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 Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´

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BeitragThema: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Do 25 Sep 2014 - 17:15

das Eingangsposting lautete :

Die braunhaarige Frau setzte sich samt ihrem eiskalten Kaffee an den Lehrertisch.
Und genoss die Ruhe, die noch hier herrschte.
Bald würde der Raum von Getuschel erfüllt sein, und sie, sie würde an der Tafel stehen und erklären. Da dies die erste Stunde war, würde sie sich erst einmal die Schüler genauer ansehen und eine nette Vorstellungsrunde machen.
War ihre Handschrift auch schön genug? Sophia runzelte ihre Stirn, wickelte sich enger in ihre Strickjacke und schritt zu der leeren Tafel. Sie nahm sich eine Kreide und schrieb fein säuberlich `Willkommen im Unterricht´ auf die Tafel. Zufrieden trat sie einen Schritt zurück und betrachtete die regelmäßige, saubere Schrift.
Erst nach einigen Augenblicken entfuhr ihr ein ungezügelter, altgriechischer Fluch. Sie hatte es getan. Sophia hatte schon wieder auf Griechisch an die Tafel geschrieben! "Ich bin so blöd!", schimpfte sie mit sich selbst.
Aber was sollte man machen, das war ihre Muttersprache. Und sie war so schön und schreibenswert...Sophia klatschte sich auf die Wangen: "Nein, keine Ausreden, hier wird Englisch gesprochen!"
Hastig wischte sie die griechischen Worte ab und ersetzte sie durch englische. Jetzt brauchte sie nur auf ihre Schüler zu warten...
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mo 27 Okt 2014 - 19:38

Etwas überrascht von dem ernsten Ton seiner Hauslehrerin, blickte Feliciano auf die vollgeschriebene Tafel und las sich alles gründlich durch. Kurze Zeit später lächteel er Prof. Papadopolou an und hob brav seinen Arm hoch.
"Vé~ Ich hätte eine Frage. Wie sind Sie dazu gekommen, Geschichte der Zauberei zu unterrichten~?", fragte er neugierig und musterte die Griechin. Er hatte jetzt so viele verschiedene Eindrücke von den anderen bekommen, dass er jetzt auch etwas über sie erfahren wollte. Manche Länder waren für ihn sehr fremd, andere wiederum gefielen ihm. Als Mathias vorhin auch noch Emil umarmt hatte, musste er kichern. Es war etwas chaotischer in der Klasse geworden, was dem kleinen Italiener nur recht war. Es gab ihm ein Gefühl der Vertrautheit und nahm ihm etwas die Angst, von so vielen, ihm unbekannten Ländern Bekanntschaft zu machen. Aber er war froh, dass wenigstens seine Schwester hier war, die er unbedingt noch richtig begrüßen wollte. Schließlich sehen sie sich nicht mehr so oft, seitdem der Hut ihn in ein anderes Haus gesteckt hatte. Warum Ravenclaw für ihn in Frage gekommen war, konnte er sich beim besten Willen nicht denken. Es hieße immer, dass die Schüler aus dem Haus sehr klug waren...Doch Feliciano zweifelte noch immer daran, ob er hier richtig aufgehoben war.
Langsam senkte er die erhobene Hand und lächelte weiter die Professorin an.
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Allistor Kirkland

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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Mi 29 Okt 2014 - 14:42

Wirklich sehr spannend, geschweige denn interessant zuzuhören, gestaltete sich die Stunde für Allistor nicht. Natürlich, den anderen Schülern -er konnte ja dank des einen Menschenmädchens nicht einmal 'Länder' denken- zuhören, dabei die wichtigsten Fakten rausfiltern und das unnütze Gerede ausblenden, dass war auch eine Möglichkeit der Beschäftigung, aber für gewöhnlich wendete er solch eine Taktik nicht an einem Ort wie diesem an.
Der Rothaarige gab es zu, der Unterricht bis jetzt interessierte ihn nicht. Warum sollte er etwas über die Geschichte der anderen Länder lernen, wenn er bei den für ihn wichtigen Sachen dabei war oder sich Informationen aus erster Hand holen konnte? Hieß das Fach hier nicht 'Geschichte der Zauberei'?
Allistor hatte vermutet, dass er hier etwas über vergangene Magie in anderen Ländern erfahren würde, selbst mit Magie aus seinem Land wäre er zufrieden gewesen. Aber Geschichte allgemein? Nein Danke.
Auch wenn der Schotte zugeben musste, die Hauslehrerin, die ja einiges mehr an Erfahrung als er selbst besaß, hatte sich eindeutig seinen Respekt verdient. Laut sagen würde er es wohl nicht, doch der Rothaarige hatte im Laufe seines Lebens gelernt, wann er trotz Unbehagens zu Schweigen und jemandem zuzuhören hatte.
Allistor sah also nur stumm und mit einer undeutbaren Miene zu dem jeweils Erzählenden, wobei ihm der Blick des Isländers im Speziellen auffiel. Emils Blick hatte den seinen für einen Moment nicht nur gekreuzt, sondern der kleine Isländer hatte ihn direkt angesehen. Aber was auch immer der Blonde von ihm wollte, es weckte nicht genug Interesse bei dem Schotten, um diesen zu einer sofortigen Nachfrage zu bewegen.
Stattdessen sah er nachdenklich zu dem kleinen Italiener, der sich anscheinend dazu durch gerungen hatte, der Lehrerin eine Frage zu stellen. Der Rothaarige selbst hätte maximal gefragt, ob er nun endlich etwas Neues lernen würde, aber diese Frage wäre selbst für seine Verhältnisse zu unfreundlich für den ersten Tag und auch noch zur ersten Unterrichtsstunde. Allistor nahm sich vor einfach nur abzuwarten, er würde ja wohl oder übel sehen, was die Lehrerin noch geplant hatte.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Do 30 Okt 2014 - 15:02

