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  Ein kleines Lied

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Irunya Chenenko

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BeitragThema: Ein kleines Lied   Fr 31 Okt 2014 - 10:30

Leise summend lief sie auf die Wiese. Die frische Luft, die morgendliche Kälte, all dies liebte Ukrainerin und sie genieste auch die Ruhe, die hier herrschte. Leise begann sie den Text eines Liedes zu singen den ihr gerade einfiel.

Hey girl, open the walls
Play with your dolls
We'll be a perfect family
When you walk away
Is when we really play
You don't hear me when I say

Sie mochte das Lied auch wenn ihn nicht mehr einfiel wie es hieß. Sie seufzte innerlich auf, sie musste unbedingt ihr Gedächtnis wieder trainieren, damit sie die wichtigen Sachen wie Namen oder Unterrichtsmaterialien nicht zu vergessen.
'Ich muss mir unbedingt einen Notizblock zulegen...'dachte sie kurz, bevor sie weiter sang:

Mom, please wake up
Dad's with a slut
And your son is smoking cannabis
No one ever listens
This wallpaper glistens
Don't let them see what goes down in the kitchen


Irunya begann leicht zu tänzeln, während sich Jurij, der immer noch auf ihrer Schulter sitzt, seine Krallen in den Stoff seiner Besitzerin festkrallte um nicht herunter zufalle. Er hatte es nie gemocht wenn Irunya anfing zu singen, da vergaß sie die Welt um sich herum.

Places, places
Get in your places
Throw on your dress and put on your doll faces
Everyone thinks that we're perfect
Please don't let them look through the curtains


Der Gesang der Ukrainerin wurde immer lauter, doch nicht so laut das sie anfing zu  schrien, sie blieb auf einer normalen Lautstärke. Vorsichtig setzte sie sich ins taunasse Gras. Es war schon etwas Kalt, doch ihr war es egal. Gut so egal war es ihr doch nicht, sie zog ihren Mantel etwas näher an sich.

Picture, picture, smile for the picture
Pose with your brother, won't you be a good sister?
Everyone thinks that we're perfect
Please don't let them look through the curtains

Mit den Händen stütze sie sich nach hinten ab, legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Dabei bemerkte sie nicht wie ihr Haustier von ihrer Schulter auf ihren Schoss flog und sie von dort aus böse ansah.

D-O-L-L-H-O-U-S-E
I see things that nobody else sees
D-O-L-L-H-O-U-S-E
I see things that nobody else sees

Nun sang sie Blonde den Refrain und wippte leicht mit den Kopf. Jurij sah seine Besitzerin  weiter böse an und dachte sich das es jetzt genug sei. Mit einen lauten krächzten holte er sie wieder in die Realität zurück.
Irunya erschreckte sich und fiel nach hinten. Sie schlug mit dem Kopf am Boden auf und gab einen leisen  schmerzendes Geräusch von sich. Sie richtete sich den Kopf haltend wieder auf und sah den Vogel fassungslos an.
„Was sollte das?!“  fragte sie etwas lauter. Jurij allerdings würdigt sie keinen Blick , stattdessen legt er sich einfach hin und schläft. Seufzend begann sie ihrem Vogel übers Gefieder zu streicheln.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Sa 8 Nov 2014 - 16:35

Toris genoss die frische Luft, den Wind in seinen Haaren und die Sonne in seinem Gesicht. Es war eindeutig ein schöner Tag. Er wanderte über die Wiese und summte eine Melodie. Bei der Melodie handelte es sich um ein altes litauisches Kinderlied. allerdings konnte er sich beim besten Willen nicht an den Text erinnern. Aber es hatte einen Text gehabt... Oder? Und auch einen Namen.
Aber sein Volk hatte es vergessen. Er hatte es vergessen. Jetzt war es nur noch eine alte Melodie ohne Bedeutung. Es verschwand einfach. War es so auch mit den alten Ländern gewesen?

Toris kannte seine direkten Vorfahren nicht. Zwar gab es da Germanien, doch der war eher in Mitteleuropa unterwegs gewesen. Also konnte man ihn eigentlich ausschließen. Über die alten Nordischen und Osteuropäischen Länder war jedenfalls Toris nichts bekannt.
Sie waren verschwunden, genau wie die heidnischen Religionen (also auch seine), verdrängt vom Christentum, und wie die vielen alten Lieder und Geschichten, die heute kaum noch einer kannte.

