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 Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.

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Tsumi Chihana
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BeitragThema: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Mi 1 Okt 2014 - 12:46

[cf: Unterirdischer Teil des Schlosses – Räumlichkeiten Slytherin – Schlafzimmer der Mädchen]

Was wäre der Morgen ohne ein bisschen eigensinnig zu sein? Genau nichts! So entschloss sich die Schülerin lediglich dazu das Sie sich nicht zu den Klassenräumen begab, nein wer brauchte schon diesen Unterricht, den jeder wissen sollte, wenn er sich auf dieser Schule angemeldet hatte. Den Blick innerlich verdreht wurde ein Fuß nach den anderen auf den Boden gesetzt. Der Weg war gepflastert von vielen Bildern die einen beobachten, ja einige riefen ihr zu das Anya sich in die falsche Richtung bewegte. Für die Russin war es keiner von ihnen wert, ihre Beachtung zu bekommen. Den Blick kalt grade aus gerichtet verließ die Schülerin das Gebäude und fand sich auf den gepflasterten Innenhof wieder. Die frische Luft, ja sie tat gut! Der Wind, der ihr spielerisch um die Haare wehte, forderte ihre Haarpracht zu einem kleinen unverschämten Tänzchen auf.  Einmal tief Luft geholt verengten sich die Seelenspiegel, die ins Dunkle führten. Keiner wollte sehen, was sich hinter den lieblichen Anblick ihres Aussehens versteckt. Verderben, Missgunst und der Wunsch nach Freunden, die sie nicht so schnell kaputtmacht. Es war ihre Schuld was zerbrachen sie auch so schnell?!  
„Wie nervig, all das hier ist doch nichts weiter als ein verweichlichter Haufen, der aufeinander gedrückt wurde. Irgendwie widerlich.“ Zischend wie eine Schlange, schlängelten sich die Worte kalt über ihre Lippen, dabei benetzt mit der nötigen Bitterkeit den fröhlichsten Menschen in ein tief zu stürzten. Schnurren und die Bewegungen um ihre Beine machte sie aufmerksam nach unten zu sehen. „Arkadij du bist mir gefolgt?“, trocken und doch drüber amüsiert bückte sie sich runter und hob den großen Kater auf die Arme. Es fehlte nur noch eines, was die Russin wenige Sekunden später in die Tat umsetzte; das Kraulen hinter den Ohren.  „Willst du mir etwa die Langeweile etwas versüßen?“, welch Kälte in der Sanftheit ihrer Stimme mitschwang, es glich einer Rose, die in kältesten Winter von Eisgasiren und zischenden Winden ihre Gefangenschaft knechtete. Den Kater hochgehoben hielt sie ihn sich selbst vors Gesicht und berührte seine Nase mit der ihren. Ja wenn sie mit etwas umgehen, konnte dann waren es magische Wesen und allgemein Tiere.
Schnurrend ohne ende erntete sie, dabei sollte man meinen jedes Tier würde vor ihr flüchten. Sahen sie den verdorbenen Kern in ihren inneren nur zu genau. Vielleicht war hinter diesen ja noch etwas anderes, das die Tiere in der Regel an ihr hingen? Diese Frage konnten nur die pelzigen und nicht pelzigen Tiere beantworten. Sich auf einer der Felsmauern gesetzt lag der Blick gegen Himmel, es war angenehm ruhig. Vielleicht etwas zu ruhig. Allerdings konnte sich jedes Wesen an etwas gewöhnen, egal ob es die Einsamkeit, die Aufdringlichkeit eines anderen oder eine viel zu sensible Art waren. So zumindest dachte Anya hinter ihrer kalten Fassade, dabei viel es ihr selbst schwer sich an diese Kleinigkeiten zu gewöhnen, geschweige den selbst Gefühle zu zeigen. Und doch passierte es in einigen Fällen immer wieder.  „Wenigstens komm ich gut mit dir aus.“ Ein Leises raunen verließ die etwas angetrocknet, Kehle und schwang sich mit denn kühlen Nordwestwind hinfort, raus in die endlose Freiheit. Nur in Momenten vollkommener ruhe entspannte sich ihre negative Laune, dabei so sehr das sich unbemerkt dessen ein leichtes Lächeln auf die Lippen legte, nun sie war unbeobachtet, anders würde wäre bereits die dunkle Aura nicht von solch einem lieblichen Lächeln umwoben. Wie warm auf kalt in diesen Moment zusammenprallte.
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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Do 23 Okt 2014 - 19:02