Neugierig sah sich die Mailänderin noch einmal um. Durch ihr Zuspätkommen hatte sie einige Vorstellungen verpasst. Nun sortierte sie ihre Gedanken und musterte noch einmal einige der Leute im Raum. Zuerst einmal das -neben ihr selbst- scheinbar einzige Mädchen in der Klasse. Ihr Name war Rosa und sie war... kein Land? Menschen gab es zwar viele auf der Welt- wahrscheinlich sogar mehr, als es Länder gab, aber in dieser Ansammlung von Ländern wunderte es sie schon, einen normalen Menschen zu sehen. Aber egal ob Mensch oder Land, man konnte sich theoretisch mit jedem anfreunden. Ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, während sie sich weiter umsah. Am Fenster saß ein rothaariger junger Mann, dessen Blick sein Desinteresse zeigte. Er kam der Mailänderin bekannt vor, doch sie konnte nicht mehr zuordnen, woher sie ihn kannte. Vielleicht hatte sie ihn bei ihrer Hinfahrt im Zug gesehen, es war alles möglich. Okay, nicht alles... aber vieles... Sie musste kurz kichern bei dem Gedanken, sie habe ihn an den wohl außergewöhnlichsten Orten gesehen. Bevor der Mann sie hätte bemerken können, sah sie sich weiter um. Ihr Blick blieb bei den zwei blonden Jungen neben ihr hängen - der braunhaarigen war erst jetzt aufgefallen, dass sie sich vorhin neben die zwei gesetzt hatte. Manchmal war sie wirklich ein Spätzünder...
Jedenfalls schienen beide wie sie selbst zum Hause Hufflepuff zugehören, doch sie schienen sich noch länger zu kennen. Als ihr bewusst wurde, dass es sich bei den Herren um Dänemark und Norwegen handelte, wurde ihr auch schnell klar, wieso sich die beiden schon kannten. Sie gehörten beide zu Nordeuropa. Norwegen, oder auch Lukas, schien nicht wirklich erzählen wollen, was er im Sommer getan hatte. Mathias, also Dänemark, dagegen schien im Sommer viel herumgekommen zu sein. Und er war scheinbar sehr von sich selbst überzeugt, wenn er sich selbst als 'König des Nordens' sah. Diese Einstellung erinnerte Alice an Gilbert Beilschmidt - den älteren der beiden Kartoffelbrüder. Doch sie wollte sich nicht weiter damit beschäftigen, daher sah sie in die Reihen vor sich. Vor ihr saßen ihr Bruder Feliciano und ein weiterer braunhaariger junger Mann, den sie schon beim Frühstück gesehen hatte. Wenn sie sich recht erinnerte, war sein Name Toris. Er schien auf Alice einen etwas ernsteren Eindruck zu machen. Während sie weiter überlegte, hörte sie, wie jemand anfing zu reden. Als sie sich umdrehte, sah die braunhaarige einen Jungen mit weißem Haar, der sich scheinbar über diese Vorstellungsrunde beschwerte? Auch er hatte, wie der rothaarige, einen desinteressierten Blick. Als sich Alice wieder nach vorne drehte, fing Professor Papadopolou -sie würde definitiv einige Zeit brauchen, um sich diesen Namen zu merken- bereits an, weiterzureden. Ihr Tonfall schien ernster geworden zu sein und sie schrieb einige -viele?- Regeln an die Tafel. Dann wanderte sie sich wieder der Klasse zu und fragte, ob wir denn noch Fragen hätten. Kurz überlegte die Mailänderin. Hatte sie Fragen? Zum Unterricht nicht, aber sie würde gerne wissen, was ihr Bruder über die Sache denkt...
Vorsichtig, damit er sich nicht erschreckte, und unauffällig tippte sie ihm mit einem Finger auf die Schulter und flüsterte:" Hey Fratello... wie findest du den Unterricht bis jetzt...?" Sie hatte etwas bange, da die Lehrerin , trotz des ersten netten Eindrucks, streng zu sein schien und sie nicht wollte, dass ihr Haus wegen ihr Punkte verliert. Und unbeliebt wollte sie sich nicht gleich beim ersten Tag machen... wobei die Tatsache, dass sie zu spät war, nicht gerade positiv dazu beitrug...
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 31 Okt 2014 - 9:31

Rosa schaute konzentriert zur Tafel, alles hatte sie sich gewissenhaft notiert, das tat sie normalerweise nicht, sie verließ sich eher auf ihr Gedächtnis.
Schon im Laufe der ersten Stunde hatte Miss Sophia gezeigt, dass sie nicht immer die ewig freundliche Südländerin war. Dieses Gesicht voller Ernst hatte sie schon länger nicht mehr gesehen.
Andererseits schämte sie sich auch ziemlich, dass sie einen Punkt in der griechischen Geschichte erwähnt hatte, der der Lehrerin nicht so angenehm war. Die Interessen der Kleinen lagen nun mal in etwas bizarren Gebieten...
Den anderen Schülern in der Klasse hatte sie auch aufmerksam zugehört, fast alles haftete jetzt in ihrem Gedächtnis.
Sie wickelte sich ihren linken Zopf um die Hand und zwirbelte daran. Das tat sie immer, wenn sie nachdachte. „Noch Fragen?“, hörte sie plötzlich und schreckte leicht zusammen.
Nein, ihr war alles klar. Alle Fragen, die ihr im Moment auf der Seele lagen hatten mit diesem Unterricht nichts zu tun. Wie sie hier unter Ländern überleben sollte, musste sie sich schon selber ausdenken. Aber das andere Mädchen in der Klasse, Alice, wirkte recht freundlich, vielleicht sollte sie sich mit ihr anfreunden.
Doch als der Italiener mit dem Namen Feliciano Vargas (gutes Gedächtnis, wie gesagt) die Frage stellte, wie Sophia dazu gekommen war, dieses Fach zu unterrichten, war ihre Neugierde wieder da. Gespannt lauschte sie wieder.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 31 Okt 2014 - 20:38

Lukas konnte nicht behaupten, dass er den Unterricht langweilig fände. Natürlich wäre es ihm lieber gewesen, wenn sie sofort zum Boden der Tatsachen kommen würden und sie ein wenig über Geschichte der Zauberei lernen könnten, doch er hatte damit gerechnet, dass er vielleicht erst einmal in einer Vorstellungsstunde sitzen würde. Jetzt war die Frage – würden die anderen Stunden ebenfalls so verlaufen? Für die Lehrer waren sie ja erstmal alle neu, aber dass sich die Schüler eventuell wiederholen müssten konnte dafür sorgen, dass Langeweile aufkommt…nachdenklich fuhr er mit der Fingerkuppel über die Kreise auf den Holztischen…bis eine vertraute Stimme dafür sorgte, dass ihm ein Schauer über den Rücken lief als hätte jemand Eiswürfel seine Wirbelsäule entlangrutschen lassen. Er kannte diese Stimme. Er würde sie unter tausenden erkennen. Langsam drehte er sich um und tatsächlich- sein kleiner Bruder war auch hier. Emil war hier. Emil war hier. Emil war hier. Wie hatte er ihn nicht bemerken können? War er derartig müde gewesen? Dennoch, das war unverzeihlich.  Er bemühte sich zumindest zu verstehen, was sein Bruder sagen wollte. Wie immer war er aufrichtig und ehrlich- eine Eigenschaft, die Lukas an ihm schätzte. Emil war anscheinend um die Gefühle der anderen besorgt, wenn er ansprach dass diese Thematik in anderen möglicherweise schlechte Erinnerungen wecken könnte. Süß. Lukas war der Meinung, dass es einer der Dinge war, die man als Länder einfach können musste. Als Mathias Emil auch bemerkte, machte er sich daran, auf ihn zuzugehen. Lukas war sich sicher, dass selbst eine Herde an Goblings ihn nicht hätten aufhalten können, wenn er Emil ordentlich begrüßen wollte. Lukas merkte erst jetzt, dass er seinen ganzen inneren Monolog lang die ganze Zeit Emil gelassen angestarrt hatte. Er wollte zu seinen kleinen Bruder. Er wollte zu ihm, mit jeder Faser seines Seins. Aber er musste ein guter großer Bruder sein und dazu gehörte Emil nicht mit Zuneigung zu überfluten während andere außer den Nordics anwesend waren. Das war Mathias Stil, nicht seiner. Schnell, Lukas, sei cool, sagte er zu sich. Somit winkte er Emil zu.

Nailed it.