Er war so in seinen Gedanken versunken, dass er über irgendetwas stolperte. Er stürzte ins Gras und gab ein schmerzverzerrtes Seufzen von sich. Dann drehte er sich um und sah Irunya in die Augen. Toris rang sich ein peinlich berührtes Lächeln ab und sagte:
" Hey..."
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 5 Dez 2014 - 22:44

Irunya hatte sich innerlich stark über Jurij aufgeregt, auch wenn man es ihr äußerlich nicht an sah. Sie fragte sich ernsthaft was sie falsch gemacht hat das er sie so behandelt, sie war doch immer so nett zu ihm. Vielleicht war sie zu nett, oder vielleicht hätte sie ihn einmal nicht zwei Wochen bei Ivan lassen sollen. Schnell schüttelt die Blonde den Kopf, ihr Bruder kann bestimmt nichts dafür das ihr Haustier so geworden ist!
Irunya dachte weiter darüber nach, was passiert sein konnte, das Jurij jetzt so ist wie er ist. Nur konnte sie nicht lange darüber nachdenken, denn etwas, oder besser gesagt jemand, war über sie gestolpert. Mit geweiteten Augen sah sie in Toris seine Augen.
„Geht es dir Gut?!“ Sie sah in besorgt an, der arme war so in Gedanken versunken das er direkt über sie gestolpert ist. Jurij quälte sich unter Toris vor und flog auf dessen Kopf, wartend darauf das Irunya nicht hinsehen würde, damit er ihn auf den Kopf hacken konnte ohne einen Schimpftirade zu bekommen. Irunya war immer sehr streng mit ihm wenn es darum geht andere zu verletzen, doch meistens interessierte ihn es doch relativ wenig. Die Blonde Ukrainerin wollte aufstehen, doch da Toris auf ihren Beinen lag ging es nicht, sie wollte ja fragen ob er nicht aufstehen könnte, doch aus irgendeinem empfand sie es als unhöflich zu fragen. Allerdings dachte der Schwarze Vogel er müsse es sich zur Aufgabe zumachen das für sie zu erledigen. Mit einem lauten bestimmenden Krähen und heftigen schlagen der Flügel deutete er ihm er soll aufstehen, doch ob Toris es auch so verstand war eine andere Frage. Jedenfalls hoffte sie das er es verstand...
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 24 Apr 2015 - 20:34

Lukas hatte schließlich, nachdem er mit seinen Brüdern gegessen hatte und Francis Stunde besucht hatte, beschlossen, sich ein wenig frische Luft zu gönnen bevor er zur letzten Stunde antrat. Er war froh, seine beiden Brüder wiedergesehen zu haben und sichergegangen zu sein, dass es den beiden gut ging und sie heile waren. Doch obwohl Lukas so anhänglich sein konnte, hatte auch er gelegentlich das Bedürfnis, ein wenig allein zu sein und die Gedanken einfach kreisen zu lassen. Er war an den Fluren entlanggeschlendert, die schwarze Robe die so typisch war für seine Schule wehte im Mittagswind und gewann regelrecht Eigenleben, als er den stürmischen Hinterhof betrat. Er konnte spüren, wie die Böen nach seinen blonden Haaren griffen und unbewusst tastete er danach, ob seine Spange noch immer da war wo sie sein sollte. Er wäre wahrscheinlich nache in wenig frische Luft schnappen wieder rein gegangen, als er eine singende Stimme vernahm. Es war angenehm, dieser zu lauschen, so schlenderte er in die Richtung, von der er glaubte dass die Musik kam.

Es war jemand, mit der er bereits kurz Bekanntschaft geschlossen hatte, die ältere Schwester von Ivan. Er stellte sich vor ihr, damit es nicht so rüberkam als sei er irgendein gruseliger Stalker. Okay, vielleicht übertrieb er es ab und zu bei seinem jüngeren Bruder. Aber er wollte nur sichergehen, dass er auch, naja, sicher war.
"Hei. Ich bin Lukas. Vielleicht erinnerst du dich noch. Ich wurde in Hufflepuff sortiert", und deutete auf seine gelb-schwarze Krawatte und den Dachs auf seinem Emblem. Wow, es war echt seltsam, ein Gespräch anzufangen. Er kam sich vor wie ein Trottel. Gut Ding dass er sich das nicht anmerken ließ mit seinem typischen Pokerface. "Hab dich singen gehört. Nich' schlecht. Hat es einen bestimmten Grund, wieso du genau dieses Lied singst...?"
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 24 Apr 2015 - 20:57

Die Blonde schreckte auf als der Norweger sie einfach so anspach. Wenn Toris nicht auf ihren Beinen liegen würde, wäre sie bestimmt panisch aufgesprungen und mindestes zwei Meter weg von Lukas. Wenn sie sich den Blonden genauer ansah, bekam sie doch etwas angst, aller dings nicht so eine Angst wie man sie bei Horrorfilmen oder so hat, sonder war es eher ein Unwohl sein, was durch das undurchschaubare Pokerface ausgelöst würde.
Etwas unbeholfen lächelte sie zu Lukas rauf.
"Pryvit Lukas!"
Wie auch sonst immer versuchte sie sofort irgendeine Regung in Lukas Gesicht finden, doch diese blieb wie gewohnt von dem Norweger aus und sie wurde etwas nervöser als sie es eh schon war. Sie grub ihre Finger in die weiche Erde der Wiese auf der sie sich befanden. Die Erde war feucht und kühl, sie mochte es wenn die Erde so locker ist wie die auf der Wiese.
"N-nein, es sch-schwirte mir gerade nur im Kopf herum...", sie versuchte ihre Unsicherheit hinter einem freundlichen Lächeln zu verbergen.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 24 Apr 2015 - 21:23