Es war zu spät für Frühstuck, dass hatte Francis eingesehen. Er hätte vermutlich eh nur Kaffe getrunken, also war dies kein allzu großer Verlust… gut, eigentlich brauchte er Kaffe am morgen, aber eine Ausnahme würde ihn nicht umbringen… Auch wenn er heute seine erste Lehrstunde haben würde…
Bei dem Gedanken spürte Francis wieder ein kleines ziehen in der Brust. Es war keine freudige Aufregung… Eigentlich war er sich ziemlich sicher, dass er keine guten Chancen hatte, einen Haufen Länder zu bändigen… Im Normalfall hätte er so etwas Unmögliches nicht mal versucht, aber als Lehrer musste er sich jetzt wirklich mal Gedanken machen, wie er das machen sollte! Wie machte Ludwig es sonst…? Schreien und drohen? Seufzend schüttelte Francis den Kopf. Nein, das konnte er nicht machen… Das würde keine elegante Verhaltensart sein… Es wäre nicht französisch genug…
Vielleicht wollte er auch einfach nicht Arthur noch mal sehen… oder noch schlimmer, sich die Blöße geben, dass dieser vermutlich besser zaubern konnte, als er selbst! Ja, Francis war sich ziemlich sicher, dass der Engländer mit mehr Talent zum Zaubern gesegnet war, und dieses auch öfter angewendet hatte… Alleine der Gedanke, dass er versagen würde, bereitete ihn Kopfschmerzen… er hätte sich doch einen Kaffe besorgen sollen…
Aber nun musste er erst mal die Zeit totschlagen, bis er seine erste Stunde hatte, und sich nur sorgen zu machen, würde ihm nicht gut tun.
Deswegen machte er sich auch auf den Weg in den Innenhof, um einfach auf andere Gedanken zu kommen. Eigentlich war die Gegend schon schön, wenn auch bewölkt und kalt… Die Wiesen; der sanfte Lufthauch; die Ruhe…
Seufzend zog er die Kühle Luft in seine Lunge, und spürte, wie seine Aufregung sich legte.
Nach einigen Minuten, in denen er sich einfach nur selbst beruhigt hatte, wurde ihm langsam kalt, und er zog sich seinen Umhang fester um den Körper, wobei sein Blick eine junge Frau streifte, die einsam auf dem Steinhof stand. Ich schlich mich von hinten an sie heran, und bemerkte, dass sie eine meiner Schülerin warm und jetzt eigentlich in der Klasse sein sollte.
"Was ist denn? Hast du jetzt nicht unterricht?", fragte Francis.
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Tsumi Chihana
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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Mo 27 Okt 2014 - 15:43


Was ist den? Hast du nicht Unterricht?
Worte hallten wie die hallenden schreie ­des Nachtigall in ihren Kopf wieder. Der Kater, welche den Franzosen als Erstes sah, blinzelte ihn böse an, störte der Blonde seine Herrin und ihn dabei, sich die Zeit zu vertreiben. Erst als seine Besitzerin sich halb umdrehte, ihren Hauslehrer aus denn Augenwinkel an der Kleidung erkannte, verschlossen sich ihre hellen Seelenspiegel. Was sollte sie nun sagen? Natürlich die Wahrheit. „Gewiss, doch wer schlägt sich gerne mit einer Lehrerin herum, welche einen kaum etwas beibringen kann?“, kam ihr Argument wie aus der Pistole geschossen. Dabei öffneten sich die Tore zur Seele, fingen den größeren ein und fixierten ihn wie ein Beutetier, das sich den hungrigen Räuber näherte.  
Sie konnte sich denken was passierte, etwas was sie recht wenig interessierte. Das, was sie wissen musste, das wusste sie bereits. Einen Schritt auf den Mann zugegangen, behielt sie Arkadij in Arm, welcher den blonden Mann regelrecht anfauchte. „Oh, ich sollte nicht zu nah an sie ran, Arkadij mag es nicht, wenn jemand anderes sich mir auf bis auf drei Meter nähert.“ Abgesehen von ihrem Bruder, jeder andere bekam gut und gerne mal das Fauchen zu hören, im schlimmsten Fall, waren es die Krallen des Katers, die sich quer durch das Gesicht, des Gegenübers zogen.  
„Und sollten sie nicht Unterricht geben?“, statt mir auf die Nerven zu gehen! Ergänzte die Russin gedanklich, mit einem engelsgleichen und unschuldigen Blick, der nicht ihre rauen Gedanken offenlegte. Lächelnd schritt sie noch einen Schritt auf ihn zu, blieb aber seitlich von diesen stehen. „Allerdings sind sie es nicht, ich glaube auch kaum..“, mitten im Satz eine Pause machend, drehte sie ihn den Rücken zu, was das lange Haar zu einem Tanz zwang. „das, sie einen Schüler aus ihren eigenen Haus, Punktabzug geben.“ Selbst wenn, das Ganze war, ihr doch relativ egal. Sie scherte sich um andere nicht, ihr eigenes wohl, war es, was sie als oberste Priorität ansah.
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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Do 30 Okt 2014 - 10:34