Mathias schien fast bei seiner Euphorie endlich Emil wieder bei uns zu haben zu vergessen, dass die Lehrerin eine Frage gestellt hatte. Und siehe da- sie waren sich mal einig. Die Lehrerin wiederum…schien mächtig angepisst zu sein. Er drehte sich widerstrebend von Emil weg um schnell aufzuschreiben wie der Unterricht funktionierte, bevor er sich wieder zurückdrehte um Emil anzustarren, als ob er Angst hätte sein kleiner Bruder könne so lautlos verschwinden wie er – zumindest machte dass den Eindruck auf Lukas – gekommen war. Die anderen Schüler schienen jedoch jeder in seine eigenen Gedanken vertieft. Der Junge mit den geschlossenen Augen stellte jedoch eine sehr interessante Frage. Lukas war hin und her gerissen. Auf der einen Seite wollte er natürlich keinen Punkteabzug für Hufflepuff- andererseits, er hatte seinen Bruder für Tage nicht mehr gesehen. Er würde einen Punkteabzug widerstrebend hinnehmen, kam er schließlich zu den Schluss und starrte Emil durchdringend an, hörte aber gleichzeitig der Lehrerin zu.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 1 Nov 2014 - 23:57

Er hatte die Schnauze voll. Schlecht gelaunt und mit einer Stimmung, die einem gleich ausbrechenden Vulkan ähnelte, stapfte der Süditaliener durch den Gang und suchte den Raum der ersten Unterrichtsstunde. Der Tag hatte für ihn mehr als ungünstig angefangen. Die komplette Schullaufbahn hatte sich seiner Meinung nach gegen ihn verschworen. Als erstes hatte ihn der sprechende Hut nach Slytherin gebracht und somit von seinen Geschwistern getrennt und dann erfuhr er auch noch, dass Frankreich sein Hauslehrer war! Mies gelaunt ging er somit gestern ins Bett, schlief unruhig, hatte das Frühstück und den Anfang der Stunde verpasst und lief nun mit chaotischer Frisur, Augenringen und einer gehörigen Portion Wut durch den Korridor.
"Das kann doch echt nicht war sein! Hat sich die komplette Welt gegen mich verschworen?!", murrte Lovino und entdeckte endlich die Tür.
"Geht doch!" Mit einem Ruck öffnete er die Tür und sah in den schon gefüllten Kursraum. Viele Gesichter waren ihm unbekannt und es interessierte ihm auch herzlich wenig im Moment, wer seine Klassenkameraden waren.
"Morgen...Scusi, dass ich zu spät bin. Hab den Raum nicht gefunden...", murrte er und hob kurz die Hand zur Begrüßung. Seine Augen schweiften über die Stühle. Sein kleinerer Bruder und seine kleine Schwester waren schon da.
"Ciao Sorellina", begrüßte er Alice kurz und setzte sich zu ihr an den Tisch. An der Tafel standen schon einige Regeln, sodass Lovino müde und gestresst seinen Kopf auf den Tisch sinken lies und sich sein Magen knurrend bemerkbar machte. Also schlechter konnte der Tag nicht anfangen, dachte er und seufzte.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 2 Nov 2014 - 11:59

Grade als Emil glaubte, dass er etwas Ruhe bekommen würde, sah es für ihn schlechter aus, als er es gewollt hatte. Da war der Kanada-Modus doch eindeutig besser gewesen, so hatte er nicht das Problem, was sich nun mit großen Schritten und einem breiten Grinsen auf ihn zukam. Warum fühlte sich der Isländer plötzlich so bedroht? Ah, ja genau da kam ein äußerst gut gelauntes Dänemark auf ihn zu, kämpfte sich durch die Tischreihen und kam schließlich schneller an, als es Emil wahr haben wollte. Na besser hätte es nicht werden können! Warum musste er so Laut sein!? Ohne ein Wort – vorerst – ließ sich der kleinere von beiden Hochheben und schluckte sein Kommentar erst einmal hinunter, nun stolperte der Blonde auch noch fast mit ihm. So schwer war er nun auch nicht! Auch wenn sich Mathias damit wohl einfach etwas überschätzt hatte. „Weißt du... dafür, dass du mich nicht eher bemerkt hast, bist du nun verdammt laut und legt dich bloß nicht mit mir aufs Maul.“ Kalt und doch irgendwo amüsiert darüber, dass er sich so dumm bei angestellt hatte, besserte sich seine Laune zumindest ein klein wenig.  
Nachdem Mathias der Lehrerin seine Antwort gab, befreite sich Island aus der Umarmung Dänemarks, sah diesen jedoch noch einmal direkt in die Augen. Er war ihn ausnahmsweise nicht böse, hatte er seine miese Laune etwas behoben, alleine mit seiner offenen Art. Wenn da nicht die Worte der voreiligen Lehrerin waren, vor welche Island nicht besonders viel Respekt zu haben schien, das obwohl sie gewiss seine Hauslehrerin war.
Wie sollte er vor solch einer Frau so etwas empfinden, wenn sie ihn einfach gegen den Strich ging? Zugegeben, eines musste man ihr lassen. Sie sprach von Punkteabzug? Sollte sie es ruhig machen, sollte sie ihren eigenen Haus punkte abziehen. Na da hatte er ja echt den Jackpot geknackt, mit den Haus in welchen er gesteckt wurde.
Die erste Zeit schweigend, wartete Island damit der Frau überhaupt Worte zu schenken, sollte sie ihre dummen Regeln ruhig an die Tafel schreiben. „Sie können nicht einfach über jeden Schüler hinweg entscheiden, an was er sich erinnern soll oder es frei heraus sagen soll. Wenn sie wirklich so denken, haben sie ihren Beruf verfehlt. Daran werden auch ihre Worte nichts mehr dran ändern. Behalten sie ihre Meinung ich werde die meine nicht ablegen.“ Dies waren die letzten Worte, welche er ihr abgeneigt schenkte. Es war Emil vollkommen gleich, was andere erlebten, was schlimm war oder nicht. Jeder kannte das Gefühl etwas zu verlieren, was ihn wichtig war, doch tat das – seiner Meinung nach – nichts im Unterricht der Geschichte der Zauberei.
Damit ignorierte Island, die Regeln an der Tafel schrieb sie nicht auf, da es sich für ihn zumindest damit gegessen hatte.
Eher folgte er einen jeden Blick, der ihn durchbohrte. Warum starrten ihn gleich so viele an? Ah, ja genau, weil er seine Meinung sagte und sie nicht unbedingt prickelnd war. Was juckte es den jungen mit den violetten Augen schon, er empfand man sollte mit seinen gegenüber ehrlich umgehen. Auch wenn Emil dies durchaus rau tat.
Schottland der kurz zu ihm sah, hatte er ebenso bemerkt, doch folgte er einen deutlich aufdringlicheren Blick, als der von den Rothaarigen kurzweilig kam. Die Person war direkt ausgemacht. Norwegen. Er erdolchte ihn mit seinen Blicken, wollte er ihn zu Gouda verarbeiten? Nein, das war es nicht er starrte ihn einfach nur an. Emil konnte sich an einen Finger abzählen, weswegen dies war. Er unterdrückte seinen Drang, ihn zu begrüßen. Musste er es dann auf diese nervige Art tun?! War ja nicht so das er schon einmal von fast allen Anwesenden auf sich hatte.
Sah er etwa aus wie einer dieser Beilschmidt's die es liebten Unmengen an Aufmerksamkeit zubekommen?! Nein verdammt, sah er nicht!
Hinsetzen tat sich Emil nicht, nein blieb er vor Dänemark stehen und tat doch etwas, was vollkommen untypisch für ihn war. Er umarmte diesen, das hatte zwei Einfache nutzen. Einmal er konzentrierte sich auf etwas anderes, als jemanden Argumente entgegen zu feuern und zum Zweiten, kniff er Dänemark so in die Seite, das er die Worte an Lukas schluckte. Er möge ihn doch bitte nicht mit blicken nageln!
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Fr 7 Nov 2014 - 21:04