Verdammt, wieso immer ich?! Das kann doch kein Zufall mehr sein!
Wieder mal verloren lief Alice umher und war unbewusst auf dem Weg zur Wiese. Die Stunden Zauberkunst bei Frankreich hatte sie nun wohl verpasst, sollte sie nun froh oder enttäuscht sein? Sie hatte sich zwar einige Stunden mit Frankreich erspart, hatte allerdings auch einige Stunden wichtigen Unterricht verpasst... Die Braunhaarige seufzte.
Wo sie so alleine herumlief, überkamen sie schon Zweifel... gehörte sie hier wirklich hin? Naja, irgendwie schon, oder? Hogwarts schenkt auch nicht jedem das Recht, an dieser Schule sein zu dürfen... Nein, nein, nein!
Die Mailänderin schüttelte den Kopf, um die unangenehmen Gedanken zu vertreiben. So durfte sie nicht denken, sie sollte ihr möglichst Bestes geben, um viel zu lernen! Deshalb war sie ja schließlich hier! Und um weiter bei ihren Geschwistern sein zu dürfen... sie war nunmal nicht gerne alleine, es ließ sich nicht ändern und Gesellschaft war für die Braunhaarige angenehm, also wieso sollte sie darauf verzichten? Solange es nicht zu voll war und sich ein gewisser Franzose nicht in der Nähe befand...

Eine frische Brise umspielte Alice und wirbelte ihr Haar kurz auf. Dadurch hielt sie vorsichtshalber ihre Robe fest, damit diese nicht auch noch hochwehte. Das sanfte Grün der Wiese ließ die Mailänder in etwas zur Ruhe kommen, immerhin war sie heute ziemlich in Eile gewesen und dabei den einen oder anderen kleinen Fehler begangen. Fragend sah sie um, ob noch andere Schüler sich hier befanden. Und tatsächlich! In einer kleinen Entfernung konnte sie Lukas ausmachen, mit dem sie Geschichte der Zauberei hatte und der ebenso wie sie zum Hause Hufflepuff gehörte. Das Mädchen hatte sie, so glaubte die Mailänderin, beim Frühstück am Tisch der Ravenclaws gesehen. Kurz atmete sie durch, ehe sie sichtbar auf die beiden zuging und dabei mit einem Arm wank.
"Ciao ciao, ihr beiden~!", einige Schritte vor den beiden blieb sie stehen und lächelte die beiden freundlich an.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 24 Apr 2015 - 21:41

Offensichtlich hatte er seinen Plan perfekt verfehlt, denn die Ukrainerin zuckte dennoch zusammen. Er war ziemlich gut darin, sich anzuschleichen, weil er so still war und er kaum Geräusche beim gehen machte- er freute sich schon darauf, wenn er einen Zauber lernte wie er komplett unsichtbar werden konnte, Doch gerade in diesen Moment hatte er nicht vorgehabt, sie zu verschrecken. Er hatte Toris nicht ignoriert, doch hatte er auch nicht seine Gegenwart angesprochen weil er sie nicht beide in einer verlegenen Situation bringen wollte. Oder zumindest noch verlegener, als sie sowieso sein würde. Er musterte Irunya ruhig. Sie wirkte eingeschüchtert. Lukas war es nicht sicher, ob es an ihm lag oder ob sie von Natur aus so sensibel war. Bei solchen Geschwistern würde er ihr das doch glatt zutrauen.
"Aha", antwortete er nur. Er war echt grausig darin, Freunde zu finden. "Das sind die besten Lieder", versuchte er freundlich zu sein, doch seine Stimme war monoton und seine Augen starr. "Du kannst ruhig weitersingen...ich würde gern für ne Weile zuhören...aber wenn du nicht weitersingen willst ist das auch okay."

Und mit diesen Worten breitete er seinen schwarzen Umhang aus und setzte sich ein wenig entfernt vor ihr hin, bevor er sich auf den Rücken fallen ließ. Die Luft duftete und obwohl es kalt war mit dem Wind, waren die Uniformen doch gut geschneidert sodass er nicht zu sehr fror. "Hab dich nich im Unterricht gesehn, bist du krank?", fragte er beiläufig, doch bevor er weiter fragen konnte, sah er, wie sich noch jemand näherte. Diese erkannte er aber auch wieder. Sie begrüßte sie freundlich. "Du bist doch die verpeilte Nudel aus meinem Haus"; bemerkte Lukas wenig charmant. Ihm lag es einfach nicht, Leute mit Samthandschuhen anzufassen.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 24 Apr 2015 - 22:07