Alleine der Blick des Mädchens sprach von vollkommener Abneigung und Ablehnung. Dieses Mädchen schien nicht wie eine Person mit der man Reden konnte. Tatsächlich schien sie bereits nach einigen Sekunden einen Hass auf ihn zu haben, welcher nur von dem Kater in ihren Armen übertrumpft wurde, welcher Francis mit glühenden Kohle Augen anstarrte.
Vielleicht war Francis voreilig gewesen, ausgerechnet mit einer Russin zu sprechen, bevor er einen Kaffee hatte, oder sich sonstig vorbereitet zu haben. Aber war es nicht seine Aufgabe, als Lehrer und großer Bruder Europas, sich um ungezogene Kinder zu kümmern, welche nichts von richtig oder falsch zu wissen schienen?
Ja, auch wenn die junge Dame eine Arroganz an den Tag legte, welche Francis selten vergleichbar gesehen hatte, sollte er ruhig weiter mit ihr Sprechen.

Die junge Russin sprach nicht nur mit ihren Augen, auch ihr schlanker Körper, welcher sich wie ein Blatt im Wind drehte, während sie sprach, um ihren Worten eine Musik zu geben, welchen sie folgen konnten. Ihr Gesicht war schön, fast schon Engelsgleich, aber Francis war nicht naiv genug, um auf so eine Maske hereinzufallen. Tatsächlich war der Franzose genau so geübt darin, eine Miene voller Freundlichkeit aufzusetzen, auch wenn er innerlich kochte.

"Sie haben tatsächlich Recht~", lächelte der Franzose freundlich. "Theoretisch kann man ihnen vielleicht wirklich nichts mehr beibringen, aber wenn sie es nicht versuchen dann haben sie keine Befügung dies vorauszustellen"
Unter Umständen begab sich Francis grade in ein Minenfeld, aus dem er nicht heil herauskommen würde, aber er hatte Verantwortung, die er Wahrnehmen wollte.

Dieser Kater schien die reinsten Mordgedanken gegen mich zu hegen, und ich bemühte mich nicht zu deutlich zu zeigen, dass ich von den langen Krallen durchaus Respekt hatte.
Normalerweise mochten mich Katzen, aber dieser Kater hier war anscheinend mehr auf seine Besitzerin fixiert, als auf alles andere.
Aber wer schon so viel erlebt hatte wie der Franzose, fürchtete Blicke nicht mehr. Tatsächlich konnte sich Francis sogar ziemlich gut mit Worten wehren, und solange es nicht zu Handgreiflichkeiten kam, hatte er eine gute Chance... Zu mindestens redete er sich das ein...