Dänemark war erstaunt als er bemerkte, dass Island ihn umarmte. Gerade wollte er auch seine Arme um den Kleineren legen als dieser ihn einfach in die Seite kniff. Verwirrt schaute Mathias Emil an.
"Aua... womit hab ich das verdient?"
Der Däne trat einen Schritt zurück und schaute Emil in seine Augen. Als er kurz in Richtung Tafel und Lehrerin schaute bemerkte er, dass sie etwas an die Tafel geschrieben hatte.
Er grinste Emil noch einmal an, nur um sich dann um zu drehen und schnell zurück zu Norwegen zu gehen. Ihm gehen rief er dann noch etwas Emil zu.
"Komm doch zu Lukas und mir! Wir würden uns freuen, wenn du dich zu uns setzt!"
Damit setzte er sich wieder an seinen Platz und schrieb schnell die ganzen Regeln von der Tafel ab. Zwar hatte er darauf gar keine Lust aber es schien so als wäre mit der Lehrerin nicht zu spaßen.
Und auch wenn er vielleicht nicht so aus sah war er eigentlich ganz schön fleißig! Und Punktabzug für sein Haus wollte er auch nicht riskieren. Er hatte keine Lust darauf, dass die anderen wütend auf ihn werden könnten. Die Frage des Italieners hörte er nur neben bei. Viel mehr fragte er sich warum Lukas den Isländer einfach nur angestarrt hatte. Schnell drehte er sich zu dem Norweger.
"Wieso hast du Emil nur gewunken und so angestarrt?"
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 8 Nov 2014 - 14:52

„Wenn ich Sie alle bitten dürfte, Ihre Privatgespräche einzustellen!“, eigentlich wollte die Griechin lächeln, doch es gelang ihr nicht. An dem Kommentar des Isländers hatte sie ordentlich zu nagen, dass sie gleich am ersten Tag so ein Pech haben musste...
Mit einem etwas zu freundlichen Blick schaute sie zu dem Italiener, der eben herein gestolpert war. Sophia fand ihr Lächeln wieder: „Nun, wie es scheint, hat die Familie Vargas eher eine Tendenz zum zu spät kommen, aber da heute der erste Unterrichtstag ist, werde ich Ihnen keine Schwierigkeiten bereiten. Sie können gleich stehen bleiben.“
Die Braunhaarige schaute ehrlich liebevoll zu dem Norditaliener und antwortete auf seine Frage: „Schon seit je her bin ich sehr an Geschichte interessiert, egal ob die fremde oder eigene. Alles, was mit der Vergangenheit zu tun hat, erweckt mein Interesse. Für mich gibt es einfach nichts spannenderes, als nachzuvollziehen, warum Personen so gehandelt haben. Selbstverständlich müsste ich dafür nicht hier unterrichten, aber man hat mich darum gebeten. Ich dachte, ich tue dieser Schule damit einen Gefallen.“
Sie schob ihre Unterlagen zu einem Stapel zusammen: „Wenn das die einzige Frage ist, werde ich die Stunde jetzt beenden. Sie können gehen. Ich muss mir noch überlegen, wie ich dieses Schuljahr bewältige.“ Sie wies mit der Hand zur Tür: „Einen schönen Tag noch.“
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 8 Nov 2014 - 16:02

Professor Papadopolou beendete die Stunde. Das weckte Toris aus seinem Tagtraum. Er packte langsam seine Sachen zusammen. Er hatte jetzt noch ein wenig Zeit, bevor die nächste Stunde begann. Was hatte er überhaupt gleich? Ach ja, Zauberkunst bei Professor Bonnefoy. Beziehungsweise Frankreich. Ernsthaft, Frankreich als Lehrer? Toris kannte ihn nur vom Sehen, aber das, was er gehört hatte, reichte ihm. Aber was sollte er jetzt machen? Er entschloss sich, Hogwarts Ländereien zu erkunden. Wenigstens ein wenig.
Vielleicht entdeckte er irgendwas Spannendes. Leider durfte man nicht in den verbotenen Wald, da es dort anscheinend etwas sehr gefährlich war. Toris mochte Wälder gerne, besonders so alte wie diesen hier.
Er nahm also seine Tasche und verließ den Raum ohne sich groß um die anderen Schüler zu kümmern. Freunde hatte er eh noch nicht entdeckt, wozu also warten?
Toris machte sich auf den Weg nach Draußen.

Tbc:/ geht nach „Wiese“

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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 8 Nov 2014 - 20:41

Überrascht von dem plötzlichen Auftauchen seines Bruders sah sich Feliciano um und musterte Lovino. Da er ihn aber nicht begrüßte und sich direkt neben Alice setzte, seufzte Italien auf und widmete sich wieder der Professorin zu, die ihn liebevoll anlächelte. Neugierig lauschte er ihrer Erklärung.
"Vé~ Das ist schön, dass sie sich so dolle für Geschichte interessieren~", sagte er.
Als das Ende der ersten Stunde gekommen war, stand er auf und blieb vor der Tür stehen, um auf seine Geschwister zu warten. Ohne Begleitung wollte er nicht durch das große Schloss wandern. Außerdem war es einsam ohne seine Freunde. Er hoffte stark, dass sich die neuen Gesichter nicht ganz von ihm abwendeten.
Im Flur sah sich Feliciano neugierig um. Heute Morgen war er viel zu nervös gewesen, um auf die vielen Gemälde zu achten. Jetzt, da er etwas Zeit hatte, betrachtete er ein großes, wunderschönes Gemälde, das gegenüber der Tür an der Wand thronte. Neugierig ging er näher ran, um sich den Malstil genauer anzusehen, stockte dann aber, als sich die Personen in dem Bild auf einmal bewegten.
"Vé!" Er zuckte und stolperte wieder einige Schritte zurück. Hatten sich die Malereien hier schon die ganze Zeit bewegt? Schnell fing sich Italien wieder und sah das Gemälde mit nun noch mehr Interesse an.
"Magie kann so schön sein~."
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 9 Nov 2014 - 15:29

Die Stunde war beendet, was prompt das Stichwort des Rothaarigen wurde, der sich erhob und einmal gelangweilt streckte.
Das sich eine Lehrerin allgemein für die Vergangenheit interessierte verwunderte Allistor nicht, erst recht nicht bei diesem Fach. Es musste ja selbst bei Leuten die so verrückt waren und freiwillig Lehrer wurden Gründe geben, warum sie sich den Horror antaten.
Allistor sah noch einmal nachdenklich zu dem Dänen, ob er sich jetzt schon mit ihm anfreunden sollte, doch entschied sich dann dafür langsam schon Richtung Klassenzimmer des nächsten Faches zu gehen. Auf dem Weg dorthin würde er sicherlich etwas finden, dass ihm die Zeit vertreiben würde.
Diese Prognose wurde ihm auch prompt bestätigt, als einer der Vargas-Brüder sich vor dem lebenden Gemälde erschrak. Ein wenig traurig fand Allistor es schon, das der Italiener nicht hin flog, aber großes Kino würde der Schotte wohl erst bekommen, wenn die anderen beim Abendbrot auf die Geister treffen würden, die sich hier im Schloss eingenistet hatten.
"Magie kann auch spannender sein als nur lebende Gemälde. Schon mal eine der Rüstungen angesprochen, Vargas?"
Die Hände in den Hosentaschen vergraben stellte Allistor sich neben den Italiener, der sich als Feliciano Vargas vorgestellt hatte und sah problemlos auf diesen runter.
Doch bald wurde es dem Schotten mit den smaragdgrünen Augen wieder zu langweilig, weshalb er den Blick auf das Gemälde lenkte. In diesem vergnügte sich gerade eine feine Dame damit einen Kranz aus Blumen zu flechten, doch jetzt wo sie auf die zwei Interessenten an ihrem Bild bemerkt hatte, winkte sie freundlich aus dem Bild, was ein Grinsen auf die Lippen Allistors brachte.
Tja, selbst Gemälde aus Schottland schienen zu erkennen, wer oder eher was genau vor ihnen stand. Ob in diesem Schloss auch Bilder von Personen hingen, die der Rothaarige einst persönlich gekannt hatte?
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 9 Nov 2014 - 16:36