Beinahe wurde sie sofort rot als der Norweger sagte sie könne ruhig weiter singen. Es war für sie wie ein Kompliment wenn man sowas zu ihr sagte. Ihrem Bruder durfte sie ja nicht sehen, auch wenn sie es hier so oft wie möglich versuchen will, und von ihrer Schwester Belarus kommte meistens nur ein genervtes Stöhnen bevor sie wie der Ivan suchen ist. Sie sah verwundert zu dem Blonden während sie ihre Robe etwas näher zusammen zog. Es sah so aus als wollte sie Lukas jede Möglichkeit nehmen das er nur auf ihre Brüste schauen könnte, doch in Wahrheit war ihr nur Kalt und sie hoffte das Lukas das auch nicht falsch verstehen möge.
„N-nein! I-ich würde nicht hier sitzen wenn ich Krank wäre.“ Sie lächelte freundlich.
„I-ich hab die erste Stunde wohl verpasst…“, sie sah zu Boden, mit leicht geröteten Wangen und beobachtete das Gras, welches sich im Wind bewegte und so aussah als würde es Tanzen.

Als sie eine neue Stimme musste sie unweigerlich wieder zusammen Zucken. Mit eingezogenen Kopf sah sie zu der Fremden hin.
„Ha-Hallo!“ freundlich lächelte sie die neue an.
„Ich denke wir kennen uns noch nicht…“, dabei sprach sie zu beiden, aus ihrer verpeiltheit, hatte sie vergessen hatte sich Vorzustellen.
„Mein N-name ist Irunya und er Vogel auf meiner Schulter,“ sie sah zu Jurij der alle nur böse ansah. „ist mein Haustier, Jurij sein Name“.

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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 24 Apr 2015 - 22:29

Lächelnd sah Alice zu den Nationen, die dort im Gras saßen. Scheinbar waren sie schon in einem Gespräch, doch das Mädchen schien... schüchtern zu sein? aber die Braunhaarige kannte das und so fühlte sie mit ihr.
Auf den Kommentar von Lukas wurde sie prompt rot und starrte ihn leicht perplex an.
"V-v-verpeilte Nudel? S-so verpeilt b-bin ich doch gar nicht! und s-si, wir sind in einem Haus..."
Seine direkte Art war wie ein Bogen und seine Worte wie ein Pfeil, der sich durch ihre Brust bohrte. Ihr Gestottere machte dies deutlich und sie wurde leicht eingeschüchtert. Als sie eine weitere kleine Windböe erfasste, bekam die Mailänderin eine Gänsehaut und zog ihre Robe enger. Sie war nunmal nicht sehr kälteresident und fror ziemlich schnell. Dies war im Winter besonders ungünstig, wie man sich denken konnte... aber auch, da sie mit ihren Geschwistern öftersmal in die Alpen fuhr, um Ski zu fahren, was die Braunhaarige sowieso nicht sehr gut beherrschte.
Während sie ihren Gedanken leicht hinterher hing, setzte Alice sich einfach mal zu den anderem Nationen. Vielleicht könnte sie sich mit ihnen anfreunden, sie konnte ja nicht immer ihren Geschwistern am Robenzipfel hängen, auch wenn es ihr nicht viel ausmachte.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   So 26 Apr 2015 - 15:51

Aus irgendeinen Lukas unbekannten Grund hatten Irunyas Wangen plötzlich die Farbe von reifen Erdbeeren. Das erinnerte ihn an seinem jüngeren Bruder, wenn ihm etwas peinlich war und er lächelte leicht darüber. Irgendwie schien er ein Talent dafür zu haben, Leute unbehaglich zu machen. Er hatte oftmals seine magischen Freunden gefragt was er dagegen tun konnte, doch alle - selbst Azatoth, sein Troll, beziehungsweise Nisse - hatten keinen Rat für ihn. Doch zurück zur Gegenwart, schien es Irunya ebenfalls kalt zu sein durch den stark pustenden Herbstwind. Er konnte es ihr nicht verübeln. Musste der Wind aus Island sein.
"Das ist logisch. Wobei es da draußen echt viele Idioten gibt, die bei kalten Wetter draußen herumspazieren würden...glaub mir, ich sprech aus Erfahrung", verriet er ihr monoton. Er drehte sein Kopf zu ihr hin, und spürte wie die Grashalme an seinem Gesicht kitzelten. "Du hast sogar zwei Stunden verpasst. Wobei, verpasst trifft es nicht ganz. Wir haben uns nur vorgestellt", wandte er ein. Es kam ihm seltsam vor, so viel mit einem Fremden zu reden, er hoffte sie hielt ihn nicht für eine Klatschtante.