"Ob sie es glauben oder nicht, ich habe im Moment nichts zu tun, weswegen ich mich gerne um sie kümmern würde~", meinte Francis freundlich. Er wollte keinen Unterschied zwischen seinen Schülern machen.
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Tsumi Chihana
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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    So 2 Nov 2014 - 11:30

Oh, wie überaus höflich ihr Hauslehrer ihr doch begegnete, sollte sie sich nun geschmeichelt fühlen? Nein, es brachte die Russin zum Lächeln, eines was so freundlich und liebevoll war, das man es nicht glauben sollte, das dies von ihr kam. Frankreich hatte sich nicht verändert, nein er blieb immer gleich! Fraglich war es jedoch; warum zum Teufel ausgerechnet dieser ihr Hauslehrer wurde, machte er das mit Absicht? Nein, wohl kaum.
Innerlich beschwerte sich ihr Bewusstsein klagend darüber, sollte er doch einfach verschwinden und sie alleine lassen. Auf der anderen Seite war Russland dankbar, sich nun nicht mehr zu langweilen.
Ein Tanz auf einem zweischneidigen Schwert, was Anya einfach nicht gelingen konnte. Zur einen Seite war die Einsamkeit die sie antrieb aufrecht auf der Schneide zu tanzen, wie die Frühlingsblumen bei ihren erwachen. Auf der anderen der Drang anderen zu zeigen, das sie keinen brauchte.
„Das mag sein, dennoch werde ich nicht zur ersten Stunde gehen. Warum sollte ich auch, ich zweifel daran, dass die erste Stunde so spannend wird. Mich interessiert es einfach nicht.“ Auch wenn er ihr etwas anderes erzählen würde, es war der Eisprinzessin gleich. Da hatte auch Frankreich nicht die Chance sie umzustimmen. Der Kater auf ihren Arm fauchte den blonden Mann an, sah ihn mit giftgrün funkelnden Augen an, bohrte sich in die verdorbene Seele des Lehrers. „Sie würden sich gerne um mich kümmern?“, eine Hinterfragung? Nein, die Blonde wiederholte seine Worte lediglich noch einmal und fing dann leise an zu kichern.
Na da hatte er sich ja etwas vorgenommen. Warum eigentlich nicht, alles war besser als die Langeweile, die sich tief ins Innenleben bohrte und Wasserfälle aus Krokodilstränen bestehend forderte. „Na, wenn sie das wollen, tun sie es.“ In einen Schritt drehte sich Anya so das, sie vor ihn stand. Zeitgleich legte sie die Hand beruhigend auf den Kopf des Katers, der den Franzosen nicht mochte. Zugegeben wem mochte dieses Tier schon? Ivan konnte er auch nicht so besonders leiden, also machte sich die Russin keine Gedanken darum, wie es bei anderen aussah.
Musterende Blicke ließ sie über den Mann treiben wie Holz im seichten Wasser. „Vielleicht sind sie ja doch nicht so langweilig.“ Ohne Reue in der Stimme sagte sie ihn diese Worte direkt ins Gesicht, fing dabei die seinen Seelenspiegel mit den eigenen ein. Ein Schmetterling – und sei es Frankreich – war vor einen Kescher auch nicht sicherer als andere. Auch wenn dies nur aus ihren eigenen Toren zur unergründlichen Seele darstellen, so konnte ein Blick durchaus fesselnd werden.
„Oder haben sie es sich nun anders überlegt, Angst bekommen vor mir oder eher gesagt vor Arkadij?“, ob sie ihre Worte ernst meinte oder nicht, das musste der Franzose selbst herausfinden. Jemanden alles vorkauen empfand Anya als äußerst nervig und langweilig. So war es doch die Gefahr, die einen gewissen Reiz ausübte, zeigte das man noch lebte. Ansonsten könnte man es doch gleich wie gewisse andere Länder - und auch Menschen – machen den Schwanz einziehen und laufen. Oder die weiße Flagge hissen.
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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Mo 3 Nov 2014 - 15:29

Verdammt, verdammt, verdammt!

Das war Katjas stetiges Mantra, als sie durch die Schule eilte. Warum musste sie auch so groß sein? Und warum hatte der sprechende Hut sie in den Keller verbannt? In den Keller! Beziehungsweise: Nach Slytherin. Gut, das machte insofern Sinn, da sie einfach zu viele Ähnlichkeiten mit gewissen Ländern hatte, die sich ebenfalls in Slytherin befanden.
Aber das war nebensächlich, da sie sich gerade einem anderen Problem zuwenden sollte:

Sie stand mitten in einem Innenhof. Gut, es war ein hübscher Innenhof, aber das tat nichts zur Sache. Immerhin war es zu bezweifeln, dass der 'Geschichte der Zauberei'-Unterricht in einem Innenhof stattfinden würde, richtig?
Was die Lage nicht gerade angenehmer machte, war dass sie zum einen noch nichts gegessen hatte und zum anderen ihren Hauslehrer vor sich stehen sah. Das war im übrigen noch eine Ungerechtigkeit. Wieso verpasste man ihr Frankreich als Hauslehrer? Katja würde eine Flasche Vodka darauf verwetten, dass er sich mit einer Schülerin (oder einem Schüler) einlassen würde.
Wenn sie Vodka hätte. Alkohol war ja hier leider verboten. Auch nicht sonderlich gerecht, ihrer Meinung nach.
Dazu musste man aber wissen, dass sich Katja in der Öffentlichkeit meistens als schüchtern erwies. Sie sagte nichts und hatte Angst vor Fremden. Kein Wunder, dass sie von Russland abhängig war... Aber zurück zum Thema, mit ein wenig Alkohol intus waren die Menschen doch gleich viel leichter zu ertragen. Und wie sollte sie nun den Schulalltag ertragen? Sie kannte hier nur eine Handvoll Leute, von denen sie die Hälfte nicht leiden konnte. Ein anderes Viertel hatte sie betrunken erlebt und nun Angst vor ihr. Und der Rest war überall verteilt! Wo waren ihre Freunde? Wo war Feliks? Wo war Toris? Wo war ihr Idiot von einem Bruder? Und vor allem: Wo war Ivan?

Sie sah sich die Szene vor ihr genauer an. Das Mädchen hatte sie als erstes gar nicht bemerkt. Jetzt allerdings schon.
Katja erstarrte. Und wurde höchstwahrscheinlich ein klein wenig rot. Schließlich stand dort ein Mädchen, dessen Gesicht ihr nur zu bekannt war.

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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Di 4 Nov 2014 - 8:17

Ein klein wenig verwirrt war der Franzose von diesem Verhalten schon. Er hatte mit einer strengen Zurückweißung gerechnet; mit bissigen Kommentare; mit Ohrfeigen.
Dieses, anscheinend zutrauliche, Verhalten war er keinesfalls gewöhnt.
Nicht das er dies sich anmerken ließ. Sein schmales Lächeln blieb unbewegt auf seinem Gesicht, und er legte nur den Kopf ein wenig schief, wobei seine goldenen Locken zur Seite rutschten.
Eindeutig schien dieses Mädchen gerne mit dem Feuer zuspielen; um eine Flamme zu tanzen, bereit sie auszupusten; mit ihrem warmen Lächeln einen Großbrand auslösen. Aber trotzdem schien sie kalt und abgebrüht. Ein Engel aus Eis, welcher sich in das Feuer wagte, mit dem Wissen, dass die eigene Kälte niemals dadurch erwärmt werden könnte.
Ihre Stimme war erstaunlich fesselnd; ihr Kichern Glockenhell, wie Kristall, welcher zersplittern, und seine feinen Splitter tief in die Haut ihres Gegenübers schießen ließ.
Der junge Franzose kannte genug Menschen; hatte lange genug gelebt; besaß genug Erfahrung, um zu wissen wann er das Spielzeug fremder Sinne werden sollte, und wann die Nähe ein Ergebnis seines Wunsches war.
Aber was war schon ein Kuss? Eine Umarmung? Eine Nacht?
Viele Leute wünschten sich Liebe, welche aber nur die wenigsten erhielten. Auch wenn er ein Lehrer war, blieb er im ersten Sinn das Land der Liebe, welches dieses Gefühl gut einzuschätzen konnte.
Ohne ein weiteres Wort beugte er sich zu ihr runter, und berührte mit seinen Lippen ihre. Er unterstand sich sie an sich zu drücken, solange dieser fauchende Katzendämon bei ihr war, und entfernte sich auch schnell wieder lächelnd.
"Du solltest dir einen richtigen Freund suchen, wenn du schon meine Küsse brauchst, um deine Einsamkeit zu überspielen~", lachte der Franzose. "Und geh jetzt bitte in eine Klasse, sonst bring ich dich persönlich dort hin..."
Aus dem Augenwinkel bemerkte Francis das andere Mädchen, und lächelte auch diese an. Für ihn bedeutete so etwas nichts...
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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Di 25 Nov 2014 - 17:28