Überrascht sah Alice zur Tür, als ihr Bruder Lovino den Klassenraum betrat und sich nach einer Begrüßung neben sie setzte. Doch bevor sie ihn auch nur zurückgrüßen konnte, erklärte Professor Papadopoulu den Unterricht für beendet. Damit stand die Mailänderin von ihrem Platz auf und ging Richtung Tür, um auf ihre Brüder zu warten. Sie hatte sich eigentlich vorgenommen, zu den Leuten aus ihrem Haus zu gehen, aber... irgendwie wollte sie sich doch nicht von ihren Brüdern trennen. Kurz überlegte sie. Welches Fach hatten sie als nächstes? Zauberkunst, oder? Und zwar... bei Frankreich... oder Professor Bonnefoy, wie sie ihn nun nennen müsste. Sie seufzte tief. Es war ja nicht so, dass sie einen Groll gegen ihn hegte oder ihn hasste -so wie ihr Bruder Lovino scheinbar. Aber sie hatte nicht viel für ihn übrig... sie hatte nicht viel Gutes über ihn gehört und sie fand ihn seltsam... aber sie musste nun damit klar kommen. Ihr Bruder Lovino hatte es da deutlich schwerer, denn Frankreich war sein Hauslehrer.
Als sie zur Tür ging, sah sie, wie ihr Bruder Feliciano und der Rothaarige junge Mann vor einem Gemälde standen. Neugierig ging sie näher heran, um zu sehen, dass sich das Bild scheinbar bewegte und die Schaulustigen sogar wahrnahm, da die Frau auf dem Gemälde den beiden Jungen zu wank. Dann lehnte sie sich neben die Tür an der Wand, an der kein kein Gemälde Hang und träumte etwas vor sich hin. Ihren Blick hatte sie dabei auf die ihr gegenüber liegende Wand gelegt.
Als sie den Blick etwas hob, sah sie sich einem Gemälde gegenüber stehen, auf dem ein Mann, anscheinend ein Adliger, abgebildet war. Als er bemerkte, dass er angesehen wurde, grinste er plötzlich breit, formte seine Hände zu einem Trichter und rief einmal:"Buh!". Davon aufgeschreckt sah die braunhaarige zu dem Gemälde, dass aufgrund ihres Blickes in schallendem Gelächter ausbrach. Doch Alice stoßte sich erschrocken von der Wand ab und rannte so schnell sie ihre Beine tragen konnten weg. Sie hatte sich beinahe zu Tode erschrocken!

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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 9 Nov 2014 - 17:47

Rosa sah auf. Der Unterricht war schon vorbei? Ein bisschen schade fand sie es schon, immerhin war Sophia ihre gute Bekannte. Zudem sollten sie jetzt bei ihrem Hauslehrer Zauberkunst haben.
Sie fürchtete sich davor. Einerseits, weil sie sich nicht für eine talentierte Zauberin hielt, andererseits, weil sie absolut keine Lust auf den Blonden hatte. Aber sie war brav. Die Dunkelhaarige würde hingehen und an der Lektion teilnehmen, wie man es von ihr erwartete.
Als sie den Klassenraum verließ, bemerkte sie, dass die anderen Schüler sich scheinbar die Gemälde ansahen. Schon zuvor hatte sie fest gestellt, dass die Bilder es in sich hatten. Wortwörtlich! Rosa fand das schön, keineswegs unheimlich.
Deswegen knickste sie nur höflich, als sie an der Dame vorbei ging. Ungerührt passierte sie das Portrait von dem Adeligen, der offenbar versuchte, auch sie zu ängstigen.
Ganz kurz und unsichtbar für die anderen streckte sie ihm die Zunge heraus und spazierte seelenruhig weiter. Lieber hätte sie ihm noch was an den Kopf geworfen, aber sie hatte ihre Klappe gehalten. Wundersamerweise. Stolz auf ihre Zurückhaltung wurde ihr Gang gleich etwas beschwingter und ihre Zöpfe schlugen wie sturmgepeitschte Zweige hin und her.
Das war doch schon was! Sie hatte die erste Stunde gut überstanden, ohne übermäßig viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Bis auf die winzig kleine Tatsache, dass sie nicht alle zu mögen schienen. Lag es daran, dass sie ein Mensch war? Rosa zog den Saum ihres grauen Pullovers nach unten und marschierte weiter.
tbc: geht nach "Klassenzimmer für Zauberkunst"
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 16 Nov 2014 - 0:29

Als die Tür schwungvoll aufgerissen wurde, ahnte der Norweger bereits dass es sich dabei um einen neuen Schüler handelte, der auch der Stunde beitreten wollte. Eine Stunde die, wenn sein Zeitgefühl richtig lag, schon bald enden sollte. Und er sollte Recht behalten. Lukas nickte zufrieden für sich hin, als es sich dabei um eine mürrische Gestalt handelte. Was ihn nur bedingt von der Szene vor sich ablenkte. Er wendete ich wieder Mathias und Emil zu, die Arme auf die Stuhllehne gestützt und den Kopf auf den Armen. War es Emil wirklich nicht unangenehm? Er tat weiterhin seine Meinung laut kundig. Wie geworfene Eismesser zerschnitten sie die Luft. Lukas war ein wenig verwundert- etwas, dass sich nicht in seinem Gesicht spiegelte, als er bemerkte, wie er Mathias Umarmung erwiderte. Es schien ihm tatsächlich nichts auszumachen. Moment, hatte Mathias Schmerzen? Es lag ihnen wohl beide im Blut, Dänemark zu ärgern. Jedoch nickte Lukas zustimmend, als Mathias sagte, er solle zu ihnen kommen, dann wandte er sich widerwillig der Tafel und der Lehrerin zu. Auf Mathias Frage hin dachte er rasch nach. Wenn er ihm sagte, dass er Emil falsch eingeschätzt hatte und eigentlich seine Privatsphäre schützen wollte, bestand die Möglichkeit dass er ihm damit aufzog.
„Wer weiß…“, gab er schließlich flüsternd von sich und zuckte mit den Achseln. Er hätte gern noch was hinzugefügt, doch da sagte die Lehrerin bereits, dass sie nicht mehr untereinander sprechen sollten. Also schenkte er so viel Aufmerksamkeit wie er gerade konnte zur Lehrerin. Wie man an ihrer Art zu Sprechen erkennen konnte, war sie fasziniert von Geschichte. Es gab ja auch Lehrer, die nur wegen des Geldes unterrichteten, also war es entspannend, auf einer zu treffen die sich auch wirklich für das was sie da verzapfen wollte auch interessierte. Uuund die Stunde war zu Ende. Ihr „schönen Tag noch“ klang in Lukas Ohren schon fast sarkastisch. Naja, es war nicht leicht mit Chaotenköpfe umzugehen. Langsam aber sicher standen die Schüler auf und verließen den Raum. Er wandte sich zurück zu Emil. „Du kannst noch immer hierher zu deinem großen Bruder kommen, Emil“, erinnerte Lukas ihm monoton und deutete auf den Platz neben sie. Allein zu sehen, dass es ihm gut ging, fiel ihm ein Stein vom Herzen. Schließlich sah er abwartend zu Mathias. Er würde einfach hingehen wohin er auch ging. Schließlich musste er aufpassen, dass er kein Unsinn anstellte. Da er für gewöhnlich still war, glaubte er nicht, dass er nerven würde. Naja, so schätzte er sich zumindest ein.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Di 2 Dez 2014 - 19:23