Erst jetzt bemerkte Lukas, das Irunya eine Tierbegleitung hatte. Er selbst hatte eine Eule, die er aber nicht mit sich tragen durfte und im Eulenturm lebte, ansonsten hatte er außer seine magischen Begleiter keine. "Jurij ist süß", stellte Lukas fest. Er hatte ein Faible für gruselig oder eklig aussehende Dinge. Ausgenommen Hasen. Als er zu Alice blickte, war sie ebenfalls rot. Wie schaffte er es echt immer nur, Leute so schnell in Verlegenheit zu bringen? Aber er glaubte...er glaubte es gefiel ihm. Er wandte den Kopf zu Alice. "Ich hab da andere Dinge gehört", behauptete Lukas selbstgefällig. "Aber wenn wir in einem Haus sind, sollten wir uns gut vertragen. Das diesjährige Hauspokal wird an uns Hufflepuffs gehen"; beschloss Lukas und schaute zu Irunya. "Sorry."
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Mi 29 Apr 2015 - 16:45

Toris sah leicht überrascht drein. Was zum Teufel war da gerade passiert? Er hatte doch nicht wirklich vor lauter Schock verpasst, dass zwei weitere Schüler angekommen waren, oder? Aber anscheinend schon. Es handelte sich um Lukas und Alice. Beide waren sie aus Huffelpuff. Das glaubte er zumindest. Aber das war wohl auch nicht so wichtig. Schnell sprang er auf und gab Irunyas Beine so endlich frei. Toris strich sich nervös durch die Haare, murmelte etwas, was wohl eine Entschuldigung sein sollte, aber wohl eher als litauisches Gebrabbel herüber kam. War ja klar. Er könnte versuchen, sein Image zu retten, aber er spürte, wie ihm die Hitze ins Gesicht stieg. So würde er eh keinen für andere verständlichen Satz herausbekommen. Diese Tatsache machte ihn noch viel nervöser als er so schon war. Was dezent peinlich war und seine Nervosität nicht senken konnte.
Also einfach ausgedrückt: Er steigerte sich immer mehr in diese Sache herein. In Gedanken zählte er von Fünf runter.

Penki, Keturi, Trys, Du, Viena…

Ha! Er hatte es doch gewusst! Da waren sie ja schon, seine besten Freunde. Bauchschmerzen. Manchmal verfluchte er seinen Magen. Oder doch lieber sich selbst? Er entschied sich für beides und brachte ein gequältes Lächeln zu Stande, ging dann langsam Rückwärts, wollte aus der Situation fliehen, brachte es aber nicht so ganz über sich. Laufen war nämlich unangenehm.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Do 14 Mai 2015 - 19:11

Entsetzt und mit etwas Enttäuschung sah sei zu dem Norweger.
„Auf das hab ich mich schon die gesamte Zeit am meisten gefreut!“ Niedergeschlagen ließ sie den Kopf hängen. Irunya biss sich auf die Unterlippe. Sie wollte dringend neue Leute kennen lernen, nicht das es so war das sie niemanden kannte, es war eher so, dass sie keine wirkliche Freunde hatte. Natürlich, die Baltischen Staaten waren ihre Freunde und auch andere Staaten aus Osteuropa, aber irgendwie fühlte es sich nicht wirklich wie Freundschaft an wenn sie mit ihnen sprach. Sie wollte richtige Freunde, mit denen sie auch immer mal weggehen konnte, ohne das sie Angst vor ihrem Bruder haben müssen, sie wollte jemand der stark war.
„Ich muss einfach daran arbeiten neue Freunde zu finden!“, dacht die Ukrainerin und hob den Blick wieder von ihrer schwarzen Robe.
„So! Ich will die nächste Stunde nicht auch noch verpassen!“ Entschlossen sprang sie auf und wischte sich den Staub von den Klamotten. Lächelt verabschiedete sich und wollte gehe, doch so tolpatschig wie die Blonde nun mal war, stolperte sie über etwas. Ob es nun ihre Krähe war, die vor Schreck krächzend davon flog, oder nur ein Stein wusste sie nicht.
Als sie fiel, ging sie direkt in die Stellung um sie anzurollen, was auch gut funktionierte, doch als sie zu wieder zum Stehen kam, sie war den Hügel hinuntergerollt, spürte sie wie ihr Knöchel höllisch wehtat.
Mit Tränen in den Augen zog sie ihre Robe und die darunter getragenen Hose hoch. Sie sah nur viele blaue Flecken, die von den vielen kleineren Steinen kam die am Hügel lagen.
„Mist…“, sagte sie ganz leise und blieb am Boden sitzen, sie wusste, sie konnte nicht aufstehen.

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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 15 Mai 2015 - 11:40

Mit immernoch leicht geröteten Wangen sah Alice zu Lukas, welcher ziemlich selbstgefällig beschloss, dass Hufflepuff dieses Jahr den Hauspokal gewinnen würde. Mit einem Lächeln stimmte sie ihm zu, auch wenn sie nicht so sicher klang wie der Norweger. Das Schuljahr hatte gerade erst begonnen und noch konnte niemand wissen, was sie alles erwarten würde. Interessant würde es auf jeden Fall werden. Dass Lukas sich nach seinen Worten noch bei Ukraine entschuldigte, fand die Braunhaarige, ehrlich gesagt, irgendwie niedlich.

