach ja! Er musste Frau Papadopolu doch noch etwas über seine Geschichte erzählen. "Ach und wegen meiner Geschichte.... ich stimme Lukas zu! Die Vikingerzeiten waren wirklich die Besten! Trinken und Dörfer überfallen waren zu der Zeit meine liebsten Hobbys!"
Er grinste als er an die alten Zeiten zurück dachte. Abgesehen davon, dass sie sich manchmal selber an die Kehle gingen. Das war schon ziemlich dumm, fand der Däne. Bevor er in seinen Gedanken versinken konnte, schüttelte Dänemark schnell seinen Kopf.
Unschlüssig was er als nächstes tun sollte blieb er einfach auf der Stelle stehen und schaute fragend in die Runde. Vielleicht sollte er sagen, dass er fertig war? Ja das wäre wahrscheinlich eine gute Idee. "Das war es dann auch schon vom King!"
Weiterhin grinsend wartete Mathias dann darauf, dass jemand anderes irgendetwas zu sagen hatte.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mo 27 Okt 2014 - 17:16

Sophia beobachtete die kurze Szene zwischen den beiden Blonden. Sie schloss aus der Vertrautheit von Herrn Kohler, dass es sich bei dem anderen Sprecher wohl auch um ein nordisches Land handeln musste. Trotz seiner leisen Äußerung hatte sie jedes Wort gehört.
Schwungvoll stellte sie sich auf ihre Füße, dass ihre Schuhe laut klackten. „Mir ist durchaus bewusst, dass es in diesem Klassenzimmer Leute gibt, die sich nicht gerne zurück erinnern, oder gar Angst vor ihrer Vergangenheit haben. Doch daran zu denken und es frei heraus zu sagen, hilft oft besser, als es in sich hinein zu fressen.“
Sie drehte sich noch einmal auf dem Schuhabsatz und schritt zur Tafel. „Sie wollten wissen, ob ich je jemanden verloren habe?! Fragen Sie das einen erfahrenen Krieger, er wird Ihnen eine Antwort geben. Selbst in meinem eigenen Land waren sich die Menschen nie einig und praktizierten unter anderem grausame Riten. Daran, dass zum Beispiel in Sparta Kinder einfach ausgesetzt wurden, erinnere ich mich auch nicht gerade gerne, mein Lieber. Aber ich lernte, damit umzugehen. Eins noch, ich bin neu an dieser Schule, die meisten von euch kenne ich nur vom Hörensagen, deswegen dachte ich mir, dass ich es mir so ein wenig leichter machen kann. Falls Sie mit dieser Art des Unterrichts nicht zufrieden sind, steht es Ihnen frei zu gehen!“, erzählte die Griechin.
Sie nahm sich ein Stück Kreide und begann an die Tafel zu schreiben, was die Schüler in ihren Stunden beachten sollten. Zügig füllte sich die schwarze Fläche mit weißen Buchstaben. Sophia drehte sich zur Klasse zurück: „Ich halte übrigens nicht viel vom Punktesystem hier, also werde ich wohl so gut wie nie Extra-Punkte vergeben. Abziehen werde ich allerdings schon, wenn jemand sich nicht benehmen kann...Noch Fragen?“
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mo 27 Okt 2014 - 18:31

Toris hatte jedem Sprecher aufmerksam zugehört. Schließlich war besonders die Geschichte ein wichtiger Teil ihrer Identität. Was wäre er schon ohne seine Narben, seine Erfahrungen, seine Hoffnungen und Wünsche, ob erfüllt oder unerfüllt? Genau, noch weniger, als er eh schon war.
Wer beachtete schon ein kleines Land wie ihn? Wen interessierten schon 'nur' ungefähr drei Millionen Menschen, im Vergleich zu den Bewohnern anderer Länder? Genau, eigentlich keinen.
Und so etwas nennt sich 'Europäische Union'. Die großen Länder versprachen mehr, als sie halten können. Die wenigsten konnten die Probleme der 'Kleinen' nachvollziehen. Er hatte das früher auch nicht gekonnt. Jetzt war es nur noch normal.
Er merkte, wie er immer trauriger drein blickte. Leise seufzend riss er sich zusammen und blickte wieder auf die Tafel, auf die die Lehrerin beschrieb. Er hatte ihren Monolog nur halb mitgekriegt, aber er hatte das Gefühl, sie war gerade nicht sonderlich gut auf Island zu sprechen. Was er auf gewisse Weise nachvollziehen konnte.

Prof. Papadopolou fragte nach Fragen... Hatte er überhaupt welche? Und selbst wenn... Würde er sie stellen? Aber nein, er hatte keine Fragen. Also schüttelte er etwas den Kopf und versank wieder in seinen miesen Gedanken.
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