Kaum war der Italiener angekommen, konnte er auch wieder gehen.
"Toll..." Mit genervtem Stöhnen richtete sich Lovino wieder auf und ging aus dem Klassenzimmer. Die erste Stunde hatte er also mehr oder weniger hinter sich gebracht. Also kramte er in der Tasche seines Umhangs nach einem erknüllten Zettel und entfaltete ihn.
"Als nächstes habe ich...IRG!" Lovino verzog kreidebleich das Gesicht. Dass er jetzt auch noch seinen Hauslehrer persönlich hatte, ging ihm gehörig gegen den Strich. Francis konnte sich seiner Meinung nach am besten im verbotenen Wald verlaufen und nie wieder zurückkehren.
"Schlimmer kann es ja kaum werden..." Schleppend ging Lovino den Gang zum Treppenhaus hinunter und starrte an die hohe und gewölbte Decke hinauf. Seinem Bruder und den anderen schenkte er keinerlei Beachtung und verschränkte beim Laufen die Arme übereinander. Die Decke verschwand aus seinem Blickfeld und wurde durch die Aussicht auf die Unterseiten der vielen Treppen abgelöst. Doch noch bevor der Italiener wie geradeaus gucken konnte, bemerkte er, wie er einen Schritt ins Nichts machte, wo vorher noch eine Treppe nach unten gestanden hatte.
"AHHH!!", schreit er aus Reflex und hält sich gerade noch mit beiden Händen an dem steinigen Vorsprung fest. Plötzlich hing er nur noch aschfahl in der Luft und wagte es nicht, runter zu blicken.
"Hilfe!!! Helft mit doch ihr Idioten!! Irgendwer!!" Panisch und wütend zugleich zappelte er herum und wünschte sich wieder ins Bett...oder wenigstens wieder Boden unter den Füßen...
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Di 2 Dez 2014 - 20:39

Fragte ihn Dänemark wirklich, womit er das verdient hatte? Dezentes Schweigen legte sich in jede Handlung Emils. Er hatte keine Lust ihn darauf zu Antworten, ebenso wenig interessierte es den Isländer, was der Rest der Klasse machte. Einige Schritte gegangen setzte er sich die letzten Minuten kommentarlos neben Lukas. Schenkte diesen jedoch keinerlei Beachtung. Er war selbst schuld er musste ihn ja regelrecht übersehen. Den Blick verschlossen, stand er auf, bevor die Lehrerin überhaupt etwas aussprach. Sie war seiner Zeit nicht würdig, welch Ironie das er ausgerechnet so eine Frau als Hauslehrerin haben musste. Einer Frau, die in seinen Augen nicht besonders geeignet war, dabei sollte ihn auch die Meinungen anderer vollkommen gleich sein. Gähnend blickte er zur Tür jedoch ging er nicht wie die anderen raus, nein blieb er erst einmal regungslos und ohne Worte stehen. Emil zog es deutlich vor bei Mathias und Lukas zu bleiben als bei dem Rest, der ihn noch nerviger vorkam, als Mathias es sein konnte. Zudem waren die beiden ihn zumindest wichtig, etwas das man von Rest der Masse nicht behaupten konnte. Es wurden nach und nach immer weniger, etwas was den Isländer nur recht kam. Wortlos neben Mathias und Lukas stehend, lenkte sich der Blick kurz – nur für einige Herzschläge – zur Tür. Nein er hatte wirklich keine große Lust zur direkt zur nächsten Stunde zu hetzen. Wem hatten sie gleich noch? Ahja.. genau den Franzosen, wer hat diesen eigentlich zum Lehrer gemacht. Nun sollte ihn egal sein.
Den Blick, nachdem die anderen als vergessen eingerichtet wurden, legte sich der Blick missbilligend auf Lukas. Hatte er sich doch dazu entschieden gehabt, Emil endlich seine Ruhe zu lassen? Oder war es etwas anderes. Innerlich beklagte sich der Isländer regelrecht drüber, sonst nervte es ihn doch, auch wenn er an ihn klebte. Diesmal jedoch störte es ihn das er ihn nicht eines Wortes würdigte. Ja.. man konnte es kaum glauben, der jüngere schmollte und das obendrein verdammt sichtbar.
Alleine aus dem Grund ging er wieder zu Mathias und lehnte den Kopf müde an seinen Rücken. „Lass uns etwas essen gehen bevor wir zur nächsten Stunde eilen.. Mathias.“ Das er Lukas diesmal selbst nicht mehr beachtete lag einfach an der Tatsache, das er immer noch am Schmollen war.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Sa 6 Dez 2014 - 14:19

Zum Glück! Die Stunde war endlich vorbei und Mathias konnte gehen. Somit war er dem Schulschluss für heute schon etwas näher.
Er sah Lukas abwartenden Blick und grinste ihn an. Gerade als er etwas zu Lukas sagen wollte hörte er Emil der begann zu sprechen.
In dem Moment verspürte Dänemark auch einen Druck an seinem Rücken. Wahrscheinlich hatte Island sich an ihn gelehnt.
Er wollte auf Emils Frage, ob sie etwas essen gingen, antworten als sein Magen anfing zu knurren.
Kein Wunder wenn man nichts frühstückte so wie er heute morgen. Wieso hatte er auch verschlafen?!
Innerlich ärgerte er sich darüber, äußerlich aber drehte er sich um und sah grinsend zu Emil.
"Also mein Magen ist einverstanden!" Zur Bestätigung knurrte dieser erneut und Dänemark musste lachen.
"Also gehen wir als erstes etwas essen und dann zur nächsten Unterrichtsstunde! Was haben wir eigentlich gleich?"
Grinsend wandte er sich jetzt an Lukas. "Erteilst du uns die Ehre und begleitest deine Brüder?"
Mathias hoffte, dass Lukas mitkommen würde.
Mit den Beiden zusammen war es einfach immer viel lustiger, als nur mit einem alleine.
Er fand es einfach immer zu niedlich wenn die beiden stritten. Warum wusste er aber auch nicht.
Immer noch grinsend wartete er auf eine Antwort seitens Norwegen.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Di 9 Dez 2014 - 17:56

Die Griechin beobachtete ihre Schüler und Schülerinnen, bis alle den Raum verlassen hatten. Auch sie ordnete ihren ganzen Papierkram, um ihn in einer Schublade versorgen zu können. Sie fand, es war an der Zeit ein Nickerchen einzulegen.
Da Sophia aber schlecht auf ihrem Schreibtisch dösen konnte, sah sie sich um. In der ganzen Klasse nur Tische, Schränke, Karten und letztendlich der eiskalte Steinboden. Sie rümpfte die Nase. Steinböden waren ihr nicht unbekannt, doch in ihrer Erinnerung nur schön warm.
Ein weiteres Mal schweifte ihr Blick durch den leeren Raum. Das einzige, was ihr halbwegs sympathisch vorkam, war die breite Fensterbank. Sonnig war es nicht gerade und warm konnte man es auch nicht nennen, aber mehr gab es nicht.
Sophia gähnte, streckte sich, zog ihr Oberteil enger und ließ sich vorsichtig auf der Fensterbank nieder. So breit war diese auch nicht, fast fiel die Frau wieder herunter. Sie lehnte sich an eine Wand, das wäre ja gelacht, wenn sie nicht ein Schläfchen halten könnte!
Es war geradezu ein Fluch ihrer Familie, sie konnten immer und jederzeit einschlafen. Sollte es noch so schlimme Folgen haben. Vermutlich würde sie sogar den Weltuntergang verschlafen. Im Traum wälzte sie jedes Mal schwer philosophische Fragen, manchmal ging ihr das auf die Nerven. Dieses Mal würde sie wohl von der Stunde träumen.
Sie atmete durch und schloss die Augen.
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 14 Dez 2014 - 0:26