Dann fiel ihr Blick auf Toris, ihn hatte die Mailänderin bereits beim Frühstück und im Unterricht bei Professor Papadopolou kennengelernt. Scheinbar war er mit dem plötzlichen Auftauchen von neuen Leuten dezent überfordert, was Alice ein wenig leid tat. Momentan brabbelte er etwas vor sich hin, doch egal wie gut sie hinhörte, er war entweder zu leise oder sie verstand diese Sprache einfach nicht. Als der Litauer dann auch noch ein gequältes Lächeln hervorbrachte, wurde der Blick der Braunhaarigen besorgt. Scheinbar ging es ihm nicht so gut, vielleicht sollte er besser in den Krankenflügel...

Als die Italienerin zu Irunya blickte, zuckte sie für einen Moment zusammen, denn als die Ukrainerin sich verabschiedete und gehen wollte, stolperte sie scheinbar über ihre Krähe und rollte einen kleinen Hügel hinunter. Sofort sprang die Kleinste unter den Anwesenden auf und lief den Hügel hinunter zur Blonden -darauf bedacht, nicht selbst zu stolpern und sich zu verletzen. Als sie unten zum Stehen kam, kniete sich Alice zu der Anderen und sah kurz auf ihren Knöchel, ehe sie ihr besorgt ins Gesicht sah. "Ist alles in Ordnung, tut es sehr weh...?"
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 15 Mai 2015 - 15:08

Toris wirkte sehr überrascht darüber, dass sich Alice und er zu ihm gesellt hatten. Mehr noch, regelrecht erschrocken, dachte sich Lukas und musterte den Litauer eindringlich. Aber naja, er war nicht gerade ein Ass was das interpretieren von Gesichtszügen anging. Wie sollte er auch üben, wenn er, jedes Mal wenn er in den Spiegel schaute, den gleichen Ausdruck sah. Toris sagte etwas Unverständliches, das der Norweger beim besten Willen nicht verstand, selbst als er konzentriert die Stirn runzelte und die Ohren spitzte. Entweder waren sie in einer anderen Sprache oder Junge, waren seine Ohren vielleicht schlecht geworden. Dann errötete er ein wenig, somit hatte er es geschafft, dass sich alle drei in dieser Gruppe wegen ihm verlegen fühlten. Wow. Der neue Guinessrekord für beschämte Menschen ging an Norwegen...yay, schoss es ihm sarkastisch durch den Kopf.

Toris stand auf und schien gehen zu wollen. Da Lukas das Gefühl hatte, dass es teilweise seine Schuld war, dass der Junge aus Litauen so reagierte, richtete er sich auf und machte eine beschwichtigende Geste.
"Hey...alles gut. Ist hier eine kleine, gemütliche Runde." Der Norweger war noch nie ein Naturtalent mit Worten gewesen, aber er hoffte sie verstanden ihn trotztdem. Er wandte sich wieder an Irunya und strich sich geistesabwesend ein paar Grashalme vom hellbraunen/dunkelblonden Haar. "Du hast dich aufs Vorstellen gefreut? Das ist doch langweilig." Eigentlich hatte Lukas sagen wollen, ich finde es langweilig, doch wie erwähnt, er war nicht der charismatische der Nordics. Er stützte den Kopf auf die Faust und den Ellebogen auf das Bein, als müsste er kurz überlegen. "...was definiert nen Freund? Sind wir hier schon Freunde, weil wir miteinander sprechen, oder braucht es da mehr? Ich habe ebenfalls keine Freunde außer meine Familie", entgegnete er und ließ sich nicht anmerken, dass er ein wenig enttäuscht über sich war, da seine beiden Brüder ohne Probleme Freundschaften zu schließen schienen. Irunya stand auf mit dem besten Willen, in die nächste Stunde zu schreiten- das erinnerte Lukas daran, dass er auch Besenflugstunden hatte- doch sie stolperte und fiel hin. Und nicht nur einfach auf den Boden. Ausdruckslos beobachtete er, wie Irunya den Hügel runterkullerte. "Anmutig", murmelte Lukas für sich hin.

Alice reagierte schnell und folgte Irunya. Lukas blickte zu Toris. Hufflepuff und Ravenclaw waren nicht gerade Freunde, um nicht zu sagen Rivalen, doch er hatte das Gefühl dass er nicht wegrennen würde, wenn Irunya eventuell verletzt war. "Hey", meinte er Toris zugewandt, "kommst du mit? Ich will nachschauen, ob es ihr gut geht. Wenn sie sich wirklich was angetan hat, können wir alle Arme gebrauchen, die wir bekommen können", wandte Lukas ein und der Wind peitschte an seiner Kleidung, der schwarze Umhang wehte verschwörerisch.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Sa 16 Mai 2015 - 18:13

Völlig erstaunt blieb Toris stehen und starrte auf die Szene vor ihm. Irunya war gestolpert und den sanften Hügel herunter gekullert. Sein erster Gedanke dabei war:

Hui, sie kullert gut… Müsste sie nicht eigentlich durch ihren Vorbau gebremst werden?