Was glaubte der Franzose tat er, als er der Russin viel zu nahe kam? Ihre Lippen vereinte für einen kleinen verführerischen Herzschlag. Den Blick kurz verengt ballte sich die linke Hand gezielt zur Faust der Kater auf ihren Arm blieb ruhig, zu ruhig. Der Sturm, der in der Russin selbst aufzog, war ungehalten und voll mit Klingen, die darauf wartend ihr Ziel zu orten. Seine Worte bohrten sich wie Schwerter in den Körper der Braginsky. „Bitte? Ich glaube ich habe mich verhört Mr. Bonnefoy.“  Ruhig viel zu gelassen wirkte ihre Stimme dabei malte sich Anya bereits aus, wie sie den Franzosen leiden lassen konnte. „Wissen sie sind ein Dieb, da sollten sie mir solch Worte wahrlich nicht unterstellen.“ Was genau er der Russin raubte, erwähnte die Blondine nicht nein, das war viel zu offensichtlich.  „Ganz schön mutig für einen Lehrer eine Schülerin vor einer anderen zu küssen, finden sie nicht?“, ein unheilvoller Klang schwang in ihrer lieblichen und ruhigen Stimmlage mit. Nicht einmal Stahl war kälter als der zynische Hintergrund ihrer Worte. Sie war nicht begeistert von seiner tat, wenn auch zugegeben seine Lippen verdammt weich waren. Den Kater mit aller Kraft festhaltend kraulte sie beruhigend sein Ohr. Er war nicht begeistert, würde Frankreich am liebsten ins Gesicht springen, was er in einem abgeneigten Fauchen von sich preisgab. „Aber ich muss sagen von dem Land der Liebe hätte ich etwas mehr Romantik erwartet, wenn man einem Mädchen den ersten Kuss raubt. Ganz schön uncharmant..“
Auf den Hacken umgedreht wurde das andere Mädchen einmal kurz gemustert. Nicht wirklich interessant kannte sie diese Person? Wahrscheinlich nicht, solch ein Gesicht hatten einfach zu viele. Vor allen, wenn sie alleine dran dachte, mit welchen Idiotinnen sie auf ein Zimmer gesteckt wurde. Es war für die innerlich immer noch angepisste Russin nur zu deutlich, zu welchem Haus sie gehörte. „Und du was starrst du mich so an, habe ich irgendwas im Gesicht?“, fauchend war hier untertrieben Anya sprach regelrecht abgeneigt. Dabei hatte sie solch ein zuckersüßes Lächeln auf den Lippen, das sich bereits die Gefahr für Karies einbürgerte.  "Wir sollten dennoch gehen, wenn mein Zeitgefühl mich täuscht haben sie eine Unterrichtsstunde Mr. Bonnefoy, oder wollen sie mir noch eine Lektion erteilen, in dem sie Schamlos auf den Gefühlen eines Mädchens rumtrampeln?", nun Anya hatte einen Punkt gefunden in welchen sie den Frust luft machen konnte.

Edit:
Noch bevor sie überhaupt auf einen der beiden reagierte wandte sie sich vollkommen ab.

tbc: Quidditch Stadion - >  Besenflugstunde


Zuletzt von Anya Braginsky am Mo 18 Mai 2015 - 14:08 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Di 25 Nov 2014 - 20:03

Katja war bereits oft vor Entsetzen erstarrt gewesen. Häufiger, als ihr lieb war.
Aber das hier übertraf alles. Dieser Franzose wagte es, eine Schülerin am ersten Tag zu küssen? Nicht einmal sie hätte ihm das zutrauen können. Aber hey, er würde schon dafür büßen. Nicht umsonst hatte er Russlands Schwester Anya geküsst.