Überrascht drehte sich Feliciano zu dem Schotten um, der auf einmal neben ihm stand. Er war so fasziniert gewesen von dem bewegten Gemälde, dass er ihn gar nicht bemerkt hatte. Verwundert darüber, dass jemand Fremdes mit ihm redete, sah der junge Italiener zu Allistor hoch und lächelte. Ein wenig erinnerten die roten Haare ihn an Tomatensoße, weshalb er sich jetzt schon auf das Mittagessen freute.
"Rüstungen? Leben die hier etwa auch? Ist das nicht gefährlich~?", fragte er neugierig, blickte seinen Gegenüber an und streckte sich ausgiebig. Der Unterricht hatte ihn ganz schön müde gemacht und die vielen neuen Gesichter und Namen sammelten sich in seinem Kopf und sorgten für noch mehr Chaos.
"Vé~ Dürfen wir jetzt Siesta machen, oder haben wir noch Unterricht~?" Wahrscheinlich wäre es sinnvoller gewesen, wenn Italien seinen Stundenplan nicht einfach nach dem Frühstück achtlos irgendwo verloren hätte, doch jetzt blieb ihm keine andere Wahl sich durch zu fragen. Seine Geschwister hatte er schon aus den Augen verloren, sodass nun Schottland wohl oder übel auf Felicianos Wegweiser spielen musste. Feliciano hoffte, dass er sich ein wenig an die vielen Unbekannten Ländern gewöhnen würde und etwas Anerkennung bekommen könnte. Doch bis jetzt glaubte der kleine Italiener nicht, dass er ohne Hilfe in Hogwarts zurechtkommen würde. Ahnungslos über den täglichen Verlauf in der Schule musterte er Allistor und lächelte ihn freundlich an.


Edit am 27.04.2015

Erst wollte der kleine Italiener den Schotten folgen, blieb dann aber an einigen weiteren Gemälden hängen und betrachtete sie. Als er dann auf einmal merkte, dass er alleine war, irrte er durch das Schloss weiter, um ein paar Freundschaften zu schließen und sich hier vertraut zu machen

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Zuletzt von Feliciano Vargas am Mo 27 Apr 2015 - 14:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 14 Dez 2014 - 1:30

Den neugierigen Blick des Italieners auf seine Haare konnte Allistor nur teilweise richtig deuten, zumindest hoffte er das. Er sah die gewohnte Neugier, wie immer wenn jemand zum ersten Mal mit dem Blutrot seiner Haare konfrontiert war, aber was er noch in dem Blick des Brünetten vor ihm sah, verwirrte ihn innerlich. Äußerlich sah man keine Regung auf seinem Gesicht, Allistor hatte wie gewohnt sein Pokerface der Genervtheit auf. Sah er da wirklich Hunger -oder viel mehr Appetit- im Blick des Italieners?
Doch sobald Allistor sich daran erinnerte, das man laut seines Wissens im Süden eine Menge Gerichte mit Tomaten aß, klärte sich die Verwirrtheit für ihn.
Auf die Frage zu den Rüstungen hin schlich sich ein spöttisches Grinsen auf die Lippen des Schotten, doch seine Augen funkelten ehrlich amüsiert.
"Aye, aber so weit ich weiß gab's nie Tote. Dafür gibt es hier genug andere Gefahrenquellen...."
Er schwieg zu dem, was in diesem Schloss noch so alles möglich war und lief langsam los in Richtung nächstes Klassenzimmer, hielt aber Inne, als er die Frage des Italieners vernahm. Eine Weile sah er nachdenklich zu diesem runter, ohne Antwort zu geben. Allistor war sich nicht ganz sicher, ob er Feliciano auslachen oder ihn einfach ignorieren sollte. Der Rothaarige hatte persönlich zwar keinen Grund dem Feliciano zu helfen, aber andererseits schienen sich hier mehr als nur zwei oder drei Personen verlaufen zu haben.
Nun, Schottland konnte nicht umhin als zuzugeben, dass Hogwarts alles Andere als übersichtlich war. Aber eigentlich machte auch und gerade das einen guten Teil am Charme des alten Gemäuers aus.
"Wir haben jetzt Zauberkunst mit Frankreich. Und besorg dir einen neuen Stundenplan, ich bin hier nicht die Auskunft."
Bevor er jedoch weiter mit Feliciano redete, hörte er einen Hilferuf von der Treppe her. Einen Moment wartete Allistor noch ab, ob sich jemand anderes dazu durchringen würde dem unhöflichen Vargasbruder zu helfen. Doch er schien der erste zu sein, der bei Lovino ankam und sah mit einem unverkennbar spöttischem Grinsen auf den Süditaliener runter.
"Ich könnte dich für dein vorlautes Mundwerk die Kante runter treten, Vargas. Pass auf, wann du jemanden beleidigst und vor allem wen."
Damit kniete er sich, noch immer mit unverhohlenem Spott in den smaragdgrünen Augen funkelnd, vor dem Abgrund hin und griff mit einer Hand den Kragen des dort Hängenden. Mit einem Blick vergewisserte sich der Schotte, dass der Stoff dem Gewicht Lovinos standhalten würde, dann stand Allistor auf und hob den Brünetten dabei fast mühelos hoch.
Dabei hatte er nicht nur den Größenunterschied zwischen sich und dem Italiener auf seiner Seite, auch das er Personifikation eines Landes und zudem noch auf seinem Heimatgebiet war, spielte Schottland hier in die Hände.

Edit am 26.04.15:
Nachdem er dem für seinen Geschmack viel zu nervigem Italiener geholfen hatte -warum eigentlich?-, beschloss Allistor nicht sofort zum nächsten Klassenzimmer zu gehen, er hatte immerhin noch Zeit. Stattdessen entschied sich der Rothaarige dazu sich einen ruhigen Platz zu suchen, von wo er einen guten Überblick haben würde.
Schottland brauchte nicht lange für die Entscheidung, kannte er sich wohl als einer der wenigen im Schloss aus. Allistor vergrub die Hände in den Hosentaschen, wartete, bis die Treppe sich entschieden hatte wohin sie führen wollte, und ging dann los.

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Zuletzt von Allistor Kirkland am So 26 Apr 2015 - 16:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 14 Dez 2014 - 15:19

Immer weiter rannte Alice durch die Gänge, wobei sie das Gefühl hatte, die ganze Zeit im Kreis zu laufen. Viele Bilder kamen ihr sehr bekannt vor, doch von ihren Mitschülern von vorhin sah sie keinen wieder. Dieses Schulgebäude war ihr wirklich ein Rätsel... es war nunmal eine Schule für Zauberei, was hätte sie erwarten sollen? Ein normaler Alltag? Ganz sicher nicht. Aber... war ihr Alltag jemals normal? Vielleicht... oder? Langsam verfiel die Braunhaarige in einen Tagtraum...

Es war ein warmer Sommertag. Kaum eine Wolke war am Himmel zu sehen, während ein kleines Mädchen mit braunem Haar und einer seltsam abstehenden Locke am Kopf über eine Wiese lief. Die Wiese war voller Gänseblümchen und in der Mitte stand ein großer Baum, unter dem zwei weitere junge Männer zu sehen waren, ebenfalls mit jeweils einer abstehenden Locke. Sie saßen auf einer großen Decke und schautem dem Mädchen zu, dass sich beim Herumlaufen prächtig zu amüsieren schien. Irgendwann stoppte sie und setzte sich hin, während sie die Gänseblümchen zu pflücken schien. Die beiden Männer sahen weiterhin zu, mit einem Lächeln auf den Lippen, während sie anfingen, sich über belanglose Dinge zu unterhalten. Nach einiger Zeit lief das Mädchen zu den jungen Männern, sie hielt dabei eine große Anzahl an Gänseblümchen in den Händen und benutzte ihr Kleidchen als eine Art Laken, um mehr tragen zu können. Als sie bei den beiden Herren ankam, lächelte sie breit.