Doch diesen Gedanken vertrieb er schnell wieder. Er war weder nett, noch angebracht. Nein, es war sogar unglaublich unangebracht! Irunya war immer nett zu ihm und den anderen Baltischen Staaten gewesen, da konnte er doch nicht…! Naja, anscheinend schon. Wenigstens hatte er das nicht laut gesagt. Oder? Toris war sich da gerade nicht mehr sicher. Doch das war nebensächlich, zwei Dinge beschäftigten ihn schließlich mehr. Zum einen seine Magenschmerzen (Verfluchter Reizmagen!) zum anderen Irunya. Er warf Lukas einen kurzen Blick zu, als dieser ihn aufforderte, mit ihm nach Irunya zu sehen. Er nickte ganz leicht, fast unmerklich. Sobald er in das ausdruckslose Gesicht des Huffelpuffs sah, fragte er sich, was hinter den klaren Augen vorging. Und ob er ein klassischer Huffelpuff war. Bei der Italienerin musste er sich das nicht fragen, man sah es ihr einfach an. Der Norweger war definitiv interessanter als sie. Aber nun gut, langsam ging er zu der Ukrainerin und musterte den Knöchel kurz. Er sah nicht gut aus. Überhaupt nicht gut. Leise seufzte er und sagte leise, aber sehr wohl verständlich:
„ Die Frage, ob es Miss Irunya gut geht und ob es sehr weh tut sollte mit einem Blick und etwas Nachdenken irrelevant werden...“, Nun sah er Irunya in die Augen und lächelte schwach, „ Es ist besser, wenn wir dich in den Krankenflügel bringen. Selbst wenn du gehen können solltest, es könnte alles schlimmer machen, also… Hoffe ich, dass du mir das hier verzeihen wirst.“ Mit diesen Worten hob er das Mädchen hoch, wobei der Brünette erleichtert feststellte, dass ihr Gewicht ihm keine Probleme bereiten sollte. Allerdings färbten sich seine Wangen erneut rot, auch hatte Toris wenig Lust, jetzt noch mehr zu sagen als unbedingt notwendig. Und –natürlich - trug er nur sehr selten eine junge Frau. Je länger er darüber nachdachte, desto dunkler wurde er. Aber wenigstens verschwanden seine Bauchschmerzen für den Augenblick.
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Irunya Chenenko

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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   Fr 22 Mai 2015 - 23:01

Ich sah von unten zu Alice hoch und lächelte etwas gequält.
„Ja, alles in Ordnung, allerdings tut es doch recht weh…“ Die Ukrainerin hatte die Italienerin vor ihr angelogen. Sie wollte nicht, dass die junge Frau vor ihr sich Sorgen um sie machte. Auch wenn sie es etwas genießte das jemand Sorgen um sich machte.
Die Blonde versuchte nun doch aufzustehen. Ihr Körper durchzog ein stechender Schmerz, als sie ihren verletzten Knöchel auch nur etwas belastete. Mit einen leisen, schmerzenden Stöhnen lies sie sich wieder auf den auf den kalten Boden plumpsen, als ob ihre schwarze Robe nicht schon dreckig wäre. Sie sah den Hügel wieder hoch und sah Lukas und Toris runterkommen. Erst jetzt wurde ihr es langsam peinlich wie ungeschickt sie gewesen war. Sowas konnte auch nur Irunya passieren! Sie seufzte und schloss ihre Augen, legte sich ganz hin und wartete darauf erneut gefragt zu werden, ob es ihr gut ginge, doch dies blieb aus. Sie öffnete die azurfarbenen Augen wieder als sie Toris sprechen hörte. Sie sah leicht verwirrt zu Toris hoch als er fragte ob ich ihn das verzeihen könnte. Allerdings war der Moment der Verwirrung nur sehr kurz und auf einmal war sie in Toris‘ Armen. Sie hatte sich an ihn geklammert um nicht runterzufallen. Sie war Knallrot. Sie sah sich um und wusste nicht genau was sie machen, bzw. sagen sollte, so drückte die Blonde ihr knallrotes Gesicht in Toris Brust und hoffte das dieser Moment schnell vorbei ging.