Dieses Mädchen... Sie selbst hatte noch nie mit ihr gesprochen. Sie nur häufiger gesehen, als sich die blonde Schönheit vorstellen konnte.
Himmel, das klang ja so, als würde Katja sie stalken. Was nicht der Fall war. Katja hatte nur lange genug bei Ivan gewohnt, um zu wissen, wo sie quasi unsichtbar bleiben konnte. Nützliches Wissen, da sie nicht vorhatte, einem betrunkenen Ivan in die Arme zu laufen. Oder einem nüchternen... Ach, jedenfalls war es manchmal besser, nicht aufzufallen.
Auch hatte Ivan ihr manchmal von Anya erzählt. Gut, sehr selten, aber doch wahrscheinlich häufiger, als Anya von ihr. Jedenfalls so, wie sie von ihr angeschaut wurde.
Nicht schlimm. Aber Katja hatte schon einmal bessere Laune gehabt. Also lächelte sie die Russin an, ein Lächeln, dass so zuckrig war, dass es das Anyas beinahe noch übertraf.
Katjas Stimme, ein süßer Singsang, heller als Vogelgezwitscher und doch gleichzeitig frostig wie die Ostsee im tiefsten Winter, erhob sich und hallte in dem schönen Innenhof, der durch jene Stimme an Glanz verlor, wieder:
" Oh, Miss Anya, das Einzige, was in Eurem Gesicht war, ist gerade verschwunden, also nein. Der Höflichkeit halber nenne ich Euch meinen Namen, obwohl es Euch wohl kaum interessieren wird. Man nennt mich Kaliningrad oder Katja Beilschmidt, meinetwegen auch Katjuschka. Doch was sage ich eigentlich, was Ihr nicht wissen wollt? Wenn ich mich recht entsinne, fragtet Ihr nur nach dem Grund, weshalb ich euch ansehe. Ganz einfach, Ihr seht Eurem Bruder ähnlich."
Den Franzosen beachtete sie dabei mit keinem einzigen Blick. Es war ärgerlich, dass Katja Anja sofort so anredete, wie sie es früher bei Ivan getan hatte. Aber daran konnte man nichts mehr ändern. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und wartete auf irgendeine Reaktion.

EDIT: Doch diese blieb leider aus und so machte sie sich auf den Weg zum Unterricht, nicht gewillt, sich irgendwem weiter zu widmen.

Geht zu: Spielfeld


Zuletzt von Katja Beilschmidt am So 17 Mai 2015 - 11:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oh schau mal ein zauberhafter Wind! Ahh.. nein doch nur ein Husten des alten Hausmeisters.    Sa 29 Nov 2014 - 0:34

Francis ließ die Worte von sich abprallen, auch wenn er genau wusste, wie viel Wahrheit in ihnen steckte. Vielleicht war er heute ein wenig neben der Spur, weil er keinen Kaffee getrunken hatte..? Nein, er sollte einen Fehler nicht auf andere Dinge schieben... Nicht das er das nicht gern tat, aber wenigstens hin und wieder sollte er sich den Tatsachen stellen.
Es war nicht seine Absicht gewesen, jemanden den ersten Kuss einfach so zu stehlen, und er spürte bereits jetzt die scharfen Zähne seines Gewissens, welche sich in seine Seele bohrten. So schnell würde dieses hinterhaltige Gebiss wohl nicht mehr von ihm ablassen… Auch wenn er es noch schaffte, die gefährlichen Werkzeuge mit verschiedenen Ausreden abzulenken...
Vielleicht wäre es ihm sogar lieber gewesen, wenn Anya ihn geschlagen hätte, und geschrien hätte, aber stattdessen lächelte sie nur unbewegt. Man brauchte keine große Menschenkenntnis, um hinter dem unschuldigen Gesichtsausdruck die aufschäumende Wut erkennen zu können.
"Wie gesagt~", trällerte Francis. "Wenn ich euch beide in den nächsten Unterrichtsstunden nicht sehe, dann kriegt ihr ärger~"
Damit begann er mit dem Rückweg zur Schule, wobei er aufpasste, dass seine Absätze nicht zu laut über den Stein klopften. Dies wäre der Situation unangemessen...
Mit einem Blick auf die Uhr erkannte er, dass er wohl ein wenig zu spät zu seiner ersten Unterrichtsstunde kommen würde... Sofort beschleunigte er seinen Schritt, und verließ nun schon fast fluchtartig die Szenerie. Es war ihm unangenehm, auf diese Art von der Russin angesehen zu werden, außerdem wäre es ihm lieber, wenn er sich möglichst schnell ablenken könnte...
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