"Fratello Fratello! Seht mal, ich hab Blümchen gepflückt!" Fröhlich presentierte sie ihren Brüdern die Blümchen. Der Linke lächelte freundlich und öffnete seine bis grade geschlossenen Augen, ehe er die Blümchen betrachtete und der Kleineren den Kopf tätschelte.
"Vé~ Das sieht aber schön aus, Sorellina~"
Dann meldete sich auch der andere der beiden Brüder zu Wort:" Hast du gut gemacht, Sorellina. Aber wofür brauchst du denn all die Blumen?" Auf seine Frage hin, wurde das Lächeln der Braunhaarigen noch breiter. "Ich will euch die Blümchen schenken!" Mit diesen Worten schüttete sie all ihre Blümchen auf ihre Brüder, die zuerst überrascht waren, dann aber doch leise lachten. Das Mädchen kicherte leise und war froh, ihre Brüder zum Lachen gebraucht zu haben.


Noch immer rannte Alice durch die Gänge. Sie hatte sich zwar schon beruhigt, rannte seltsamerweise aber immernoch. Wahrscheinlich wollte sie einfach nicht wieder zu spät kommen. Die Erinnerung an früher brachte sie zum Lächeln, sie erinnerte sich gerne an schöne Dinge zurück. Erinnerungen waren wie ein großes Märchenbuch, in dem man immer blättern konnte. Auch hier würde sie bestimmt viele schöne Erinnerungen erhalten, daran glaubte die Mailänderin fest.
Mit neuem Mut und einem Lächeln auf den Lippen lief Alice eilig zum nächsten Klassenzimmer.

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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   So 14 Dez 2014 - 15:55

Mathias wirkte auf ihn energiegeladen, seinem Grinsen nach zu urteilen, das war dann doch sehr beruhigend, auch wenn er das natürlich nie aussprechen würde. Außerdem freute er sich innerlich gewaltig, als Emil sich zu ihnen setzte, zeigen tat er davon jedoch nichts, stattdessen nickte er nur zufrieden mit einem ausdruckslosen Gesicht. Als er bemerkte jedoch wie Emil ihn gekonnt ignorierte, konnte er sich bereits denken wieso. Du zahlst mit derselben Münze, ja? ,schoss es Lukas durch den Kopf und legte nachdenklich den Kopf schief. Er hatte ja Recht, er hatte es verdient nachdem er ihn einfach ignoriert hat. Ernsthaft, wie hatte ihm das passieren können? Doch er musste sich dann einfach Emils Aufmerksamkeit zurückgewinnen. War ja nichts dabei. In aller Ruhe und in Schweigen beobachtete er, wie die anderen aufstanden und aus dem Raum strömten. Auch Emil ließ es sich nicht nehmen, aufzustehen. Ein bisschen tat ihm sein missbilligender Blick ja weh- aber er würde einfach seine Verachtung mit doppelt so viel Zuneigung zurückzahlen. So stand er auf und legte eine Hand auf Emils Schulter und rieb diese.
„Es tut mir leid, dass ich dich nicht bemerkt habe, ich weiß nicht, was in mich Gefahren ist. Ich bin froh, dich wieder in meiner Nähe zu wissen.“ Ab und zu wünschte er wirklich, er wäre in der Lage, seine Gefühle ein bisschen besser auszudrücken. „Du bist schließlich mein kleines Brüderchen. Ich finde es schade, dass wir nicht im selben Haus eingeteilt wurden, so könnte ich dich wie damals als du klein warst in den Schlaf knuddeln…du würdest dich nie mehr einsam fühlen“, überlegend fuhr er mit den Fingerspitzen seinen Nacken entlang bis zum Ansatz seines Rückens, bevor er ihn von hinten umarmte. Jetzt wo kaum noch jemand da war, konnte er sich das leisten. Ein Knurren jedoch lenkte seine Aufmerksamkeit wieder auf den Dänen. „…der königliche Magen hat gesprochen“, verkündete er trocken. „So machen wir es. Als Nächstes müssten wir Zauberkunst haben“, er löste sich widerstrebend von Emil um in seiner Tasche nach dem Stundenplan zu kramen, bevor er bestätigend nickte. „Ja. Zauberkunst.“ Somit schob er schon wieder das Papier in die dunklen Tiefen seiner Taschen. Sein Blick glitt zu Mathias. „Werd‘ nich‘ frech. Klar komme ich mit.“ Eingestanden, Lukas war so ziemlich das absolute Gegenteil eines Einzelgängers, auch wenn er durch seine gelegentlich schroffe und unterkühlte Art so herüberkommen kann. Seit der Einteilungszeremonie war er in Gedanken immer bei seinen Brüdern gewesen, er hatte sich Sorgen gemacht ob es ihnen wohl gut ging und nebenbei machten ihm fremde Orte und fremde Menschen nervös. Jetzt, wo er wusste dass es allen beiden gut ging, fühlte es sich an als ob man ihm eine schwere Last abgenommen hätte. Wenn möglich wollte er also bei ihnen bleiben. Aber wie drückt man so etwas aus ohne wie ein Waschlappen dazustehen? „Wir sollten uns dann beeilen, nicht das du uns noch umkippst, Bruder“, meinte er Mathias zugewandt, bevor er leicht lächelte und auf sein Bauch starrte. „Andererseits, sind das Fettpolster die ich sehe? Wahrscheinlich wirst du nicht sofort sterben“, entgegnete er belustigt und piekste Mathias am Bauch. Das war natürlich eine Lüge, Mathias sah gar nicht dick aus, aber Lukas konnte es sich einfach nicht verkneifen. Die Macht der Gewohnheit. Schließlich ging er auf die Tür zu und schaute zurück zu seinen Brüdern. "Gehen wir."

tbc: Die Wiesen

(ooc: wenn ihr woanders hingehen wollt, sagt mir ruhig Bescheid X3)
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BeitragThema: Re: Die erste Stunde `Geschichte der Zauberei´   Di 16 Dez 2014 - 18:58

"Heey! Jetzt helft mir doch ihr Id-!" Mitten in seinem Gefluche blickte Lovino auf und starrte zu einem großen, rothaarigen Jungen hoch, der sich anscheinend eher über ihn lustig machte, statt dem Süditaliener helfen zu wollen. Er erinnerte sich daran, dass sein Gegenüber auch in dem Klassenzimmer gewesen war, er kannte ihn auch vom Sehen her, doch interessieren tat es ihn wenig. Er wollte einfach nur wieder festen Boden unter den Füßen haben. Doch nachdem Schottland seine Meinung zu Lovinos Mundwerk geäußert hatte, sah er ihn einfach nur beleidigt an und wollte etwas erwidern. Allerdings kniete sich Allistor schon mit dem spöttischen Grinsen im Gesicht zu ihm runter und zog ihn einfach am Kragen hoch, als ob er ein kleines Kind wäre. Erschrocken, von dem plötzlichen Aufstieg und der Tatsache, dass er jetzt wie bekloppt in der Luft baumelte, funkelte Süditalien den Schotten wütend an.
"Tse!" Beleidigt befreite er sich aus dem Griff, drehte sich weg und ging die Treppe runter.
"Was bildet sich diese Haggis-Fresse ein...?! Stupido!", mürrisch vor sich hin murmelnd verließ Lovino den ersten Stock und ging mit noch schlechterer Laune zu seinem nächsten Unterrichtsfach. Dass Frankreich ihn jetzt erwartete ließ ihn endgültig glauben, dass es nicht mehr schlimmer kommen könnte...

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