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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   So 24 Mai 2015 - 13:42

Als Irunya behauptete, ihr ginge es gut, wurde der Blick der Mailänderin etwas kritischer, denn ihr Lächeln sah gequält aus, scheinbar war es doch schlimmer...
Dann sah Alice, wie sich Lukas und Toris zu der Ukrainerin und ihr begaben. Auf den Kommentar des Litauers zuckte die Kleinere kurz zusammen, ehe sie verlegen das Gras vor ihren Knien betrachtete und ein leises "Scusa..." hervorbrachte. Er hatte schon recht, diese Frage war wirklich irgendwie... unangebracht? Trotzdem war es irgendwie Standart, sowas zu fragen, oder nicht...?

Ein kurzer Windstoß wirbelte sowohl ihre Robe als auch ihre Haare auf, sodass sie beides wieder runterdrücken musste. Bei der Robe konnte sie nicht viel andern, aber vielleicht sollte sie sich mal die Haare schneiden oder wenigstens in einen Zopf binden...

Als der Braunhaarige die Verletzte dann hochhob, stand auch Alice langsam auf. Irunya sollte wirklich in Krankenflügel, sie selbst würde ebenfalls mitgehen. Immerhin wollte die Braunhaarige sich vergewissern, ob es der Ukrainerin auch gutging. Zudem hatte sie auch nicht wirklich Lust, wieder alleine durch Hogwarts zu streunen, da sie mit vollkommener Gewissheit sagen konnte... dass sie sich in diesem Schloss kein bisschen auskannte, die Italienerin war sich nichtmal sicher, ob sie überhaupt den Weg zur Großen Halle wiederfinden wurde, geschweige denn den Weg zum Hause Hufflepuff. Also beschloss sie, dass es besser wäre, wenn sie sich an jemanden aus ihrem Haus halten sollte und das war momentan Lukas. Auch wenn seine Worte einen ganz schön aus der Bahn werfen können...
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BeitragThema: Re: Ein kleines Lied   So 24 Mai 2015 - 15:29

Lukas starrte kurz zurück, als er Toris Blick bemerkte und da dieser einverstanden zu sein schien, dass sie beide sich jetzt erstmal um die Ukrainerin kümmerten, machte er sich daran, vorsichtig den Hügel hinabzusteigen. Er musste sagen, es war beachtlich, dass sich Toris sich trotz seiner Schmerzen um jemanden kümmerte den es schlimmer ging- zumindest glaubte Lukas, er habe Schmerzen. Er könnte eine Liste davon aufzählen von Personen die sich einfach umgedreht hätten und gegangen seien. Und wenn er jemanden auf die Schulter klopfte, dann nicht um sich bei ihm einzuschleimen, sondern weil die Person es verdient hatte, Ende der Geschichte. Lukas ging langsam und jedes mal, wenn seine Schuhe ein wenig rutschten, schien sein Herz auszusetzen. Er selbst hatte keinerlei Lust, Bekanntschaft mit dem Boden zu schließen. Doch schon bald war der rutschige Weg gebannt und er konnte sich mit den anderen Irunyas Fuß anschauen. Na, wenn sie nicht begeistert war, dass eine Gruppe von Leuten sich angesehen hatten wie sie runtergeknallt war und dazu sich noch verletzt hatte, dachte er sich sarkastisch. Sein Blick heftete sich an den Knöchel. Er musste Toris recht geben, "gut" war was anderes. Geistesabwesend strich er sich eine dunkelblonde Strähne vom Sichtfeld, die Locke schwebte neben seinem Gesicht her, trotz des heulenden Windes. "Dann ab zum Krankenflügel", war das einzige was Lukas sagte, als Toris meinte, sei sollten dorthin während er beobachtete, wie er Irunya hochstemmte. Außerdem nahm seine Gesichtsfarbe stetig eine rötere Farbe an. Lukas verstand nicht, wieso er sich schämte, aber sein Grund würde es haben. Wichtig war jetzt, dass sich die blonde Ukrainerin und vielleicht auch Toris sich erstmal im Krankenflügel ein wenig hinhauten.

Apropos Irunya, sie selbst schien verlegen zu sein, dass sie jemand einfach so in die Arme nahm. Eingestanden- die beiden sahen irgendwie niedlich aus, wie unangenehm ihnen die Situation war. Doch das würde Lukas besser für sich behalten, nicht dass sie beide derartig rot wurden dass man sie mit Straßenampeln verwechselte.

Auf dem Windstoß hin rutschte er ein wenig hinab vom Hügel den sie bestiegen, doch fiel nicht hin, sodass er sich den Umhang zurechtrückte und störrisch weiter vorwärts ging. Als er sich zu Alice wandte, machte sie einen niedergeschlagenen oder zumindest nachdenklichen Eindruck. "Wir bekommen wahrscheinlich Punkteabzug weil wir im Unterricht gefehlt haben, aber das hier hat Vorrang", kommentierte er Alice monoton, wie immer war sein Gesicht eine ruhige Maske die nicht ivel an Emotionen zeigte.

tbc: Krankenflügel

(ooc: Wir schreiben am besten die nächsten Posts gleich im Krankenflügel: http://hogwarts-hetalia.forumieren.com/f48-krankenflugel )
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